#02 – Foodwish – Clean Eating mit Luisa Lion

Heute gibt es schon den zweiten Foodwish. Da Ich am Anfang ganz viele liebe Blogger und Twitterer gefragt habe, um die ganze Sache ins Rollen zu bringen, habe Ich mittlerweile eine ganz nette Liste, die Ich abarbeiten kann. Solltet Ihr also eine Anfrage gestellt haben: Ich habe euch nicht vergessen! Es dauert nur seine Zeit! Weil das gekochte ja auch erst einmal aufgegessen werden muss! 🙂 Trotzdem könnt Ihr natürlich weiterhin Wünsche äußern. Sei es über Facebook, Twitter, per E-Mail (info@talkasia.de). Heute habe Ich ein Menü für Luisa von Style-Roulette zusammengestellt. Eine genaue Vorgabe gab es nicht – da Ich aber Ihren Cleaneating Account auf Instagram verfolge und weiß, dass sie Vegetarierin ist, habe Ich versucht ein solches Menü auf die Beine zu stellen. Ich kann garantieren, dass es Fleischfrei ist – Ich glaube, es ist sogar Vegan? Was die Cleaneatingsache angeht, warte Ich gespannt auf das Urteil – Ich muss ehrlich sein: Ich habe mich nur kurz eingelesen und habe versucht keinen Zucker zu verwenden! Ich habe allerdings weißen Risottoreis benutzt und bin mir nicht ganz sicher, ob das Clean ist oder nicht? Irgendwie gab es auf verschiedenen Seiten, verschiedene Aussagen dazu 🙁 Vorab kann Ich euch nur sagen, dass Ihr heute viel Gemüsebrühe verwenden werdet!

Unser Menü für heute:
• Misosuppe
• Champignonrisotto
• Seidentofu in Orangen-Ananas-Soße

Zutaten Zwei Personen Vorspeise

• 800 ml Brühe (Siehe Text)
• eine Handvoll Wakame Algen, gehackt
• frittierter Tofu (optional)
• 1/4 Pack Seidentofu
• 1 EL Miso

Ganz wichtig ist hierbei die Brühe. Normalerweise verwendet man Dashi. Dashi ist ein Fond, der aus Algen und Fischflocken (Bonito Thunfisch) gewonnen wird. Da ich aber nicht sicher war, ob Luisa sich pescetarisch oder vegetarisch ernährt, habe Ich mich dafür entschieden ganz auf Tierisches zu verzichten. Daher habe Ich eine Gemüsebrühe vorbereitet. Diese verändert den Geschmack zwar, aber die Misopasta schmeckt sehr intensiv, sodass ich dachte, dass man dies doch mal ausprobieren könnte. Die Gemüsebrühe kann man entweder kaufen oder natürlich frisch machen. Da wir heute Clean kochen, wird natürlich alles frisch gemacht. Bei Gelegenheit werde Ich noch ein Rezept für Gemüsebrühe online stellen. Gebt eine Kelle der Brühe in eine separate Schüssel, bevor Ihr diese erhitzt. Sie sollte lauwarm sein. Ich habe mir im Asiamarkt eine Mini Miso Mischung zusammenstellen lassen. Enthalten waren darin getrocknete Wakame Algen, frittierter Tofu und getrocknete grüne Zwiebeln. Das alles kann man auch frisch kaufen, allerdings in verhältnismäßig großen Mengen. Löst das Miso in der lauwarmen Brühe auf. Danach kann die Mischung aus dem Asiamarkt mit der heißen Brühe aufgegossen werden. Fügt das aufgelöste Miso zu der Suppe hinzu. Serve while piping hot!
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Zutaten Zwei Personen Hauptspeise

• 200g Risottoreis
• Ein Liter Brühe
• Ein Pack Champignons
• Eine Zwiebel
• 100ml Weißwein (optional)
• 2-3 Knoblauchzehen
• Etwas Öl (Nussöl)

Die Zwiebel und den Knoblauch hacken. Die Champignons in Scheiben schneiden und beiseite legen. Die Brühe erhitzen, sodass sie warm ist, aber nicht kocht. Viele Risottorezepte verwenden Butter, um dem Risotto nochmal einen herzhafteren und intensiveren Geschmack zu geben, allerdings wollte Ich heute auf tierische Produkte verzichten, weswegen Ich mich für ein Walnussöl entschieden habe. Die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch im Walnussöl andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig werden, die Champignons hinzufügen und fleißig rühren! Dann den Risottoreis hinzufügen und immer weiter rühren, bis die einzelnen Körner mit dem Öl und der Flüssigkeit aus den Champignons bedeckt sind. Nun ist der Moment in dem man eigentlich den Weißwein hinzufügen KÖNNTE. Laut Internetrecherche ist Alkohol aber beim Clean Eating wohl nicht erlaubt, weswegen Ich den Wein weggelassen habe. Einmal habe Ich Weißwein hinzugefügt – Der Geschmacks- und Geruchsunterschied ist meiner Meinung nach zwar deutlich zu erkennen, jedoch fand Ich, dass beide Versionen gut geschmeckt haben. Ihr müsst selbst für euch wissen, was euch besser gefällt! Wichtig ist, dass Ihr immer fleißig umrührt und die Hitze mittig bleibt, sodass keine Gefahr besteht den Reis zu verbrennen. Ihr müsst nun nach und nach die Brühe hinzufügen – am Besten immer nur eine Kelle. Lasst den Reis dann solange köcheln und rührt gelegentlich um, bis die Flüssigkeit verdunstet bzw. von Reis aufgesogen worden ist. Solange die Brühe hinzufügen, bis Ihr keine mehr habt. Zwischen dem „Hinzufügen“ dürften immer so 3-5 Minuten liegen. Risotto braucht Zeit und Aufmerksamkeit!

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Zutaten Zwei Personen Nachtisch

• 1/4 Pack Seidentofu
• Frischgepresster Saft von 8 Mandarinen
• 100g Ananas
• 1 TL Honig oder Ahornsirup
• Ingwerknolle

Das ist ein Problem für mich gewesen. Ein Nachtisch OHNE jeglichen Raffinade-Zucker (Oder Rohrzucker etc). Aber ein Nachtisch soll doch irgendwie süß sein, habe Ich gedacht. Klar was Obstiges – Ananas oder Banane, weil die von Natur aus einen hohen Zuckergehalt haben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das gewollt ist? Im Internet steht, dass man zuckerhaltiges Obst lieber früh am Tag essen soll, damit es sich abbauen kann. Naja, dann müssen wir halt morgens Nachtisch essen! 😀 Nunja – Als erstes habe Ich Mandarinensaft gemacht. Den hätte Ich am liebsten sofort getrunken. Dann habe Ich die Ananas in kleine Stücke geschnitten. Eigentlich braucht man den Honig bzw. den Ahornsirup überhaupt nichtmehr, um das alles zu süßen, weil das Obst schon von selbst süß ist – ich wollte allerdings die Ananas in etwas „backen“ und in Honig hat es erstaunlicherweise gut geklappt. Also: Ananas, Ingwer und Honig im Topf erwärmen und kurz brutzeln lassen. Dann den Saft hinzufügen und die Hitze auf die niedrigste Temperatur stellen. Eine Servierschale nehmen und den Seidentofu mit einem Teelöffel servieren – Seidentofu ist von der Konsistenz her so wie ein Flan – Also könntet Ihr versuchen Ihn so wie einen Flan in der Schale anzurichten. Danach dann eure „Soße“ hinzufügen und essen! Bitte Beachten: Der Tofu selbst hat ganz wenig bis gar keinen Geschmack, aber dafür eine sehr cremige Konsistenz. Er muss unbedingt zusammen mit der Soße gegessen werden, weil er sonst nach gar nichts schmeckt! Achso – Ich habe nur die Hälfte vom Seidentofu verwendet heute. Demnächst kommt noch ein Rezept, damit Ihr wisst, was Ihr mit dem Rest anstellen könnt!

Hier findet ihr den Foodwish für den Wohnprinzen.

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