Die Tage sind so kurz

…und mit den Fotos ist es schwer. So zumindest der O-Ton bei diversen Beauty – und Fashionbloggern denen ich folge. Die Beautyblogger helfen sich damit, indem sie sich Tageslichtlampen und Softboxen zulegen. Soweit ich mich dunkel erinnern kann hat Jana sich mal einen externen Blitz gekauft – für die dunkleren Tage des Jahres. Und auch bei Lauras Blogpost kann man im Hintergrund schon die Straßenlaterne leuchten sehen. Auch die Fashionpuppe Anna Frost kämpft mit den kurzen Tagen und schwört auf ihr kleines Homestudio. Wir sind vermutlich alle – durch die Bank durch – in einem Alter, in dem man nicht einfach so – mitten am Tag – Outdoorfotos schießen kann, wenn nicht gerade Wochenende ist. Und selbst dann ist es nicht einfach immer gleich die Zeit zu finden dann Fotos zu schießen, wenn das Tageslicht gerade perfekt ist. Zumal es momentan eher nur ekelhaft bewölkt, nieselig und schweinekalt ist. Um dem Problem entgegenzuwirken, ballen wir die Faust und strecken sie der Dunkelheit entgegen! Oder: Wir versuchen kackenstur trotzdem ein paar Fotos zu schießen. Es ist für mich fremdes Land, dass ich noch erkunden muss. Heute wollte ich euch zwei Bilder zeigen, die entstanden sind, als es ziemlich dunkel war.

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Das Bild hier kennt ihr schon von hier. Damals habe ich aber nichts zur Entstehung erzählt – deswegen nun heute in diesem Zusammenhang. Da Yoko und ich nur ganz kurz geknippst haben, haben wir wenig an den Einstellungen rumgewerkelt und das Ergebnis ist leider sehr dunkel geworden. Trotzdem war das Bokeh hinten ziemlich hübsch (wegen den Lichtern aus den Schaufenstern) und das Gesicht einigermaßen scharf gestellt, dass man doch noch etwas aus dem Bild rausholen konnte. Wir waren an dem Tag essen und haben uns verquatscht – das Bild ist dann irgendwann gegen 20 Uhr Anfang Oktober entstanden. Es war also schon weitestgehend dunkel. Auf der Rückseite des Frankfurter Einkaufshauses Myzeil ist ein Bürokomplex, der abends hell beleuchtet ist. Dieses Licht ist durch Plexiglas ziemlich weich gewesen – Gleichzeitig lief eine digitale Werbereklame, die zeitweise ihre Farben geändert hat. Wir haben uns so hingestellt, dass das Licht in mein Gesicht schien – auch wenn es nicht so aussieht, hat es dann doch ziemlich geholfen. Manch einer würde sagen: „Mach doch gleich bessere Bilder, bevor du sie so bearbeitest.“ – Hätte, hätte Fahrradkette. Man muss erst mal ausprobieren, um es beim nächsten mal anders zu machen. Und wieso kein Bild verwenden, was Potential hat, nur weil es nicht perfekt aus der Kamera kam?

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Dieses Bild hier von Summer ist Anfang November gegen 17 Uhr entstanden. Von der Helligkeit war es schon dunkler als Dämmerung, aber heller als Nacht und auch noch etwas heller als beim vorigen Bild. Um euch zu zeigen, wie dunkel es wirklich war, hänge ich euch ein unbearbeitetes Handybild mit dran. Wir haben uns ein hell beleuchtetes Schaufenster zu Nutze gemacht, was im übrigen einer der vielen Vorteile einer Großstadt ist. Mal davon abgesehen, dass es direkt gegenüber von unserem Stammlokal ist und man auf einen Sprung dahin kommt. Da Summer ein recht dunkles Outfit anhatte, hat es das für mich nicht einfacher gemacht. Meinen ISO habe ich bis dato noch nie über 400 eingestellt und habe es an diesem Tag auch noch gelassen (vielleicht mache ich das ja nächstes mal?). Die Blende war schon sehr weit offen – das finde ich für ein Outfit schon recht schwierig – also sowohl Gesicht, als auch Körper scharf zu kriegen. Und je länger ich belichten muss, desto zittriger werden meine Hände. Und zittrige Hände vertragen sich nicht so gut mit scharfen Bildern. Ich fand das Bild bei erster Begutachtung eigentlich ganz gut, sodass ich nichts mehr bearbeitet habe. Summers Post und weitere Bilder findet ihr hier.

#01 Adventskalender

Ich eröffne heute den diesjährigen Blogger-Adventskalender: 24 Days of Christmas Blogging und begrüße euch mit einer Gewinnverlosung.

Folgende Gewinne hat mir Momondo für euch zur Verfügung gestellt – es gibt diese Sets 3 x zu gewinnen! :) :

  • Reise-Guide für Kopenhagen, der in Zusammenarbeit mit dem noma Restaurant erstellt wurde.
  • Kofferhüllen
  • Reise-Kaffeetassen

Folgendes müsst ihr beachten, wenn ihr teilnehmt:

  • Seid Volljährig
  • Tragt euch in das Rafflecoptertool ein
  • Ihr müsst damit einverstanden sein, dass euer Name, Telefonnummer und eure E-Mailadresse an den Sponsor weitergeleitet wird – diese kümmern sich um die Zusendung der Gewinne.
  • wenn das Rafflecoptertool nicht funktioniert: schreibt mir einen Kommentar mit Emailadresse!:)

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Auf unserer Facebookseite könnt ihr die neusten Updates mitverfolgen!
Morgen solltet ihr bei Yasmin und heute noch bei Lydia vorbeischauen!

Herzlichen Dank an Momondo für die zur Verfügungstellung des Gewinns.

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Fotogenität erlernen – #02 – Ganzkörperaufnahmen

Im ersten Teil dieser Trilogie habe ich allgemeine Punkte aufgeführt, die ich wichtig finde, wenn man schöne Fotos von sich haben möchte. O-Ton war: „Fühl dich wohl!“ – Weiteres könnt ihr dort nachlesen! :) Viel Spaß mit der „Ganzkörpervariante“.

Teil 1: Fotogenität Erlernen Allgemein
Teil 2: Fotogenität Erlernen Ganzkörperaufnahmen
Teil 3: Fotogenität Erlernen Portrait

  • S-Kurve (siehe unten): Wat? Ich kenn nur Tangens. Diesen Tipp habe ich mal von Simone von Simone Henkel Photography bekommen. Das Gewicht auf ein Bein verlagern und das andere Bein entweder darüber kreuzen, einknicken oder locker „schleifen“ lassen. Die Pose fordert Körperspannung, sodass du dich nur darauf konzentrierst nicht umzufallen und dann vergisst, dass du aufgeregt und unsicher bist. Deine Proportionen werden super betont. Auch wenn manche Verrenkungen in echt surreal  und blöd aussehen, können sie auf dem Foto später richtig cool sein.
  • Halt dich fest: Kennt ihr das, wenn ihr auf einer Party seid und irgendwie verloren in der Menge rumsteht? Kennt ihr das dann auch, dass es Leute gibt, die ununterbrochen ein  Getränk oder eine Zigarette in der Hand haben? Man fühlt sich sicherer, wenn man sich an etwas festhalten kann und genau so ist das, wenn man Fotos macht. Wenn man irgendwo im Nirgendwo steht, weiß man zuerst gar nicht, was man mit sich anstellen soll. Also: Halt dich fest!
    • Hast du ein Kleid an? Dann halt sich am Rock fest und wedel ein wenig damit rum.
    • Hast du was mit Kapuze an? Dann greif doch mit beiden Händen an die Kapuze.
  • Zwischendurch mal Hampelmann machen oder rumalbern – das lockert.

Ich habe jetzt bewusst nur wenig Punkte aufgezählt, weil das sonst irgendwie den Rahmen sprengen würde – besteht denn Nachfrage / Interesse an noch mehr?
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Bilder sind von Digital-Passion.

Schüttel dir einen Text aus den Ärmeln

„Es wirkt, als ob du nebenbei einen Text aus dem Ärmel schüttelst.“ – ich fühle mich überschätzt. Überschätzt, aber geschmeichelt. So soll es nämlich auch wirken. Brauchst du 5 Minuten meinen Blogpost zu lesen, so soll es den Anschein haben, dass ich ihn in 5 Minuten verfasste. Ich will Einfachheit, wenig Anstrengung vermitteln. Man soll meinen Blog einfach lesen können. Wusstet ihr, dass es bei den Parteiprogrammen unserer Bundesrepublik eine normale Version und eine vereinfachte Version gibt? Wisst ihr, dass die Geschäftsführer immer nur die Management Summary lesen, anstatt der seitenlangen Studien? Ich will keine leichte Kost verkaufen, ich will leicht verdaubare Kost vermitteln. Geschwollenes Geschwafel aus der Vorlesung geht dir links rein und rechts raus. Wenn dein Kommilitone es dir in seinen einfachen Worten erklärt, verstehst du es und es bleibt hängen. Wer musste schon mal seine Hausarbeit/Abschlussarbeit um einige Seiten runterkürzen und stand vor der Entscheidung: Was lasse ich drin, was ist wichtig, was kann weg? Auf das Wesentliche fokussieren? Es ist kompliziert, einfach zu machen. Es ist gar nicht so einfach sich zu besinnen und nicht tausend Dinge gleichzeitig zu tun oder zu wollen – alles abzuschneiden, was man nicht mehr braucht, alles wegzulassen, was überflüssig ist. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
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Zu den Bildern: Wenn ich schon nicht dazu komme Portraits von anderen Leuten zu machen, dann mache ich eben ein paar von mir selbst. Hm eigentlich liegt das daran, dass mich Ricarda & Anni getaggt haben – Black & White Challenge und ich hab eigentlich nichts, was ich vorweisen kann. Ein altes Bild nehmen, was ich schonmal gepostet habe und einen S/W Filter drüberzulegen erschien mir irgendwie unpassend. Samstag zwischen Frühstück und Ikea – nach der Dusche und dem Nutellabrötchen. Ganz einfach, ganz simpel. Kein Schnickschnack, auf’s Wesentliche konzentriert.