Rezept: Apfeltarte selber backen

Apfelkuchen. Nein, also Apfelkuchen ist nicht so mein Ding. Ich mag den Boden nicht. Streusel ist lecker. Aber ich mag den Boden einfach nicht. Apfeltarte hingegen… Um die Stücke prügele ich mich! Ich liiiiebe Mürbeteig – und Mürbeteig, der ein wenig mit Apfelgeschmack durchtränkt ist – den find ich erst recht klasse! Auch wenn es lästig ist ihn zu machen und ich ich generell nicht gut backen kann – An der Apfeltarte komme ich dann doch nicht herum! Außerdem macht es Spaß sie zu dekorieren! Das Rezept dieser Tarte habe ich von den Nachbaren meiner Eltern bekommen. Einmal standen sie nämlich mit einem köstlichem Stück vor der Türe und ich habe direkt danach gefragt. Ich persönlich habe es ein wenig angepasst, weil ich z.B. nicht noch Butter verwenden wollte, um die Äpfel anzudünsten, wenn der Teig schon fast zur Hälfte aus Butter besteht. Außerdem habe ich den Alkohol in der Soße weggelassen.

Zutaten 27cm Tarteform

Mürbeteig:
• 250g Mehl
• 150g kalte Butter
• 1 Ei
• 2 TL Zucker
• Salz
• 2 EL Milch

Füllung:
• 600-700g säuerliche, feste Äpfel
• 50g Palmin
• 80g Vanillezucker
• Aprikosenmarmelade

Die Äpfel schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Scheiben mit etwas Fett in der Pfanne anbraten. Ich verwender weiches Palmin. Man kann aber auch Butter, Margarine oder Öl benutzen. Danach gebe ich die Äpfel in eine Schale und vermische sie mit dem Vanillezucker. Während die Äpfel braten, kann man den Teig zubereiten. Alle Zutaten für den Mürbeteig (außer die Milch) zusammen in einer Form geben und durchkneten. Wer eine KitchenAid hat, wird es um einiges einfacher haben, als der Rest. Ich brauche immer ewig, bis ich die Butter in den Teig eingearbeitet habe! Ich schneide die Butter immer in kleine Würfelchen, damit man sie gleichmäßiger verteilen kann. Das allererste mal habe ich das nicht getan und habe es sofort bereut! Wenn der Teig sich so langsam setzt, kommt die Milch hinzu. Die dient im Endeffekt dazu, dass der Teig nicht auseinanderbröselt, wenn er zu trocken ist. Mal braucht man etwas mehr Milch, mal etwas weniger. Ich bin aber mit 2 EL immer gut gefahren. Den Teig ausrollen und an die Tarteform anpassen. Ich glaube viele backen den Teig vor und benutzen Backerbsen als Gewicht. Ich persönlich mag es lieber, wenn der Teig gleichzeitig mit der Füllung backt, weil ich es lecker finde, wenn die Flüssigkeit vom Apfel von Teig aufgesaugt wird *nyam*. Nunja – also mit der Gabel ganz viele Löcher in den Teig stechen und diesen dann mit den Apfelscheiben belegen. Dann den Teig für 30 Minuten bei 180°C backen. Dann die Tarte kurz rausholen und mir Aprikosenmarmelade bestreichen und für weitere 10 Minuten backen! Enjoy!

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apfeltarte (1)apfeltarte (2)

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