Langzeitbelichtung in Reykjavík

Wie ihr gemerkt habt, hat sich mein Blog in den letzten Jahren viel geändert. Das Thema Fotografieren ist mittlerweile ein großer Bestandteil meines Lebens geworden, sodass ich auch angefangen habe ab und zu darüber zu schreiben. Allerdings habe ich das eher selten getan, weil ich das Persönliche hier mehr im Vordergrund sah. Aber das Fotografieren an sich ist für mich eine höchstgradig persönliche Angelegenheit, sodass ich beschlossen habe ab jetzt auch regelmäßig über fotobezogene Themen zu schreiben, denn das habe ich bis dato eher selten getan.


In diesem Post zeige ich euch eine kleine Langzeitbelichtung. Es ist ja nun nicht zu leugnen, dass ich – so wie viele andere – den Frühling und Sommer mehr mag, weil man einfach länger Licht hat. Gerade wenn man kein Studio oder großartig die Mittel für teure Ausrüstung da hat, muss man sich eben anders zu helfen wissen. Was bringt einem auch das Meckern über gegebene, nicht zu ändernde Tatsachen, wie die frühe Dunkelheit im Winter?


Ich hatte mir in diesem Urlaub eigentlich extra mein Stativ mitgenommen, weil ich vorhatte Polarlichter zu fotografieren (die sich leider nicht blicken ließen – daher musste ich mit dem Leuchtturm da unten zufrieden geben) und dahingehend ein paar schöne Langzeitbelichtungen auszuprobieren. Bisher habe ich das nämlich noch nie selbst ausprobiert 🙂

Wie sieht meine Langzeitbelichtung aus?

  • Auf dem ersten Bild könnt ihr die Ausgangssituation erkennen – das Bild habe ich mit meinem Handy aufgenommen. Es ist dunkel gewesen, stockdunkel, so richtig gruselig-ich-kann-gar-nichts-sehen-dunkel.
  • Auf dem zweiten Bild könnt ihr sehen, was passiert, wenn man während der Belichtungszeit einen Schwächeanfall bekommt und die Kamera nicht gescheit festhalten könnt ( 😉 ).
  • Auf dem allerletzten Bild seht ihr eine Langzeitbelichtung, bei der wir aus dem Auto heraus fotografiert haben – es war draußen einfach zu kalt und stürmisch. Außerdem sind hier aber noch die Autoscheinwerfer an, was man an den Steinen sehen kann, die dort deutlich heller ausgeleuchtet sind als beim zweiten Bild. Ich hatte die Belichtungszeit bei 45 Sekunden, die Blende bei 2.2 und den ISO etwa bei 800. Eigentlich hätte ich noch viel höher gehen können, aber davor scheue ich mich noch ein wenig :D.

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