Bourjois – Blush Rose D’or vs. Cream Blush Nude Velvet

14 Sep
14.09.2013

Heute geht es um zwei Blushes von Bourjois. Einmal den Vintage Blusher* in Rose D’Or [Leider hab ich den Link nicht mehr zur passenden Farbe gefunden - nur zu einer anderen Farbe des Vintage Blushers] und zum anderen um den Cream Blush* [analog] Nude Velvet.
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Rose D’or: Auf diesem unteren Bild kann man den Rose D’Or sehen. Er hat einen eigenen Pinsel im Tiegel, den habe ich aber nicht benutzt, weil er mir zu klein ist. Mit einem eigenen MakeUp Pinsel hat es aber super geklappt. Die Farbabgabe ist herrlich und der Auftrag auf mein Gesicht führt zu einem natürlichen Ergebnis. Leichtes Rosa auf den Wangen – man denk kaum, dass das Schminke war, denn es sieht so aus, als wäre ich vom Kalten ins Warme gekommen [finde ich]. Sehr zufrieden!

IMG_0230 Cream Blush Nude Velvet: Hier kann man den Cream Blush sehen. Ich musste wirklich zigmal auftragen, bis man auch nur ansatzweise was gesehen hat und dann hatte es mir auch überhaupt nicht gefallen, dass dieser Blush sich sehr, sehr schlechte auftragen bzw. verblenden lässt. Daumen runter! Somit ist ziemlich eindeutig, welcher Blush mein Liebling wird!

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Shoes that never see the sunlight

13 Sep
13.09.2013

Ich weiß, dass ein paar Mädels gerne hohe Heels kaufen. Die sind einfach so schön anzusehen. Im Endeffekt finden sich für die meisten Leute aber selten Gelegenheiten hübsche Highheels zu tragen. Das Problem ist der Schmerz, der uns plagt, wenn wir stundenlang hohes Schuhwerk ertragen müssen – natürlich gibt es auch viele bequeme Paare, aber selbst die bequemsten 15CM Hacken werden irgendwann ungemütlich. Deswegen sind alle meine Highheels Sitzschuhe. Schuhpaare, die nur getragen werden, wenn man von Tür zu Tür gefahren wird und nicht lange stehen oder laufen muss. Solche Veranstaltung lieben 15CM Heels. Wer aber nicht permanent auf Galas mit Limousine unterwegs ist – der erfreut sich seiner Sitzschuhe, wenn er einen Bürojob hat. Mit flachen Stiefeln oder Turnschuhen zur Arbeit und dann gewechselt in die eleganten, femininen Highheels. Die Blaublüter unter den Schuhen, da sie sich den größten Teil ihres Daseins vor der beißenden Sonne schützen, indem sie in ihrem Schlösschen verweilen. Die vornehme Blässe – als Zeichen der Schönheit und der Herkunft aus gutem Hause. Doch selbst unter den Blaublütern gibt es viele verschiedene, gleichwohl charismatische Prinzessinnen.

So liebt die Princess of Hearts ihr Volk um sich zu scharen, Zeit mit ihnen zu verbringen und ein offenes Ohr für alle Belange zu haben. Ein hohes Engagement für die Allgemeinheit und ihr Gerechtigkeitssinn zeichnen sie aus. So versucht sie es tagtäglich die Welt zu verändern. Ihr Anmut und ihre  Eleganz zeichnen sie aus. Sie strecken das Bein und machen einen starken Gang. Mit ihr flaniert man durch die Gänge und erfreut sich jeglicher Unterhaltung.

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Die Party-Prinzessin genießt es die Aufmerksamkeit der Männerwelt auf sich zu ziehen, sich feiern zu lassen und im Mittelpunkt zu stehen. Glitzer und Glamour sind die Dinge, die sie repräsentiert. Sie fällt durch ihre Einzigartigkeit auf und schwingt unheimlich gerne das Tanzbein. Sie ist wild und laut, aber zu Hause – da hat sie ihren Partner gefunden. Dort kann sie sich entspannen und dem Trubel da draußen entkommen. Dort kann sie die Person sein, die sich nicht auftakeln muss, um ein Gespräch anfangen zu können und dort kann sie ein ehrliches Lachen an den Tag legen.

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Die Chaos-Prinzessin bringt alles am Hofe durcheinander, denn sie ist schnell und flink unterwegs. Sie ist hell und leichtmütig im Kopf und hat ständig neue Ideen, mit denen sie alles durcheinanderbringen kann, was jemals einer Regel gefolgt ist. Die Konzepte sind verworfen, die Regeln gelten nicht. Sie bringt Innovation und Kreativität an den Hof. Sie engagiert sich für einen Casual Friday und ist die beste Freundin der Party-Prinzessin – ihrem kompletten Gegenteil. Sie ist stets verwirrt, aber liebenswert und ehrlich – genau deswegen reißen sich die Menschen um sie. Sie hat so viele Ideen, dass sie gar nicht dazu kommt alles umzusetzen. Doch sie gibt ihr Bestes.

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Die schüchternde Prinzessin verkriecht sich lieber an den Rand, anstatt im Mittelpunkt zu stehen. Sie ist wortkarg und sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, um ihre Ziele zu erreichen, auch wenn es ihr sehr schwer fällt. Mit endlosem Ehrgeiz und Fleiß verfolgt sie ihre Träume im Stillen. Denn wer leistet, der muss nicht darüber sprechen. Die anderen werden das schon von selbst bemerken. Nur ihre älteste, treuste und beste Freundin sieht das nicht so. Deswegen bringt sie sie dazu ihren Ideenreichtum, ihr Potential und ihre Werte an die Öffentlichkeit zu tragen. Stets stärkt sie ihr den Rücken, wenn es darum geht: Tue Gutes und sprich darüber – keine falsche Bescheidenheit! Wir sind schließlich alle dazu da, um mal im Mittelpunkt zu stehen!

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Während ihr euch nun die ganze Zeit fragt, wieso ich nun jetzt die ganzen Prinzessinnen vorgestellt habe, versetzen wir uns doch wieder zurück in die Realität, in der es um Menschen, Mitmenschen und echte Situationen geht. Jeder einzelne von uns ist unterschiedlich – Jede Einzelne von uns kann und wird mehrere Seiten an sich haben, die wir je nach Personenkreis und Situation zeigen oder nicht zeigen können. Genauso vielfältig wie es unsere Persönlichkeit und die Rollen, die wir einnehmen, sind, so vielfältig kann der Schuhschrank einer Frau sein. Für jede Rolle, in die wir tagtäglich schlüpfen, gibt es ein perfektes Paar, dass unsere Füße ziert. Und genau dieser Punkt – meine lieben Herren – beantwortet euch die ewig gestellt Frage: Wieso brauchen Frauen so viele Schuhpaare? Wir brauchen sie, denn in jedem Paar, dass uns durch den Tag trägt, eine andere Rolle – eine andere Persönlichkeit steckt. Je nach Gusto, ist mann dann mal wild, schüchtern, liebenswert oder verwirrt. Genauso und nicht anders.

Dies ist mein Beitrag zum Shoe Step Award 2013 – und ich hoffe natürlich, dass er euch gefällt :)

Black Shoes

12 Sep
12.09.2013

Schwarze Schuhe – selbst wenn man nur eine Farbe zur Auswahl hat, so kann es so viele verschiedene Modelle und Ausprägungen geben. Es reicht halt einfach nicht nur EIN schwarzes Paar zu haben ;) Wie sieht’s bei euch aus? Ich hab mal meine 4 Favoriten rausgesucht :)
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Links: Die Cut-Out Boots von Sacha* sind aktuell – Rechts: Diese Ankleboots sind ebenfalls von Sacha (letztes Jahr) -
Ihr könnt sehen wo meine Präferenzen hingehen. Sacha ist mein Lieblingsschuhgeschäft, seit ich zum ersten mal im MyZeil Frankfurt reinspaziert bin.
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Links: Die asymmetrischen Pumps von McQ by Alexander McQueen* – Rechts: Flatforms von Vagabond* – Achtung Umknickgefahr!

Veganchallenge

11 Sep
11.09.2013

Genüsslich genieße ich mein Marmeladenbrötchen mit einem Glas Landliebekakao zum Frühstück, während ich diese Zeilen hier tippe. Wird ja auch mal wieder Zeit – denn seit Apfel letztens eine vegane Auszeit genommen hat, bin ich jetzt über das WE drangewesen. Das bedeutete 6 vegane Mahlzeiten, weil ich zu faul für Frühstück war. Erst einmal vorab – ich bin ein Mensch, der Essen liebt und ich bin und bleibe vermutlich Fleischfresser – wer jetzt kreischen will, kann das tun. Ich persönlich will meine Kreativität bzw. meinen kulinarischen Horizont ausweiten, um zu testen, was ich mache, wenn man mir Zutaten wegnimmt, die ich jahrelang gewohnt war. Man muss neue Wege gehen, um Neues zu lernen, oder? Deswegen recherchiere ich bewusst wenig auf veganen Foodblogs etc. nach Rezepten und Ideen, weil ich aus meinem jetzigen Wissen heraus wissen will, was ich machen kann, ohne dabei spicken zu müssen. Ich weiß, dass sich bestimmt Einige darüber aufregen, dass man kein Trendveganer sein soll etc. aber mir ist diese ganze politisch-moralische Diskussion um das Thema herum so wichtig, wie ein Sack voll Flöhe. Ich mache das, weil ich mich für den Lifestyle anderer interessiere, meinen eigenen Horizont erweitern will - und weil ich einfach Bock drauf habe.
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Also habe ich mich hingesetzt und mir einen Plan geschrieben, an den ich mich letztendlich aber nicht gehalten habe.

Samstag:

  • Mittag: Kartoffelbrei  – Ich habe 4 Kartoffeln gekocht, geschält und zermantscht. Problem: Normalerweise kommt jetzt Butter und Milch in die Masse – geht aber nicht. Was jetzt? Ich habe vergessen Steffis Tipp zu befolgen und vegane Butter zu kaufen. Shit happens – was ist mein Alternativweg, ich brauche ein bisschen Flüssigkeit in der Masse, damit es cremiger wird. Lösung: Ich habe Suppengrün da. Schnell eine Gemüsebrühe aufgesetzt, ohne die Sellerieknolle, weil der Geschmack zu intensiv ist. Und eine Kelle Suppe mit in den Kartoffelbrei. Problem: Ich habe so lange für die Suppe gebraucht, dass ich keine Lust mehr habe, eine Soße zu  machen. Lösung: Ich habe noch Gewürzgurken, Avjar und Balsamicoessig da. Fazit: Ok, die Gewürzgurken und der Essig waren zu viel der Säure, das war ne scheiß Idee, aber der Kartoffelbrei an sich hat super geschmeckt. Wer braucht schon Butter, Sahne oder Milch, wenn eine gehaltvolle Gemüsebrühe auch gut schmeckt? Zumal die Kartoffeln einen super Eigengeschmack haben, der durch die Brühe zwar anders hervorgehoben wird, aber ebenso gut ist.
  • Abend: Buntes Gemüse mit Reis – Ich wollte ursprünglich diese berüchtigten Zucchini&Karottennudeln machen – mir hat es aber an Werkzeug gemangelt, weswegen ich das Gemüse nur in Streifen geschnitten habe. Daher wurde eher eine Soße daraus, weswegen ich noch etwas Reis dazu gekocht habe. Fazit: Mache ich nochmal. Hatte mir gut geschmeckt. Nächstes mal vielleicht noch zusätzlich mit Kohlrabi.

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Sonntag:

  • Mittag: Todu Udonnudeln – Hmmmm – endlich kommt der Tofu zum Einsatz. Wir waren zwischendurch im Asiamarkt einkaufen und davon habe ich gleich die Udonnudeln und den Tofu verarbeitet. Fazit: Mach ich nochmal! Weil die Portion war zu klein und ich wollte mehr! Und an alle Tofuhasser – einfach mal neue Zubereitung probieren. Nudeln schmecken schließlich auch nicht gut, wenn die Soße nicht schmeckt.
  • Abend: Vegane Sommerrollen – Sommerrollen sind mein absolutes Lieblingsgericht. Normalerweise machen wir sie mit Garnelen und Schweinebauchfleisch. In dieser Variante hier habe ich mein absolutes Highlight des veganen Wochenendes gefunden. Einerseits weil es mit Tofu in Sojasoße und Auberginen grandios geschmeckt hat und andererseits, weil wir noch Freunde da hatten, die den Geschmackstest ebenfalls mit einem positiven DaumenHoch bewertet haben. Außerdem ist es für mich immer sehr schön zu hören, wenn Nicht-Asiaten und Nicht-Vegetarier für Tofu zu begeistern sind.

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Montag:

  • Mittag: Spinattaler: Fand ich ebenso super! Aber ich hab mich wieder total in der Menge verschätzt und SCHON WIEDER Kokosmilch verwendet. So langsam brauch ich eine Alternative. Spinattaler sind zwar cool – aber ich hatte irgendwie nur Gemüse mit Gemüse im Endeffekt gegessen. Vielleicht wären hier ein paar Nudeln oder Polenta dazu ganz lecker.
  • Abend: Veganes Curry – Ich mag den Prozess beim Kochen von so einem Curry ganz gerne. Alles klein schnibbeln. Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze anrösten – am Ende irgendwie alles zusammenschmeißen und dann mit Reis Essen. Da viele Gewürze und Zutaten dabei sind, war es überhaupt kein Problem eine vegane Variante zu basteln. Nächstes mal werde ich aber noch ein paar Pilze hinzugeben und weniger getrocknete Tomaten.

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Fazit: Für mich persönlich besteht ein Gericht aus Hauptteil und Beilagen. Das war bisher immer: Fleisch + Kohlenhydrate + Gemüse. Dadurch, dass Fleisch nun wegfiel, neigte ich dazu den Hauptteil auf die Kohlenhydrate zu legen und vermehrt Soßen machen zu wollen, damit der Reis oder die Kartoffeln nicht zu langweilig werden. Da ich mich weigere vegane Wurst/Käse oder sonstige Industrie-Produkte dieser Art zu kaufen oder geschweige denn zu verzehren (genauso, wie ich keine Tiefkühlpizza, Fertighotdogs oder Press-Surimi esse), fiel mir ein simples Abendbrot ziemlich schwer. Ein weiterer Punkt: Tofu im Supermarkt ist unverschämt teuer! Liebe Vegetarier oder Veganer, wenn ihr oft Tofu esst, dann kauft den gefälligst nicht im Supermarkt – dort ist er nicht frisch und er ist extrem teuer! Zum Vergleich: Beim Asiamarkt kostet ein frischer (!) Block Tofu 0,7€ – etwa 300g, bei Tegut kosten 130g vakuumiert-verpackter Tofu 2-3€. Und wenn jetzt irgendein Ökofritze meint erzählen zu müssen “Man weiß ja nicht, was beim Asiaten drin ist” – where the hell do you think Tofu originates from?

Underwater Pictures – Unterwasser als Laie

10 Sep
10.09.2013

Ich bin keine Fotografin, aber ich mache Fotos. Und was wenn ich Fotos machen möchte und es ist viel Sand, Wasser und Gedöns unterwegs? Als ich jünger war, hatte ich so eine Einwegkamera, die man auch unter Wasser verwenden konnte. Nach der habe ich neulich auf Amazon gesucht – die Dinger kosten so um den Dreh 20€ und haben glaube ich auch nur 20 Schuss gehabt. Was an sich ok ist, wenn man es unbedingt drauf anlegt und zum Beispiel keine kleine Kompaktdigitalkamera hat. Da ich aber gleichzeitig eine “Outdoor-/Unterwassertasche” bei den Angeboten gesehen habe, habe ich sie mir gekauft. Für mich persönlich nachhaltiger. Ich kann soviel Fotos schießen und “ver”schießen, wie ich will und muss die Bilder auch nicht entwickeln lassen, sondern habe sie gleich digital.

So eine Schutzhülle würde ich dann z.B. für einen Schnorchelurlaub verwenden. Oder Segel-/Angel/etc. Urlaub – alles, was mit Wasser zu tun hat und bei dem die Kamera schnell mal nass werden kann und beschädigt werden kann. Hätte ich diese Hülle schon beim Holi Festival vor einiger zeit gehabt, wäre dies auch eine gute Gelegenheit gewesen. Soweit ich weiß, gibt es ja auch Hüllen für Spiegelreflexkameras – die sind jedoch sehr viel teurer, als mein 15€ Modell :D Und deswegen überlasse ich es den Berufsfotografen in so eine Ausrüstung zu investieren. Ich hingegen will nur ein bisschen auf den Auslöser drücken und schauen, ob was schönes dabei rauskommt.

Als die Hülle ankam, war ich noch ziemlich skeptisch – ist das Ding wirklich dicht? Deswegen habe ich etwas Küchenrolle in die Hülle gestopft, sie verschlossen und für eine Stunde in eine Schüssel voll mit Wasser gelegt. Mit einem kleinen Topf als Gewicht oben drauf. Danach die Küchenrolle vorsichtig rausgefriemelt (damit nicht Wasser, dass auf der Außenseite war, ausversehen drauftropft) und Tada: Sie ist noch komplett trocken! Das heißt ich kann also den nächsten Schritt wagen und meine Kamera in die Hülle stecken. Da ich leider kein Korallenriff vor der Haustür habe und es langsam zu kalt für das Freibad wird, blieb mir nicht viel mehr als die heimische Badewanne übrig, um zu schauen, ob die Bilder gut werden oder nicht.

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Hier könnt ihr zwei Bilder sehen, bei der die Kamera unter Wasser Fotos schießt. Die Pflegeprodukte habe ich mal als Substitut für bunte Fische am Korallenriff genommen xD. Man erkennt alles relativ gut – heißt aber nicht unbedingt, dass die Bilder gut sind. Im Endeffekt sehen die Bilder so aus, als ob man einfach ein Handybild bei ganz schlechtem Licht gemacht hat. Und genau das ist wahrscheinlich auch der Punkt gewesen: Die Rahmenbedingung – Es war insgesamt ziemlich dunkel im Bad – ich denke, dass kann im Freien bei prallem Sonnenschein und klarem Meerwasser schon wieder ganz anders aussehen. Ist gerade nur nicht so leicht zu “testen”.
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So sieht es übrigens aus, wenn man mit Hülle und Kamera etwas “an Land” Fotografieren will. Ganz viel Wasser vor der Linse :)
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Das hier ist ein Bild von “unter dem Wasser durch den Schaum rausfotografiert”. Funktioniert auch! Man erkennt mich und man erkennt die ganzen Luftbläschen! Wieder: Es ist keine herausragende Qualität – aber das Wichtigste (aka Kleinteiliges wie z.B. Luftbläschen) kann man auf dem Bild ganz deutlich erkennen und ich finde für Laien-Urlaubsfotografen ist das doch das Wichtigste oder? Dass man alles, was man ablichten will, später auch auf den Bildern wieder erkennen kann.

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Naja und dann gibt es ja noch die Selbstportraits. Die waren eine ziemlich schwere Geburt. Ich habe Schaumbadzeug ins Wasser getan, also hat es schonmal höllisch in den Augen gebrannt. Dann bietet die Wanne auch nicht sonderlich viel Spielraum, um unter Wasser ein Bild zu schießen. Ich war ja mit der Hälfte des Körpers außerhalb des Wassers. Verrückte Verrenkungen. Da ich mich nicht abgeschminkt hatte, lief mir das ganze Gedöns auch noch in die Augen. Wenn ich ausgeatmet habe, ist das Bild nichts geworden außer Luftblasen. Die Bilder sind SEHR dunkel geworden [bei den letzten 2 habe ich die Helligkeit in Photoshop extrem hochgeschraubt, damit man etwas erkennen kann] – was ich aber wieder auf die Rahmenbedingungen schiebe.

Fazit: Ich find es gut die Hülle gekauft zu haben. Ich denke, dass sie mit in meinen Koffer kommt, wenn ich das nächste mal Stransurlaub mache und dann kann ich mal ausprobieren, wie die Bilder werden, wenn es auch richtig schönes Licht gibt. Ich erhoffe mir natürlich, dass man z.B. beim Schnorcheln die bunten Fische gut fotografieren kann oder Korallen festhält. Aber dazu kann ich (noch) nichts sagen. Für 15€ ist es eine schöne Möglichkeit auch im Nassen Bilder zu machen.

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