Vom Augen lasern und warum ich es nicht mache

Viele, die mich nicht kennen, sondern nur meinen, Blog oder einem meiner Social Media Accounts folgen, wissen das nicht, aber: Ich bin kurzsichtig. Stark kurzsichtig. Es ist nicht so, dass ich das auf Biegen und Brechen verheimliche. Im Gegenteil – im echten Leben ziehe ich meine Brille nur zum Duschen oder Schlafen aus – oder eben wenn ich fotografiert werde. Da ziehe ich die Brille in der Regel ab – ich finde meine Brille schön und fühle mich damit wohl, aber sie stört mich auf Portraits. Meistens reflektiert das Licht in den Gläsern oder man sieht die ganzen Kratzer, weil ich mich aus Geiz seit einem Jahr davor drücke eine neue Brille anfertigen zu lassen. Alles in Allem empfinde ich das Brille-Tragen als lästig. Druckstellen auf dem Nasenrückenhöcker. Dünne Sonnenbrillen gibt es nicht mit meiner Stärke (z.B. Pilotbrillen von RayBan) – und wer hat schon mal seine Brille verlegt und ist hilflos durch die Wohnung getappst um sie zu suchen?

Ich besitze Kontaktlinsen – die harte Version habe ich 1 Jahr lang getragen und ich muss zugeben, dass ich – was mein Aussehen angeht – nicht fleißig genug bin, um mir täglich diesen Bullshit anzutun. Ich finde, dass eine harte Kontaktlinse sich im Auge ganz schrecklich anfühlt und ich habe gemerkt, dass ich mich den ganzen Tag nur auf diesen Störer in meinem Auge konzentriert habe. Harte Linsen + Heuschnupfen sind im Übrigen das Nonplusultra an Hassgefühlen. Außerdem bin ich nicht fähig meine Linse ohne diesen komischen Saugnapf aus dem Auge zu entfernen – jedes Mal diese Paranoia mit dem Saugnapf auf die Hornhaut zu kommen. Einmal musste mein Freund mir die Linse mit Tesa aus dem Auge fischen, weil ich den Saugnapf vergessen habe und es nicht hinbekommen habe.

Danach habe ich es mit weichen Kontaktlinsen versucht. Bei denen konnte ich aber nicht “richtig” scharf sehen, sondern es war irgendwie immer verschwommen (?). Meine Optikerin meinte, dass das wohl an meiner Hornhautverkrümmung liegen würde und dass da nichts zu machen sei.

Nach Jahren – in denen ich mich gedrückt habe – habe ich mich entschlossen einen Termin bei einer Augenlaserklinik in Frankfurt zu machen. Ich habe mich untersuchen lassen und es hat sich herausgestellt, dass ich mir meine Augen nicht lasern lassen kann, weil die Hornhaut zu dünn, meine Pupille zu groß und meine Sehstärke zu hoch/schlecht ist. Das alles in Kombination spricht gegen das Augenlasern, sagte mir der Arzt. Ehrlich gesagt habe ich die ganze Geschichte schon sehr lange aufgeschoben – immer mit der Ausrede “Hab halt kein Geld dafür” o.Ä. – ich wollte es aber schon zu Schulzeiten. Seit ich den Untersuchungstermin festgesetzt hatte, habe ich mich mental darauf vorbereitet und wollte das “Lasern” immer mehr – es wurde so konkret – ich hab mich schon darauf eingestellt und mich informiert – habe mir gesagt, dass das mein Geschenk an mich zu meinem Geburtstag (der im Übrigen heute ist… *hust*) und zum Abschluss meines Masterstudiums ist. Jetzt bin ich doch ziemlich traurig darüber, dass es nicht funktionieren wird. Auch wenn sich eigentlich gar nichts ändert zu dem “davor”, bin ich doch ganz schön enttäuscht :(. Es ist als ob mir etwas weggenommen wurde – die “Möglichkeit” – auch wenn sich effektiv eigentlich gar nichts geändert hat. Außerdem nervt es mich einfach total an, dass es etwas ist, worauf ich absolut keinen Einfluss ausüben kann, weil ich ein: “Gib dir Mühe, häng dich rein, dann kannst du alles!” – Mensch bin. Ich habe ja doch noch die leise Hoffnung, dass meine Augen irgendwann von selbst noch ein wenig besser werden, sodass sich vielleicht (!) doch noch die Chance ergibt sie lasern zu lassen. Der Arzt meinte, wenn die Augen irgendwann mal bei “-5 Dioptrien” ankommen, dann würde es ggf. funktionieren. Ajo – dann knabber ich jetzt mal an meinen Karotten – in der Hoffnung, dass meine Augen sich dazu entscheiden wieder besser zu werden. Gruß von der Blindschleiche.

Die Bilder stammen von Digital Passion.
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Effektives Zeitmanagement – Part 1 – Sich selbst einschätzen & Zeitfresser identifizieren

Heute möchte ich ein Thema ansprechen oder beschreiben, was mich schon eine Weile beschäftigt. Ich höre bekomme oft von verschiedenen Menschen zu hören, dass sie sehr gestresst seien. Sie haben keine Zeit oder sie haben noch so viel zu tun und deswegen können wir uns nicht treffen. Das kommt immer vor und ich finde es gut, wenn man von Anfang an absagt, wenn man keine Zeit oder keinen Nerv hat sich zu treffen. Jeder muss irgendwie länger arbeiten, viel lernen, noch zum Sport oder ist halt schon verabredet.
Was mich ärgert, sind Menschen, die sich über Zeitmangel beschweren und mir weiß machen wollen, dass Sie so viel zu tun haben, dass sie keine Zeit für einen Kaffee haben, aber mir dann gleichzeitig Spieleanfragen auf Facebook schicken oder die ganze Zeit twittern und instagrammen. Ich kenne das offline so, dass Menschen, die gerade viel zu tun haben, sich an ihren Scheiß setzen und den gebacken bekommen und sich danach eben melden. Online ist das dann eine ganz andere Sache. Da wird auf Instagram und Twitter darüber geschrieben, dass man so wenig Zeit hat. #seethelogic?
Ich denke, ich kann mir meine Zeit recht gut einteilen und vielleicht gibt es ja einiges, was ich weitergeben kann. Zu meiner Person: Ich bin 24, habe in den letzten 5 Jahren Ausbildungsberuf, Bachelorstudium, Masterstudium und Berufserfahrung angesammelt. Ich blogge und fotografiere nebenher. Ich möchte das Thema Effektives Zeitmanagement aufgreifen und teile es wie folgt auf:

• Schätze dich selbst realistisch ein & Zeitfresser identifizieren
• Ziele & Prioritäten abstecken
• Zeit einteilen – Zeit planen
• Ansatzmöglichkeiten von Stressbewältigung

Schätze dich selbst realistisch ein: Wir wissen, dass manchmal über Zeitmangel gejammert wird, um sich ein bisschen zu profilieren. Schließlich ist es vorzeigbar, wenn man eine Busy-Bee ist, die viel zu tun hat. Aber ist dem wirklich immer so? Ist es tatsächlich so, dass du dich am Ende des Tages vor deinen Spiegel stellst und aufzählen kannst, was du effektiv an diesem Tag erreicht hast? Oh Wow – du musstest Bilder für den Blog machen und die auch noch bearbeiten und nen Text schreiben? Das sind summa summarum 1,5 Stunden Arbeit. Wie oft hast du dich ablenken lassen und Ungeplantes gemacht, und hast dann andere Dinge liegen lassen? Wieso dauert es nur ein paar Minuten, wenn du dich über die neusten Trends informieren willst und es dann jemand anderem mitteilst – wieso brauchst du dann aber für einen Satz deiner Hausarbeit mehrere Stunden? Wir wissen alle ganz genau, wie toll es ist sich mit Dingen abzulenken – vor allem, wenn es um Pflichten geht. Wichtig ist es sich selbst realistisch einzuschätzen – scheiß drauf, was andere Denken – die nehmen dir deine Arbeit auch nicht ab – folgende Fragen könntest du dir stellen:

• Planung: Hast du feste Zeiten, an denen du dich an deinen Schreibtisch setzt? Puffer eingeplant, falls mal was daneben geht?
• Pausen: Legst du geplante Pausen ein? Hast du auch noch Zeit für Familie und Freunde, Ausruhen und Entspannen?
• Persönliches: Neigst du dazu dich abzulenken? Was ist dein Tempo? Wo liegen deine Stärken? Wo sind deine Schwächen?

In diesem Blogpost gehe ich nur auf das „Persönliche“ ein – der Rest folgt dann später. Ich finde es zwar wichtig seine eigenen Stärken zu kennen und auf denen aufzubauen, aber ich finde es wichtiger auf die Schwächen einzugehen. Der Faktor „Zeitfresser“ dürfte dabei die meistens Sachen zusammenfassen, die euch davon abhalten etwas zu erledigen. Bei mir ist das zum Beispiel so, dass ich – wenn ich irgendwas für die Uni machen muss – gerne mal anfange die ganze Wohnung zu putzen. Wie sieht es da bei euch aus? Womit lenkt ihr euch gerne ab, wenn es darum geht Pflichtkram erledigen zu müssen? Ich habe auf Twitter gefragt und folgende Antworten erhalten – es stellt sich heraus, dass wir uns ganz schön ähnlich sind! 😀
• Wohnung putzen
• Serien gucken
• Kochen, an Essen Denken
• Computerspiele spielen

Das alles sind ganz schreckliche Zeitfresser, die eigentlich total unnötig sind.

Wie kann man dem entgegenwirken? Ich versuche zum Beispiel was Wohnungskram angeht schon vor der Prüfungsphase alles schön ordentlich zu machen, sodass nichts mehr aufkommt, wenn es soweit ist. Serien schauen? Ich suche mir eine Serie raus, die man auch mal nebenbei laufen lassen kann ohne ihr zu viel Aufmerksamkeit zu schenken – ich finde bei Krimis funktioniert das ganz gut. Da ist es nicht so schlimm, wenn man mal nicht so viel aufpasst, weil die Handlung jeder Folge in der Regel unabhängig voneinander stattfindet. Kochen – puh das ist natürlich schwierig. Kochen kann Stunden dauern, die ihr eigentlich lieber in die wichtigeren Dinge investieren könnt. Ihr müsst ja nicht nur Fertigfraß essen, aber ist es wirklich notwendig das neuste Rezept auszuprobieren, was ihr im Internet entdeckt habt? Es reicht doch auch aus die Gerichte zu kochen, die ihr schon kennt und die komplizierteren für später aufzuheben, oder? Außerdem ist es schwachsinnig – wenn ihr sowieso unter Zeitdruck steht – auch noch 4 Stunden am Aussehen eures Essens rumzufeilen, anstatt es funktional ausfallen zu lassen. Auch hässliches Essen schmeckt köstlich und wenn’s nun mal knapp mit der Zeit ist, muss es nicht instagramtauglich sein.
Computerspiele spielen. Ist es notwendig stundenlang Computer zu spielen? Klar – du willst nicht darauf verzichten. Aber kannst du dir nicht auch einen Wecker stellen, der nach 2 Stunden ruft? Bei manchen Spielen ist es sogar so, dass nach 2 Stunden Meldungen kommen. Dass man Pause vom Zocken machen soll und irgendwas anderes machen soll. Man muss nicht auf den Spaß verzichten, aber 2 Stunden Spaß, 2 Stunden Arbeit, ja?

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Charosé – Fotografie und Coaching aus Frankfurt am Main

Er war immer da – der Gedanke etwas zu erschaffen. Immer im Hinterkopf – ich mein – deswegen blogge ich – um mein eigenes Ding zu haben – um etwas zu erschaffen. Seit Mitte 2014 arbeiten Summer und ich an einem Portfolio und ich an meinen Fähigkeiten hinter der Kamera. Ich habe unheimlich viele Leute kennengelernt und viele Eindrücke gesammelt. Von Dingen erfahren, die ich will und von Dingen, die ich nicht will. Von Dingen, die ich kann und denen, die ich (noch) nicht kann. Davon dass andere auch nur mit Wasser kochen und jeder ein bisschen Magie betreiben kann, wenn er sich richtig reinhängt. Wir sammeln stetig Ideen – ein paar konnten wir schon umsetzen – ich lerne täglich dazu. Das, was ich vor einem halben Jahr gut fand, habe ich wieder aus meinen Lieblingen rausgeschmissen. Persönlich habe ich auch einige Erfahrungen sammeln können – wie gehe ich mit Menschen um, die es nicht gewohnt sind vor einer Kamera zu stehen? Wie kann ich vermitteln, was ich will. Konkrete Anweisungen geben, ohne jemandem zu nahe zu treten oder ihn zu beleidigen. Das sind alles Dinge, bei denen ich schon viel lernen konnte, aber es noch vieles weiteres zu entdecken gibt. Aber war soweit – ich bin soweit – den nächsten Schritt zu gehen und deswegen zeige ich euch heute ein paar Bilder – ein paar Bilder, die fortan den Start für neue Aufgabe bieten. Ab sofort findet ihr sämtliche Fotografien auf Charosé – Fotografie und Coaching aus Frankfurt am Main.

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Das Day Zero Projekt – Abrechnung nach 2 Jahren

Ich hab’s doch irgendwie mit To-Do Listen, wenn man sich die Blogposts der letzten Zeit anschaut… Aber nunja – ich bin vor 2,5 Jahren auf das Day Zero Project gestoßen und dachte mir: Hey, wieso nicht? 101 Dinge in 1001 Tagen. Heute ist mir – einen Monat zu spät – aufgefallen, dass die Zeit ja schon längst vorbei ist!? Irgendwie gruselig, wenn man dann darüber resumiert, was man sich vor 2,5 Jahren vorgenommen und und wie es denn jetzt so ist.

Start: 23. Juni. 2012 | Ende: 21.März 2015

Geschafft

1. Lege bis zum Ende des Projekts Geld für die Zukunft beiseite –  2. PC “aufräumen” und alte Dateien aussortieren –  3. Mein NanuNana Sparschwein vollstopfen –  4. Einen Terminkalender zulegen (3/3) –  5. Mit Schatz in den Urlaub fahren (2/2) –  6. Mit Freunden verreisen (2/2) – Vietnam & München –  7. Mit Familie verreisen –  8. Starte mit einem Kuss in das neue Jahr (3/3) – 12. Ein Foto-Projekt starten „What white people like“ (0/150): Doof –  13. Neues Design –  14. Eatmorebacon konzipieren und starten –  15. Videos drehen –  19. Videos drehen und schneiden –  20. Zu Miss Sporty: Ausgefallen –  21. Neue Blogger kennenlernen –  22. Meinen Studienplatz bekommen –  25. Feier deinen Geburtstag (2/2) –  26. Lade zum Grillen ein –  27. Lade zum Kochen ein –  28. Lade zu einem DVD-Abend ein –  29. Plane einen sommerlichen Cocktailabend –  30. Jeden zweiten Tag 2 Liter Wasser trinken (500/500) –  33. Haare lang wachsen lassen (Schulterblätter bedecken) –  36. Einen Adventskalender basteln und verschenken (1/1) –  37. Alle Harry Potter Bände erneut lesen (7/7) – 42. 1x im Monat rundum aufräumen (33/33) –  43. Neue Bettwäsche zulegen –  44. Ausziehen –  45. Parkett –  46. Tapete abreißen –  47. Tapete kaufen –  48. Farbe kaufen –  49. Neu tapezieren –  50. Streichen –  51. Hübschen Schrank finden –  52. Schminktisch finden –  53. Kleiderstange –  54. Hübschen Sessel finden –  55. Fotowand / Weltkarte –  56. Schrank & Bücherregale –  57. Couch –  58. Sessel –  59. Dekoration –  60. Neues Bett –  61. Kleiderschrank –  63. Deko –  64. Kommoden –  65. Schreibtisch –  66. Kommoden –  67. Schuhschrank –  68. Waschmaschine –  69. Trockner –  70. Abzugshaube –  71. Ofen –  72. Mikrowellenofen –  73. Reiskocher –  74. Kühlschrank –  75. Herd –  76. Spüle –  77. Komplette Schrankgarnitur –  78. Esstisch –  79. Stühle –  82. 20 neue Rezepte ausprobieren (20/20) –  84. Macarons backen –  85. Für die Familie ein Frühstück machen – 86. Einen Veggy + Vegan Tag pro Monat (33/33) –  87. Foodblog umsetzen –  88. Kochvideos –  90. Neues Objektiv –  91. Kamera –  92. Grafik Tablett –  93. Fernseher –  94. Stativ –  95. Fotoleinwände –  96. Vietnam –  98. Barcelona –  99. Any other Country/City (Frankreich) –  101. Köln

Nicht Geschafft

Klingt wie eine Ausrede: Ich hatte irgendwie kein Bock auf Teufel komm raus diese Blogbezogenen Dinge zu verfolgen und wollte einfach ganz entspannt machen, wie ich lustig bin. Im Endeffekt hat sich auch gezeigt, dass sich meiner Meinung nach die Qualität von meinem Blog erhöht hat: 9. 3000 Leser via Facebook (984/3000) –  10. 500 Leser via Bloglovin’ (219/500) –  11. Monatlich diese Liste aktualisieren (27/33) –  16. Wieder bei Gastposts posten (3/10) –  17. Wieder bei Lookbook posten (11/33) –  18. Monatliche Erhebung Mediadaten (18/33)

Das mit dem Master dauerte dann doch länger als bis März, aber was solls :] Eine neue Sprache lernen? Ohje – was war ich da ambitioniert!:  23. Den Master abschließen –  24. Eine neue Sprache lernen

Ja, die Sache mit dem Sport. Wir können uns nicht riechen – ich hab mich mehr schlecht als Rechts ins Fitnessstudio geschleppt, zwischendrin mal Yoga probiert und bin dann auf den Hometrainer umgestiegen. Zwischendrin auch mal Joggen gegangen. Zum Betriebssport hab ich es dann irgendwann auch nicht mehr geschafft, weil sich die Termine mit meinen Vorlesungen überschnitten haben:   31. 1x in der Woche 30 Min. Sport (130/143) –  32. 1x in der Woche Gymnastiktraining (55/143)

Ohje – das habe ich wirklich sehr stark vernachlässigt und immer noch nicht die Dinge, die ich schon längst machen wollte umgesetzt – das bedauer ich am Meisten :(:  34. Ins Phantasialand fahren –  35. Von jedem Urlaub ein Fotoalbum basteln oder ein Fotobuch erstellen (1/3) –  38. 10 Verschiedene DIY’s ausprobieren und darüber berichten – 1 (1/10) –  39. Tarotshooting –  40. Einwegkameras –  41. Unterwassershooting

Das sind Dinger, die ich mittlerweile auch gar nicht mehr will: Schlafzimmer:  62. Teppich – Küche:  80. Kitchen Aid

Ich frage mich wieso ich backen als Ziel hatte? Macht mir nicht mal Spaß 😀 – Ein Picknick möchte ich diesen Sommer noch nachholen:  81. Kreative Cupcakes backen und in die Firma mitbringen (1/10) –  83. Picknicken

Materiell gesehen wollte ich einen Ringblitz. Aber den will ich mittlerweile gar nicht mehr. Mag künstliches Licht eh nicht so:  89. Ringblitz

Reisen: oh ja – die stehen noch aus, die stehen noch aus:  97. China –  100. London

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Ich kann keinen Stillstand

Meine Freundin sagt, dass sie gelesen hat, dass man sich auch mal bewusst langweilen soll. Wir haben verlernt uns zu langweilen – wir sind ständig unter Strom. Wir haben Angst Dinge zu verpassen und halten keinen Stillstand aus. Ich halte Stillstand nicht aus. Wenn ich eine Woche Urlaub habe, dann baller ich mir jeden Tag mit Programm voll. Nach einem Tag Nichts-Tun werde ich wahnsinnig. Wir sind ständig unter Strom. Literally. Mit dem Blick auf’s Smartphone – die neusten Reisebilder deiner Ex-Kommilitonen. Dein Kumpel ist gerade in Singapur, deine Freundin in Peking, während die Blogger der Nation zum Coachella pilgern oder in Paris abchillen. Und schon bist du Mitte 20 und hast immer noch keinen Auslandsaufenthalt hinter dir, während deine Jugendfreundin ihre mehrjährige Weltreise plant und deine anderen Kommilitonen so langsam alle ihre neuen Jobs antreten. Ich mag es bequem, aber ich mag es nicht bequem. Ich habe Angst mit 40 aufzuwachen und zu bereuen. Bereuen, nicht alles das gemacht zu haben, was ich wollte. Weil das Leben dazwischen kam, weil Klausurphase war, weil weil weil… Alles Ausreden! Ich kann keinen Stillstand – weil ich keinen Stillstand brauche und auch gar nicht will. Aber das Bett ist so gemütlich – nur noch 5 Minuten. Nur ganz selten, nur ganz kurz. Stillstand in der Sonne – mit einem Glas Wein. Ich renne vor der Zeit weg – in der Hoffnung nicht eingeholt zu werden. Jeden Tag meine Geschichte schreiben – bloß nichts vergeuden. Kein Stillstand – auch wenn ich im Kreis laufe und von Vorne anfangen muss. Aktiv sein – das beste Gefühl.

Fotos: Alexander Möhle
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