Phillip Lim Pashli Satchel Medium

Ich gehe wirklich schlecht mit meinem Eigentum um. Ich komme nach Hause und pfeffere meine Tasche in die Ecke. Auf der Arbeit liegen meine Taschen nur auf dem Boden rum. Meine Kleinformatkamera hab ich schon ein paar mal fallen lassen. Sie fristet ihr Dasein in einem Handtuch umwickelt in meinem Rucksack anstatt in einer ordentlichen Kameratasche und außerdem könnte ich auch mal sanfter mit ihr umgehen, wenn ich das Objektiv wechsle. Seit ich auf die neue Kamera umgerüstet bin und weiß was für Kosten auf mich zukommen, sollte ich die schrotten und mir eine neue kaufen müssen, gehe ich ein wenig behutsamer mit dem guten Stück um. Zwar habe ich immer noch keine Kameratasche, aber dafür umkrallen meine Finger die Kamera etwas fester, dafür nimmt kein Fremder sie in die Hand und dafür hat sie einen ganz besonderen Platz bei mir zu Hause. Und weil ich das übertragen will auf meine anderen Besitztümer – und weil ich jetzt auch aus dem Alter raus bin so viel wie möglich und immer alles neu zu haben – und weil ich Bock drauf hatte, hab ich in eine neue Tasche investiert. Eine, die in der Bahn nicht auf dem Boden entlang geschrabbt wird, die nicht als Einkaufsbeutel missbraucht wird und die am Ende des Tages auf den Schrank gestellt, anstatt in die Ecke geworfen wird. Phillip Lim Pashli Satchel Medium_02

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