Just Married – Unsere standesamtliche Hochzeit

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Seit meiner Verlobung Anfang diesen Jahres habe ich mich gefragt ob und in welchem Umfang ich dieses Hochzeitsthema auf dem Blog und/oder Social Media anschneiden möchte – zum einen ist es einfach so, dass sich viele für das Thema Hochzeit und Persönliches interessieren und zum anderen macht es auch einfach Spaß diesen Prozess durchzuleben und zu teilen. Trotzdessen fragt man sich inwiefern man seine eigene Privatsphäre und die der Freunde & Familie öffentlich wiedergeben kann und will. Ganz offensichtlich hat sich das „ob“ erledigt, denn ich habe schon einige Blogposts zum Thema Hochzeit geschrieben :). Auch habe ich zwei Testberichtkooperationen angenommen bei der ich eine Hochzeitswebseite ausprobiert habe und eine andere bei der ich mir einen Gutschein für Einladungen habe geben lassen. Das fühlte sich irgendwie nicht richtig an – ich möchte keine Bloggerin sein, die die gemeinsame Hochzeit kommerziell ausschlachtet. Ich habe keine Lust unter jedem dritten Wort oder jedem Foto einen Affiliatelink zu rotzen, um meine Umsätze zu erhöhen – zumindest, wenn es um die persönlichen Posts geht. Vielleicht mach ich das mal, wenn ich über Dekorationen oder sonst etwas Materialistisches schreibe. Vielleicht auch nicht. Ich habe keine Lust auf Kooperationen – nur um ein paar Euros für Schnickschnack zu sparen. Das Thema Hochzeit, Freundschaft, Junggesellenabschied und alles drumherum wird hier keine Inszenierung sein – wo auf Social Media generell schon zu viel inszeniert wird. Viel mehr orientiere ich mich an den zahlreichen bloggenden Bräuten, die einfach nur Mensch sind und ihre vielen glücklichen Momente mit anderen teilen. Ich hoffe, dass mir die Gratwanderung zwischen „Freudige Momente teilen“ und „Privatsphäre bewahren“ gut gelingt :).

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fraudich mit Laviva (Werbevideo)

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Das Bild von Gender und Gleichberechtigung, welches man durch die Medien vermittelt bekommt, konzentriert sich in meinem Empfinden häufig auf die Gleichberechtigung der Frau. Klar gibt es häufig die Betonung darauf, dass Gleichberechtigung nicht nur auf Frauen zugeschnitten ist, sondern für beide Geschlechter da sei. Trotz dessen empfinde ich es so als ob die andere Seite ein wenig zu kurz kommt. Neulich war ich auf einem Geburtstag eines Freundes und habe mich schon richtig auf den Hugo, den ich mir gerade ins Glas eingoss, gefreut. Ein Kumpel meinte dann, dass Hugo so geil schmecken würde, aber er es nicht trinken kann, weil es ja so ein Mädchengetränk sei. Bitte was? Wieso interessiert das denn irgendwen, was von wem getrunken wird? Wenn eine Frau gerne mal ein Bier zischt, dann wird das anerkennend für cool befunden, aber ein Mann kann keinen Hugo trinken? Stereotypen einer „richtigen“ Frau oder eines „richtigen“ Mannes stecken in jeder Kleinigkeit unseres Alltags. Inhalte über Essen, Trinken, Mode & Interior gelten als Frauencontent, aber wieso soll so etwas einen Mann nicht auch interessieren? 

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Wenn der Nutzen eines Blogs die Persönlichkeit verdrängt

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Ich bin unzufrieden mit meinem Blog. Ich liebe das Reisen und könnte permanent darüber sprechen – ohne Zweifel. Die Wandlung meines Blogs in einen Reiseblog bereue ich auf keinen Fall. Trotzdessen ist es mittlerweile so, dass ich mir meinen Blog anschaue und ihn fast schon langweilig finde. Da wo früher sehr viel Persönlichkeit drinsteckte, sind nun informative und auf Fakten gestützte Blogposts. Prinzipiell ist das ja durchaus positiv, weil ich mir erhoffe, dass diese Posts für die Allgemeinheit auch nützlich sind. Das jemand der eine Frage hat auch eine Antwort auf diesem Blog findet. Dass jemand meine Blogposts als nützlich empfindet und sie in seinem eigenen Urlaub umsetzen kann. Das ist das primäre Ziel. Ich finde, dass es das größte Kompliment ist, wenn jemand aufgrund eines Blogposts tatsächlich eine bestimmte Destination besuchen möchte.

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Sushifrühstück beim Tsukijifischmarkt in Tokyo

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Den größten Fischmarkt der Welt zu besuchen ist auf jeden Fall Pflichtprogramm gewesen! Da meine Schwester keinen Fisch isst, habe ich das noch abgehakt, bevor sie zu mir gekommen ist und bin an einem Tag hier entlang geschlendert. Mein Hotel ist zum Glück auch im Ginza Viertel gewesen, sodass ich nicht allzu lange hierher laufen musste. Trotzdem hatte ich an dem Tag 33 Grad und pralle Sonnenschein – es war so unglaublich drückend, dass es wirklich unerträglich gewesen ist, hier herum zu laufen. Aber der Markt ist einfach so dermaßen cool, dass ich einfach meine Arschbacken zusammengekniffen habe, sodass ich einfach von Schatten zu Schatten geschlichen bin und mir immer Wasser auf die Oberarme gespritzt habe, damit ich keinen Hitzschlag bekomme.

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12 Dinge, die man in Japan essen sollte

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Diese Art von Blogpost ist wirklich meine Liebste! Ich habe bereits einen Blogpost für Vietnam und einen für Thailand verfasst. Dieser hier dreht sich rund um die Leckereien aus Japan. Allerdings sind es dieses Mal mehr als 10 Dinge. Ich habe diesen Blogposts dieses mal nämlich vor meiner Japanreise vorformuliert, weil ich mir quasi eine To-Do Liste schreiben wollte um mich dann in Japan hier durchzufuttern! Ich glaube ich habe mich wirklich am Liebsten auf das ganze Essen in Japan gefreut, noch mehr als in jedem anderen Land, in dem ich bis dato gewesen bin. Diese Folgenden Leckereien wollte ich unbedingt essen:

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