Rezept: Chili con Carne selber kochen

Ich habe schon sehr oft von Freunden gehört, die nicht so oft kochen, dass sie sich gerne mal einen großen Topf Chili machen und dann mehrmals davon essen. Schließlich wird ein Chili con Carne bei jedem Mal aufwärmen noch leckerer, als es eigentlich schon ist, oder? Nunja, ich habe noch nicht DAS perfekte Chilirezept für mich gefunden, sondern probiere noch ab und an rum, sodass es durchaus neue Chilivariationen geben wird! 🙂

Zutaten für 10 Portionen

• 1 Kg Hackfleisch
• 2 Zwiebeln
• 6-7 Knoblauchzehen
• 500g Kidneybohnen
• 300g Mais
• 200 ml Tomatensoße
• Ein EL Tomatenmark
• 1-2 Paprika
• 1 Liter Brühe
• Garam Masala, Curry, Chiliflocken/Pulver
• Salz & Pfeffer
• Öl

Als erstes will ich erwähnen, dass ich persönlich lieber reines Rinderhackfleisch nehme, anstatt die Mischversion mit Schweinefleisch zu benutzen, damit das Chili am Ende keine Fettschicht hat, wenn es abkühlt. Geschmacklich mag ich Rindfleisch auch lieber – allerdings ist es euch überlassen, welche Sorte Hackfleisch ihr nehmen wollt. Ich schätze mal, dass Lamm oder Geflügel ebenfalls sehr lecker schmecken kann. Als zweites finde ich die Brühe unheimlich wichtig, weil sie dem Chili zusätzlich Geschmack verleiht, ohne, dass man übermäßig salzen muss. Beim ersten Mal habe ich eine sehr reichhaltige Brühe verwendet, die ich von einem Hotpotessen übrig hatte – also unglaublich viel Geschmack in einem Liter Flüssigkeit. Beim zweiten Mal musste ich leider zu Pulverbrühe (Dashipulver) zurückgreifen, was dazu geführt hat, dass der Geschmack vom Chili darunter litt. Ganz wichtig also: Fleischauswahl und Brühe! Ansonsten geht es jetzt mal zum Rezept.

Die Zwiebeln schälen und grob schneiden – sie müssen nicht gehackt werden – achteln reicht. Den Knoblauch ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl in einer Pfanne anrösten. Parallel in einem großen Topf Öl erhitzen und das Fleisch anbraten und „zerbröseln“ – leicht salzen und pfeffern. Wenn das Fleisch zu 70% durchgebraten ist und die Zwiebeln und der Knoblauch eine goldgelbe Farbe bekommen haben, diese dann dem Topf hinzufügen und gut umrühren. Dann die Hälfte der Brühe und die Tomatensoße hinzufügen. Mit der anderen Hälfte der Brühe das Glas der Tomatensoße „ausspülen“ und ebenfalls hinzufügen. Wir wollen ja nicht, dass irgendwas verloren geht, nicht wahr? Zwischendrin immer mal umrühren. Das Tomatenmark hinzufügen und alles köcheln lassen. Nun die Mais – und Bohnendosen öffnen und abtropfen lassen. Währenddessen die Paprikaschoten in mundgerechte Stücke schneiden. Danach Mais, Bohnen und Paprika in den Topf geben und umrühren. Nun wird reichlich gewürzt – und zwar je nach Geschmack! Ich gebe Garam Masala (etwa einen gehäuften Teelöffel), Curry (ebenfalls ein gehäufter TL) und ein paar Chiliflocken, sowie eine Messerspitze Chilipulver hinzu. Bisher muss ich aber sagen, dass es immer an Schärfe gefehlt hatte. Das heißt mehr Chili kann noch durchaus sein! Allerdings ist das abhängig vom jeweiligen Geschmack derer, die das Chili dann verspeisen! Ihr solltet beim würzen immer den Geschmackstest machen und euch bewusst sein, dass der Geschmack nach dem Einkochen immer intensiver ist! Apropos einkochen: Wem das Chili zu flüssig ist, der kann etwas Mehl in kaltem Wasser auflösen und hinzufügen, um alles etwas einzudicken. Aber wenn man das Chili abkühlen lässt, wird es, so oder so dicker!
Chiliconcarne

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