Overknees & Oversized Knit

Wenn die Sonnenstrahlen dich aus deiner Höhle treiben und sich deine eigene Sturheit durchsetzt. Auch wenn es draußen immer noch schweinekalt ist, ist es trotzdem einfach nur angenehm sich die Sonne ins Gesicht strahlen zu lassen. Man wird viel aktiver, man kommt schneller aus dem Bett und vor allem ziehe ich dann auch mal den Mantel aus, ohne kreischend vor einer Erkältung wegzurennen. Das Faszinierende im Winter und Schnee in Kombination mit einer Facebooktimeline voller Fotografen und Blogger ist ja, dass man lauter halbnackte Frauen im Schnee sieht. Mal barfuß, mal in dünnen Kleidchen, mal ganz nackig – alles für die Kunst, alles für das Bild. Und dann bin da ich, die sich Gedanken darüber macht, ob sie sich denn nun an das Geländer in der S-Bahn lehnen kann, ohne sich dabei Blase und Niere zu unterkühlen. Kind – zieh dich doch warm an. Wie ähnlich ich meiner Mutter doch werde, zeigt sich darin, dass ich die Thermostrumpfhose noch 5 Zentimeter nach oben ziehe und am besten noch ein Unterhemd anziehe. Hauptsache warm.

Der Pulli ist warm – die Thermostrumpfhose ist warm. Die Stiefel sind warm. Die Sonne scheint dir ins Gesicht und du bist an der frischen Luft. Auch wenn ich den Sommer dann doch lieber mag, als den Winter, sind diese seltenen Wintertage doch sehr angenehm. Eine leichte, ertragbare Brise – die Stadt erwacht. Die Sonne geht auf und die Tage werden langsam, aber sicher länger. Man steht nicht mehr in völliger Dunkelheit auf, man kommt auch nicht nach der Arbeit bei Mondschein nach Hause.
In meinem Kopf ist eigentlich gar nicht mehr Winter. In meinem Kopf sind meine Klausuren schon längst geschrieben. Da muss man nicht mehr lange warten. Gedanklich bin ich schon im März, im April, im Mai und im Juni. Das ist so geil, wenn du planst, das ist so genial, wenn du weißt, was alles ansteht und worauf du dich vorbereiten kannst. Aber bevor der Winter vorbei ist, genieße ich den eisigen Hauch, während ich mir in meinem knielangen Mantel in die Sonne ins Gesicht scheinen lasse.
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| Pullover: Bogner | Tasche: 3.1 Phillip Lim | Overknees: Schuhtempel24* |

Herzlichen Dank für die zur Verfügungstellung der Overknees durch Schuhtempel24 – Facebookseite.

Meine Ausrüstung

Wie einige es vielleicht mitbekommen haben, habe ich meinen Blog seit etwa einem dreiviertel Jahr komplett umgekrempelt und mich von Themen, die ich immer nur halbherzig angekratzt habe, verabschiedet. Darunter waren dann z.B. Beauty-& Interiorgeschichten dabei. Die habe ich nun eingestampft – falls ich dann doch mal Lust habe darüber zu schreiben, werde ich das tun, aber nichts ist blöder, als eine Kategorie aufzuführen und sie monatelang nicht zu befüllen, weil man dazu nichts zu sagen hat. Ich fotografiere gerne und in letzter Zeit auch viel – gleichzeitig stehe ich auch oft vor der Kamera. Besonders interessiere ich mich für die Peoplefotografie, aber seine Kamera auf Reisen mitzunehmen, hat auch seinen Reiz. Da ich kein Freund von großen Ankündigungen bin, auf die ohnehin nichts folgt, habe ich einfach losgelegt, Design gewechselt und gemacht. Mir wurde aber auch ans Herz gelegt, dass ich über die Dinge, die ich tue, sprechen soll und nicht nur davon ausgehen soll, dass die Leute das schon von selbst sehen / merken werden.
Ein kleiner Anstoß zu meiner Fotografenreise soll nun dieser Post über meine Ausrüstung sein, da ich in 2014 aufgerüstet habe. Weitere Blogposts zur Fotoszene findet ihr hier. Bei den folgenden Links handelt es sich um Affiliatelinks.

  • SanDisk Extreme Pro CompactFlash 32GB Speicherkarte (160MB/s): Meine 4GB haben mir nicht gereicht. Die sind einfach zu schnell voll gewesen, vor allem wenn ich unterwegs bin und / oder auch noch Videos drehen möchte. mit den 32 GB bin ich bisher wunderbar klar gekommen. Allerdings habe ich keinen Cardreader, der die lesen kann und deswegen muss ich ein USB Kabel zur Datenübertragung verwenden. Das ist A) sehr zeitaufwendig und B) verschließt der Anschluss dadurch schneller, weswegen ich mir demnächst unbedingt einen Cardreader zulegen will.
  • Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde): Das Objektiv habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen und ich bin damit glücklich. Auf der Kleinformat ging mir die Festbrennweite von 50mm auf die Nerven, weil man indoor keine Chance hatte ein Bild zu schießen und viel draufzubekommen. Ohne Cropfaktor funktionieren 50mm drinnen und draußen wunderbar. Wenn’s mal zu dunkel ist: Blende auf und alle sind glücklich.
  • Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse: Mein gehütetes Baby, dass ich ungern in die Hände anderer Leute gebe. Zwar gibt es schon ein neueres Modell, aber mit dieser hier bin ich trotzdem sehr glücklich und hoffe, dass ich mich damit noch lange austoben kann.
  • Delamax 5in1 Faltreflektoren Set – 107cm Ø – gold, silber, schwarz, weiß und Diffusor: Günstig und vor allem praktisch. Für AL Fotografen ein nützlicher Helfer, wenn ihr unterwegs ein bisschen Schatten oder Licht braucht. Dazu braucht ihr auch gleich noch ein Helferlein, was ihn für euch hält :).
  • Profi Fotostudio Studioleuchte Studioset Softbox ALU Studiolampe Stativ: Die Softbox hatte ich mir zuerst eigentlich gekauft, um zu Hause ein paar Outfitbilder vor der Wand zu machen – auch wenn es schon dunkel draußen ist. Ich nutze sie eigentlich fast gar nicht mehr, weil ich künstliches Licht nicht mag. Ist also meiner Meinung nach nicht unbedingt ein muss.
  • Drahtlose Fernbedienung für die Canon: Die Fernbedienung finde ich prima. Ich nutze sie aber nur in Kombination mit Stativ. Das setzt also voraus, dass ich ein Stativ mitnehme, wenn ich unterwegs fotografiere. Ist bis dato erst einmal der Fall gewesen. Für zu Hause habe ich sie für Portraits benutzt (hier und hier).

 

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Zum Bild: Hierbei handelt es sich um ein Bild aus einer Fotosession, die vorher geplant wurde, aber dieses Bild selbst ist nur ein Schnappschuss. Alle anderen Bilder haben mir nicht so gut gefallen, wie dieser Zufallsschnappschuss, der eigentlich nur entstanden ist, weil ich ihr gerade das Wasser aus den Augen gerubbelt habe. :-) Planung ist gut und notwendig. Spontanität und Zufall sind noch viel besser.

München

Nachdem wir letztes Jahr in Krumau unterwegs waren, haben wir auf dem Rückweg einen Zwischenstopp in München eingelegt, der zwar kurz, aber dafür spaßig war :) Am Abend sind wir mit Alice unterwegs gewesen. Ich habe ihr gesagt – entscheide du, wo wir essen gehen. Deinem Bauch vertraue ich. Und so hat uns Frau Huynh zack-zack 3 Plätze im Max Pett reserviert und ich habe abends das erste mal in einem veganen Restaurant gegessen. Zu Anfang mussten wir – trotz Reservierung – ziemlich lang auf unsere Tische warten, weil so viele Gäste noch anstanden. Zeigt wohl, dass es sich lohnt :) Leider hat der Kellner dann auch eine Weile auf sich warten lassen. Aber dafür war er so nett und hat uns einen Vorspeisenteller zum Probieren serviert. Über die jeweiligen Speisen, werde ich noch auf meinem Foodblog berichten. Nachdem wir essen waren sind wir nur noch im Hotel ins Bett geplumpst. Die Rückfahrt aus Tschechien war dann doch recht anstrengend. Am nächsten Morgen ging es dann in den englischen Garten und nach zwei Stunden Spaziergang wieder nach Hause. So ein paar Ausflüge sind doch mal ganz nett, oder?

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Rückblickend 2014

Nein – also ich wollte keinen Rückblick für 2014 machen. Ich war schlichtweg zu faul und eigentlich habe ich ja auch schon meine ToDos im vorigen Post veröffentlicht. Aber irgendwie hab ich dann doch noch Lust alles Revue passieren zu lassen und mal selber zu schauen, was 2014 anstand.

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Ansonsten – 2015 – ich habe nur noch bis Ende Februar Prüfungen und dann geht’s an die Masterthesis! :D Ich freue mich ehrlich schon richtig auf ein empirisches Thema – habe bereits eine Idee, muss aber noch ein wenig daran feilen. Außerdem stehen ein Fotografieworkshop, einige Jungesellenabschiede und Hochzeiten auf dem Plan, sowie auch Ausflüge und Urlaube, die bald in trockenen Tüchern sind. Außerdem feile ich an einem Projekt, was dann (hoffentlich) ziemlich geil wird. Mal sehen was die Zukunft so bereit hält! :)

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Pläne sind die Träume der Verständigen.

Der Wind pfeift entlang der Fugen meines Fensters. Ein Blick nach draußen – der nackte Baum vor meinem Fenster ragt mit seinen Ästen in mein Sichtfeld. Draußen liegt der Schnee, während das Hotelzimmer wohlige 20 Grad hat. Die Sonne strahlt, die Glasfront brennt. Wir werden durch die Sonnenstrahlen aus dem Bett gekitzelt. Seelenruhig wird gefrühstückt. Es ist die Ruhe vor dem Sturm – die letzten Tage des alten Jahres sind entspannend und nötig. Wir müssen gar nichts – müssen nicht einkaufen, müssen nicht aufräumen, müssen nichts tun, müssen nicht arbeiten, müssen nicht aktiv sein – nur wenn wir wollen, dann werden wir. 2015 wird geil. Was noch nicht ist, wird noch werden, weil unsere Träume keine Träume sind, sondern Realität. Weil wir schon mittendrin im Geschehen sind und planen, statt unsere Zeit zu vergeuden. Ich freue mich auf die letzten Tage von 2015. Wenn abgerechnet wird, was 2015 mir gegeben hat. 2014 war super – Tolle Leute kennengelernt, neue Dinge gesehen, alte Hobbies zurückgeholt, beruflich/finanzielle Sicherheit erhalten, Studium zur Hälfte durchgeboxt. Ziele erreicht. Ist es eigentlich schon zu spät Vorsätze für 2015 aufzuschreiben? Ist es? Mir egal – still doin’ it.

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Im Übrigen schreibe ich “To Do”, weil ich das bei Summer positiv in Erinnerung gehalten habe. Ich finde ein “ToDo” ist viel nachdrücklicher, als ein Vorsatz. Es klingt wie “Ja – das muss ich noch erledigen.” und nicht wie “Ich nehme mir vor es zu tun.” Deswegen To Do 2015.

Meine To Do’s für 2015

  • Ende Februar mein drittes Semester erfolgreich abschließen
  • Eine grandiose Mastherthesis schreiben
  • Ende diesen Jahres mein Studium erfolgreich abschließen
  • Meine Kontakte ausbauen und ab März jede Woche mit mindestens einer neuen Person Fotos machen
  • Unterwegs: Köln, Düsseldorf, Saarbrücken, Ibiza, Phuket
  • Mindestens einmal im Monat einen schönen, langen Text zusammenfriemeln
  • Ein Fotobuch selbst erstellen mit meinen liebsten Rezepten und wieder mehr auf meinem Foodblog posten

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