Veganchallenge

11 Sep
11.09.2013

Genüsslich genieße ich mein Marmeladenbrötchen mit einem Glas Landliebekakao zum Frühstück, während ich diese Zeilen hier tippe. Wird ja auch mal wieder Zeit – denn seit Apfel letztens eine vegane Auszeit genommen hat, bin ich jetzt über das WE drangewesen. Das bedeutete 6 vegane Mahlzeiten, weil ich zu faul für Frühstück war. Erst einmal vorab – ich bin ein Mensch, der Essen liebt und ich bin und bleibe vermutlich Fleischfresser – wer jetzt kreischen will, kann das tun. Ich persönlich will meine Kreativität bzw. meinen kulinarischen Horizont ausweiten, um zu testen, was ich mache, wenn man mir Zutaten wegnimmt, die ich jahrelang gewohnt war. Man muss neue Wege gehen, um Neues zu lernen, oder? Deswegen recherchiere ich bewusst wenig auf veganen Foodblogs etc. nach Rezepten und Ideen, weil ich aus meinem jetzigen Wissen heraus wissen will, was ich machen kann, ohne dabei spicken zu müssen. Ich weiß, dass sich bestimmt Einige darüber aufregen, dass man kein Trendveganer sein soll etc. aber mir ist diese ganze politisch-moralische Diskussion um das Thema herum so wichtig, wie ein Sack voll Flöhe. Ich mache das, weil ich mich für den Lifestyle anderer interessiere, meinen eigenen Horizont erweitern will - und weil ich einfach Bock drauf habe.
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Also habe ich mich hingesetzt und mir einen Plan geschrieben, an den ich mich letztendlich aber nicht gehalten habe.

Samstag:

  • Mittag: Kartoffelbrei  – Ich habe 4 Kartoffeln gekocht, geschält und zermantscht. Problem: Normalerweise kommt jetzt Butter und Milch in die Masse – geht aber nicht. Was jetzt? Ich habe vergessen Steffis Tipp zu befolgen und vegane Butter zu kaufen. Shit happens – was ist mein Alternativweg, ich brauche ein bisschen Flüssigkeit in der Masse, damit es cremiger wird. Lösung: Ich habe Suppengrün da. Schnell eine Gemüsebrühe aufgesetzt, ohne die Sellerieknolle, weil der Geschmack zu intensiv ist. Und eine Kelle Suppe mit in den Kartoffelbrei. Problem: Ich habe so lange für die Suppe gebraucht, dass ich keine Lust mehr habe, eine Soße zu  machen. Lösung: Ich habe noch Gewürzgurken, Avjar und Balsamicoessig da. Fazit: Ok, die Gewürzgurken und der Essig waren zu viel der Säure, das war ne scheiß Idee, aber der Kartoffelbrei an sich hat super geschmeckt. Wer braucht schon Butter, Sahne oder Milch, wenn eine gehaltvolle Gemüsebrühe auch gut schmeckt? Zumal die Kartoffeln einen super Eigengeschmack haben, der durch die Brühe zwar anders hervorgehoben wird, aber ebenso gut ist.
  • Abend: Buntes Gemüse mit Reis – Ich wollte ursprünglich diese berüchtigten Zucchini&Karottennudeln machen – mir hat es aber an Werkzeug gemangelt, weswegen ich das Gemüse nur in Streifen geschnitten habe. Daher wurde eher eine Soße daraus, weswegen ich noch etwas Reis dazu gekocht habe. Fazit: Mache ich nochmal. Hatte mir gut geschmeckt. Nächstes mal vielleicht noch zusätzlich mit Kohlrabi.

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Sonntag:

  • Mittag: Todu Udonnudeln – Hmmmm – endlich kommt der Tofu zum Einsatz. Wir waren zwischendurch im Asiamarkt einkaufen und davon habe ich gleich die Udonnudeln und den Tofu verarbeitet. Fazit: Mach ich nochmal! Weil die Portion war zu klein und ich wollte mehr! Und an alle Tofuhasser – einfach mal neue Zubereitung probieren. Nudeln schmecken schließlich auch nicht gut, wenn die Soße nicht schmeckt.
  • Abend: Vegane Sommerrollen – Sommerrollen sind mein absolutes Lieblingsgericht. Normalerweise machen wir sie mit Garnelen und Schweinebauchfleisch. In dieser Variante hier habe ich mein absolutes Highlight des veganen Wochenendes gefunden. Einerseits weil es mit Tofu in Sojasoße und Auberginen grandios geschmeckt hat und andererseits, weil wir noch Freunde da hatten, die den Geschmackstest ebenfalls mit einem positiven DaumenHoch bewertet haben. Außerdem ist es für mich immer sehr schön zu hören, wenn Nicht-Asiaten und Nicht-Vegetarier für Tofu zu begeistern sind.

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Montag:

  • Mittag: Spinattaler: Fand ich ebenso super! Aber ich hab mich wieder total in der Menge verschätzt und SCHON WIEDER Kokosmilch verwendet. So langsam brauch ich eine Alternative. Spinattaler sind zwar cool – aber ich hatte irgendwie nur Gemüse mit Gemüse im Endeffekt gegessen. Vielleicht wären hier ein paar Nudeln oder Polenta dazu ganz lecker.
  • Abend: Veganes Curry – Ich mag den Prozess beim Kochen von so einem Curry ganz gerne. Alles klein schnibbeln. Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze anrösten – am Ende irgendwie alles zusammenschmeißen und dann mit Reis Essen. Da viele Gewürze und Zutaten dabei sind, war es überhaupt kein Problem eine vegane Variante zu basteln. Nächstes mal werde ich aber noch ein paar Pilze hinzugeben und weniger getrocknete Tomaten.

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Fazit: Für mich persönlich besteht ein Gericht aus Hauptteil und Beilagen. Das war bisher immer: Fleisch + Kohlenhydrate + Gemüse. Dadurch, dass Fleisch nun wegfiel, neigte ich dazu den Hauptteil auf die Kohlenhydrate zu legen und vermehrt Soßen machen zu wollen, damit der Reis oder die Kartoffeln nicht zu langweilig werden. Da ich mich weigere vegane Wurst/Käse oder sonstige Industrie-Produkte dieser Art zu kaufen oder geschweige denn zu verzehren (genauso, wie ich keine Tiefkühlpizza, Fertighotdogs oder Press-Surimi esse), fiel mir ein simples Abendbrot ziemlich schwer. Ein weiterer Punkt: Tofu im Supermarkt ist unverschämt teuer! Liebe Vegetarier oder Veganer, wenn ihr oft Tofu esst, dann kauft den gefälligst nicht im Supermarkt – dort ist er nicht frisch und er ist extrem teuer! Zum Vergleich: Beim Asiamarkt kostet ein frischer (!) Block Tofu 0,7€ – etwa 300g, bei Tegut kosten 130g vakuumiert-verpackter Tofu 2-3€. Und wenn jetzt irgendein Ökofritze meint erzählen zu müssen “Man weiß ja nicht, was beim Asiaten drin ist” – where the hell do you think Tofu originates from?

Underwater Pictures – Unterwasser als Laie

10 Sep
10.09.2013

Ich bin keine Fotografin, aber ich mache Fotos. Und was wenn ich Fotos machen möchte und es ist viel Sand, Wasser und Gedöns unterwegs? Als ich jünger war, hatte ich so eine Einwegkamera, die man auch unter Wasser verwenden konnte. Nach der habe ich neulich auf Amazon gesucht – die Dinger kosten so um den Dreh 20€ und haben glaube ich auch nur 20 Schuss gehabt. Was an sich ok ist, wenn man es unbedingt drauf anlegt und zum Beispiel keine kleine Kompaktdigitalkamera hat. Da ich aber gleichzeitig eine “Outdoor-/Unterwassertasche” bei den Angeboten gesehen habe, habe ich sie mir gekauft. Für mich persönlich nachhaltiger. Ich kann soviel Fotos schießen und “ver”schießen, wie ich will und muss die Bilder auch nicht entwickeln lassen, sondern habe sie gleich digital.

So eine Schutzhülle würde ich dann z.B. für einen Schnorchelurlaub verwenden. Oder Segel-/Angel/etc. Urlaub – alles, was mit Wasser zu tun hat und bei dem die Kamera schnell mal nass werden kann und beschädigt werden kann. Hätte ich diese Hülle schon beim Holi Festival vor einiger zeit gehabt, wäre dies auch eine gute Gelegenheit gewesen. Soweit ich weiß, gibt es ja auch Hüllen für Spiegelreflexkameras – die sind jedoch sehr viel teurer, als mein 15€ Modell :D Und deswegen überlasse ich es den Berufsfotografen in so eine Ausrüstung zu investieren. Ich hingegen will nur ein bisschen auf den Auslöser drücken und schauen, ob was schönes dabei rauskommt.

Als die Hülle ankam, war ich noch ziemlich skeptisch – ist das Ding wirklich dicht? Deswegen habe ich etwas Küchenrolle in die Hülle gestopft, sie verschlossen und für eine Stunde in eine Schüssel voll mit Wasser gelegt. Mit einem kleinen Topf als Gewicht oben drauf. Danach die Küchenrolle vorsichtig rausgefriemelt (damit nicht Wasser, dass auf der Außenseite war, ausversehen drauftropft) und Tada: Sie ist noch komplett trocken! Das heißt ich kann also den nächsten Schritt wagen und meine Kamera in die Hülle stecken. Da ich leider kein Korallenriff vor der Haustür habe und es langsam zu kalt für das Freibad wird, blieb mir nicht viel mehr als die heimische Badewanne übrig, um zu schauen, ob die Bilder gut werden oder nicht.

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Hier könnt ihr zwei Bilder sehen, bei der die Kamera unter Wasser Fotos schießt. Die Pflegeprodukte habe ich mal als Substitut für bunte Fische am Korallenriff genommen xD. Man erkennt alles relativ gut – heißt aber nicht unbedingt, dass die Bilder gut sind. Im Endeffekt sehen die Bilder so aus, als ob man einfach ein Handybild bei ganz schlechtem Licht gemacht hat. Und genau das ist wahrscheinlich auch der Punkt gewesen: Die Rahmenbedingung – Es war insgesamt ziemlich dunkel im Bad – ich denke, dass kann im Freien bei prallem Sonnenschein und klarem Meerwasser schon wieder ganz anders aussehen. Ist gerade nur nicht so leicht zu “testen”.
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So sieht es übrigens aus, wenn man mit Hülle und Kamera etwas “an Land” Fotografieren will. Ganz viel Wasser vor der Linse :)
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Das hier ist ein Bild von “unter dem Wasser durch den Schaum rausfotografiert”. Funktioniert auch! Man erkennt mich und man erkennt die ganzen Luftbläschen! Wieder: Es ist keine herausragende Qualität – aber das Wichtigste (aka Kleinteiliges wie z.B. Luftbläschen) kann man auf dem Bild ganz deutlich erkennen und ich finde für Laien-Urlaubsfotografen ist das doch das Wichtigste oder? Dass man alles, was man ablichten will, später auch auf den Bildern wieder erkennen kann.

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Naja und dann gibt es ja noch die Selbstportraits. Die waren eine ziemlich schwere Geburt. Ich habe Schaumbadzeug ins Wasser getan, also hat es schonmal höllisch in den Augen gebrannt. Dann bietet die Wanne auch nicht sonderlich viel Spielraum, um unter Wasser ein Bild zu schießen. Ich war ja mit der Hälfte des Körpers außerhalb des Wassers. Verrückte Verrenkungen. Da ich mich nicht abgeschminkt hatte, lief mir das ganze Gedöns auch noch in die Augen. Wenn ich ausgeatmet habe, ist das Bild nichts geworden außer Luftblasen. Die Bilder sind SEHR dunkel geworden [bei den letzten 2 habe ich die Helligkeit in Photoshop extrem hochgeschraubt, damit man etwas erkennen kann] – was ich aber wieder auf die Rahmenbedingungen schiebe.

Fazit: Ich find es gut die Hülle gekauft zu haben. Ich denke, dass sie mit in meinen Koffer kommt, wenn ich das nächste mal Stransurlaub mache und dann kann ich mal ausprobieren, wie die Bilder werden, wenn es auch richtig schönes Licht gibt. Ich erhoffe mir natürlich, dass man z.B. beim Schnorcheln die bunten Fische gut fotografieren kann oder Korallen festhält. Aber dazu kann ich (noch) nichts sagen. Für 15€ ist es eine schöne Möglichkeit auch im Nassen Bilder zu machen.

Pictures Overload – Instagram #6

08 Sep
08.09.2013

Ich habe mich entschlossen mein Instagrampostformat etwas zu ändern. Die frühere Variante ist meist zu umständlich und kommt daher ziemlich selten hier vor / gerät in Vergessenheit. Dieses Format hat Platz für weniger Bilder, aber geht schnell und unkompliziert. Daher in höherer Frequenz. Die Bilder sind noch von Anfang Juli! Have fun & add me: Instagram :)
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So schläft der kleine Racker am liebsten. Zwischen den Waden :) insta0002

Mint ist die beste Farbe :) insta0003

A coconut a day, keeps the doctor away.insta0004

H&M Top und Zara Maxirockinsta0005

Mit den Exkommilitonen am Main.insta0006

Oreo-Eis. Aber das ist doch nicht so geil :) insta0007

Melone löffeln. Hab ich von Summer gelernt. insta0009

Erster Auftritt auf diesem Blog. Der Grund, wieso die ganze Familie Herzen in den Augen hat und auf dem Boden rumrobbt, um zu kuscheln. Flauschi.insta0010

Holifestival.

Videos

Frische Kokosnuss schlürfen
Küsschen vom Schnuffel

Geschützt: I love my job – Part 7 – Berlin Berlin

06 Sep
06.09.2013

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Superdry Hoodie Love

04 Sep
04.09.2013

Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich vor einiger Zeit über Superdry Hoodies geschrieben habe. Auf jeden Fall hab ich schon eine ganze Weile ein Auge auf die Hoodies geworfen, die an sich nicht gerade günstig sind und ich meine Priorität auf Wohnungseinrichtung und Studiengebühren gelegt habe. Wie dem auch sei – es trudelte letzte Woche ein Geschenk bei mir zu Hause ein. Denn Mystylehit hat wieder zugeschlagen. As a Blog d’OR aka Goldblogger, hat mir das Team einen superschönen Pulli von Superdry ausgesucht und bestellt. Ein Tränchen in meinem Auge – ich hatte das nicht mal mehr im Hinterkopf, dass ich über Superdry geschrieben hatte o.O. Und dann ist er da – mein superflauschiger Kuschelpulli. Der ist mir gerade so viel wert, dass ich furchtbar böse wurde, als mir ein Tropfen Wasser drauf kam *grrr*. Er ist ganz, ganz weich auf der Innenseite und richtig dick und kuschelig. Trotzdem fühle ich mich in dem Pullover nicht wie sonst, wenn ich zu Hause rumpenner, sondern ich fühle mich so richtig chic. =) Bin sogar mit dem Essen gegangen letztens. Never wear anything else again!!!
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