Life is what you make it – New Job

Es gibt diesen einen Moment der Erkenntnis, den man mehr zufällig als absichtlich erfährt. Der eine Auslöser, der dich etwas erkennen lässt, auch wenn du vorher nicht wirklich oft darüber nachgedacht hast. In den letzten Monaten hat sich etwas in mir breitgemacht, was ich nicht wirklich erfassen konnte. Ich mag meinen Job, ich mag meine Kollegen und vor allem mag ich das Umfeld allgemein in dem ich arbeiten kann. Und ich habe nie und wollte nie einer der Personen sein, die über ihre Arbeit oder irgendetwas in ihrem Leben nörgeln, aber dann nicht den Mumm in den Knochen haben etwas daran zu verändern. Ich wollte nie so jemand sein, der aus Bequemlichkeit nicht die Sachen anpackt, die ihn stören und trotzdem war irgendwas da, was mir in der Magengegend Schmerzen bereitet hat. Ich stehe still. Mein Kumpel hat in einem Jahr seinen Master in Australien absolviert – meine Exkommilitonin hat in den letzten drei Jahren in Sambia und Thailand gearbeitet und macht ihren Master jetzt in Down-Under. Meine anderen Exkommilitonen stellen sich nach und nach neuen Herausforderungen. Freunde ziehen um. Alle entwickeln sich weiter – ziehen weiter – nur ich bleibe konstant. Jetzt ist es mal Zeit irgendwas zu ändern.

Ich schätze meinen Job und die Menschen um mich herum sehr. Aber nach drei Jahren steckt man in einer Routine. In einer Routine, die ich mit 25 noch nicht haben will. Eins nach dem anderen – mein Master ist fertig. Was jetzt? Genau – ein neuer Job. Ein neuer Anfang. Ein weinendes Auge, weil ich ein Team verlasse, von dem ich unheimlich viel lernen durfte – menschlich, sowie fachlich. Das Beste, was mir passieren konnte nach dem Abschluss vor drei Jahren.

[readolog_highlight ]Was gibt es Neues?[/readolog_highlight] Ich hab ab Dezember einen neuen Job!

Ich bin in letzter Zeit auch häufig gefragt worden, wie denn nun meine Pläne seien, wenn ich denn dann den Master durchgeboxt habe und ich habe mich die ganze Zeit recht bedeckt gehalten, weil ich persönlich bin schon ein wenig „sesshaft“ in meinem jetzigen Job geworden bin. Ich arbeite seit meinem Bachelorabschluss in 2012 als Juniorrisikomanagerin in einer Bank und bin in dem Team ziemlich glücklich. Meine Aufgaben machen mir Spaß, meine Kollegin ist meine Ex-Kommilitonin und somit mehr Freundin, als nur Kollegin und mein Team ist kompetent, lustig und ich fühlte und fühle mich immer noch sehr wohl.

[readolog_highlight ]Warum hab ich mir was neues gesucht?[/readolog_highlight]

Wie oben schon aufgeführt hatte ich irgendwann das Verlangen auf etwas Neues. Mein Vater sagt immer: „Wenn man jeden Tag nur Hummer isst, dann möchte man irgendwann auch einfach nur Reis mit Gemüse!“ Auch wenn ich nicht damit sagen möchte, dass ich nun von Hummer auf Gemüse wechsel, passt das ganz gut. Ich habe nach drei Jahren das Bedürfnis etwas Neues kennen zu lernen und ich freue mich einerseits zwar darauf, andererseits habe ich trotzdem ein wenig Angst und irgendwie bin ich auch ziemlich traurig mein bisheriges Team zu verlassen.

[readolog_highlight ]Wohin geht es?[/readolog_highlight]

Na so ganz weg  bin ich dann doch nicht. Ich bin „nur“ einen internen Wechsel innerhalb des Unternehmens angegangen und bin ziemlich aufgeregt, weil ich auf eine Seniormanagerstelle aufsteigen werde, was für mich einen riesengroßen Schritt bedeutet mit dem ich vor einem halben Jahr noch nicht gerechnet hatte. Ich werde, um es ohne großartig auf Fachchinesisch zu schwätzen für organisatorische Dinge innerhalb des Unternehmens zuständig sein. Organisation im Sinne von Unternehmen / Struktur / Prozesse 🙂 Ich werde dann hauptsächlich mit den MaRisk arbeiten. Dabei geht’s um Regulatorik, Gesetzliches, Bankenumfeld… Kapiert das irgendwer? Q_Q

Nunja – ich freue mich schon sehr und bin total gespannt, was mich erwarten wird.

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Zum Bild – ich war neulich unterwegs – bei einem Fotowalk von Fynn. Als es angefangen hat zu regnen haben wir uns zuerst alle versteckt, aber dann sind die liebe S. und Ich doch in den Regen raus und haben dieses Bild hier gemacht. Ich freue mich total, dass ich mal vor ihre Kamera durfte, weil ich ihrer Seite schon gefühlt seit Immer folge :D. Schaut doch mal bei ihr vorbei: Ana Lora Photoart.

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12 thoughts on “Life is what you make it – New Job

  1. Hej Mici, das sind ja tolle Neuigkeiten! Ich freu mich total für dich und hoffe, dass sich rausstellen wird, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast!

    Liebe Grüße,
    Natascha

  2. Ich kann dich gut verstehen. Ich bin dahingehend echt froh, dass mein Job viel Abwechslung bietet und sich bei mir kein Shooting dem anderen gleicht. Mir reicht dann PC Routine immer wieder absolut aus. 😉
    Trotzdem ist es mutig, dass du dich auch wirklich dran gemacht hast einen neuen Schritt zu gehen. Viel zu viele haben den Mut nicht und werden dann immer unzufriedener…

    1. ja – ich glaube viel Abwechslung ist echt total wichtig.. egal bei was, sei es job, musik hören, hobby – irgendwas muss immer mal neu sein, sonst ist man irgendwann übersättigt 😀

      1. Nachdem ich den Kommentar geschrieben, ist es mir auch wieder eingefallen xD. Sorry! Die BaFin ist eure Aufsichtsbehörde.

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