27.04.2013
Momentan beantworte ich Kommentare nur hier auf dem Blog, meiner Facebookseite, Twitter oder Instagram.
Mit diesem Thema habe ich mich eigentlich noch nie so richtig beschäftigt, aber es war schon immer ganz unterschwellig da. Egal ob vor 3 Jahren unter den Lesmads-Artikeln rumgehatet worden ist, wie oberflächlich irgendein Blogposts gestaltet worden sei oder ob heute irgendwelche Menschen über die Sinnhaftigkeit über diverse Blogs und Blogposts fachsimpeln. Aber ganz ehrlich, wenn ein Blog sich um Lifestyle oder Mode dreht – na dann ist doch ganz deutlich die Oberfläche der Mittelpunkt und daran ist nichts Verwerfliches. Wir sitzen nicht hier um Quantenphysik zu diskutieren oder um beim Maschinenbauer nebenan Eindruck zu schinden. Wir sind hier, weil wie Spaß an einer Sache haben und uns einen Ausgleich zum Alltag schaffen, der für die einen mehr und für die anderen minder anstrengend ist. Es ist ja nicht so, dass man ein absolutes Hohlbrot ist, nur weil man sich in einem Bruchteil seines Lebens, was für manche Leute das bloggen de facto nunmal ist, mit den weniger wichtigen Dingen im Leben [wie z.b. ein neues Paar Stiefelletten oder ein neuer Lidschatten] beschäftigt. Es muss ja nicht immer alles sinnvoll sein – es muss nicht sinnvoll sein, wenn eine Beautybloggerin 50 Shades of Red Lippenstifte hat oder eine Modebloggerin zwei Regale mit Schuhen aufstapelt. Es muss keinen Sinn machen, wenn jemand sein Essen aus 3 verschiedenen Winkeln fotografiert. Andere Leute sitzen zu Hause und spielen Computerspiele, wieder andere lesen ein Buch. Und nur weil “ein Buch lesen” intelektuell höherwertiger klingt als bloggen, heißt das noch lange nicht, dass es das auch ist. Schließlich gibt es in der Literatur genug Werke, deren Wert ungefähr dem eines Groschens gleicht.
Ich würde jetzt eine Grundsatzdiskussion auslösen, wenn ich anfinge über die Sinnhaftigkeit von dem Runden im Eckigen zu diskutieren, oder? Genauso empfinde ich beim Bloggen, die einen machen’s nur aus Spaß, die anderen verdienen sich ein wenig Taschengeld dazu und dann noch die ganz anderen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Ist beim Fußball nicht anders, als beim Bloggen und mit jeder anderen Tätigkeit, bei dem Hobby zum Beruf wird. Deswegen finde ich es im Grunde überhaupt nicht angebracht darüber zu diskutieren, ob Bloggen nun sinnvoll ist oder nicht, denn allein Spaß daran zu haben ist schon Sinn genug. Und es gibt meines Erachtens keinerlei Notwendigkeit dafür sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Hintergrund dieses Gedankengangs war folgende Aussage: “So eine Scheiße, fällt auch nur doofen, gelangweilten Weibern ein – die haben keine Ahnung von Technik, aber über so unwichtigen Mist können die schreiben.” Im Endeffekt kann ich dazu nur sagen, dass ich ganz bewusst und gerne mal oberflächlich bin – hier auf dem Blog überall den Mädchenkram wie Schminke, Klamotten etc abschwafel und portraitiere – denn schließlich würde ich im echten Leben meinen Lieben wohl kaum Fotos von Shoppinggütern zeigen. Ist irgendwie auch eine Art der Selbstverwirklung, wenn man sich in der Form auslebt. Wenngleich der Inhalt eher einfacherer Natur ist, so ist das Wichtigste, dass es einem Freude bereitet. Mal abgesehen davon, dass gewisse Themenbereiche m.E. sowieso nichts im Internet zu suchen haben. Tiefschürfendes kläre ich never online – wieso auch
– Habe ja eine Klappe zum reden!
Und weil es mal wieder so viel Text gab – der “einfache” Ausgleich – a picture of myself 


Viele Grüße aus’m Süden. Die Shorts hier hab ich mit in den Urlaub genommen. Mint & gestreift. Mint&Rosa Vans Lookalikes Schuhe und irgendnem Shirt zum chillen
»crosslinked«