The Excitement

Aufregung, Begeisterung, Spannung, Reiz. Das sind die Dinge, die du durchlebst, wenn dir gerade eine Idee kam. Wenn ein erster Funke eines Gedankens in eine Idee umschlägt, die du dir dann so langsam immer aufgeregter ausmalst. Wenn Spinnereien immer absurder werden und du nachts im Bett liegst, zu faul um noch einmal aufzustehen und dir zusprichst, dass du das nach dem Aufwachen auf keinen Fall vergessen darfst, wie die zahlreichen Träume, die sich um Mitternacht in dein Unterbewusstsein schleichen. Eine Begeisterung für etwas zu finden – ohne zu wissen, ob es möglich ist oder nicht, ist heutzutage nicht einfach. Wir sind so dermaßen lösungsorientiert und empirisch veranlagt, dass wir Möglichkeiten von Anfang an ablehnen, sofern wir keine greifbare Lösung parat haben. In der Theorie wird dir dann gepredigt, dass man nicht so denken darf – weil das einschränkt, weil es ausbremst. In der Praxis hingegen ist es Gang und Gäbe. Eine Begeisterung für etwas zu entwickeln für etwas – das war noch nie mein Ding. Ich war nie unsterblich in jemanden aus einer Boyband verliebt. Klavier, Badminton, Rhönrad, Gitarre, Leichtathletik – alles jahrelang praktiziert oder zumindest angefangen, aber nie leidenschaftlich betrieben. Niemals Ambitionen in diese Richtung entwickelt. Irgendwann wird das wirre Geschwätz und die Idee vielleicht realer und greifbarer – vielleicht werden wir erwachsen und die Dinge, die uns früher unmöglich erschienen sind heute gar nicht mehr so weit entfernt und gar nicht mehr unrealistisch. Die Fantasie, die man früher hatte vs. die Unmöglichkeit der Umsetzung stellt sich gegenüber der Möglichkeit der Umsetzung vs. dem Nachlassen der Fantasie als Erwachsener. Vielleicht aber auch nicht – vielleicht auch nicht und vielleicht regen wir uns deswegen auf, vielleicht macht es uns ganz verrückt, aber fröhlich, aber euphorisch. Euphorie als Hochgefühl – was können wir machen, um dieses Hochgefühl beizubehalten? Wir nehmen es in die Hand. Das, was uns ausmacht – das, was wir wollen.
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Ab heute habe ich Urlaub und auch Unifrei – zwar muss ich noch ein paar Hausarbeiten und Präsentationen machen und an meiner Idee für die Masterthesis tüfteln – jedoch dürfte sich die Anstregung hierfür in Grenzen halten. Viel wichtiger – ich werde mir Zeit nehmen und diese in den Aufbau meines Portfolios stecken. In ein paar Tagen werde ich mit Nascha Fotos machen und eine Idee umsetzen, die ich vor einigen Monaten auf’s Papier gebracht habe. Dann werde ich noch mit der Freundin eines Kumpels Fotos machen. #Excitement

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4 thoughts on “The Excitement

  1. Ein schöner Text. Und was Ideen angeht, sollte man wirklich versuchen nicht zu erwachsen zu denken. Klar, an einem gewissen Punkt muss man sich dann einfach mal über die Organisation und die Umsetzung Gedanken machen und schauen was überhaupt geht. Aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass es eher kontraproduktiv ist, wenn man schon zu früh damit anfängt. Dann erstickt man jede Möglichkeit im Keim. 😉

    Ich wünsch dir schöne Weihnachtsferien!

  2. Für das Faulheitsproblem in der Nacht ist es gut einfach Zettel und Stift am Bett bereit zu halten, so kann man sein Aufstehfaules selbst austricksen 🙂

    Bei mir ist das Problem immer eher, dass ich Angst habe meine Ideen umzusetzen und mir sonst was einrede was da negatives passieren könnte (dabei weiß ich ja, dass es Blödsinn ist und darauf ankommt, die Sache einfach anzupacken!) Zum Glück ist da mein Freund, der mich ermutigt. Heute habe ich zum Beispiel endlich mein erstes DIY gedreht, und wenn er nicht gesagt hätte – los du machst das jetzt und ich helfe dir, dann hätte ich das vermutlich noch schööön immer immer weiter mit der nächsten und übernächsten Ausrede weggeschoben. Aber jetzt wo es geschafft ist, bin ich stolz 🙂

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