*Wie du dich auf einen natürlichen Fotolook vorbereitest

Bisher kam ich ein paar mal in den Genuß mit Visagisten zu tun zu haben – einmal wurden mir auch die Haare gemacht, was ich ziemlich cool fand, aber Regelfall ist das nicht, wenn ich unterwegs bin und Fotos mache. In der Regel schminke ich mich selbst und da ich kein großer Beautyguru bin bleibt es meist bei Lidstrich, Rouge und ein paar Locken in den Haaren oder eben nicht. Da Andrea bzw. Quadratiges Photography ein Faible für einen ungeschminkten und natürlichen Look hat – den ich mittlerweile auch teile und den ich prima finde, ist diese ganze Schminkerei und Vorbereitung dieses mal unter den Tisch gefallen. Oh das spart wirklich viel Zeit! Wenn man sich nicht schminkt, dann kann man so einiges nicht verdecken. Haste einen Pickel, haste Rötungen, haste Augenringe – das sind Dinge, die will niemand unbedingt auf Portraits sehen – egal wie natürlich sie sein sollen, aber nicht jeder ist immer / zu jeder Jahreszeit in seiner Haut-Bestform und was wenn man auch noch einen Badhairday hat?

Ich hab ein paar Facts zusammengetragen, die man beachten kann, wenn man Fotos machen möchte ohne viel Makeup zu verwenden – Leider sind die größtenteils auf mich nur zugeschnitten, aber vielleicht könnt ihr damit doch etwas anfangen.

1. Nicht am DDay duschen

Wenn ich mich mit jemandem zum Fotos machen verabrede, dann wasche ich mir immer am Vorabend schon die Haare, weil sie am nächsten Tag – nach dem Aufstehen sich dann am Besten anfühlen und am Ansatz ein schönes Volumen aufweisen. Meine Kopfhaut fettet sehr schnell nach, deswegen wasche ich sie am Vorabend – wenn euer Haupt anders ist, müsst ihr das entsprechend anpassen… Wann fühlen eure Haare sich denn am besten an? Nach einem Tag, nach 2 Tagen, vielleicht auch nach 3 Tagen? Ich achte bei mir jedenfalls darauf mir meine Haare früher zu waschen, weil die sonst wie Spaghetti von meinem Kopf runterhängen.

2. Mit oder ohne Wellen?

Ich frage die Fotografen immer vorher, was sie denn haben möchten. Glattes Haar oder leichte natürliche Wellen – keine Locken! Die sehen bei mir nicht natürlich aus, sondern eben gemacht! (Wenn ihr Naturlocken habt ist das natürlich eine ganze andere Geschichte :D). Wenn glattes Haar gewünscht ist, dann binde ich mir einen lockeren Pferdeschwanz – dazu könnte ihr diese Papangagummis benutzen, damit das Haar nicht geknickt wird. Wenn Wellen gewünscht sind, dann befeuchte ich meine Finger ein wenig und fahre mir damit durch meine Haare – nicht oben an der Kopfhaut, sondern ab den Ohren abwärts. Danach binde ich mir einen festen Dutt und föhne den für etwa eine Minute. Den Dutt öffne ich vor Ort erst wieder.

3. Augenringe und trockene Lippen

Ich versuche eigentlich generell viel zu trinken – wir wissen alle, wie wichtig es ist viel zu trinken, oder? Augenringe und trockene Lippen sind bei Beauty-Portraits nicht gerade von Vorteil, deswegen versuche ich ab 2-3 Tage vor dem Termin besonders viel zu trinken bzw. da mehr drauf zu achten. Ein paar Trinktipps könnt ihr hier finden. Mir hilft das vorwiegend dabei keine trockenen Lippen zu haben – weiterhin auch dunkle Augenränder zu vermeiden. Wenn das dann doch nicht so gut klappt, dann schmier ich mir ein paar Stunden vor dem Termin fette Pomade (z.B. die von Linola Fett) auf die Lippen und lasse das schön einwirken. Geschmeidig :-). Für die Augen müssen dann z.B. Sheet Masken oder kühle Eyepads herhalten.

4. Tricky

Es ist immer besser nach und nach drauf zugeben (bei Bedarf), als Makeup wieder runterzuwaschen. Die Haut wird dann nur unnötig gereizt. Auf Fotos wirkt man schnell mal „ungeschminkt“, wenn die Augen und Lippen nicht betont worden sind. Ungeschminkte Augen suggerieren Natürlichkeit, aber auch hier kann man ein wenig tricksen. Zwar haben wir komplett ungeschminkt angefangen Fotos zu machen, aber es ist hilfreich einen Blush oder Bronzer (ohen Glitzerpartikel!) parat zu haben und einen dicken Pinsel, um dem Gesicht ein bisschen Farbe und Kontur zu geben. Klar – man kann sich auch ohrfeigen lassen, aber wer will das schon. Im Grunde siehst du ungeschminkt aus – biste aber gar nicht. Tricky 😉

5. Diese verdammte, abstehende Strähne!

Im Grunde genommen sitzt deine Frisur ganz gut, aber dann ist da immer diese verdammte Strähne, die dir in die Mitte der Stirn rutscht oder die, die gerne mal einfach so sinnlos vom Kopf absteht. Wenn man eine ganz wuschelige Frisur hat, dann ist das sympathisch und gewollt, aber wenn dem mal nicht so ist, sieht das einfach nur blöd aus. Aber jetzt ne Tonne Haarspray in die Haare – das ist es ja auch nicht, was man unter Natürlichkeit versteht. Wieso Haarspray, wenn es denn soviel einfacher gehen kann? Kennt ihr das von euren Omas? Handfläche, Zunge, spucke, Haare? Gleiches Prinzip, nur tauschen wir mal die Spucke gegen Leitungswasser und eine kleine Sprühflasche aus – denn die tut’s genauso. Glattstreichen und die eine doofe Strähne und die Babyhaare zumindest für eine kurze Zeit bändigen.

6. Es liegt nicht an dir!

Es gibt Menschen, die interessiert es nicht, ob sie nun ungeschminkt sind oder nicht, aber dann gibt es wieder die, die sich unglaublich unsicher fühlen, wenn sie ungeschminkt sind. Das sieht man denen meistens auch an – ich denke da an Nervosität, Unsicherheit und Fluchtgedanken, wenn man z.B. jemanden aus seiner Schulzeit sieht, von dem man gar nicht will, dass er sieht, wie verpennert man mal wieder aussieht – im Hoodie samt Tomatensoßenfleck, ungeschminkt, ungeduscht und mit Kater vom Vorabend.
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