Monday Me – KW 9

Bad Things / Good Things: Und schon wieder ist eine Woche vorbei! Und vor allem ist das der letzte Tag der Wintermonate. Ab morgen ist März und März heißt Frühling – meine Mama hat bald Geburtstag und die Sonnenstunden sind länger. Wetten, es wird trotzdem nochmal schneien, auch wenn das niemand mehr will? Ich war dieses Wochenende mit Lisa und Kristin auf der Tion – einer Veranstaltung für Fotobegeisterte, um neue Kontakte zu knüpfen und alte wieder aufzufrischen. Ich hab an dem Wochenende einige Visitenkarten verteilt und eingesammelt – außerdem hab ich mir von einigen Leuten Feedback für mein Portfolio geholt – mein Highlight dabei war eigentlich das Feedback von Paul Ripke, wenngleich ich auch nur einen Teil dessen, was er gesagt hat für mich annehmen werde – aber das ist ja der Sinn von Kritik, oder? Für mich war das auf jeden Fall hilfreich – viel cooler war, als er bei 2 von meinen Lieblingsbildern gesagt hat, dass er die auch gut findet und mein Model dazu aufgefordert hat ihm seine Karte zu geben. Gnihihihihihihi…. Ein anderer Punkt bei der Kritik war meine Mappe, ich hab ja eine Fotomappe mit Plastikfolie und er mag sowas halt nicht. Aber ein Buch zu machen wird kein großes Problem sein! Last but not least hat er gemeint, dass mein Stil ihm persönlich zu dunkel sei und er mehr hell & positiv sehen wollen würde. Das wäre wiederrum etwas wo ich sage – das ist Geschmackssache und eine Sache bei dir ich mich ohnehin noch ändern/weiterentwickeln werde. Also auch okay! 🙂 Interessant auch, die Tatsache, dass ich bei der Auswahl der Leute, die ich fotografiere und in mein Buch aufnehme mehr aufpassen soll. Was das konkret heißt, ist wieder eine andere Sache 🙂

Auf dem Plan: Ich hab letztens ja schon erwähnt, dass ich mal gerne ein Unterwassershooting machen möchte und hab mich jetzt dafür verabredet! Lisa und ich werden mal im Schwimmbad auf Tauchgang gehen ohne zu wissen, ob hinterher überhaupt schöne Bilder dabei rauskommen.

Thoughts: Ich tanze auf zu vielen Hochzeiten und das löst in mir eine innere Unzufriedenheit aus. Ich hab mich auf dem Blog hier nie so richtig festgelegt. Ich war nie ein Fashionblogger, aber ich hab trotzdem Outfits von mir gezeigt. Ich war nie ein Beautyblogger und hab trotzdem Beautyprodukte gezeigt. Ich mag es zu kochen – deswegen hab ich einen Foodblog gegründet, der mittlerweile auch nur noch vor sich hindümpelt. Ich mache mir zwar keinen Druck dort zu posten, aber er ist halt irgendwie da. Ich hab also für einen Blog, den ich kaum nutze, eine eigene E-Mailadresse, eine Facebookseite, einen Twitteraccount – obwohl das gar keinen Sinn macht? Ich will das Ding hier mittlerweile Reise- und Fotografieblog nennen, aber wieviel Fotografie von mir seht ihr hier tatsächlich oder stehe doch nicht eher ich selbst, als meine Fotos im Vordergrund? Denn meine Fotos sind schon wieder auf einer anderen Webseite bzw. Facebookseite im Rahmen eines Portfolios zu sehen. Seit ich fotografiere bekomme ich so viele Facebooknachrichten von irgendwelchen Fremden – ich komme kaum noch hinterher allen ordentlich zu antworten – ich vergesse auch meinen Freunden auf Whatsapp zu antworten, obwohl ich eigentlich dauernd online bin. Ich hab zu Haus so dermaßen viele Visitenkarten rumfliegen – mittlerweile bestimmt von 50 verschiedenen Leuten und ich hab von denen bisher keinen Einzigen kontaktiert, so wie ich es eigentlich vor hatte, als mir die Person ihre Karte in die Hand gedrückt hat. Auf Facebook habe ich diverse Gruppen und verwalte diverse Facebookseiten – so langsam ist mir das zuviel Datenmüll, den ich nicht mehr haben will. Deswegen habe ich mich jetzt im ersten Schritt schonmal bei 3 FB-Seiten als Admin rausgelöscht. Die Seite von meinem Foodblog werde ich mit Talkasia zusammenlegen und ich werde den Twitteraccount löschen, um ein bisschen Ordnung zu schaffen. Außerdem bin ich auch in zig Facebookgruppen, um ja nichts zu verpassen – ich hab erstmal meine Liste geleert und bin nur noch in den Gruppen, die ich tatsächlich aktiv nutze. Meinen Foodblog mag ich gerne und nutze ihn auch als Onlinenachschlagewerk, aber ich überlege, ob ich ihn löschen soll – mein Zeug kann ich ja immer noch bei Pinterest online stellen. Fühlt sich echt gut an so auszusortieren. Auch die Apps, die auf meinem Handy sind hab ich jetzt dezimiert, meine E-Mails (aus-)sortiert. Ich halte das irgendwie nicht aus, wenn ich zuviel „Scheiß“ habe – sowohl online als auch offline.

venedig shooting location (9)

One thought on “Monday Me – KW 9

  1. Das mit dem Ausmisten ist eine gute Idee 🙂 Ich tanze auch ganz gern mal auf zu vielen Hochzeiten rum 😀 Find ich ja voll gut, dass du so netzwerkst (ist das ein Wort?) und auf solche Veranstaltungen gehst und dir Feedback einholst. Ich wäre da nie im Leben drauf gekommen 😀

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