Breathe

17 Jun
17.06.2014

And I feel like I’m naked in front of the crowd.
Cause these words are my diary, screaming out loud
And I know that you’ll use them, however you want to – Anna Nalick (Breathe)

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Wer von euch kennt den Songausschnitt? :) Vielleicht erkennt ihr ihn nicht auf Anhieb, aber wenn jemand von euch Grey’s Anatomy guckt oder geguckt hat und an die Szene einer älteren Staffel zurückdenkt, bei der Meredith fast ertrinkt – vielleicht erkennt ihr den Song dann. Oder ihr schaut bei Youtube rein und findet raus, um was für ein Lied es sich handelt. Ich höre ab und an wirklich gerne in das Album “Wreck of the Day” von Anna Nalick rein. Der gleichnamige Song und “Breathe” sind dabei meine beiden Lieblinge.

Wie ich neulich schon erwähnt habe, fällt es mir momentan nicht so leicht Themen zu finden. Für gewöhnlich mache ich nämlich Fotos und spinne einen Text drum herum oder ich habe einen Text und mache danach dann passende Fotos dazu. Was aber, wenn man gerade mehr Lust hat Fotos, Fotos, Fotos zu machen und einem die Worte irgendwo, irgendwie doch fehlen? Ich möchte in Zukunft mehr Fotos machen, aber nicht für jedes Foto einen Blogpost schreiben – deswegen poste ich ab und zu ganz gerne ein paar Schnappschüsse auf meiner Facebookseite. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich dort mal besuchen kommt! :)

Außerdem: Wer aus Frankfurt und Umgebung ist, im August Zeit hat und sich für fotogen hält, kann sich ja mal melden – sofern er Lust hat vor meine Linse zu kommen._MG_9782

There’s a light at the end of each tunnel

15 Jun
15.06.2014

Die letzte Zeit konnte jeder von uns sich ein wenig Sonne auf’s Gesicht scheinen lassen. Die einen wollen an ihrer Sommerbräune arbeiten – die anderen wollen lieber ihre vornehme Blässe beibehalten. Ich gehöre zu der Sorte von Menschen, die sich gerne bräunen würden, aber trotz Dauerbestrahlung strahlend käsig bleich bleiben. Naaaja – lange Rede kurzer Sinn. Ich versuche deswegen bei gutem Wetter immer kurzes Shirts und Hosen zu tragen, damit meine Haut soviel wie möglich Sonne abbekommt.

Leider widerspricht das natürlich den Fotos, die ich heute zeige, aaaaber wie schon mehrfach auf dem Blog angesprochen, liebe ich einfach meine schwarze Skinnyjeans – und auch wenn das Wetter wirklich, wirklich tropisch ist, mag ich nicht auf sie verzichten, auch wenn es einem manchmal gefühlt die Oberschenkel wegbrennt, wenn man prallen Sonnenschein mit schwarzer Jeans kombiniert. Auf dem Kopf trage ich einen Haarreif Marke Eigenbau – mein neues Hobby – mit Heißklebepistole, altem Haarreif und Stoffresten oder anderem Dekokram basteln! :) Die Heißklebepistole ist allerdings heute mal in den Ferien – sonst überhitzt sie noch. Die Schuhe sind wieder mal meine Dauerbegleiter – Chelsea Boots aus Gummi. Ganz schmal und fest am Fuß. Ich halte momentan schon Ausschau nach weiteren Modellen, weil ich diese Sorte von Schuh ziemlich angenehm finde! :) Der Pullover ist auch einer meiner Lieblinge bzw. eine Leihgabe. Ich habe ja schonmal erwähnt, dass meine Mutter die Queen von Strickware ist, oder? Die Frau hat einen tollen Geschmack, wenn es um Wollpullover oder Cardigans geht und manchmal komme ich dann heim und darf mir Mamis Sachen ausleihen :). Der Pulli ist aber schon wieder in den elterlichen Kleiderschrank zurückgewandert.
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Fotos: Rasmus Wenzel

*in Zusammenarbeit mit Repeatcashmere

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand

12 Jun
12.06.2014

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand – Blaise Pascal

Eine ganze Weile lang war ich ein Herzmensch. Geändert hat sich das dann so mit 17  Jahren – damals habe ich mir – nach viel Drama – geschworen, dass ich rationaler werde. Die meisten Menschen empfinden einen dann als kalt, berechnend, belehrend, verständnislos. Vielleicht ist das auch tatsächlich so. Aber man sollte mich einfach nicht nach meiner Meinung fragen, wenn man einfach nur Bestätigung sucht oder getröstet werden möchte. Kann sein, dass dir meine Meinung nicht gefällt. Wenn sich eine Freundin von ihrem Partner trennt, bekomme ich nicht die Freundinnenfloskeln: “Er hat dich nicht verdient.” – “Du findest schon jemanden!” – “Was ein Arsch!” hin. Nicht, weil ich sie nicht trösten möchte – eher weil ich nicht denke, dass diese Floskeln helfen oder trösten könnten. Auch wenn die Freundin so etwas vielleicht hören möchte.

Mir wurde mal gesagt, dass es gut tun würde, dass ich diese Floskeln nicht lostrete. Weil so realistisch. Weil so trocken. Ganz ohne Empathie. Daran habe ich bis heute festgehalten – als Rechtfertigung, auch wenn das eigentlich kein Kompliment ist. Ist mir nämlich nicht egal, wenn jemand traurig ist – aber was bringt es der traurigen Person, wenn ich auch traurig bin? Wenn jemand vor mir weint, dann bin ich hilflos. Wenn jemand traurig ist, dann fange ich an dumme Witzchen zu machen, weil – vielleicht lacht die Person ja darüber – manchmal ist das ganz schön unpassend. Lockere Atmosphäre oder eher Awkward Idiot?

Mittlerweile habe ich mir  angewöhnt vorab anzukündigen, dass es mir nicht egal ist, aber ich nicht aufdringlich sein will und eher zu der Sorte Mensch gehöre, die sich zur allgemeinen Erheiterung zum Affen macht. Und trotzdem – um zurück zu o.g. Zitat zu kommen – ist eine Umarmung manchmal so schön. Einfach mal ganz ganz fest drücken. Gibt nicht viele Leute, die ich umarmen würde. Macht’s aber noch schöner.

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Rasmus Wenzel

Ist ja spitze!

09 Jun
09.06.2014

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Momentan fällt es mir nicht so leicht Texte zu schreiben – die Luft ist irgendwie raus. Ich habe Fotos auf dem Rechner, die ich schön finde, aber mir fällt es schwer irgendwas dazu zu schreiben. Diese Leichtigkeit, die ich mal hatte ist gerade irgendwie flöten gegangen. Aber das hängt bei mir ganz oft auch einfach vom Alltag ab und von was dieser geprägt ist. Letztes Wochenende stand eine Prüfung an und mein Kopf beschäftigte sich mit dem Lernmaterial – nicht so wirklich mit Formulierungen oder Gedankengängen, die ich hier einfließen lassen könnte. Nagut – jetzt habe ich ein bisschen Luft, aber es steht noch sovieles an Q_Q Better get going, bevor es wieder knapp wird. Was für Lerntypen seid ihr so? Last Minute und Pull-an-Allnighter Studenten oder die, die schon zig Wochen vorher anfangen zu büffeln?
Ich gehöre eigentlich zu der zweiten Gruppe. Für’s Abi im März hatte ich in den Herbstferien angefangen – langsam, aber nachhaltig. Für den Bachelor hatte von Anfang an immer ein bisschen nachgearbeitet & Skripte / Literatur zusammengefasst. Mittlerweile hat sich das irgendwie geändert – nicht mal weil ich wollte oder sonderlich busy-busybee bin, sondern weil jegliche Ablenkung im Haushalt oder in der Freizeit doch irgendwie interessanter und spaßiger erscheinen, als am Schreibtisch zu sitzen. Wäsche machen, was kochen, Küche putzen, Staubsaugen, arbeiten gehen… und das macht alles auch noch viel mehr Spaß als am Schreibtisch sitzen, obwohl  das nicht mal Freizeitaktivitäten sind, weil die kommen ja auch noch on-top xD Ach und schlafen – länger als 23 Uhr unter der Woche wach sein? Das muss ich ja herzlich lachen und an die Folge von How I  met your Mother denken, in der es um die Kondition von Pärchen und Singles in Clubs geht.
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Wie dem auch sei, habe ich meine Resturlaubstage aus letztem Jahr schön verteilt, sodass ich schöne, verlängerte Wochenenden habe (ich liebe Mai & Juni wegen den ganzen Feiertagen!) und habe mir fest vorgenommen da ganz viel abzuarbeiten! Immer mit ein bisschen Motivationszeit dazwischen frei nach dem Prinzip: 20 Seiten gelesen – irgendwas Spaßiges machen. In dem Fall dann ein paar Fotos schießen. Ein bisschen mit dem manuellen Fokus ausprobieren. War übrigens ziemlich lame: Kamera auf dem Stativ – stehe auf dem rechten Fuß – der linke Fuß ist in die Höhe vor die Kamera gestreckt – habe eine sexy Tennissocke an – mit Loch. Fokussiere die sexy Socke mit Loch. Will mich vor die Kamera setzen. Weiß nicht mehr wo der Fuß mit der sexy Socke war, weil zu sehr auf die eigene Balance konzentriert und nicht auf die Position vom Fuß. Gesicht unscharf. Nochmal von vorne.

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Wenn die Zeit dir wie ein rasender Zug um die Ohren rauscht

30 Mai
30.05.2014

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Wie beängstigend. Wie beängstigend es ist, wenn die Zeit so schnell an einem vorbeirauscht. Was hat man in der ganzen Zeit überhaupt geschafft? Wie nah ist man seinen Träumen gekommen oder eben nicht gekommen? Wieviel Zeit hat man damit verschwendet zu überlegen welche Serie man als nächstes schauen könnte. An was für Meilensteine kann man sich überhaupt noch erinnern oder verblassen die Erinnerungen, weil man nichts wirklich Geiles gemacht hat?

Letztens habe ich mich mit einem Kumpel und gleichzeitig Exkommilitonen unterhalten und es ging um unser Studium, dass wir 2009 zusammen angetreten hatten. Holy shit – das ist 5 Jahre her?! 5 JAHRE!!! Was hab ich überhaupt die 5 Jahre lang getrieben?

  • Mein kompletter Freundeskreis hat sich verändert. Ich habe nur noch 2 Freundinnen aus der Schulzeit. Die eine sitzt auf der Arbeit 3 Stockwerke unter mir. Sie ist meine zweitälteste Freundin.
  • Ich bin ausgezogen.
  • Ich war wieder in Vietnam, Schweden, Spanien und Tschechien.
  • Meine Ausbildung und mein Studium liegen auch schon wieder 3 bzw. 2  Jahre zurück.
  • In der Studienzeit haben wir die besten Mittagspausen verbracht. Dachterrasse, Sonne, Eistee.
  • Ich habe zeitweilig in Berlin gelebt.
  • Ich war in Hamburg und habe zuschauen dürfen, wie Airbus seine grandiosen Flugmaschinen produziert.
  • Ich habe wirklich sehr viele neue Menschen kennengelernt.
  • Danou ist in unser Familienleben eingetreten.
  • Ich habe nach dem Abi erst meine Liebe zum Kochen entdeckt.
  • Ich habe mich mehr fotografieren lassen, als selbst zu fotografieren. Das wird sich hoffentlich ändern.
  • Selbstbewusst in meiner Freizeit war ich damals schon. Fachlich gesehen war ich immer sehr unsicher. In den letzten zwei Jahren durfte ich sehr viel von meinen Kollegen lernen. Wie man auch einfach mal nicht der gleichen Meinung wie die Hierarchie sein darf. Dass auch die Meinung des Kükens wichtig sein kann.
  • Ich habe meine Grenzen gefunden.
  • Zwischendrin hatte ich Bock drauf meine Haare bis zum Kinn abzusäbeln. Mittlerweils sind sie wieder fast genauso lang wie vorher.

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Um dem ganzen einen runden Schluss zu geben. Die zwei Fotos aus diesem Blogpost stammen von zwei Menschen. Von Rasmus und von mir. Zu zwei verschiedenen Zeitpunkten. Das obere ist aus dem Jahr 2011 – Im Sommer am Main – Vor einer Telefonzelle. Das zweite ist von vor 3 oder 4 Wochen – Im Palmengarten. Ich hab kein Pony mehr – dat war’s aber auch. Ich warte noch ein paar Jahre. Vielleicht kommen dann die ersten, süßen Lachfältchen. Oder eine Böse Falte zwischen den Augenbrauen, weil ich zu grantig in die Welt blicke ò_ó. Auf die Zukunft! Auf unsere Zukunft! :)

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