There is a special place in hell / heaven for…

Morgens in der S-Bahn zu sitzen ist wirklich traumhaft schön…nicht. Nein, die 20 Minütige Fahrt morgens in der Bahn entscheidet in der Regel darüber, ob ein Tag gut anfängt oder ob man sich erst mal einen doppelten Espresso zum Aufwachen und Laune verbessern gönnen muss. Zusätzlich zu der Tatsache, dass Bahnfahren allgemein schon keinen Spaß macht, wenn man auf Menschen jeglicher Art trifft, die man im besten Fall einfach nicht riechen mag (ja – und das ist sowohl wörtlich, als auch im übertragenen Sinne gemeint), ist es besonders morgens, wenn man verschlafen ist und noch seine Ruhe haben möchte nicht förderlich für die eigene Laune. Trotzdessen finde ich, das gerade Bahnfahrten auch viele lustige oder ärgerliche Anekdoten (die hinterher doch lustig sind) mit sich bringen. Manche Geschichten zaubern die ein Lächeln ins Gesicht, andere Geschichten machen die Stirnfalte zwischen den Augen noch ein bisschen faltiger.

There is a special place in hell for…
  • Scumbag-Person, die im Vierersitz einen Platz für seinen Hintern benutzt, einen für sein Bein, einen für seinen Rucksack und einen anderen noch zusätzlich für seinen Arm, während alle anderen Menschen die quetschen und dann auch noch so schaut, als ob ich ihm ein Bein abhacken wollen würde, als ich ihm sage, er soll Platz machen.
  • Fremde Menschen, die sich direkt neben dich setzen, obwohl der ganze Zug noch voller freier Sitzplätze ist
  • Die Frau, die dich anmotzt, weil du morgens zur Rush Hour – eingequetscht – zwischen Pendlern – nicht schnell genug weggesprungen bist, damit sie ihr scheiß Fahrrad in die eh schon überfüllte S-Bahn stellen kann und damit 5 Sitzplätze blockiert.
  • Der Mann, der dich anmotzt, weil du ihm zu langsam aus der S-Bahn steigst und dich dabei auch noch mit dem Ellenbogen rammt
  • Die dämliche Olle, die mich mit ihrem Kinderwagen rammt und dann auch noch böse anglotzt, obwohl ich von meinem Sitzplatz aufstehe, um ihr Platz zu machen.
  • Garstige Frau, der mein Outfit nicht gefällt und die mir extra mit einem abschätzigen Blick hinterherläuft, um bei Blickkontakt dann den Kopf zu schütteln und kleinlaut zu werden, wenn man fragt „Haben Sie ein Problem?“
There is a special place in heaven for…
  • Das Mädchen, was dir – nachdem die garstige Frau feige abgedampft ist – sagt, dass du dir nichts daraus machen sollst
  • Eine Frau, die 5 Minuten in ihrer Tasche gekramt und gewühlt hat, nachdem ein anderer Mann mich nach einem Stift gefragt hat und ich leider keinen dabei hatte, und ihm dann über das ganze Gesicht strahlend einen Kugelschreiber vor’s Gesicht hält
  • Eine süße alte Dame, die dich fragt, ob du dich kurz bücken kannst, damit sie dir den Kopf tätscheln kann, nachdem du ihr ein Zugticket am Automat gezogen hast
  • Ein enthusiastischer Mann, der uns ein Medley aus „Ich liebe deutsche Bratwurst“ und „I will never stop loving you“ singt.
  • Die ganzen Menschen, die zurücklächeln und Nicken, wenn man ohne Grund lächelt

Und was nehmt ihr so aus dem Alltag der öffentlichen Verkehrsmittel mit?
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Vielen Dank an Digital Passion für das Foto. Gerne könnt ihr auch ein Like auf FB da lassen! 🙂

8 thoughts on “There is a special place in hell / heaven for…

  1. Die Frau, die sich jeden Mittwoch genau neben dich setzt und leberwurstbrot und salbeitee in der Bahn frühstückt o_O
    Auf ewig in meiner Erinnerung.
    Wirklich Leid tut mir der kleine Hund, der Angst hatte, die Busstufe runter zu springen. Der Bus war voll, ich wollte nach Hause und hab das Vieh einfach getreten, sodass es mitten aufs Gesicht gefallen ist. Ist Jahre her, aber ich bedauere es noch immer :<

    1. hahahahah – jaja duftendes Essen XD ich weiß genau, was du meinst! 😀

      Oh nein – der arme Hund Q_Q – aber er hats bestimmt verkraftet xD

  2. In öffentlichen Verkehrsmitteln trifft man echt auf seltsame Menschen. Aber ganz so schlimm wie dir geht es mir dann doch nicht. Klar sind schon mal weniger gut riechende Menschen dabei oder Leute, die sich neben einen quetschen. Bei uns gibt es in manchen Bussen etwas breitere Sitzplätze. Die sind aber meist eher für eine als zwei Personen (wohl eher dickere). Ich saß mal auf einem solchen Sitz, weil… Weiß ich auch nicht. Ich bin jedenfalls schmal. 😀 und dann setzte sich doch ein etwas breiterer Mann neben mich. Da fühlte ich mich etwas beengt. Und kaum war er weg, setzte sich eine zum Glück schlanke Frau dahin. Machte es aber nicht besser. Ich will nicht Arm an Arm mit Fremden im Bus sitzen. Ich jedenfalls hätte mich nicht dahin gesetzt.
    Ansonsten nerven mich die Schüler. Meistens blockieren sie die Türe oder drängeln sich rein, obwohl man aussteigen möchte. Laute Musik ist ja fast schon normal. Nervt aber trotzdem. Und kichernde Teenie-Mädchen.

    1. jaaa – dieses beengende Gefühl mag ich auch nicht. Deswegen steige ich zum beispiel erst gar nicht in eine Ubahn, wenn sie schon supervoll ist (bei uns steht meistens die nächste Ubahn schon im Tunnel und die ist dann total leer, weil sich alle ind ie Bahn vorher reingequetscht haben xD)

      Was Schüler angeht versuche ich ein wenig mich immer zu beruhigen… ich glaub, weil die noch den Kids-bonus haben udn ich selber mal so war :D:D aber ich freue mich trotzdem nciht, wenn ich morgens eine schulsklasse in meinem abteil habe hahah 😀

  3. Also in Hamburg ist die MItnahme von Fahrrädern während der Rush-Hours verboten 🙂

    Als ich immer nach Hamburg fuhr wegen Wohnungsbesichtigungen nervte mich in der NOB vor allem die Kinder, die ständig hin und her rannten und laut waren. Deswegen fuhr ich aber irgendwann nur noch erste Klasse, weil da es ruhig war.

    Hier in Hamburg, wenn ich öffentliche fahre, nervts mich auf jeden Fall, wenn einer Döner ist in der Bahn oder laut Musik hört. Oder allgemein laut ist, ist will meistens meine Ruhe XD

    1. echt?? sollte heir auch so sein! bzw. ich hab eigentlich gedacht, dass das „common sense“ sei – aber naja… andererseits verstehe ich das, wenn man z.b. besonders weit weg vom Bahnhof arbeitet oder so… trotzdem ist das echt ärgerlich! Dann sollte man wenigstens ein bisschen demütiger sein, und nicht so unverschämt, wenn man schon gleich 4-5 plätze blockiert.

      jaaaa – hin und her rennen in der bahn is aber auch dämlich – die muss ja nur mal abrupt stoppen und dann liegen sie alle auf der nase! D:

      und allgemein mag ich es auch nciht, wenns laut ist – aber be i dem einen mann, der angefangen hat zu singen (so voller inbrunst) hab ich mich dann irgendwie doch gefreut XD auch wenn er es nicht so gut konnte war es irgendwie total liebenswürdig 😀

      oh aber noch ein schmankeln von heute früh: ein Hund, der absolut jeden angeknurrt und angebellt hat, – egal ob du ihn angeschaut hast oder nicht. bei aller liebe – (und ich liebe hunde wiiiirklich sehr!), aber das war echt nervig Q.Q

  4. Hell:
    -Leute, die stinken wie nasser Hund, auch wenns nicht regnet… Aber vllt isses Taktik. Da setzt sich nämlich keiner neben einen
    -Leute, die rumhusten, rumschniefen und rumrotzen
    -Leute, die nicht auf einen Sitz passen, wo der Fettlappen vom Hinterschinken auf Dich drüberquillt. Wie wärs mit nem Ticket für 2 Sitze?!
    -Leute mit Fahrrad… Hallo? Entscheid Dich mal, entweder Bahn oder Fahrrad… Du stehst doch nur in der Bahn, weil Du zu faul bist, die ganze Strecke mim Rad zu fahren
    -junge Kerle, die sitzen bleiben und ihren Platz älteren Omis nicht ambieten, weil ihre Micky Maus großen Kopfhörer ihnen das Hirn abdrückt und das überlaute uz uz uz sie bekloppt gesounded hat

    Yeah und dafür werden Tickets jedes Jahr 3% teurer…

  5. Früher bin ich dauernd nur U-Bahn und S-Bahn auf den größten Berliner Strecken gefahren. Albtraum. Entweder hatte man morgens die ganzen, arbeitenden Leute oder Nachmittags die Touris. Es. war. immer. voll.

    Insofern kann ich das oben völlig nachvollziehen, habe aber die Erfahrung gemacht, das ein demonstratives Lächeln den Leuten immer völlig unerwartet den Wind aus den Segeln nimmt und manch einer sich darüber auch sogar sehr freut. Insofern – wenn mich wer reizen will, lächel ich einfach. Darauf kommen die Meisten irgendwie nicht klar 😉

    Liebe Grüße
    Tina

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