Effektives Zeitmanagement – Part 2 – Ziele setzen

Ich habe eine Reihe Blogposts zu diesem Thema geplant und Teil 1 findest du hier: Effektives Zeitmanagement Teil 1.

Im zweiten Teil geht es heute um Ziele und Ziele setzen. Ziele machen dir bewusst warum du etwas tust und was du erreichen willst. Sie zeigen auch auf, was du nicht geschafft hast und geben dir eine Idee darüber, was vielleicht nicht so gut lief oder was besonders gut lief. Wer sich Ziele setzt, der kann sich daran orientieren und sein Handeln danach ausrichten. Wer einfach nur in den Tag hineinlebt, der kann hinterher auch nicht wirklich sagen, ob er das erreicht hat, was er wollte oder eben nicht. Wenn du auf etwas hinarbeitest, kannst du dich auch selbst motivieren, weil du genau weißt wofür du dich jetzt mit den dämlichen Statistikverfahren auseinandersetzen musst.

Bilder by Charosé

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[readolog_highlight ]Keine Ziele – keine Erfolgserlebnisse – keine Motivation.[/readolog_highlight]
Worauf aber achten? Zuerst einmal unterscheide ich langfristige und kurzfristige Ziele. In der BWL werden strategische und operative Ziele unterschieden, die teilweise über einen Zeitraum von 1-5 Jahren gesetzt werden. Für private Zwecke ist das in den meisten Fällen viel zu weit voraus gedacht, aber das Grundprinzip bleibt gleich._MG_8520

  • Langfristige Ziele wie „Das Studium abschließen!“, „Ein erfolgreicher Koch werden!“, „Eine Beförderung zum XY!“ sind wichtig, aber sind kaum greifbar, weil sie, wenn man sie sich setzt so weit entfernt sind und zwischendrin vergessen kann, was man überhaupt wollte.
  • Kurzfristige Ziele bringen dich dazu immer am Ball zu bleiben – weil du Erfolgserlebnisse zwischendrin feiern kannst. Weil diese dich motivieren und die einen Zwischenergebnis liefern – dir vor Augen führen wie viel oder wenig noch fehlt, bis du endlich am Ziel bist und auch aufzeigen, wie deine bisherigen Investitionen fruchten.

Eins der ersten Dinge, die man bei uns im Studium über Ziele lernt ist, dass sie dem SMART-Prinzip sollten – und wahrscheinlich auch das, was sich am einfachsten und schnellsten in dein Gedächtnis einbrennt. Und wenn ihr das jetzt hier lest: It can not be unread._MG_8526

  • S = Simple & Specific = Die Ziele müssen leicht verständlich und konkret sein.
  • M = Measurable = Die Ziele müssen messbar sein, sodass man sie überprüfen kann.
  • A = Ambicious = Die Ziele sollen anspruchsvoll sein, damit man sich angetrieben fühlt.
  • R = Realictic = Die Ziele sollen realistisch sein, damit man sie trotzdem erreichen kann.
  • T = Timing = Der Termin – bis dahin sollen die Ziele erreicht werden.

Und weil diese Theorie einfach nur eine Theorie ist, hab ich mir noch ein Beispiel überlegt. Vielleicht könnt ihr euch ja auch gleich an die Anwendung machen und mir eure Ziele in die Kommentare schreiben?

[readolog_highlight ]Fiktives Beispiel: Ich will bis Ende des Jahres (=Timing) 1.000€ (=Measurable) angespart haben. Dieser Satz ist simpel und spezifisch. Ambicious, weil es anspruchsvoll ist 142€ monatlich zurückzulegen, aber nicht unmöglich (=Realistic).[/readolog_highlight]

Am Ende des Jahres kann man gegenchecken! :]

Ich hoffe euch hat der zweite Teil gefallen und ihr schaut das nächste mal wieder rein. 🙂
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5 thoughts on “Effektives Zeitmanagement – Part 2 – Ziele setzen

  1. Ich schreibe mir auch gern meine Ziele auf, je kleiner die Schritte desto mehr Glücksgefühle bei jedem den ich erreiche 🙂

  2. Puuh; das mit den Zielen ist immer so eine Sache. Gerade bei langfristigen Zielen ist das einfach manchmal nicht oder wirklich „wiiiirklich“ nur schwer realisierbar, da viel zu oft etwas passiert womit man einfach gar nicht rechnet und was alles verändert…

    Das SMART Prinzip ist eigentlich recht lustig, ich höre davon zum ersten mal…was mir leider abgeht ist die Motivation, da ich schwer berufliche von privaten Zielen trennen kann. Irgendwie läuft das bei mir zu oft auf Kompromisse raus 😮

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