Wie alleine Reisen sich angefühlt hat

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Zu allererst – ich bin absolut kein Paradebeispiel für jemanden der alleine mit dem Rucksack loszieht. Die Geschichten, die man sonst so liest und hört – da geht es um Menschen, die monatelang – wenn nicht sogar ein ganzes Jahr mit dem Rucksack durch Australien, Südostasien oder Südamerika ziehen. Das ist für mich gar nicht in Frage gekommen, denn ich bin ein ziemlich heimeliger Mensch. Ich bin zwar gerne unterwegs, aber meistens möchte ich nach der zweiten Woche auch schon wieder nach Hause, um auch die ganzen gewonnenen Eindrücke in Ruhe verarbeiten zu können. Ich bin nun dieses Mal alleine nach Neuseeland und Japan losgezogen, allerdings auch nicht so wirklich alleine, denn in Neuseeland bin ich bei einem Freund untergekommen und hatte somit sofort Anschluss. In Japan bin ich effektiv 10 Tage alleine herumgezogen, während meine Schwester dann zum Ende hin dazugestoßen ist. Es war also wirklich nur ein „kleiner Zeh im kalten Wasser“ was das alleine Reisen angeht.Für erfahrene Soloreisende ist das ein Klacks – wahrscheinlich nichts nennenswertes, für mich jedoch eine ganz neue Erfahrung, denn sonst bin ich ja immer mit Freunden, Familie oder Partner unterwegs.

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Wenn der Nutzen eines Blogs die Persönlichkeit verdrängt

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Ich bin unzufrieden mit meinem Blog. Ich liebe das Reisen und könnte permanent darüber sprechen – ohne Zweifel. Die Wandlung meines Blogs in einen Reiseblog bereue ich auf keinen Fall. Trotzdessen ist es mittlerweile so, dass ich mir meinen Blog anschaue und ihn fast schon langweilig finde. Da wo früher sehr viel Persönlichkeit drinsteckte, sind nun informative und auf Fakten gestützte Blogposts. Prinzipiell ist das ja durchaus positiv, weil ich mir erhoffe, dass diese Posts für die Allgemeinheit auch nützlich sind. Das jemand der eine Frage hat auch eine Antwort auf diesem Blog findet. Dass jemand meine Blogposts als nützlich empfindet und sie in seinem eigenen Urlaub umsetzen kann. Das ist das primäre Ziel. Ich finde, dass es das größte Kompliment ist, wenn jemand aufgrund eines Blogposts tatsächlich eine bestimmte Destination besuchen möchte.

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Hozukyo Station Kyoto

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Hierher zu kommen ist eigentlich nur ein glücklicher Zufall gewesen! Ich habe eigentlich geplant zum Arashiyama Bamboo Garden zu fahren, aber ich habe die Haltestelle verbummelt und bin dann letztendlich hier gelandet. Ausnahmsweise wurde meine Unachtsamkeit aber dann mit so einer Aussicht belohnt. Im Grunde genommen bestätigt dies nur, dass man beim Reiden nicht immer […]

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