Deichmann Shoe Step Award 2013

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Ich war vor einiger Zeit in Hamburg mit Mimi unterwegs. Grund dafür war der Shoe Step Award von Deichmann, der dieses Jahr in die dritte Runde ging. Ein Award, der Modejournalisten und dieses Jahr zum zweiten Mal auch Blogger für herausragende Strecken rund um das Thema Schuhwerk prämiert. Der Award ist mit insgesamt 21 Riesen dotiert und dementsprechend gab es für den Erst bzw. Zweitplatzierten der jeweiligen Kategorie herzlich was abzusahnen *Schuhparadise – Here I come!*. Ich habe mit meinem Beitrag keine großen Erwartungen gehegt. Dafür sei es den Gewinnerinnen Laura und Vio gegönnt =).

Ich werde den Beitrag hier aufteilen – es gibt den Teil, der chronologisch beschreibt, was auf dieser tollen Veranstaltung so abging (danke Deichmann & Powerkekse!) und der andere Teil wird euch einen Hauch Meckereien, eine Prise Freude und eine Erkenntnis, die ich für mich mitnehme, darlegen.

The official Part

Ich bin etwas 15:30 in Hamburg angekommen. Die Veranstaltung sollte um 18:30 losgehen. Genug Zeit also sich noch ein wenig im Hotelzimmer auszuruhen und dann fertigzumachen. Da irgendwie alle anderen Blogger auch im gleichen Hotel einquartiert waren und die Mädels von Bilderzimmer ein großes Appartement hatten mit 3 Badezimmern, hat Eileen vorgeschlagen, dass wir uns doch alle zusammen fertigmachen könnten. Und mit fertigmachen meine ich nicht sich mit Schaumstoffknüppeln eins überzubraten *badjoke*, sondern sich hübsch zu machen bzw. es zu versuchen. Mit betonen auf Versuch. Ich habe nämlich meine Haare am morgen frisch gewaschen und diese dann zu zwei Dutts gebunden. Manchmal öffne ich sie und habe eine prachtvolle Lockenmähne. Manchmal sieht’s auch beschissen aus. Ich hab dieses mal die schlechten 50% erwischt. Durch Improvisation, Haare irgendwie zusammenstopfen und einer Tonne Haarspray ist dann doch etwas geworden, was mir von vorne gut gefiel. Von der Seite sah es seltsam aus. Aber wen interessiert’s? Als ob mich irgendwer von der Seite fotografieren würde.

Nun, als wir dann im Curiohaus ankamen, kam mir schon das erste Häppchen entgegengeflogen und ich wurde so langsam angefüttert. So etwas Ziegenkäse im Speckmantel ist schon irgendwie lecker. Schade nur, dass ich dadurch noch mehr Hunger bekam! Herrlich war es ja, als Bonnie Strange den Raum betrat, Mimi schnurstracks in ihre Richtung lief, um dann kurz vorher zum Kellner mit dem Häppchentablett abzubiegen. Ich hab’s nicht mitbekommen, aber Mia hat es erwähnt.

Nach dem Sektempfang startete die Preisverleihung samt zwischenlaufender Modenschauen, einer Ansprache von Heinrich Deichmann und der Moderation von Frauke Ludowig. Zwischendrin habe ich aber darüber fantasiert, was ich wohl sagen würde, wenn ich da so auf die Bühne stolpern würde. Übrigens hab ich meine Heels nach etwa 5 Minuten gegen Sneaker eingetauscht. Nobody cares about my shoes – also dann doch lieber ich selbst bleiben. Nach der Veranstaltung gab es noch eine Afterparty – Musik, ein paar Gimmicks wie Photobooth, Augenbrauen zupfen (?), Fotos auf Schokolade etc. etc. Ja irgendwie gab es wohl auch Goodiebags, aber davon haben wir nichts mitbekommen.

Alles in allem möchte ich sagen, dass ich diese Veranstaltung wirklich sehr genossen habe und mich gefreut habe ein Teil davon sein zu dürfen – nochmals vielen Dank an Deichmann und das Powerkeksteam. Ich habe viele freundliche Menschen kennengelernt – darunter Sascha von Horstson, einen Photoboothmenschen, irgendeinen anderen lustigen Menschen, Olivia Jones, Sarah von Josie Loves, Mia und Ina waren dabei meine Jubelmomente. Außerdem habe ich auch einige Blogger  (z.B. Lena) wiedergetroffen und mal andere in natura erlebt :).

The Ranting

Nun kommen wir zum weniger angenehmen Teil. Ich habe mal einen Blogpost darüber geschrieben, wie ein (Online-)Image von dem echten Erscheinungsbild abweicht. Und ich fühle mich nach dieser Veranstaltung wiederholt bestätigt. Ich fand diese Veranstaltung wirklich ganz, ganz toll, interessant und vor allem lehrreich. Normalerweise sieht man so etwas eher in der Presse/TV. Alles ist mega glamourös und spannend. In Echt – na da ist es aber dann so, dass sich die “Promis” in Slowmotion umarmen, damit die Fotografen schöne Bilder machen können. Da tanzt eine Bonnie Strange dann mit einer Fiona Erdmann gestellt vor 4-5 Fotografen, macht noch ein paar Bilder und Videos für Instagram und danach war es das auch schon. Derweil stehe ich daneben – völlig benommen von dem Blitzgewitter – und stelle genau solche Verhaltensmuster auch bei manchen Bloggern fest. Ich mein – klar – es gab eine Photobooth. Die war auch ziemlich lustig… Aber da war so ein Grüppchen von einem Mädchen und ein paar Jungs, die irgendwie den ganzen Abend in einer dunklen Sitzecke gesessen haben und böse/grimmig auf ihre Smartphones geschaut haben. Ein bisschen gelubscht hab ich ja – weil man kennt die ja so ein wenig von den Blogs. Die Personen schienen sich ziemlich zu langweilen und nur darauf zu warten nach Hause zu kommen. Am nächsten Tag bei Instagram mal reingelubscht: “Hey, fette Party in der Photobooth – we had so much fun und sowas von Hangover; und der Kerl fasst dem Mädchen an die Brust – voll trashig cool mann”. Ja ne – ist klar. Authentisch, du bist so authentisch kreischt der geblendete Leser dann. Aber ne, leider nicht, leider gar nicht. Also wenn die das, was sie (nicht) gemacht haben, “Spaß” nennen – oh please dann geh ich lieber mit mir selbst Party machen. Zum Glück gibt es aber Ausnahmen, die die Regel bestätigen und zum Glück muss man sich nicht mit dem Ballast der Anderen beschäftigen, denn als wir uns entschiedenen haben uns von solchen Leuten abzukapseln, wurde die Nacht erst richtig lustig. Und auch wenn es den meisten gegen den Strich geht:  Tut euch den Gefallen und versucht doch mal nicht für’s Internetimage zu leben.

Ihr zerkocht eure Nudeln auch nur mit Wasser – so wie jeder andere Mensch.

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Mit Mia & Ina – Mit Mimi und some random guy – Mit ganz vielen Bloggermädels :D – Hier stinkt’s!

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Jap – nach 10 Minuten in die flachen Dinger geschlüpft – Impro :)

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Summer war meine Fairy Godmother; Ich hab gleich n paar Pailetten abgerobbt; Mami hat sie wieder drangenäht – Hohoho, lies das hier bloß nicht, Summer xD”

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Not sure, ob das eine Schlagring – oder Katzentatzentasche ist. – Und so sieht die purfekte Frisur aus.

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Oops – hier tun wir übrigens so, als ob wir nicht wüssten, dass da ein Kerl mit ner riesigen Kamera vor uns stehen würde. #keepactingnatural #neinistgarnichtgestellt #danachhysterischweggeranntundgekichert

#01. Türchen – 24 Days of Christmas Blogging

Wie ihr wisst mache ich bei einem Bloggeradventskalender mit und wir verlosen jeden Tag etwas. Ich werde den Anfang machen und euch ein Paket schenken! Zu gewinnen gibt es einen Pullover von Tchibo*, die neue Winterserie von Dove (via Rossmann*), eine Tasche von Moony Mood (sponsored by me) und  ein paar weitere kleine Überraschungen.

Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können müsst ihr eure E-Mailadresse im Rafflecoptertool hinterlassen (alles andere ist freiwillig – erhöht aber die Gewinnchance).

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Teilnahme ab 18. Für Teilnehmer aus Deutschland.

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Lila verlost heute auch etwas ! Willa ist morgen dran – schaut doch mal bei ihre vorbei!

I would die for you. But I won’t live for you.

Ich persönlich muss gestehen, dass ich von Perks of being a Wallflower ein bisschen enttäuscht war. Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch nur gelesen und den Film nur geschaut, weil ich Emma Watson Fan bin. Versteht mich nicht falsch – der Film bzw. das Buch waren nicht schlecht, aber irgendwie auch eher so naja. Also ich bin nicht wirklich umgehauen worden – trotzdem fand ich, dass es ein paar wirklich schöne Zitate gab. Unter anderem – “we accept the love we think we deserve” und eben den Titel, den ich für diesen Blogpost gewählt habe.

I would die for you, but I won’t live for you.

Ist ein wunderschönes Zitat über Liebe, Leben oder Freundschaft und drückt aus, was eine perfekte Partnerschaft oder Freundschaft für mich ausmacht. Die Bereitschaft für jemanden soviel zu geben, wie es einem möglich ist, aber auch nur dann, wenn es tatsächlich von Nöten ist gepaart mit dem Zugeständnis, dass ein Mensch autonom genug ist sein eigenes Ding durchzuführen. Keine übermäßige Sorge, weil man die Person für schlau genug hält, dass sie das schon irgendwie hinbekommt. Keine Zweifel, weil man nicht voneinander abhängig ist. Und trotzdem – wenn es hart auf hart kommt, dass man für die andere Person einsteht, ohne dass diese fragen muss.

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Kind, frierst du denn nicht?

Meine Mama ist eine fürsorgliche, liebe Frau. Sie kümmerte sich immer gut um meine Schwester und mich und wird sich immer um uns kümmern. Auch wenn meine Schwester und ich schon ausgezogen sind, Jobs haben, irgendwann heiraten und dann selbst Kinder bekommen – wir bleiben trotzdem die Kinder. Konkret bedeutet dies: Kind, hast du auch genug gegessen? Kind, hast du dich auch warm genug angezogen? Kind…frierst du denn nicht? Ist das bei euch auch so? We will always stay their babies.

Die Jacke habe ich mal von meiner Schwester bekommen.
Die Jacke habe ich mal von meiner Schwester bekommen.

Seit ich ausgezogen bin, ist es auch so, dass meine Mama (und manchmal auch meine Schwester) mich mit leckerem Essen versorgen. Teigtaschen, Fleischbällchen und Pomelo sind nur ein kleiner Teil von Dingen, die ich zugesteckt bekomme, wenn ich mal zu Hause bin. Hach – ich bin wirklich sehr, sehr, sehr, sehr dankbar dafür x] They feed me, so that I don’t die. Auch wenn ich mich zu Hause dann mit jemandem um die Teigtaschen kloppen muss, weil die so unverschämt gut sind! Ich muss mich auf jeden Fall mal revanchieren und auch was leckeres mitbringen ^-^.

Die Jacke habe ich von meiner Mama bekommen.
Die Jacke habe ich von meiner Mama bekommen.

Auf jeden Fall ist das irgendwie mit Wintermänteln und Jacken auch so eine Sache. Ich habe mir mal meinen “Bestand” angeschaut und festgestellt, dass ich doch tatsächlich keine Einzige Jacke selbst gekauft habe o_O’ Meine Mama denkt, dass ich arme Sau in meinen Sachen erfriere. Es gab eine Zeit, wo ich noch in die Kleidung meiner Schwester gepasst habe und immer, wenn sie bei sich ausgemistet hat, dann habe ich Dinge abbekommen. Mittlerweile klappt das nur noch bei Mänteln, die ihr zu groß sind! Deswegen habe ich glaube ich 3 oder 4 Mäntel im Schrank hängen, die mal ihr gehörten. Und genau deswegen habe ich es nie für nötig gehalten mir einen neuen Mantel zu kaufen – hab ja schließlich genug. Und Mami denkt aber oft, dass ich was neues brauche, weil ich sonst nur in Lumpen rumlaufe und friere xD. Deswegen kram ich jetzt alle meine Mäntel mal raus und liefere den Fotobeweis dafür ab, dass ich doch einiges an warmen Mänteln in meinem Repertoire habe!

Geburtstagsgeschenk von meiner Schwester.
Geburtstagsgeschenk von meiner Schwester.