– Anzeige in Zusammenarbeit mit AGIDA

Die steigende Popularität Islands zeigt sich an den wachsenden Touristenzahlen. Als ich gemeinsam mit AGIDA is Island gewesen bin, war ich wirklich beeindruckt davon wie viele Menschen sich nun Island als Reiseziel ausgesucht haben – viel mehr als es die letzten 2 Jahre gewesen sind, obwohl ich bereits außerhalb der Saison in Reykjavik gewesen bin. Je mehr Menschen in das Land kommen, desto mehr sollte darauf geachtet werden, das man in Island tun und lassen sollte. Deswegen habe ich im Folgenden 10 Do’s und Don’t bei einem Islandurlaub aufgeschrieben.

10 Do’s und Don’t bei einem Islandurlaub

Dinge, die ihr in Island sein lassen solltet

  • Offroadfahren: Die Natur in Island ist auf Grund der Witterungsverhältnisse sehr empfindlich. Das raue Klima ist für die heimischen Pflanzen nicht gerade wachstumsfördernd. Der Sommer ist relativ kurz – die Pflanzen haben also nicht sehr viel Zeit Kraft zu tanken und sich vom eisigen Winter zu erholen. Daher müsst ihr unbedingt auf den befestigten Straßen bleiben – Offroadfahren ist strengstens verboten!
  • Auf Gras/Pflanzen treten: Das gleiche gilt natürlich auch für Fußgänger – wenn ihr unterwegs seid, dann versucht doch nicht auf kleine Pflanzen zu treten. In Deutschland ist das kein Problem, aber in Island braucht eine Pflanze wesentlich mehr Zeit und Pflege bis sie sich erholt.
  • Moos abmachen: Wie ihr bereits herauslesen konntet, ist die Natur in Island sehr empfindlich. Ein Punkt, den ihr beachten solltet ist die Erosion des Gesteins in Island. Erosion ist ein Prozess bei dem Gestein abgetragen wird. Felsen, Steine, Berge werden hier nach und nach abgetragen. Pflanzen sind eine wichtige Maßnahme gegen eine solche Erosion vorzugehen. Darunter fallen neben Bäumen und Büschen selbstverständlich auch diverse Moosarten. Wer unbedingt Islandmoos für zu Hause haben möchte, kann spezielles, gezüchtetes Islandmoos auch in Deutschland kaufen.

Was sollt man sein lassen?

  • Steine und Sand mitnehmen: Island ist eine Insel. Die Strände sind für ihren schwarzen Sand und die Lavasteine berühmt. Daher möchten viele Touristen ein Souvenir mit nach Hause nehmen – dabei ist es verboten isländischen Sand oder Steine zu exportieren. Haltet euch daran – sonst gibt es bald keine Insel mehr von der man den Sand mitnehmen kann (justjoking 🙂 )
  • Mit der Drohne im Naturschutzgebiet: Drohnen sind in Naturschutzgebieten verboten. Auch wenn die Aufnahmen außergewöhnlich sind und die wunderschöne Landschaft in Island tolle Motive liefert, sollte man seine Drohnen nicht in Naturschutzgebieten steigen lassen. Gerade zu Brutzeiten von Vögeln ist es wichtig sich an solche Verbote zu halten.
  • Eigene Reitstiefel sind nicht erlaubt: Solltet ihr Reitsport betreiben und vor haben in Island mal zu reiten, könnt ihr eure Reitstiefel gleich zu Hause lassen. Ihr müsst euch definitiv vor Ort Stiefel leihen oder kaufen, denn Reitstiefel, die ihr angehabt habt, während ihr bei anderen Pferden wart sind in Island nicht erlaubt. Die isländischen Pferde sind nicht gegen die gängigen Pferdekrankheiten geimpft und profitieren davon auf einer Insel ohne Krankheiten zu leben. Daher sind die Sicherheitsbedingungen für die isländischen Pferde sehr streng.

Weitere Tipps für euren Islandurlaub gibt es hier.

Dinge, die ihr in Island tun solltet

  • Einem Isländer ein Bier ausgeben und ins Gespräch kommen: Ich bin mittlerweile drei Mal in Island gewesen und bin hier und da in Kontakt mit Einheimischen gekommen. Ich habe bisher wirklich ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe den Eindruck, dass viele Isländer einfach sehr, sehr offen und freundlich sind. Sich gerne mit Fremden unterhalten und auch meistens perfektes englisch sprechen.
  • Nachts zum Leuchtturm fahren in Reykjavik und darauf hoffen, dass Polarlichter zu sehen sind: Der Leuchtturm im Westen von Reykjavik ist ein schöner Ort zum Ausspannen  entweder, wenn die Sonne untergeht oder auch wenn es schon dunkel draußen ist. Da der Leuchtturm etwas weiter draußen ist, ist es relativ dunkel und wenn man Glück hat, dann kann man vielleicht ein paar Nordlichter sehen.
  • Getrockneten Fisch probieren: Trockenfisch ist in Island eine Spezialität, die ihr auf jeden Fall mal probieren solltet. Der sogenannte Hardfiskur wird überall verkauft – ich persönlich werde in diesem Leben wahrscheinlich kein Fan mehr davon, aber ich fand es trotzdem spannend es mal zu probieren!
  • Mal im Supermarkt Lebensmittelpreise vergleichen: Das ist eine Sache, die ich im Ausland immer sehr gerne mache. In Island sind die Lebensmittel sehr teuer, gerade für frisches Obst und Gemüse muss man verhältnismäßig viel Geld bezahlen. Daher finde ich, sollte man mindestens einmal durch den Supermarkt gehen und die Preise vergleichen. So lernt man, wie gut man in Deutschland dran ist. Die Zugänglichkeit zu allen Lebensmitteln zu Preisen, die wesentlich niedriger sind, als in vielen anderen europäischen Ländern, sollte viel stärker gewertschätzt werden!