Was ist Smart Casual? Sommerversion!

Smart Casual ist eigentlich ein Begriff, mit dem man sich irgendwann im Laufe seines Berufslebens herumschlagen muss. Als Schülerin und als Studentin muss ich sagen, dass es mir relativ egal war, was die Leute von meiner Kleidung gehalten haben. Hing ja nichts davon ab – mittlerweile muss man sich näher damit beschäftigen, was man wohin so anzieht. Zu Chic? Zu Casual? Was ist denn nun das richtige Mittelding? Smart Casual hört sich ja so easy an – aber hin und wieder sieht man bei einem Event, dessen Dresscode „Smart Casual“ lautet, weniger schöne Kleiderschrankexplosionen rumlaufen – also ist „Was bedeutet Smart Casual“ wohl doch ein Thema, was vielen eher schwer fällt. Hört sich zwar easy an, ist es aber nicht. Smart Casual bedeutet im Grunde genommen erst mal, dass man sich ungezwungener als sonst im Beruf kleidet und trotzdem ein gepflegtes, ordentliches Auftreten gewährleistet. Der Grund dafür könnte ein Geschäftsessen, eine Weihnachtsfeier, ein Sommerfest oder ein Betriebsausflug sein. Den Smart Casual Dresscode für den Mann möchte ich hier nun etwas zurückstellen (wobei ich nur sagen kann, dass man mit einem Hemd und einer dunklen Hose nicht viel falsch machen kann – bei uns lassen die Herren einfach nur die Krawatte weg 🙂 ). Dieser Smart Casual Blogpost soll sich eher auf die Frauen unter uns beziehen. Soll man „smart casual“ kommen, so kann das Kostüm im Schrank hängen bleiben – trotzdem darf man nicht vergessen, dass man sich unter Kollegen oder Geschäftspartnern aufhält – das heißt, man trägt keine Freizeitkleidung, keine Miniröcke, keine Hotpants, keine zerrissene Kleidung, keine zu offenherzigen Oberteile, sondern immer noch einen „gelockerten“ Businesslook. Wichtig ist dabei sich zwar légère zu kleiden und trotzdem eine gewisse Seriösität an den Tag zu bringen.

Ich hab mir für heute ein schlichtes Beispiel für Smart Casual ausgesucht. Eine helle 7/8 Chino von Zara, ein Tube Top – darüber eine hübsche Bluse von Primark (Ja ich weiß…..~_~). Dazu kann man ja schlichte Schuhe anziehen – zum Beispiel Ballerinas. Meine habe ich von Alberto Gozzi. Zugegeben – das Klauenarmbarnd würde ich für die Arbeit dann doch nicht anziehen 🙂 Aber es hat mir so gut gefallen ;D


Kchichichichi.

Was geht nicht bei Smart Casual? Meiner Meinung nach gehören Turnschuhe, Wanderschuhe, Zehenschlappen, Sandalen, Bikerboots, Miniröcke, Shorts, Minikleider, tiefe Ausschnitte und extreme Musterprints (z.B. Leopardenprints) nicht zu einem Businesstermin – auch wenn er unter dem Motto „Smart Casual“ läuft.

Natürlich gehen da die Meinungen vieler auseinander – schließlich hängt die Auffassung bestimmter Dresscodes auch von der Situation, von der Branche und vor allem von dem Unternehmen, in dem man arbeitet, ab. Ich gehe in dieser Beschreibung von einem sehr konservativem und strengem Umfeld aus. Was meint ihr zum ausgewählten Outfit? Was könnte man daran ändern, wegnehmen oder hinzufügen?

26 thoughts on “Was ist Smart Casual? Sommerversion!

  1. Hihihi Mici. ^^ Nächstes Mal steck ich dich auch in meinen Koffer. Wird aber bissel eng da. Musst dir den Platz mit etwa 3-4 Leuten noch teilen. :S

  2. Casual war mir bereits ein Begriff, ich ziehe mich gerne ganz simpel an. Aber „Smart Casual“ ist mir ziemlich neu und jetzt weiß ich ja, was das bedeutet, haha 😀

  3. Wenn ich das so lese erinnere ich mich mit Schrecken daran, wie ich bei einem ungezwungenem Sommerfest meiner Firma, als einzige eine Jeans anhatte. *graus*

    „Ziehen Sie sich einfach ganz legère an…“ Von wegen, viele kommen zu solchen Gelegenheiten trotzdem im Anzug um sicher zu gehen. -_-‚ Heute bin ich klüger.

    1. @moon fairy
      hahah jaaaa , bei uns ist das noch ok – wenn man bei sowas jeans trägt – aber wir hatten auf der wiehnachtsfeier ne tante, die im kompletten leo look kam XD

  4. „Kleiderschrankexplosionen“ bestes Wort überhaupt haha musste so lachen 😀
    Finde deine Wahl an sich gut, allerdings hätte ich ein anderes Top darunter gewählt und kein Tube-Top, da doch oben leicht dein BH rausspitzelt. Im Moment studiere ich aber noch und kann tragen was ich will 🙂
    Als ich in England ein Praktikum gemacht habe galt auch keine Jeans, alles andere war egal…teilweise gabs da aber dann auch Kleiderschrankexplosionen… Am Freitag war dann immer dress down day, da durfte/sollte man sogar Jeans tragen, das fand ich ganz witzig 😀

    1. @sandra
      jaaa, du hast recht -d as fiel mir hinterher auch auf – aber dachte.. naja vllt merkst keiner sons mim bh loool XD XD

  5. Sie ist nicht so der Fan von Tattoos und findet die nicht schön, sondern einfach nur unnötig. Ich glaube da kann es noch so viel Bedeutung haben. Ich habe es ihr auch so versucht zu erklären aber da kann man wohl nichts machen 😉 Finde es aber schön, dass du das auch so siehst wie ich.
    Deine Bilder gefallen mir übrigens wahnsinnig gut!! Liebe Grüße

  6. hey, ja das wird nicht mehr hergestellt, deshalb muss ich ja auf ebay suchen 😀 ich will es unbedingt. <3

    schicker blog übrigens 🙂

    xx MEL
    shazyloves.de.be

  7. hach ja, das ist echt so eine sache mit den klamotten. als schüler oder student ist es ja meistens echt egal was man trägt, da kommt man schon mal ins grübeln, wenn es etwas seriöser sein soll.
    und sind wir mal ehrlich… viele leute liegen da ja wirklich ganz grässlich daneben…^^

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