Belästigende Anrufe des O2 Providers

Ganz unten steht, wie man die Anrufe stoppen kann.

So liebe Leute – ich habe einen O2 Handyvertrag und mir platzt so langsam der Kragen, weil ich permanent Anrufe von deren Callcenter bekommen, die mir entweder etwas andrehen wollen, oder sofort auflegen, wenn man drangeht. Zigmal habe ich schon den Mitarbeitern verklickert, dass ich deren Anrufe nicht mehr haben möchte – Freundlich, weil die machen auch nur ihren  Job. Aber in wieso  geht es in euren Schädel nicht rein, dass ich kein Bock dadrauf habe? Ich kriege schon diese penetranten O2 SMS in denen sie mir von Kino-Angeboten und 20% Gutscheinen für blabla vorträllern, ich kriege E-Mails über irgendwelche Angebote, die ich nicht will. Ist alles okay, weil die Nachrichten habe ich wahrscheinlich irgendwann mal mit einem Häckchen erlaubt, als ich auf “zustimmen” geklickt habe. Ebenso für diese Anrufe, die zu jeder Tageszeit kommen – ist ja nicht so, dass normale Menschen arbeiten gehen müssen und sich einen Dreck um so einen Schrott kümmern würden. Der Übeltäter ruft von der Nummer +49 4181 9684166 an und will einem ein dämliches, überteuertes Zeitungsabo verkaufen. Was ist das denn bitte für ein CrossSelling? Was hat O2 jetzt mit Zeitungen am laufen?

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Da ich ein stinkfauler Mensch bin, der sich davor drückt seinen Handyvertrag zu durchwühlen, ein Schreiben aufzusetzen, um diese Sache zu beenden oder gar den Provider zu wechseln [Sonst bin ich eigentlich zufrieden mit O2 – Empfang, Tarif etc ist alles voll ok – aber mir geht’s auf die Eierstöcke, dass die mich nicht in Ruhe meine Raten zahlen lassen – Wenn ich irgendwas will, dann recherchiere ich selbst!], habe ich mir gedacht “Hey, dann sperre ich halt die Nummer – whatever”. Aber: das dämliche IPhone 4 ist dazu nicht in der Lage, wenn man es denn nicht gejailbreaked hat – was ich nicht habe, weil das mir nur Probleme bereitete. Also – keine Möglichkeit eine Nummer selbst zu sperren – man müsste quasi zum Provider um eine Nummer sperren zu lassen. Witzig nur, dass der Provider gleichzeitig die Werbeanrufe initiiert. Das heißt: Es läuft im Endeffekt doch daraus hinaus, dass ich denen das Recht entziehen muss, mich in ihre Werbeaktivitäten mit einzubeziehen – das heißt: Ich muss doch ein Schreiben aufsetzen.

Und da hat man mal gedacht, dass man das System austricksen kann. Tz Tz Tz.
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Aktualisierung: Eine liebe Leserin (Conny) hat mich auf eine Lösung hingewiesen: “Logge dich im o2 portal ein. Klicke dann auf “Persönliche Daten” und dann im Reiter “Nutzung Ihrer Daten”. Hierbei kannst du o2 sozusagen das Opt-in entziehen. Das heißt dass sie dich absofort nicht mehr kontaktieren können/ dürfen. Das System sollte innerhalb von paar Tagen aktualisiert sein und du solltest keine Anrufe mehr bekommen.”

Hat bei mir prima geklappt! Es gab seitdem keine Anrufe mehr!!

I love my job – Part 4 – Die Klamottenwahl

Heutiges Thema: Was ziehe ich an?

Nun ich hatte bei meinen Bewerbungsgesprächen Muttis Hosenanzug ausgeliehen. Aber so funktioniert das wohl kaum, wenn man dann mal anfängt arbeiten zu gehen, oder? Hohe Schuhe jeden Tag – Fluch oder Segen; Ich muss sagen, dass ich meinen Job dafür liebe jeden Tag meine lovely Heels tragen zu können! Muss jeder aber für sich selbst wissen. Ich latsche immer mit gammligen Uggboots oder Ballerinas in mein Büro und wechsel dann in die hübschen Stilettos.

Wie dem auch sei bin ich mit meiner Schwester groß einkaufen gewesen, bevor ich angefangen habe zu arbeiten und ich kann euch nur sagen, dass “Arbeitsklamotten” kaufen, so WEH tut. Das Kostüm und der Hosenanzug – wird sowieso nur während der Arbeit getragen werden und ist auch noch einfach sau teuer. Ich hab mir halt die Basics dann gekauft. Blazer, Blusen, Stoffhosen – denn ich hatte absolut keinen Plan und auch noch nicht wirklich meinen “Stil” gefunden. Ich habe vorher nur Jeans und Turnschuhe getragen – ab und zu Stiefel mit Absatz oder ein Röckchen – aber ich habe noch nie einen Gedanken an Büroklamotten verschwendet. Mittlerweile kann ich sagen, dass das Shoppen nach Arbeitsklamotten ziemlich geil ist. You can wear pretty dresses, pretty shoes – never be overdressed. Egal ob Ballerinas, Highheels oder schicke Boots – nur die Sandalen und Sneaker lasse ich im Schrank. Mein Favorit sind Schulterfreie Kleider – die sind aber wahrscheinlich zu freizügig – aber dann ziehe ich einfach ne Bluse drunter und dann passt alles :). Ich hatte mal einen Blogpost dazu verfasst: *click here*. In einer Bank oder einem Büro zu arbeiten bedeutet – gerade für Frauen – nicht, dass man im schwarz/weiß/grauem Dasein seinen Klamottengeschmack nicht ausleben darf. Man könnte meinen, dass man irgendwann ein Gespür dafür entwickelt, was ok ist und was zu légère ist. Aber ich habe oft genug Gegenbeispiele gesehen, von mittvierziger Damen, die meinen sich bei der Weihnachtsfeier in ein Ganzkörperleopardenkostüm hüllen zu müssen. Oder Damen, die Röcke tragen, die so durchsichtig sind, dass man die Farbe der Dessous sehen kann. Fazit ist nur: Man ist nicht gezwungen nur als graue Maus im Alltag rumzulaufen und seinen privaten Geschmack völlig auszuschließen, aber man sollte es mit Exzentrik dann auch nicht übertreiben. Wer hipsterig rumlaufen will, der sollte sich eine andere Branche aussuchen. Nachfolgend habe ich aber mal ein paar meiner Workoutfitfavoriten gepostet :)

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Whiteception – Tube top, weißdurchsichtige Bluse von Primark, helle Chino von Zara und Heels mit pinker Sohle von Marco Tozzi.

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Bluse von Primark, Rock von Zaraworkoutfita2

Kleid von Minimum via Coutie.deworkoutfita3

Schwarzes Kleid von Asos, Daunenjacke von Karen Millen, Boots von Bershkaworkoutfita4

Pullover von C&A, Rock von Zara, Boots vom Def-Shop, Cashmere Schal aus der Seidenfabrik Vietnamworkoutfita5

Chino von Zara, schwarze Bluse von Vila über den DefShop, Lederjacke von New Yorker – wobei ich die nicht zu Terminen anziehe :), Kette von Primark

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Skinny Jeans von New Yorker, Blazer von H&M, Pullover C&A, Schuhe: D&Gworkoutfita7

Ballerinas von Spartoo, Schwarzer Noname Rock mit “Hosenträgern”, Tube Top von Primark, Bolero von H&Mworkoutfita8

Graue Stoffhose von Yessica (C&A), Tube Top und durchsichtige Bluse von Primark

Rotes Maxikleid & Rote Sandalen Bershka

Ich war vor kurzem mit Moni bei Bershka shoppen und habe dabei ein Kleid und ein paar Sandalen gekauft. Die Sandalen behalte ich auf jeden Fall, weil sie mir richtig gut gefallen. Und beide Teile passen farblich auch gut zusammen – aber ich zweifel an dem Kleid noch ein wenig. Es ist Knöchellang und auf Instagram hatte ich ein Bild gepostet – ein paar fanden es schön und ein paar meinten es sei ein wenig unförmig. Das stimmt an sich – weil das Kleid nicht so eng anliegt, sondern eher flatterig ist (auch oben rum – es soll wohl Babydollmäßig sein, hat aber oben rum dann relativ viel Stoff, weswegen dieser halt runterhängt) – vielleicht auch gut für warme Tage? Ich finde, dass es auch zu einer Hochzeit passen würde (wobei demnächst keine in meinem Umfeld ansteht…Ich brauche unbedingt ältere Freunde, die bald heiraten oder so – wearing fancy dresses and all) – Was meint ihr dazu? Kann man bei einem langen, roten Kleid viel falsch machen? Übrigens habe ich mir nach Ewigkeiten erst wieder mal Shopping gegönnt und bin ja doch ein wenig pissig, dass ich ggf. was zurückgebe – das heißt: Wenn ich das Kleid zurückbringe, dann hole ich mir auf jeden Fall Frust-Ersatz. Und dieses mal probiere ich das Kleid auch direkt an. Kennt ihr das? Wenn ihr einkaufen geht und euch tausend Teile über den Arm gelegt habt, aber nur 3 Stück mit in die Umkleide nehmen dürft, die wahrscheinlich auch nicht zusammenpassen, weil ihr nicht genug Auswahl habt? Ich neige dazu gar nichts zu kaufen, wenn nicht alles passt. Nennt es Ungeduld, wenn ihr sollt oder auch nicht. Ich persönlich verschaffe mir gerne Übersicht beim shoppen und somit bietet Shopping24 eine geeignete Plattform hierzu, bei der ich einen Überblick über verschiedene Anbieter und Shops verfüge und somit genug Auswahl am Manne ist, unter der man auswählen kann. Zu diesem Outfit hier würd ich mich entsprechend noch auf die Suche nach schickem Schmuck und vielleicht einem Jäckchen machen.

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I <3 Bacon via Fun Shirt 24

Und ein weiteres mal stelle ich euch die Möglichkeit der Individualisierung vor – einmal ging es schon um einen Kalender und einmal um ein Handycase. Und jedes mal wieder erwische ich mich bei der Tatsache, dass ich die Auswahl des Motives immer wieder aufschiebe und aufschiebe, sodass es dann doch eine Weile dauert bis da mal irgendetwas zustande kommt. Zum Glück bin ich dann irgendwann doch noch zu Potte gekommen und habe mich kurz mit ein paar Photoshoptricks auseinandergesetzt. Mein Petitum an dieses T-Shirt oder Tanktop war, dass ich es auch tragen kann und es nicht einfach nur in der Ecke rumliegt, nachdem ich einmal darüber gebloggt habe. Deswegen wollte ich einen Aufdruck, der nicht in Kastenform auf das Shirt gedruckt wird [Ihr kennt das – ihr findet ein schönes Bild, aber ein Quadrat auf einem weißen Shirt sieht dann einfach nicht gut aus – egal wie toll das Bild ist!], sondern ganz easy und schlicht aussieht – wie ein Print von irgendeinem Star oder so. Nur, was soll ich denn mit einem individuell gestaltetem Shirt, wenn da das Gesicht von irgendeiner berühmten Person drauf ist?
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Also kurz Photoshop an, Motiv ausgesucht, ein bisschen mit den Tools rumgespielt, meine Blogs aufgeführt und mein Logo verewigt – ich bin sozusagen eine laufende Werbetafel für mich selbst. Wie ihr sehen könnt, ist auf dem verwendeten Motiv ein Schriftzug mit meinen Blogs und ein relativ filigranes Etwas über dem Kopf – hier hatte ich persönlich meine Zweifel, ob dieses Muster den Druck auf Textil überlebt oder ob dann irgendwas seltsames dabei rauskommt. Zu meiner positiven Überraschung war dem nicht so. Nach der Ankunft des Shirts, hat es direkt einen Waschgang durchlebt [natürlich links rum – man weiß ja nie, ob so ein Print gut hält] und das gute Wetter draußen wurde genutzt für Tanktopaction. Ich finde, dass man den Aufdruck super erkennen kann. Auch das dünne Muster oben und die Schrift an der Seite des Designs kann man aus nächster Nähe sehr gut und klar erkennen. Mein BlogTanktop habe ich unter http://www.fun-shirt24.com/T-Shirt-selbst-gestalten.html gestaltet und bedrucken lassen :).
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[Vietnam] Lao Cai & Sa Pa

Nun kommen wir zu den nördlichsten Reisezielen, die ich in Vietnam besucht habe. Um nach Lao Cai zu kommen, sind wir mit dem Nachtzug von Hanoi losgefahren, was bei mir ziemliches Abenteuerfeeling verbreitet hat. Ich kann nur sagen – wenn jemand eher zimperlich ist und nicht gut schläft, der kann sich auf eine schlaflose Nacht gefasst machen, denn wir schliefen zu viert auf 4 Quadratmetern – im wackelnden, lauten, stickigem und nicht allzu sicher wirkendem Nachtzug – hier gibt es halt keine ICEs. Die Toiletten stinken entweder super schlimm oder bestehen lediglich aus einem Loch und zwei Flächen für die Füße – ich persönlich hatte den Spaß meines Lebens, weil ich es einfach megawitzig fand – kann mir aber vorstellen, dass andere damit nicht klar kommen.

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Hier im Nachtzug, bei dem man zwei kleine Aufstellflächen hat, um auf die oberen Betten zu klettern.

Von Lao Cai aus sind wir mit dem Bus nach Sapa gefahren, um dort das Catcat Village, Ta Phin Village und die Silberwasserfälle zu besuchen. Auf dem Weg dorthin kann man die wunderschönen Terrassenfelder Sapas bestaunen – bloß nicht nach unten gucken, wenn ihr da lang fahrt! Da kriegt man richtig Angst abzustürzen!
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Angekommen im Ta Phin Village wird sich der ein oder andere vor den Einheimischen erschrecken, die auf die Touristenbusse zugerannt kommen und eine Person mit 2-3 Leuten gleichzeitig vollquatschen. Die Damen können Vietnamesisch, recht gutes Englisch und sprechen noch ihre eigene Sprache und wollen einen in ihr Haus einladen, um danach zu sagen “Hey, kauf mir was ab – du warst in meinem Haus!” – Geldgeschenke nehmen Sie nicht an, denn sie wollen für ihre Handarbeit entlohnt werden.IMG_0918Überall liegen Tiere rum :D
IMG_0927Hier sind wir bei den Silberwasserfällen – es ist warm und gleichzeitig kühl. Das Wasser ist so rein und klar, dass man ganz tief schauen kann und im Hintergrund hört man die traditionelle Musik der Hmong – meist die Melodie zum Bambustanz.IMG_0979IMG_1004IMG_1027Wo wir grade von Hmong sprechen – eine Performance der traditionellen Tänze haben wir uns an dem Tag auch noch angesehen – beim Múa Sap (Bambustanz) konnten man selbst mal über die Bühne hüpfen und hoffen, dass die Beine dabei nicht eingeklemmt werden ;D! IMG_0319IMG_1067IMG_1070
Danach ein kurzer Spaziergang im Ham Rong Mountain Park, bei dem man die 12 Tierkreiszeichen abgebildet hatte. Ich bin im Jahr des Pferdes geboren, habe aber irgendwie verfehlt ein Foto damit zu machen – wahrscheinlich, weil dass Pferd seltsam aussah – stattdessen halt mal mit dem Hühnchen geposed :D IMG_1075IMG_1106
Am Ende haben wir – als wir auf die Rückkehr nach Hanoi gewartet haben – an der chinesischen gewartet und ein wenig das Geschehen beobachtet. Solch ein hin und her von Handelswagen :) Da kriegt man doch Lust, oder? Aber anstatt nach China rüberzurennen [und bestenfalls verhaftet zu werden, weil man kein Visum besitzt], haben wir uns dann doch beim Seidentofu + Karamellsoße naschen entspannt und die letzten Minuten im Norden auf uns wirken lassen.
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