Arts Barcelona by Ritz Carlton

14 Apr
14.04.2014

IMG_1788Heute zeige ich ein paar Bilder unserer Unterkunft in Barcelona. Da wir dieses mal über ein Reisebüro gebucht haben, hat uns die nette Mitarbeiterin 4 verschiedene Hotels vorgeschlagen. Jedes war anders. Eins war in der Innenstadt, das andere hatte was kitschig-pompöses und zwei andere lagen am Strand und recht modern. Wir haben uns für modern und “am Strand” entschieden. Auf der einen Seite mit Meerblick, auf der anderen Seite mit Hafenblick im Arts Barcelona. Und noch auf der dritten Seite mit Blick in die Innenstadt, wo man das bunte Treiben nachts beobachten konnte. Wir sind im 21. Stock einquartiert worden und haben dementsprechend von oben sehr viel von der Stadt sehen können. Da bei unserem Aufenthalt ein Porsche-Event stattfand, sind die Mitarbeiter wohl gebrieft worden oder es sind welche hingeschickt worden, die der deutschen Sprache mächtig waren, was uns zuerst total erstaunt hatte, weil wir eigentlich darauf eingestellt waren nur englisch zu sprechen. Es ist aber dann doch ganz lustig, wenn man im Ausland ist und irgendwie doch so viele um einen herum deutsch sprechen.IMG_1790Ganz links oben könnt ihr das “W”-Hotel sehen. Ich glaube so auf der Höhe ist auch die Rambla – dort ist man also sehr zentral einquartiert. Wir hingegen waren dann doch eher etwas abseits. Dieses kleine Türmchen (auch eher links im Bild) ist die Seilbahn in Barcelona. Leider haben wir es nicht geschafft sie mal zu nutzen – nächstes mal! :) Man konnte aber Gondeln fröhlich rumfahren sehen und konnte sich so ausmalen, wo man langfährt.IMG_1791IMG_1792Das Bad fand ich ziemlich cool. Ich mag es sehr gerne, wenn die Spiegelfront so groß gehalten ist. Da wir dieses oder nächstes Jahr unser Bad renovieren wollen und auch eine große Spiegelfront anbringen wollen, fand ich das hier ganz gut zur Veranschaulichung. Der Marmor hat dem ganzen eine schöne, warme Atmosphäre gegeben, wobei das nicht in unserem Budget für’s eigene Bad ist. Die Dusche hab ich in einem Video kurz abgefilmt, falls mal jemand gucken mag. Die hatte so einen coolen Regenwaldduschkopf und an den Seiten noch Düsen. Da war auch noch ein Spiegel in der Dusche, was ich ziemlich schwachsinnig fand, weil er sowieso direkt beschlagen ist, aber nunja. IMG_1793Das hier ist der Wohnbereich. Links gab es noch eine Gasttoilette. Hier wurde uns mehrmals täglich frisches Obst hingestellt und man konnte sich bei Bedarf an der Nespresso bedienen. Wenn man rechts aus dem Fenster geschaut hat, konnte man auf den Hafen schauen und das da unten stattfindende Porsche-Event. Leider hatte ich kein Foto mehr gemacht, aber stellt euch mal genau diese Kreuzung vor mit über 30 dicken Porsches, ein paar Sprintern und 2 Polizeiwagen. Die Porschefahrer haben für die 300m bestimmt eine halbe Stunde gebraucht und sind nicht aus dieser Strasse rausgekommen, weil die Spanier einfach wie bekloppt Auto gefahren sind [Stopschild? Who cares? Policia? Nobody gives a fuck]. Das ist auch so ein Ding. Ich habe in Barcelona KEIN Auto gesehen, welches keine Macke hatte. Entweder war eine Delle in der Tür, das Rücklicht kaputt, der Seitenspiegel beschädigt oder aber es war zerkratzt. IMG_1794Mit der Dämmerung sind wir auf der Promenade vor dem Hotel spazieren gegangen und haben uns ein wenig umgesehen. Direkt am Hafen befanden sich diese kleinen Zelte, in denen es massig zu essen gibt. Sogar ein Burger King [mein Foodbloggerherz weint] war vor Ort. Allerdings sind wir dort nicht essen gewesen, weil es offensichtlich Touristenschuppen waren, die richtig überteuert waren und irgendwie den Flair einer Dönerbude ausstrahlten.IMG_1806Der linke Turm – da waren wir drin =)IMG_1813Das hier ist in der Einfahrt des  Hotels gewesen. Rechts ein direkter Übergang zu einem Casino, in das man nur mit entsprechender Garderobe reinkommt. Unten parkten in Reih und Glied lauter Stuttgarter. Zwischen den ganzen Porsches lugte ein Aston Martin hervor, der uns erstmal festhielt. IMG_1817 IMG_1818 IMG_1819Der Außenbereich des Hotels ist so gut wie leer gewesen. Pool und Whirlpool den ganzen Tag verlassen. Leider haben wir noch nicht die passenden Temperaturen erreicht, um ein wenig zu planschen, aber für einen kleinen Spaziergang und für die Begutachtung des Olympiafisches hat es gereicht.IMG_1822 IMG_1823 IMG_1824 IMG_1830 IMG_1837 IMG_1838Das hatte uns übrigens erwartet, als wir zurück ins Hotelzimmer gekommen sind. Das Zimmermädchen hat meiner Kuschelbande gebändigt xD. Mein kleiner, weißer Teddybär gibt sogar Highfive. Da hab ich mich ja erstmal ein Weilchen kaputtgelacht. Die Frau muss wohl gedacht haben, dass wir Kinder dabei haben.IMG_1839 IMG_7380Im Hoteleigenen Restaurant Enoteca vom Sternekoch Paco Pérez haben wir leider nicht mehr essen können. Zum einen, weil ein Menü p.P. 145€ gekostet hätte und ich noch von der Rechnung am Vorabend reichlich gerädert war und zum anderen, weil wir auch eine Reservierung gebraucht hätten. Aber es hat eine süße Einrichtung, oder? Hat was gemütliches! Auf dem Menü hatte ich ganz flüchtig folgendes gelesen: Baby Octopus, Seeigel, Seezunge und Wagyu. Klang schonmal sehr interessant!IMG_7385Ich fand unseren Aufenthalt wirklich sehr angenehm. Das Zimmer war riesengroß und die Mitarbeiter waren zu jeder Uhrzeit darum bemüht einem das Leben leichter zu machen. Ich habe auf dem Bett wie im Himmel geschlafen und das Essen im Arola war sensationell. Das Einzige, was ich dann nicht gut fand, war eine Gebühr von 25€ pro Tag für WLan. Darauf habe ich dann dankend verzichtet. Meiner Meinung nach könnten manche Leute schonmal ein paar Tage “Internetlos” vertragen, aber andererseits gehört es mMn heutzutage schon dazu, dass ein modernes Hotel WLan mit anbietet. Hat ja nicht jeder immer seinen Laptop dabei, um das Lankabel zu nutzen. Insgesamt kann ich aber zusammenfassen, dass ich das Arts Barcelona klasse fand und auch einen weiteren Urlaub darin verbringen würde.

Hier noch mein Video zu Barcelona :)

Geld ist ein Thema

11 Apr
11.04.2014

Wie geht ihr so mit Geld um? Es gibt meiner Ansicht nach drei Arten von Personen.

  • Die, die ihr verdienten Geld komplett ausgeben und am Ende vom Geld noch soviel Monat übrig haben.
  • Die, die fleißig wirtschaften, leben und trotzdem einen kleinen Betrag monatlich sparen
  • Die Geizkragen

Ich gehöre so zu der zweiten Sorte. Immer einen Teil sparen und den Rest verpulvern. Als ich noch bei den Eltern gewohnt habe, war das ziemlich easy mal 50% vom Gehalt aufs Sparkonto zu schieben. Schließlich hatte ich keine wirklichen Kosten. Vielleicht ab und zu mal Sprit auftanken – das war es aber auch schon. Das restliche Geld war Yolo-Geld. Den einen oder anderen schreckt der Begriff Yolo jetzt vielleicht ab, aber eigentlich beschreibt er den Sachverhalt ganz gut. Yologeld – wie ich es nenne – ist Geld, dass man für irgendwelchen Scheiß ausgeben kann. Klamotten, Schminke, Party, Essen gehen, Bücher, Filme – alles, was der Konsum so hergibt. Geld, den man nach Abzug aller Kosten und Sparbeträge aus dem Fenster werfen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Wenn man nicht mehr bei den Eltern wohnt, dann schrumpft dieser Betrag leider auf einen deutlich kleineren Betrag. Außer man gehört zu der Sorte Mensch Nummer 1, der jeden Monat auf Null rauskommt, und nur mal ein bisschen Geld zurücklegt, um im nächsten Monat, etwas größeres zu kaufen. Zu welcher Sorte Mensch gehört ihr?

Konsum macht Spaß, Konsum macht Bock. Und jeder soll mit seinem Geld machen, was er will. Seid ihr eher ein Schwarzmaler, der denkt, dass die Waschmaschine oder das Auto im nächsten Monat kaputt gehen könnte und man auf jeden Fall ein Polster braucht, um solche “Pflicht-Kosten” zu decken? Oder gehört ihr eher zu der Sorte Mensch, die sich ab und zu gerne für ihre Arbeit belohnt – auch mal mit größeren/teureren Sachen? :) Ich persönlich lungere ein bisschen in der Mitte rum – Ich setze mir ein realistisches Jahresziel und mache einen Dauerauftrag zum Sparen. Ganz simpel. Alles, was übrig bleibt, “darf” ich ausgeben. Manchmal möchte ich aber auch etwas größeres haben, was mit einem monatlichen Gehalt eben nicht bezahlbar ist. Dann wird das “Restgeld” ein paar Monate gespart.

Wieviel € gönnt ihr euch im Monat für KrimsKrams? Wieviel spart ihr? Niemand will über Geld reden, aber irgendwie ist es doch total interessant, wie andere wirtschaften, oder nicht? Ohne Urteil – nur mit einer gehörigen Portion Interesse und Neugierde. Also wer keine Lust hat hier seine Finanzen breitzutreten – Gerne auch anonym. Das ist bestimmt für viele Leute interessant, wie “andere” damit umgehen. Wer keine €-Beträge angeben mag, kann auch sagen:”Ich spare 15% von meinem Gehalt” o.ä. =). Wenn ihr aber anonym kommentiert, wäre es super, wenn ihr “Randdaten” angeben könntet. Zum Beispiel: “Alter, Studentin oder schon fest angestellt” – damit andere sich “einordnen” können und nicht Student X traurig ist, dass Arbeitnehmer Y im Monat XXX€ mehr ausgeben kann.

 

Streifen und Schößchen

10 Apr
10.04.2014

Mein Oberteil ist von H&M und stammt aus meiner Zeit, in der ich sehr viel Schwarz + Weiß und Pink getragen habe. Die Zeit ist mir ja schon fast peinlich *hüstel* Damals war ich 16. Aber manche Kleidungsstücke bleiben einfach. Ich gehöre zu der Sorte von Menschen, die sich ab und zu ihre lange-nicht-mehr-getragenen Klamotten zurechtlegen und diese dann anziehen. Manchmal werden Ex-Lieblingsteile auch einfach zu Gammeloutfits degradiert. Dieses Oberteil gehört aber nicht dazu. Dazu ein Schößchenrock, den ich mal bei Zara gekauft habe und mit dem ich seither eine Hassliebe führe. Weiße Klamotten haben bei mir eine geringe Halbwertszeit. Jemand der ständig kleckert oder ausversehen etwas farbiges in die weiße Wäsche reinstopft und somit die gesamte Wäsche ruiniert. Mal sehen, wie lange er noch durchhält. Dazu meine einzigen schwarzen Pumps, die ich so gut wie nie trage. Die haben bisher erst 2x das Tageslicht erblickt und sonst habe ich sie nur auf dem Büroteppichboden getragen. Kennste: Mit Turnschuhen zur Arbeit schlendern und dann in die schicken Heels geschlüpft? Vielleicht halten meine hohen Schuhe deswegen auch Ewigkeiten, weil sie einfach nie auf der Straße getragen werden. Eigentlich sind sie viel zu schade, um sie nur im Schrank vergammeln zu lassen, weil ich dieses Asymmetrische wirklich heiß finde. Macht den Fuß ganz schön schlank. Andererseits auch viel zu schade, um sie kaputt zu machen. Normalerweise gehe ich sehr schlecht mit meinen Sachen um. Sind halt alles nur Nutzgegenstände. Die hier werden aber brav in ihren Staubbeutel gepackt, wenn sie mal nicht in Aktion sind.
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He’s everything you want

08 Apr
08.04.2014

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He’s everything you want
He’s everything you need
He’s everything inside of you
That you wish you could be
He says all the right things
At exactly the right time
But he means nothing to you
And you don’t know why – Vertical Horizon


Diesen Song habe ich früher hoch und runter gehört. Ich glaube, ich war da 14 – in meiner peinlichen Emo-Phase, in der ich es liebte mich in Selbstmitleid zu suhlen, selbst wenn ich eigentlich gar nicht so wirklich unglücklich war. Ziemliches Luxusproblem sich Lieder darüber reinzuziehen, warum man nicht in jemanden verknallt ist, der eigentlich so perfekt ist und einen will? [Besides the fact, dass niemand in mich verknallt war und wollte -lol-]. Aber es ist wie mit dem Heulen bei Filmen und Serien. Man wird ganz empathisch und man fühlt mit, heult ein bisschen, obwohl es einem gut geht. Und so ging es mir mit den Liedern dieser Band. Und heute höre ich Herzschmerzschmalz immer noch genauso gerne wie früher, krame alle alten Songs raus und schwelge ein wenig in den alten Zeiten. Das geile an alten Songs ist ja, dass man sie nach all den Jahren immer noch auswendig voller Inbrunst mitgröhlen kann.

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn ihr mal bei Martin Fischer vorbeischaut und ihm ein Like hinterlasst bzw. weiterverfolgt, was dieser nette und fähige Mensch noch an tollen Arbeiten fabriziert =).

Mint & Ribbons

06 Apr
06.04.2014

Ich habe dieses Kleid erst zweimal angehabt. Einmal, als ich es anprobiert und dann gekauft habe [in Vieeetnaaaaam] und dann noch einmal, als wir spazieren waren und ein paar Fotos gemacht haben. Ich könnte es auch mal wieder bügeln *hust*. Eigentlich ist dieses niedlich-unschuldige so gar nicht mein Ding – Kleidchen und dann auch noch mit einer kitschigen Schleife und pastellfarben. Da kann man sich ja gar nicht mehr auf eine Parkbank setzen ohne hinterher nach Flecken auf der Kleidung suchen zu müssen. Da kann man ja gar nicht mehr dasitzen ohne aufpassen zu müssen, dass nicht irgendwas zu sehen ist, was nicht zu sehen sein soll. Da muss man ja aufpassen, wenn man die Treppe hochläuft. Ich mag Kleider unheimlich gerne, aber wenn ich welche trage, dann werde ich doch leicht paranoid – niemand will Schlüppiblitzer! Mal abgesehen davon: Wenn man in Vietnam einkaufen geht und größer als 1,60m ist, hat man schlechte Karten. Mal von den mitleidigen Blicken der Verkäuferinnen abgesehen – als ich ein Kleid EINE Größe größer haben wollte, hat mir die Verkäuferin erstmal die größte vorhandene Größe rausgebracht. Und die hat gepaaaaaaaaaasst! Ihr kleinen, süßen 40Kg Vietnamesinnen ihr! Long story Short – mir passt das Kleid, aber es ist richtig kurz und man muss schon ein wenig drauf achten. Aber ich mag es richtig gerne ^-^
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