Traumtagebuch #01 – Parallelen zwischen Realität und Gedankenwirrwarr

Die Nacht vom 08.09. auf den 09.09. – Ich erinnere mich nur an einen einzigen Traum. Vielleicht war er nur ganz kurz, vielleicht dauerte aber auch die ganze Nacht lang – das weiß ich nicht. Ich habe geträumt, dass ich wieder zur Schule muss. Das habe ich letztens schon geträumt – das mir mein Abitur aberkannt wurde und ich mit 24 wieder die Schulbank drücken muss. In diesem Traum hatte ich sogar schon meinen Stundenplan – aber dieses mal wurde mir mein Abi nicht aberkannt, dieses mal musste mein gesamter Jahrgang von damals noch einmal in die Schule, weil uns das Fach Erdkunde gefehlt hat und wir das alle nachholen müssen – so ohne zu meckern. Anstatt also in die Vergangenheit zu reisen bin ich also dabei einer imaginären Verpflichtung nachzugehen – mit meinen jetzigen Mitteln. Anstatt von der Haustür meiner Eltern zur Bushaltestelle zu laufen, steige ich die Treppen von meiner Wohnung runter und steige ins Auto. Vorher bin ich noch gefühlt stundenlang auf der Suche  nach dem Raum in dem ich Unterricht haben werde. Ach – und außerdem darf ich ich nicht die Nudeln mit Pesto, die ich gestern gekocht habe (um sie eigentlich in der Uni zu verspeisen), vergessen. Als ich nach zig Versuchen und mindestens schon 2 geschwänzten Unterrichtsstunden (wie rechtfertige ich es eigentlich, dass ich geschwänzt habe? Und vor allem vor wem? Juckt doch gar keinen – ach verdammt, ich muss mir eine Entschuldigung schreiben) endlich auf die Reihe bekomme in der Schule anzukommen – ja da habe ich Erdkunde. Mit allen Mitschülern von früher. Und einem Glatzkopf, den ich im Traum total gut kenne, aber nach dem Aufwachen erinnere ich mich daran, dass das kein Mitschüler von damals war, sondern ein Bekannter, dem das Restaurant gehört, in dem ich regelmäßig essen gehe. Witzig, wie sich mein jetziges Leben mit den Erinnerungen und Personen von früher mischt. Wird vielleicht auch mal wieder Zeit für ein Klassentreffen.
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Vielen Dank für die Bilder an Digital Deezign.

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