Shooting mit Lias Licht

Julia und Ich haben uns vor Monaten in Darmstadt getroffen. Wir haben gequatscht, entspannt Fotos geschossen und Sie hat mir im Endeffekt soooooo viele Fotos geschickt. In der Regel fahre ich nicht so gerne Auto und versuche es überall hin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen. Ist halt so – ich bin ein unheimlich ängstlicher Autofahrer. Aber manchmal sind bestimmte Stadtteile mit den Öffentlichen so schrecklich zu erreichen, dass ich dann doch lieber mal ins Auto steige. Vorher wird die Strecke akribisch analysiert gegooglet und ich suche mir die Strecke aus, wo ich möglichst wenig Autobahn fahren muss und am besten nur durch irgendwelche Dörfer gurken muss.

Eigentlich ist es ja leichter einfach auf der Autobahn geradeaus zu fahren, als den ganzen Ampelverkehr mitten in der Stadt mitzunehmen, aber mich beunruhigen hohe Geschwindigkeiten, Raser und schlechte Sicht, deswegen fahre ich dann lieber durch kleine Orte, wo mir nicht ständig jemand im Nacken sitzt, weil ich zu langsam fahre oder ich Angst haben muss von einem LKW übersehen zu werden. Long story short, ich bin zu Julia gefahren, ich habe überlebt. Es gab keinen Unfall und wir haben fröhlich zusammen Fotos geschossen, ich hab mich irgendwo im Busch umgezogen und hinterher bin ich sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen.

Im Übrigen war mir Julias Mail / Anfrage am Anfang gleich ins Auge gefallen, denn als Sie mir schrieb, war sie sogar fähig zu grüßen, sich selbst vorzustellen, Ideen mitzuschicken und hat mir ausführlich beschrieben, was sie sich so vorstellt. Das klingt für viele Menschen irgendwie so selbstverständlich, so als ob das zum gesunden Menschenverstand dazugehört, aber – guess what – leider ist dem nicht so. Die meisten Leute heutzutage wollen irgendwas von dir, aber in Zeiten von Tinder und Daumen hoch / Daumen runter gehen irgendwie die verbalen Fähigkeiten mancher Menschen den Bach runter.

Ich frage mich dann halt immer, wie solche Leute denn einen Job bekommen, wenn Sie schon ganz grundlegend bei privaten Anfragen schon nicht fähig sind ihr Anliegen zu formulieren? Wie dem auch sei – deswegen wollte ich noch einmal hervorheben, dass Julias  Mail vorbildlich war und ich bei so einem „Erstkontakt“ mit jemandem, der Umgangsformen besitzt – erst recht Lust bekomme mich zu treffen. Denn das ist meiner Meinung nach so der erste Punkt, an dem man sehen kann, ob das Gegenüber so ähnlich tickt wie man selbst und ob sie dir gegenüber genug Respekt entgegenbringen, dass Sie wenigstens ein paar zusammenhängende Sätze formulieren.

Hinterher hat’s auch nicht lange gedauert und schon habe ich meine Fotos bearbeitet bekommen. Das macht so echt Spaß 😀 Ich hoffe euch gefallen die Bilder so gut wie mir und ich wünsche euch einen schönen Tag! 🙂

Shooting mit Lias Licht

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Shooting mit Lias Licht

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