Gewinnspiel: Beautyset

30 Jul
30.07.2014

Heute nur ein kurzer kleiner Abstecher für mich in die Bloggerwelt – mit einem kleinen Gewinnspiel für euch :) Einfach Emailadresse eintragen und bei Bedarf den Rest machen – bleibt aber freiwillig.
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  • Teilnahme ab 18
  • Verlosung gilt nur für Deutschland
  • Gewinn nicht auszahlbar

a Rafflecopter giveaway

Ich bin nicht ausgebrannt…

28 Jul
28.07.2014

Ich bin nicht ausgebrannt. Überfordert auch überhaupt nicht. Arbeit, Haushalt und Studium klappen eigentlich ganz gut. Zeitmanagement eben. Auf der Arbeit baue ich mir immer Zeitpuffer bei Planungen ein. In der Uni: ich hab immer frühzeitig angefangen – alle meine Hausarbeiten sind mindestens einen Monat vor Abgabe fertig geschrieben. Für die Prüfungen lerne ich bevor die Vorlesungen vorbei sind – hört sich jetzt an, wie der krasseste Streber ever, aber ich habe mir schon während der Schulzeit gesagt: “Hey – du bist nicht der Typ von Person, der alles sofort versteht und abspeichert, wenn er es hört – du musst es 10x Lesen und 10x erklärt bekommen, bis es in deinen Schädel reingeht. Wenn man langsamer lernt, dann muss man logischerweise früher anfangen.” Mit der Schiene bin ich bisher wunderbar gefahren und es ist einfach unnötig alles auf den letzten Moment zu schieben und sich dann zu stressen (auch wenn die Versuchung sich abzulenken sehr groß ist), wenn man sich vorab jeden Tag eine Stunde hinsetzt und IRGENDWAS macht – so läuft es dann auch entspannter. Kein Grund für mich zu jammern also – weil ist ja alles entspannt. Zwischendurch die Familie besuchen und sich mit Freunden treffen. Geht. Wieso grummelt es dann die ganze Zeit in meiner Magengrube und meinem Kopf? Vielleicht ist es der Hunger. Der Hunger nach Ausgleich – nach kreativem Ausgleich. Mein Foodblog steht still, weil ich um 10 – nach Arbeit und Uni kein Bock mehr habe irgendwas zu essen, geschweige denn zu kochen und anzurichten. Hier – auf diesem Blog – fällt es mir wirklich sehr schwer ein paar lockere Zeilen aus dem Finger zu saugen. Obwohl ich schöne Fotos auf dem Rechner habe, die ich posten könnte, tippen sich die Zeilen nicht mehr so locker-flockig von selbst, wie es früher der Fall war. Das merkt man sicherlich auch an der Postingfrequenz, die sich von “alle zwei Tage” auf “vielleicht einmal die Woche” reduziert hat. Ich schiebe diese Phase auf ein kleines Männchen, was in meinem Hinterkopf sitzt und mir ein schlechtes Gewissen macht; was mir keine aufwendigen Projekte erlaubt, solange Prüfung XYZ noch nicht geschrieben ist – obwohl eigentlich schon genug dafür gelernt wurde.

Ich mache nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich darf nicht anfangen irgendwas Großes zu planen, denn ich muss ja noch etwas Wichtigeres erledigen. Ich habe aber auch keine Lust mehr großartig zu lernen, weil – irgendwie wäre das redundant. So habe ich das Gefühl vor mich hin zu vegetieren – nichts wirklich Sinnvolles zu tun, weil ich mich selbst davon abhalte. Ab und zu durch die Statistikübungen zu blättern, aber nebenbei schöne Fotos von grandiosen Fotografen zu scrollen, sich selbst aber nicht die Zeit nehmen, um am eigenen Können zu arbeiten – weil ist ja nur ein Hobby. Erwartungen – hochhausgroße Erwartungen setze ich in den August. Der August, der komplett frei ist (bis auf die Arbeit). Projekte, Ideen, Basteleien umsetzen, die mir schon seit Monaten im Kopf umherschwirren – Kritzeleien auf Papier, die vielleicht dann doch mal zum Leben erwecken. Ich benutze ja unheimlich gerne Terminplaner – ich habe mir schon alle freien Momente angemarkert an denen ich mich mit Menschen treffen möchte, mit kreativen Leuten, die vor Leidenschaft und Ideenreichtum sprudeln und dich mit in ihren Strudel von Kreativität mit reinziehen, dass du nur von rechts nach links grinsen kannst.

Ich habe mich letztens mit einer sehr guten Freundin unterhalten. Wir haben beide ein abgeschlossenes Studium, wir haben super Jobs, wir führen glückliche Beziehungen und freuen uns auf unseren Jahresurlaub und darauf am Wochenende mit Freunden das Glas zu heben. Doch was ist eigentlich unser Ziel im Leben? Wir haben die uns (teilweise) von unseren Eltern gesetzten Ziele schon längst erreicht. Abi ist im Kasten, Ausbildung ist im Kasten, Studium ist im Kasten. Und jetzt? Was jetzt? Heiraten und Kinder kriegen? Und dann? Was dann? Ich persönlich stürze mich gerade auf meinen kreativen Ausgleich – mir egal, wenn ich jetzt erst einsteige und später nicht erzählen kann, dass ich mit 14 schon ganz genau wusste, was ich mal später machen will oder wie ich mich selbstverwirklichen will. Wenn nicht jetzt, wann dann.

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Im Übrigen habe ich die oberen Zeilen vor meiner letzten Prüfung getippt – und jetzt wo sie geschrieben ist – merke ich schon, wie es mit dem durchstarten los geht. Weiteres findet ihr in den folgenden Tagen auf meiner Facebookseite.

Jeden Tag Fehlentscheidungen

21 Jul
21.07.2014

Im Kindesalter macht man Dinge so ganz ohne Ängste. Man stürzt sich mitten ins Getümmel, man macht Dinge ohne darüber nachzudenken, man entdeckt und man traut sich viel mehr, als man es mit wachsendem Alter tut. Man weiß halt noch nicht, wie weh es tut auf die Schnauze zu fliegen. Aber warum eigentlich diese Ängste? Weil wir von Kindheit an dazu erzogen werden keine Fehler zu machen, weil wir immer die Konsequenzen vor Augen getragen bekommen.
“Zieh keine Grimassen, das bleibt sonst so”; “Du darfst keine Fehler im Test machen, sonst gibt es eine schlechte Note und dann ein schlechtes Zeugnis, dann gibt es keinen Studienplatz oder Ausbildung und du landest auf der Straße!”; “Lass dich bloß nicht auf den falschen Typen ein, sonst…”; Vielleicht auch weil wir am eigenen Leib erfahren haben, wie es eben ist einen schwerwiegenden Fehler begangen zu haben. Aber im Grunde genommen ist es doch unmöglich immer das Richtige zu tun, oder? Und im Grunde genommen wächst man doch an seinen Fehlern, genauso wie man an seinen Erfolgen wächst? Niemand kann mir erzählen, dass sein Tag nicht mit kleinen Fehlerchen gespickt ist. Aber vielleicht schließe ich auch einfach nur zu viel von mir selbst auf andere. Die Fehlerchen fangen doch ganz klein schon an:

  • Ist die Ampel noch knappes dunkelgelb oder schon fast rot? Vollbremsung oder Gas? Vielleicht einen Auffahrunfall verursachen oder schnell noch über eine höchstverdächtig-rot-wirkende Ampel düsen?
  • Die Vorlesung schwänzen, obwohl man ganz genau weiß, dass man eigentlich hin müsste?
  • Hungrig einkaufen gehen, eine reife Melone kaufen und sie dann auf der Arbeitsplatte liegen lassen, um am nächsten Morgen zu sehen, dass sie implodiert ist?

Die ganz großen Entscheidungen, die wir in unserem Leben machen – ganz besonders da haben wir große Angst davor uns falsch zu entscheiden. Studium, Partnerschaft, Investitionen in Haus und Hof, Zukunftsweisende Entscheidungen eben. Im Moment habe ich irgendwie eine Schulterzuckenmentalität entwickelt. Klar – ich will keine Fehler machen. Aber wieso großartig den Kopf zerbrechen darüber, ob dass was man gerade tut richtig oder falsch ist? Es fühlt sich richtig an – ich muss keine Argumente dafür finden. Und wenn sich irgendwann mal herausstellen sollte, dass ich ordentlich fette Scheiße baue, weil ich vielleicht doch nicht das Richtige studiert habe o.Ä.: Shit happens und dann von vorne anfangen – die Welt steht einem offen :D Aber jetzt bin ich absolut zufrieden mit dem was ich habe =).
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Vielen dank für die Fotos an: Digital Passion.

Wenn du nur den Umriss sehen kannst

15 Jul
15.07.2014

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…dann hast du schlechte Augen. Und um der rationalen Aussage zu entfliehen und ein wenig ins Romantisch-Kitschige einzutauchen, bewegen wir uns nun auf der Ebene der Analogien. Wenn man nur die Ränder, wenn man nur den Umriss sehen kann, dann hat man eine Idee dessen, was vor einem ist. Man hat eine grobe Vorstellung wohin man möchte und vielleicht auch was man möchte. Das sind so die Träume, die man den ganzen Tag mit sich herumträgt oder die einen bei Nacht besuchen kommen. Wenn man irgendwann mal anfängt zu träumen ist alles unscharf und bei der Informationsvielfalt, die heutzutage auf einen einprügelt – wird es immer unschärfer. Das Kind will Feuerwehrfrau werden. Nein – Tierärztin. Nein Müllfrau. Oder vielleicht doch eine Pilotin? Nein – sie will Leben retten und dabei Fotos machen und gleichzeitig auch noch kleinen Kindern Lesen beibringen. Alles verschwimmt immer mehr – so wie die Sehstärke meiner Augen als ich aufgewachsen bin.
Mit dem letzten Besuch beim Augenarzt wurde mir dann doch wohl das Gegenteil bewiesen. Meine Augen sind besser geworden. Zum ersten mal in meinem Leben brauche ich eine neue Brille – nicht weil meine Augen wieder verschwommener sehen, – nein im Gegenteil. Vielleicht ist das einfach so – dass man mit wachsendem Alter wieder schärfer sehen kann. Vielleicht ist das im realen, aber auch im Übertragenem Sinne so, dass die Vorstellungen, die man im Kopf hat realer werden und man nicht nur noch Umrisse vor sich sieht, sondern sich so langsam klar erkennbare Ecken und Kanten bilden. Persönlich und Beruflich stehe ich noch lange nicht am Ende, aber eben auch nicht mehr ganz am Anfang. Irgendwie ist der Weg schon geebnet, irgendwie passt alles zusammen. Und wenn nicht, dann biegen wir uns den Weg zurecht und trampeln einfach neue Pfade.
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Fotos von Digital Passion

There is a special place in hell / heaven for…

10 Jul
10.07.2014

Morgens in der S-Bahn zu sitzen ist wirklich traumhaft schön…nicht. Nein, die 20 Minütige Fahrt morgens in der Bahn entscheidet in der Regel darüber, ob ein Tag gut anfängt oder ob man sich erst mal einen doppelten Espresso zum Aufwachen und Laune verbessern gönnen muss. Zusätzlich zu der Tatsache, dass Bahnfahren allgemein schon keinen Spaß macht, wenn man auf Menschen jeglicher Art trifft, die man im besten Fall einfach nicht riechen mag (ja – und das ist sowohl wörtlich, als auch im übertragenen Sinne gemeint), ist es besonders morgens, wenn man verschlafen ist und noch seine Ruhe haben möchte nicht förderlich für die eigene Laune. Trotzdessen finde ich, das gerade Bahnfahrten auch viele lustige oder ärgerliche Anekdoten (die hinterher doch lustig sind) mit sich bringen. Manche Geschichten zaubern die ein Lächeln ins Gesicht, andere Geschichten machen die Stirnfalte zwischen den Augen noch ein bisschen faltiger.

There is a special place in hell for…
  • Scumbag-Person, die im Vierersitz einen Platz für seinen Hintern benutzt, einen für sein Bein, einen für seinen Rucksack und einen anderen noch zusätzlich für seinen Arm, während alle anderen Menschen die quetschen und dann auch noch so schaut, als ob ich ihm ein Bein abhacken wollen würde, als ich ihm sage, er soll Platz machen.
  • Fremde Menschen, die sich direkt neben dich setzen, obwohl der ganze Zug noch voller freier Sitzplätze ist
  • Die Frau, die dich anmotzt, weil du morgens zur Rush Hour – eingequetscht – zwischen Pendlern – nicht schnell genug weggesprungen bist, damit sie ihr scheiß Fahrrad in die eh schon überfüllte S-Bahn stellen kann und damit 5 Sitzplätze blockiert.
  • Der Mann, der dich anmotzt, weil du ihm zu langsam aus der S-Bahn steigst und dich dabei auch noch mit dem Ellenbogen rammt
  • Die dämliche Olle, die mich mit ihrem Kinderwagen rammt und dann auch noch böse anglotzt, obwohl ich von meinem Sitzplatz aufstehe, um ihr Platz zu machen.
  • Garstige Frau, der mein Outfit nicht gefällt und die mir extra mit einem abschätzigen Blick hinterherläuft, um bei Blickkontakt dann den Kopf zu schütteln und kleinlaut zu werden, wenn man fragt “Haben Sie ein Problem?”
There is a special place in heaven for…
  • Das Mädchen, was dir – nachdem die garstige Frau feige abgedampft ist – sagt, dass du dir nichts daraus machen sollst
  • Eine Frau, die 5 Minuten in ihrer Tasche gekramt und gewühlt hat, nachdem ein anderer Mann mich nach einem Stift gefragt hat und ich leider keinen dabei hatte, und ihm dann über das ganze Gesicht strahlend einen Kugelschreiber vor’s Gesicht hält
  • Eine süße alte Dame, die dich fragt, ob du dich kurz bücken kannst, damit sie dir den Kopf tätscheln kann, nachdem du ihr ein Zugticket am Automat gezogen hast
  • Ein enthusiastischer Mann, der uns ein Medley aus “Ich liebe deutsche Bratwurst” und “I will never stop loving you” singt.
  • Die ganzen Menschen, die zurücklächeln und Nicken, wenn man ohne Grund lächelt

Und was nehmt ihr so aus dem Alltag der öffentlichen Verkehrsmittel mit?
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Vielen Dank an Digital Passion für das Foto. Gerne könnt ihr auch ein Like auf FB da lassen! :)

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