The bitterest tears shed over graves are for words left unsaid and deeds left undone.

Die bittersten Tränen, die wir an Gräbern vergießen, vergießen wir wegen ungesagter Worte und Taten, die nicht vollbracht wurden. — HARRIET BEECHER STOWE

Immer wieder muss man sich ins Gedächtnis rufen, dass das Leben kurz ist und die Zeit, die wir miteinander verbringen können wertvoll ist. Du wirst älter, deine Eltern werden älter, deine Großeltern auch. Uns ist wichtig, dass unser Studium abgeschlossen wird – uns ist auch wichtig, dass wir uns im Job beweisen, Spaß mit Freunden haben, eine schöne Inneneinrichtung, Auto, viel reisen können, die Welt entdecken und Dinge erleben können. Das tun wir, um uns selbst zu verwirklichen. Unser eigenes Leben zu führen. Ich tue es um meinet Willen – um ein gutes Leben zu haben und die Zeit als solche so gut wie möglich nutzen zu können. Aber ich strenge mich auch an, um ihretwillen. Um Ihnen das Gefühl zu geben etwas richtig gemacht zu haben, Bestätigung zu geben – damit sie sich keine Sorgen machen müssen, damit sie angekommen sind. Um Ihnen die Dinge zurückzugeben – sei es materiell oder sonstwie – auf die Sie meinetwegen für viele Jahre verzichtet haben. Dinge, die Sie nie kennenlernen konnten, weil meine Klassenfahrt mal wieder zu bezahlen war oder Luxus, den Sie sich nicht gegönnt haben, weil ich mal wieder zum Frisör wollte. Manchmal habe ich Angst nicht genug Zeit zu haben alles zurückzugeben – und dann verdränge ich den Gedanken und kehre ihn beiseite, denn würde ich ihn zulassen, würde er mir die Kehle zuschnüren. Alles, was du tust – tue es um dich selbst und deine Lieben glücklich zu machen. Sonst hat es keinen Sinn.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich von 2014 und wünsche euch einen guten Rutsch. Auf dass jeder seine Vorsätze aufstellt und sie in 5 Tagen wieder vergisst und darauf, dass es bald Frühling wird. Cheers.

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Wie schaffst du es neben der Arbeit regelmäßig zu bloggen?

„Wie schaffst du es neben der Arbeit regelmäßig zu bloggen?“ – Diese Frage habe ich neulich auf ask.fm bei jemand anderem aufgeschnappt und habe mich gefragt, was die Person für eine Vorstellung vom bloggen hat. Auf der anderen Seite lese ich Blogposts von Berufsbloggern, die darüber jammern wie anstrengend ihre Arbeit doch sei und sie listen auf, was alles getan werden muss beim Bloggen. Da wird von Postproduction gesprochen – also…das man 3-4 Fotos aus dem Outfitshoot auswählt und die in Photoshop reinknallt, zuschneidet und vielleicht hier und da einen Pickel oder den Touri im Hintergrund wegretouchiert. Klar, wenn man die Gesichtsstruktur komplett umphotoshoppen muss, ist das irgendwann anstrengend. Ja – und dann wird ja auch noch der Text geschrieben. Nachts. Damit auch täglich was gepostet wird. Und dann haste Leute, die arbeiten 40 Stunden oder mehr die Woche in einer Position, in der man Verantwortung zu tragen hat und nicht einfach nur ein paar Regale einräumt und vor sich hinstudiert – die laden dir zusätzlich dazu alle 2 Tage einen Post hoch [z.B. die da und die da und die da] mit outdoor Bildern und einem Text, bei dem Hirnschmalz gedampft hat. Die schreiben auch ihre Advertorials oder fahren zu irgendwelchen Presseterminen hin und von denen hörste keine Beschwerde – das Verhältnis ist also irgendwie unausgeglichen, oder? Wieso kann der eine es ohne zu jammern, obwohl er deutlich mehr Belastung zu Grunde liegen hat, während der andere anscheinend in seiner Arbeit erstickt? Und jetzt verstehst du die Frage, die auf ask.fm gestellt worden ist. Jeder will seine Arbeit immer als wertig darstellen und besonders anstrengend, wenn auch schön. Hab ich oft genug im Bachelorstudium erlebt – wer die meisten Überstunden hatte, ist der Wichtigste gewesen. Workaholic zu sein ist in Deutschland nämlich ein tolles Gut. Auch wenn man seine Arbeit dann anstrengender darstellt, als sie eigentlich ist. Wahrscheinlich ist das schon wieder zu rücksichtslos. Soll ja Leute geben, die weniger belastbar sind und sich als super beschäftigt geben, wenn sie es nicht schaffen zu bloggen. Aber dann bekommste die nächste Farmvilleanfrage in Facebook. Long story short: Mir sind die Ergebnisse wichtiger, als der Weg, wie man dahingekommen ist. Wenn jemand 60 Stunden schaffen muss, um etwas hinzubekommen, während ein anderer für den selben Kram 30 braucht, dann denke ich mir nicht: Hey – wie fleißig Person A ist, sondern: Vielleicht ist die Person nicht allzu effizient in ihrer Zeitaufteilung.
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The Excitement

Aufregung, Begeisterung, Spannung, Reiz. Das sind die Dinge, die du durchlebst, wenn dir gerade eine Idee kam. Wenn ein erster Funke eines Gedankens in eine Idee umschlägt, die du dir dann so langsam immer aufgeregter ausmalst. Wenn Spinnereien immer absurder werden und du nachts im Bett liegst, zu faul um noch einmal aufzustehen und dir zusprichst, dass du das nach dem Aufwachen auf keinen Fall vergessen darfst, wie die zahlreichen Träume, die sich um Mitternacht in dein Unterbewusstsein schleichen. Eine Begeisterung für etwas zu finden – ohne zu wissen, ob es möglich ist oder nicht, ist heutzutage nicht einfach. Wir sind so dermaßen lösungsorientiert und empirisch veranlagt, dass wir Möglichkeiten von Anfang an ablehnen, sofern wir keine greifbare Lösung parat haben. In der Theorie wird dir dann gepredigt, dass man nicht so denken darf – weil das einschränkt, weil es ausbremst. In der Praxis hingegen ist es Gang und Gäbe. Eine Begeisterung für etwas zu entwickeln für etwas – das war noch nie mein Ding. Ich war nie unsterblich in jemanden aus einer Boyband verliebt. Klavier, Badminton, Rhönrad, Gitarre, Leichtathletik – alles jahrelang praktiziert oder zumindest angefangen, aber nie leidenschaftlich betrieben. Niemals Ambitionen in diese Richtung entwickelt. Irgendwann wird das wirre Geschwätz und die Idee vielleicht realer und greifbarer – vielleicht werden wir erwachsen und die Dinge, die uns früher unmöglich erschienen sind heute gar nicht mehr so weit entfernt und gar nicht mehr unrealistisch. Die Fantasie, die man früher hatte vs. die Unmöglichkeit der Umsetzung stellt sich gegenüber der Möglichkeit der Umsetzung vs. dem Nachlassen der Fantasie als Erwachsener. Vielleicht aber auch nicht – vielleicht auch nicht und vielleicht regen wir uns deswegen auf, vielleicht macht es uns ganz verrückt, aber fröhlich, aber euphorisch. Euphorie als Hochgefühl – was können wir machen, um dieses Hochgefühl beizubehalten? Wir nehmen es in die Hand. Das, was uns ausmacht – das, was wir wollen.
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Ab heute habe ich Urlaub und auch Unifrei – zwar muss ich noch ein paar Hausarbeiten und Präsentationen machen und an meiner Idee für die Masterthesis tüfteln – jedoch dürfte sich die Anstregung hierfür in Grenzen halten. Viel wichtiger – ich werde mir Zeit nehmen und diese in den Aufbau meines Portfolios stecken. In ein paar Tagen werde ich mit Nascha Fotos machen und eine Idee umsetzen, die ich vor einigen Monaten auf’s Papier gebracht habe. Dann werde ich noch mit der Freundin eines Kumpels Fotos machen. #Excitement

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#3. Advent Gewinnspiel – Theatertickets Chamäleon

Und heute gibt es das dritte Gewinnspiel in diesem Monat! =) Der Gewinn ist so grandios, dass ich ihn am liebsten selbst bekommen würde xD.
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Ich habe einen ganz grandiosen Gewinn für euch –  1 x 2 Tickets für die Crossroads Show im CHAMÄLEON Theater in Berlin. Ein bisschen neidisch bin ich auf den oder die Gewinnerin schon – ihr könnt euch online den Trailer zu der Show anschauen! Kurz vor Weihnachten könnt ihr eine liebe Person überraschen und mir ihr zu der Show fahren!=) Ich würde mich freuen, wenn ihr mir dazu dann Rückmeldung geben könntet. Wenn ihr bloggt, dann gerne einen Blogpost, wenn nicht, dann gerne in den Kommentaren oder Feedback über meine FB-Seite.
Folgendes müsste ihr beachten, wenn ihr teilnehmt:

  • Seid Volljährig
  • Tragt euch in das Rafflecoptertool ein
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und die Anreise nach Berlin ist NICHT inbegriffen.
  • Ihr müsst damit einverstanden sein, dass euer Name, Telefonnummer und eure E-Mailadresse an den Sponsor weitergeleitet wird – diese kümmern sich um die Terminvereinbarung. Die Tickets werden für den Gewinner an der Abendkasse hinterlegt.

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Zum Chamäleontheater & Crossroadsshow: Über 3500 Vorstellungen, fast 150 Künstler, 650.000 Gäste und 22 Shows! Akrobatik, Tanz, Musik, die verschiedenen Genre verschmelzen zu einer modernen und unterhaltsamen Inszenierung auf höchstem Niveau. Im Herzen der Stadt, wo die wechselvolle Geschichte Berlins noch sichtbar ist und der aufregende Puls des „Neuen“ zu spüren ist. International renommierte Kompanien, wie die 7fingers oder C!RCA, Künstler des Cirque du Soleil, base berlin, Cirque Éloize oder Cirque Cirkör, prägen die künstlerische Ausrichtung des CHAMÄLEONS.

Zum 10-Jährigen belohnen wir unser Publikum und uns: Mit der neuen Produktion „Crossroads“, die am 14. September, genau zu unserem 10. Geburtstag Premiere feiert, haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht. Gemeinsam mit C!RCA, der zur Zeit angesagtesten Kompanie des Contemporary Circus aus Australien, produziert die CHAMÄLEON Productions erstmals eine Show exklusiv für diesen Ort – eine mitreißende emotionale Reise, bebildert durch hingebungsvolle Akrobatik und vertont in berauschenden Kompositionen. Ein multitalentierter internationaler Cast bildet das Herzstück dieser Show. Sechs Künstler sind Akrobaten und Musiker zugleich und werden zur Begleitung füreinander bis Klänge und Körper verschmelzen. Das Komponistenteam bestehend aus Maurice Mersinger und Iza Mortag Freund versteht es auf innovative Weise, die Klänge der einzelnen Geschichten in einen Soundtrack zu verwandeln, der die Grenzen der musikalischen Genre aufweicht und Vergangenes neu interpretiert.

Herzlichen Dank an die zur Verfügungstellung des Gewinns.

Fotogenität erlernen – #03 – Portrait

Teil 1: Fotogenität Erlernen Allgemein
Teil 2: Fotogenität Erlernen Ganzkörperaufnahmen
Teil 3: Fotogenität Erlernen Portrait

  • Schokoseite: Jeder hat eine Schokoseite, welche ist deine? Meine ist die linke Gesichtshälfte, weil mein natürlicher Scheitel rechts verläuft und mein Haare dann nach links fallen und ich mich auf der Seite unter meinen Haaren verstecken kann.
  • Die Augen: Ich neige dazu meine Augen nur auf halbmast offen zu haben. Das kann – je nach Lebenslage verrucht und verträumt aussehen oder eben leicht bekifft und müde, wenn man mal wieder übertreibt – besonders dann, wenn man sich irgendwo anlehnt und das Kinn besonders hochhebt. Deswegen hatte ich dann nach einiger Zeit versucht die Augen besonders weit offen zu haben, was dann dazu führte, dass ich leicht psychopathisch in die Kamera gestiert habe und eher einem paar Autoscheinwerfern glich.
  • Die Hände: schönes Accesoire für’s Gesicht. Kinn oder den ganzen Kopf draufstützen, mit den Haaren spielen.
  • Gesichtsgymnastik: Kennt ihr diese Situation beim Familienfoto – nach dem 10. Versuch fängt euer Gesicht an wie verrückt zu zucken, weil es immer mehr verkrampft? Wenn euer getackertes Familienfotolächeln kurz davor ist zu implodieren und ihr eure Gesichtsmuskeln nicht mehr kontrollieren könnt? Ja – ein paar Grimassen schneiden hilft. Mal schön das Gesicht durchknautschen und danach geht’s schon wieder!

Danke für die Fotos an Jonathan Meschke.
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Unterschiede bei Augen, Kinn und Mund:
unterschiede