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Ich habe die letzten Monate so viel um die Ohren gehabt, dass ich überhaupt keine Zeit hatte die ganzen tollen Eindrücke zu verbloggen, die ich so sammeln konnte. Daher freue ich mich umso mehr jetzt hier und da mal einige Blogposts zu tippen 😀 ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll, weil ich seit April einfach so viel zu verarbeiten hatte. Man könnte (ganz kitschig) fast meinen, dass die erste Jahreshälfte „uns“ gehört hat – unserem Kosmos.

Summer hat geheiratet, wir waren zusammen in Amsterdam, Köln, Dubrovnik und Malaga – wenn man das so aufzählt, dann klingt das ganz schön surreal! Außerdem hat noch eine andere meiner engsten Freundinnen kirchlich geheiratet und wir haben selbst eine wunderschöne Hochzeitsfeier zelebriert. Eigentlich habe ich gedacht, dass ich gleich darüber bloggen würde, aber das kann ich nicht, weil der Tag so rasch an uns vorbeiging, dass man gefühlt – gar nicht richtig anwesend und aufnahmefähig war.

Daher dachte ich, dass ich lieber mal mit einem „einfachen Blogpost“ anfange und euch ein wenig über das Restaurant „The Avocadoshow“ berichte.

The Avocado Show in Amsterdam

Adresse: The Avocado Show in Amsterdam
Daniël Stalpertstraat 61
1072 XB Amsterdam, Niederlande

Das Summer das Restaurant mal ausprobieren möchte, war mir schon zu 99.9% klar, als wir das Programm für sie festgelegt haben. Wenn ihr auf Facebook unterwegs seid, dann kann es schon sein, dass euch das ein oder andere Mal ein Video über die Acocado Show in die Timeline gespült wurde. Lauter bunte Gerichte, hippe Zutaten und ein schöne Ambiente wird einem versprochen.

Da denkt man doch gleich an junge Leute, ein Hipsterpublikum und verrückte Geschmackskombinationen, oder? Random Fact: Wir waren zu dritt und haben uns auch 3x das gleiche Gericht bestellt. Der Hunger hat einfach die Neugierde auf weitere Gerichte gekillt, sodass wir uns lieber jeder das bestellt hatten, worauf wir Lust hatten, anstatt 3 verschiedene Gerichte zu kosten 🙂 muss auch mal sein, der Bauch hat hier definitiv entschieden.

Hat sich der Besuch gelohnt?

Wir hatten alle eine Poké Bowl für über 15€ – mir hat das Gericht sehr gut geschmeckt, aber ich war leider nicht sonderlich zufrieden. Bei einem Gericht, dass sich „Bowl“ nennt, erwartet man ja, dass es in einer Schüssel serviert wird, oder? Ich finde das charmante an Poké Bowls ist, dass man die vielen schmackhaften Zutaten einfach mitneinem Löffel vermischen und dann essen kann. Insofern habe ich den Teller zwar ansehnlich gefunden, war aber dann nicht allzu glücklich darüber, wie ich die „Bowl“ zu mir nehmen sollte. Ich finde es schmeckt viel besser, wenn man alles zusammen mischen kann!

Darüber hinaus war ich auch nicht allzu glücklich über das Preis-Leistungsverhältnis. Bei einem Gericht, was zum Großteil aus Reis besteht und somit ziemlich sättigend sein müsste, fand ich die Portion wirklich dürftig. Für 15€ zu Mittag habe ich erwartet, dass mehr als 2 Esslöffel Lachs inklusive sind. Mich würde es wundern, wenn diese Portion mehr als 100g Lachs beinhaltet hat. Dazu ein paar Edamame Bohnen und wirklich minimal Reis untendrunter (eine 1cm Reisschicht) – klar ist Amsterdam an sich schon teuer, aber im Vergleich zu anderen Restaurants in denen ich satt geworden bin, war ich hier leider etwas enttäuscht. Das Dessert hat uns im Übrigen auch nicht wirklich überzeugt, weil die Waffel trocken und kalt war. Das Einzige, was mir wirklich gut geschmeckt hat, war die Avocadocreme.

Nichts desto trotz war es schön das Lokal mal ausprobiert zu haben – auch wenn die Gerichte mehr für’s Foto gedacht sind. Geschmacklich bin ich persönlich nicht überzeugt – optisch war ich zufrieden. Insofern: Falls ihr ein cooles Foto und eine nette Hipsteratmosphäre wollte, dann besucht die Avocado Show auf ein Häppchen. Ansonsten bin ich der Meinung, dass es andere Restaurants gibt, die eher einen Besuch wert sind.

The Avocado Show in Amsterdam

The Avocado Show in Amsterdam

Weitere Post über Amsterdam könnt ihr auf diesem Blog auch finden. Zum Beispiel habe ich über das Rotlichtviertel in Amsterdam geschrieben. Außerdem gibt es noch einen City Guide Blogpost.