14.06.2012
Sich selbst in den höchsten Tönen loben, sich selbst hervorheben und alles auflisten, was man bisher so alles erreicht hat und wie toll man doch ist. Anderen zeigen, dass man doch soviel besser ist (ohne dabei andere schlecht zu machen natürlich). Ist das selbstverliebt oder arrogant? JAIN! As always kommt es natürlich drauf an – wie kann es denn auch anders sein
Normalerweise werden Leute, die sich die ganze Zeit so vermarkten als Angeber abgestempelt. Ich spreche hier aber eine Situation an, in der ich niemanden als selbstverliebt oder arrogant betiteln würde, wenn er sich selbst in den Himmel lobt. Es geht hierbei nämlich um eine klassische Bewerbungssituation – Alles fängt an mit dem Bewerbungsschreiben – Sei es für die Universität oder für irgendein Unternehmen, in das man einsteigen möchte. Man braucht nunmal [in diesem Fall für die Uni] ein Cover Letter und am liebsten auch noch ein Statement of objectives in dem man dann auflistet, warum man sich bewirbt, was man sich erwartet, was man schon alles getan hat, wie man es doch total drauf hat und warum gerade man selbst gewählt werden sollte.
Ich kann das und das und das und DAS habe ich schon alles gemacht – sehen Sie nicht, wie außerordentlich toll ich bin und wieso es doch unabdingbar ist MICH zu nehmen?
Ich muss sagen, dass mir das ja überhaupt nicht schwer fällt, weil ich mich sowieso schon total toll finde und hier nun die Möglichkeit bekomme mich stinkend zu loben, ohne dass ich als arrogant abgestempelt werde. NICHT! Ne ernsthaft, ich finde es ist sachlich einfach aufzulisten, was für Berufs- und/oder Praktikaerfahrungen man in gewissen Bereichen schon sammeln konnte – das ist schließlich nur eine Datenansammlung. Schwierig ist die Umsetzung der hard facts in einen Text, der zwar überzeugend und herausragend sein soll, aber nicht hochnäsig und eingebildet klingen darf. Ich bin es zwar gewohnt über mich und mein Leben zu schreiben – zwecks Blog etc – jedoch sind das nun ja meistens Themen, die eher meine Umwelt und mich betreffen, als 100% mich selbst.
Desweiteren ist das ein auf englisch verfasstes Schreiben – was an sich no problem ist – mein Englisch ist (First Class.not!) ganz okay – aber genauso wie im formalen Wirtschaftsdeutsch, muss man quietschhöflich, sachlich und hochgestochen schreiben – ein Akt, den ich schon seit Wochen herauszögere, der aber nun so langsam ansteht. Am liebsten hätte ich ein kleines Männchen (oder Weibchen) im Ohr sitzen, dass mir genau diktiert, was die Leutchen hören wollen – das würde alles um einiges erleichtern. Einen Blogpost mit 1000 Wörtern habe ich innerhalb von 15 Minuten runtergerattert – auch mit Umformulieren etc. dauert es vielleicht nochmal 20 Minuten extra – wenn Recherche ansteht dann höchstens noch eine Stunde – Weil man halt so zwanglos runterschreibt, was einem gerade so in den Sinn kommt. DIESES Schreiben dauert mich jetzt schon Wochen – denn ich habe keine Motivation mein Motivationsschreiben zu verfassen – how paradox is dat? Einen Satz lasse ich meistens nicht so stehen, wie er dort steht, sondern ändere ihn gefühlt 1000 Mal um D:.

Pictures to boost the Blogpost ;D Ich trage ein Benetton Kleid, H&M Bluse , Stefanel Blazer und Schuhe von Tamaris.

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Tags: Bewerbung, Bewerbungsschreiben, Empfehlungsschreiben, Marketing, Master, Motivationsschreiben, Studieren, Uni, Universität
Das fällt mir auch immer unheimlich schwer! Ich mags einfach nicht Bewerbungen bzw. Motivationsseiten zu schreiben. OMG auf englisch würde ich total versagen… ich kanns einfach nicht XD also lesen und verstehen schon, aber selbst schreiben nicht ^^°
Ich habe es bei meiner letzten Bewerbung so gemacht, dass ich mir in meinem Motivationsschreiben selbst Fragen gestellt habe (“Wieso der Beruf?”, “Womit arbeitest du?”, “Was macht dir am meisten Spaß?”, “Wie motivierst du dich?”, “Weshalb sollte man dich einstellen?”) und diese habe ich dann einfach beantwortet XD Das ganze wirkte dann eben so wie ein kleines Selbstinterview und kam auch ganz gut an. Es viel mir auch leichter einzelne Fragen zu beantworten als einen großen, zusammenhängenden Text zu verfassen.
Im Moment plane ich auch neue Initiativbewerbungen. Da muss ich auch wieder einen Text verfassen, der natürlich möglichst kreativ, selbstbewusst, selbstdarstellerisch, überzeugend und aussagekräftig sein muss XD Ich kriege jetzt schon die Krise, wenn ich daran denke ^^°
@Screamqueen
ich hab mich heut wieder gedrückt -.-
Uff, will mir fürs nächste dritte Schulsemester mir einen Job besorgen und hab auch Bammel davor – aber eher vor einem Vorstellungsgespräch! T_T Irgendwelche Tipps?
(PS: Will im Übrigen es bei einer Zeitung versuchen, da ich viiiel praktische Erfahrung in diesem Bereich für später sammeln muss!)
oben links das bild ist schön
hmmm ich hab bewerbungsgespräche noch vor mir
LG Mona
@mona viel erfolg!=)
Die perspektive aus dem unteren linken bild ist ja cool!
ich mag solche dinge auch überhaupt nicht und es fällt mir sehr schwer mich selbst in den höchsten tönen zu loben. vor solchen schreiben sitze ich auch immer eine gefühlte ewigkeit. derartige dinge zögert man einfach unglaublich gerne raus. was besseres fällt mir dazu auch immer nicht ein..
ich glaube ich bin zu bescheiden oder so…^^
“country strong” hat in deutschland nicht sonderlich viel aufmerksamkeit bekommen. dabei ist der film eigentlich wirklich gut gemacht. mir hat die story und die musik gefallen.
Na ja, hab (noch) ‘ne SMS Flat!
Aber da ich sowieso fast nur noch von WhatsApp etc. lebe, wird diese bald gekillt!
Und dein Angebot bezüglich Bewerbungsgespräch nehm ich doch gern an!
Wahnsinn hast du viel gebloggt, gelesen hab ich es schon, jetzt muss ich mal nachkommentieren xD.
Ich glaube man ist jedesmal wieder froh wenn man das hinter sich hat. War schon nervig nach der Schulzeit. Zuerst die ewige Lernerei und dann Bewerbungen schreiben *grusel*.
Die Leggins sieht klasse aus zu dem Business Outfit, nur die Schuhe in dem grün gefallen mir dazu irgendwie nicht. Was ist das für ein schönes Gebäude?
@naomi
das ist die “welle” in frankfurt – das ist so ein business viertel =D
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