[Travel] Vietnam – The Food Part 1

Auf diesen Part meiner Vietnamreise habe ich mich natürlich am meisten gefreut – all das köstliche Essen. Überall richtig frische Meeresfrüchte und total geiles Obst & Früchte. Coconuts *_* Dieser Teil beinhaltet das Essen, was ich im Süden und in der Mitte des Landes hatte. Teil 2 über die Köstlichkeiten im Norden des Landes [ok – und aus MyTho – ist zwar ganz im Süden des Landes – war aber auch ganz am Ende der Reise – daher ist das da noch mit reingerutscht!], könnt Ihr euch hier auf Eatmorebacon.de anschauen.
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Die Bilder stammen von unserem ersten Abend in Saigon bzw. in Vietnam überhaupt. Zur Akklimatisierung sind wir nicht direkt in die Backpackerarea, sondern in ein etwas gehobeneres Restaurant – damit man seinen Magen erstmal gewöhnen kann – wobei ich ja sagen muss, dass ich null Probleme in Vietnam hatte, was diesen Part angeht.
Oben Links: Mango & Sojasprossensalat – megascharf! Ich musste soviel trinken, nachdem ich davon gegessen habe! Und gebratener Tofu mit Zitronengras-/Chiliwürzung.
Oben Rechts: Canh Chua – eine Suppe, die säuerlich schmeckt mit Ananas, Okraschoten und viel anderem Gemüse. Diese Version hier ist mit Fisch – Veggieversion also available!
Unten Links: Thit Kho Tàu – Geschmortes Schweinefleisch in Karamellchilisauce mit Eieinlage. Einer meiner Lieblingsgerichte!
Unten Rechts: Maracuja / Passionsfruchtsaft. Mein Gott, das ist SO sauer! Deswegen wird ein “Kännchen” Honig dazu gereicht! :)

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My alltime Favorite! Man konnte es wahrscheinlich schon die ganze Zeit rauslesen. Aber ich bin süchtig nach jungen Kokosnüssen :) Der Strohhalm ist übrigens ein Halm des vietnamesischen Wasserspinats – einfach durchgepiekst und praktisch / organisch als Strohhalm verwendet. Wer lustig ist, kann ihn auch einfach aufessen – dann gibt es keinen Müll :D Oh mein Gott, I love you so much baby coconut?!?! Letztens war ich im Asiamarkt und konnte nur noch EINE erwischen T_T Diese Woche kommt die nächste Lieferung – da muss ich mich auf die Lauer legen!

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Das hier war unser letzter Abend in Saigon – deswegen ließen wir es uns mit einem Seafoodhotpot richtig gut gehen!
Oben: Ein Haufen Gemüse, Pilze, Garnelen, Fisch, Tofu, Tintenfisch, Muscheln – hmmmmm – wie kann ich da bloß nein sagen?
Unten Rechts: Auch ein superleckeres Getränk: frischer Limettensaft – it’s so easy – einfach nur ein paar Limetten auspressen und Unmengen an Zucker hinzugeben und dann mit Wasser auffüllen.

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Shoppingmahlzeiten, die wir zu uns genommen haben, als wir in diversen Kaufhäusern unterwegs waren!
Oben Links: Zwischendurch zum snacken, gibt es das Tous les jours an etlichen Ecken Saigons. Hierbei handelt es sich um eine koreanische Kette, die sich auf französisches Gebäck spezialisiert – in Vietnam. We’re so international, aren’t we? But beware – hier schmeckt nicht unbedingt alles, so wie es aussieht bzw. wie es der westliche Gaumen gewöhnt ist. Vietnamesen essen unglaublich gerne Süß. Das macht sich auch am Croque Monsieur oder am Knoblauchbaguette bemerkbar. Es ist einfach süß – schmeckt anders, schmeckt aber auch irgendwie gut?! :)
Oben Rechts: Was bei uns Mc Donals und Chinaimbiss in der Mall ist, ist dort das hier. Sommerrollen, Bún Cha, Chè und Ingwertee für 4€.
Unten Links: Nochmal näher – Bún Cha sind Reisnudeln, Gemüse, Salat und Grillfleisch. Darüber kommt dann Fischsoße.
Unten Rechts: Wer sagt, dass nur die Italiener Eis können? Limette & Passionsfrucht,Mango&Beeren – Lecker, lecker, lecker!
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Es ist Frühstückszeit in Vietnam! Die Bilder Oben und Rechts unten stammen aus dem L’Usine. Links unten ist wieder bei Tous les Jours.
Oben Links: Ein Kaffee, den man in Vietnam trinken MUSS. Cà Phe Sua Da! Eiskaffee, um genauer zu sein. Extrem süß und wahrscheinlich ungewohnt – aber ziemlich geil ;D Und der Kaffee in Vietnam muss gut sein, schließlich sind wir nach Brasilien der 2. größte Kaffeeexporteur.
Oben Rechts: Ein Salat mit karamellisiertem Fleischbällchen. Im Salat sind Lotus… wie nennt man das weiter? Sprossen? Ich weiß es nicht.
Unten Links: Würstchen on a Stick – auf den ersten Blick lecker – aber ich vergaß, dass Asiaten Wurst nicht können. Wurst schmeckt hier einfach nicht. Außerdem waren oben eine Menge Senfkörner verteilt – an denen ich erstmal zu kämpfen hatte. Ich habe ja erwähnt, dass Vietnamesen gerne süß essen. Das heißt Wurst, dann das Brot drum herum, oben ist es süß und jetzt stellt euch den schärfsten Senf vor, den ihr jemals gegessen habt und verdoppelt die Schärfe, weil ihr direkt auf Senfkörner beißt. I felt like dying. Na, dafür war das Puddingbrot super yummy.
Unten Rechts: Pancakes – what can I say.
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Und jetzt geht es an das Abendessen! Rechts oben und Unten stammen aus dem Pizza 4P’s – einem Pizzarestaurant, dass von Japanern, die nur Englisch sprechen, in Saigon – mix it up! Fragt mich nicht, wieso ich da war xD.
Oben Links: Streetfood, Streetgrill! Da ich erst einen Tag in Vietnam war, bin ich noch ein wenig scheu gewesen, was Essen anging. Deswegen nur ein Bild von diesem Straßengrill. Stattdessen habe ich mich dann an Obst, Früchten und Tofusüßkram erfreut. Oh ich liebe Seidentofu!
Oben Rechts: Okonomiyakipizza! Ich habe mich geweigert in Vietnam eine poplige Pizza zu essen, also musste schon was außergewöhnliches her. Done! Pizza mit eingelegtem Ingwer, Babysojasprossen und Tintenfisch – very yummy!
Unten Links: In Vietnam geht auch chic. Nur waren die Cocktails auch tatsächlich für Asiaten – 1ml Alcohol ;D? Aber nungut, lecker war er trotzdem!
Unten Rechts: Das ist etwas, dass ich immer esse – egal wo ich bin. Wenn es das gibt, dann wird es auch gegessen. Schokotörtchen mit flüssigem Kern. Awww – das hatte ich schon lange nicht mehr ^_^

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Hier sind wir nun aus Saigon raus und landen in Da Nang – in der Mitte des Landes!
Oben Links: Veggietime! Eine Variation an Gerichten – gebratene Auberginen mit Tofu, gedämpftes Gemüse und eine mega leckere Suppe mit Ananas und Tomaten!
Oben Rechts: Das hier ist Frühstück – ein mega Frühstück, würde ich mal behaupten. So Yummy – Nudeln mit Shrimps, Ei, Schwein und Knusperreispapier.
Unten Links: Nachtisch – mit obligatorischem Chilisalz zum dippen :)
Unten Rechts: Frittierte Garnelen – awhmygad I’m drooling again.

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Wenn man direkt am Meer ist – dann kann man so toll die Meeresfrüchte genießen. Für Leute, die keinen Fisch oder Meeresfrüchte essen, gibt es natürlich auch Alternativen, aber die sind dann eben nicht “DIE” Spezialität oder nicht so superfrisch, wie es der Fisch ist! Außer man ist vegetarisch – das ist immer gut.
Oben Links: Muscheln mit Röstzwiebeln.
Oben Rechts: Reisnudelsalat Goi.
Unten Links: Gedünsteter Fisch – Awmygod – so good. Dazu gab es Reispapier, Salat etc – zum selbst Rollen – so ähnlich, wie man die Sommerrollen kennt :)
Unten Rechts: Fried Squid – Tintenfisch – Yummmyyy! Ich hatte eine schwarze Zunge danach, weil ich die Tinte erwischt habe – haha :D

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Oben Links: Irgendwie sind das wohl Blüten von einer Blume oder Algen? Ich weiß gar nicht – es hat trotzdem geschmeckt.
Oben Rechts: Leider ist das hier nicht so einfach zu sehen – aber ich fand es so ultrawitzig. Oben steht “Reisgerichte”, dann steht untendrunter “Mehr Gerichte” und das allererste Gericht ist “Fried Rice” – seems legit!
Unten Links: Maracujasaft schien bei uns wohl sehr beliebt zu sein! Hier ist schon wieder einer!
Unten Rechts: Und hier nochmal ein Salat mit Glasnudeln – sieht das gut aus! :)

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Und zu allerletzt eine Süßigkeit, die Bánh da lon heißt – übersetzt “Schweinehautkuchen” – was ziemlicher Unsinn ist, weil der Kuchen vollends vegan ist. Undzwar handelt es sich dabei um einen geschichteten Kuchen. Es gibt jeweils eine Schicht aus Mungbohnen und die andere Schicht besteht aus Tapiokastärke und Reismehl – die grüne Farbe stammt von Pandanblättern.

Blättert auf jeden Fall weiter und schaut euch Teil 2 auf Eatmorebacon an!

Etude House – Sunny Sunny Apple Handcreme

Und weiter geht es in meiner Reihe zum Thema Beauty! Ich habe dieses Produkt in meinem Video fälschlicherweise als Lippenzeugs bezeichnet – um jetzt festzustellen, dass es eine Handcreme ist – ups. Ich habe mich schon gewundert, wieso es nicht so fest ist, wie anderes Lippenzeug. Kein Wunder, ist ja auch ne Handcreme.
Die Creme riecht nach gar nichts, wenn man am Tiegel schnuppert. Deswegen war ich zuerst ein bisschen enttäuscht. Als ich dann ein wenig von der Creme auf dem Finger hatte, roch die Creme plötzlich aners – ganz frisch, zwar nicht nach Apfel, aber richtig gut. Und irgendwie eine Mischung aus Butterpopcorn und Süß! Wenn man die Creme dann verschmiert, riecht sie, wie Apfelcreme riechen soll! xD
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Ich find die Verpackung so niedlich – die Creme ist eigentlich eher Nebensache – zumal auch nicht wirklich viel drin ist, aber das Tiegelchen kann man ja aufheben und irgendwas dadrin aufbewahren :).

Princess Day 2013

Hihihi – Ich mag den Begriff ;) Anfang des Monats feierte ich meinen Geburtstag – mit ein paar Biergarnituren, Holzpaletten als Tischen, jede Menge Grillzeug und meinem Dad als Grillmeister, meiner Schwester als Meisterkonditorin und meiner Mutter als professionelle Hundisitterin. Zwischen all dem Trubel / Hin und Her gab es meinerseits [inkl. völliger Fehleinschätzung der Menge! Wir mussten nochmal eine Ladung Grillzeug holen!] Bratwurst, Lachsboote mit Paprika-Knoblauchboden, Fleischspieße mit Fischsoße, Reisnudeln und Salat (Bún Cha!), Eingelegten Spargel, Eingelegten Ziegenkäse und Folienkartoffeln mit Tzatziki(?). Ich habe dann noch köstlichen Nudelsalat, Kartoffelsalat und Minicupcakes beigesteuert bekommen.
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Anyway – I got some supercool Presents [Seems like some people read my blogpost]

Lidschattenpalette: What can I say – ich möchte ja meinen Kosmetikbestand aufstocken. Den ersten Schritt hatte ich mit den Kosmetika aus Vietnam getan und jetzt kommt noch meine erste Palette dazu :) No one can stop me! Die werde ich demnächst dann erstmal ausprobieren – Das kann ja nur Spaß machen! Hoffentlich sehe ich dann nicht wie in den Farbtopf gefallen aus xD.
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My lovely Knives: Ok, ist das jetzt creepy oder nicht? Ich finde diese Messer so überragend toll x] Mein Brotmesser Grand Gourmet von WMF und mein TWIN Pollux Beil aus eisgehärtetem, rostfreiem Spezialstahl, das sein Dasein als Köpfer für junge Kokosnüsse fristet. Ihr habt richtig gehört – ich besitze nun ein Hackebeil, dass allein dafür da ist junge Kokosnüsse zu öffnen – so much in love ^_^° Apropos junge Kokosnüsse – die hab ich auch geschenkt bekommen und sie direkt verdrückt – nomnomnomnom *_*
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 40 Festivals in 40 Wochen: Oh mein Gott, seit wievielen Jahren nehme ich mir schon vor mal wieder auf ein Festival zu gehen – besonders auf’s Melt. Das sollte wohl ein Anstoß sein, oder? Wo kriege ich denn jetzt Last Minute noch Karten, Zelt und Mitfestivalgänger her? :) :) :)
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Macaronset: Verstärkung in der Bäckerei habe ich von Summer und Sabrina bekommen. Ist das wohl eine Backaufforderung? :D Als ich mit Mimi daheim war, hat sie erstmal die Rezepte geordnet – danach, was ich zuerst backen soll :’D. Oh mann – nächstes Wochenende – da ist ja Fronleichnam und dann kann man das mal ausprobieren! :)
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Außerdem habe Ich noch ein Kleid geschenkt bekommen und eine Daunenjacke von Karen Millen, die auch gleich verwendet wurde (leider! What the hell is wrong – it’s MAY!!!). Achso und eine Rubbelweltkarte – leider kam Ich noch gar nicht dazu die aufzuhängen und deswegen gibt es dazu auch noch kein Bild. Dazu kommt aber ein separater Blogpost.

Etude House – Oh m’Eye Line

Ich hatte ja schon erwähnt, dass Ich ein paar Beautyposts verfassen wollte. Heute deswegen ein Blogposts zu einem Eyeliner “Oh m’Eyeline” von Etude House. Als Ich im Urlaub war, ist mein Eyeliner leer gegangen, sodass Ich mich auf die Suche nach etwas Neuem machen musste. Meine Wahl fiel auf diesen Eyeliner – eigentlich nur, weil Ich ihn als erstes in der Hand hielt. Außerdem hat die Verkäuferin Ihn mir vorgeführt auf der Hand und Ich war zufrieden – also kam er mit.

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Ich schminke mich täglich und Ich schminke IMMER einen Lidstrich, der für einen ganzen Tag halten soll. Das heißt, dass es mir wichtig ist, dass er auch TOP bleibt und nicht verschmiert, solange Ich unterwegs bin. Er darf nicht verschmieren, wenn Ich arbeiten war und er darf nicht verschmieren, wenn mir die Tränen vom Gähnen kommen. Da Ich den Eyeliner schon ein paar mal – auch in Vietnam – verwendet habe, kann Ich bestätigen, dass er bei Schweiß und Sonnenschutz bombenfest hält. Einmal war Ich auch schon zu faul  mich nachts abzuschminken und am nächsten Tag war der Lidstrich immer noch perfekt – auch wenn Ich mir dann trotzdem nochmal das Gesicht wusch und einen neuen Lidstrich gezogen habe.

IMG_9274Das Zeichnen eines Lidstriches habe Ich ja schonmal erläutert – Mit dem dünnen Pinsel ist es einfach und komfortabel einen Lidstrich zu ziehen. Man muss allerdings die Augen aufreißen und warten bis der Eyeliner getrocknet ist, weil man sonst mit einem hässlichem , schwarzen Rand im Augenlid rumläuft. Das dürfte aber kein Problem sein, weil der Eyeliner recht schnell trocknet.

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Ich persönlich finde es einerseits gut, dass man so einen feinen Lidstrich mit dem Pinsel hinbekommt, andererseits mag Ich es eigentlich lieber, wenn das Lid “ausgefüllt” wird. Das heißt, dass der Lidstrich dicker ist. Weswegen mein Urteil lautet: Ich mag Geleyeliner doch mehr – dickere Konsistenz – dickerer Lidstrich. Aber das ist im Endeffekt ja nur Geschmackssache. Wer allerdings lieber einen dünnen Lidstrich zeichnen möchte, dem würde Oh m’Eyeline gut gefallen.

[Travel] Vietnam – Hoi An

Visit the ancient town of Hoi An: Wer in der Mitte von Vietnam unterwegs ist – für den sollte Hoi An ein MustSee sein. Hoi An war einst der größte Hafen in Südostasien – die Altstadt blieb während des Vietnamkrieg unzerstört und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe.

Seidenfabrik & Fine Arts Handicraft Company Tháng Loi
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Unser erster Stop in Hoi An war die Seidenfabrik, die ich bereits 2002 mit meinen Eltern besucht hatte. Ich kann mich daran erinnern, dass meine Schwester damals die Seidenraupen angefasst hat und ich mich nicht getraut habe, weswegen ich mir für dieses Mal fest vorgenommen hatte, sie einmal zu streicheln. And I did it! Und Seidenraupen fühlen sich seidig an – Captain Obvious! Sie sind richtig weich und zart! Jeder sollte sich übrigens bewusst sein, dass Seidenproduktion nichts für Tierfreunde ist. Wer Seide trägt, der sollte sich auch dessen bewusst sein, was Seide überhaupt ist und wie Sie hergestellt wird. Be conscious! Dazu findet ihr hier einen ausführlichen Artikel. Ich berichte dass, was ich aus der Seidenfabrik selbst an Erfahrung mitgenommen habe. Ihr könnt auf den Bildern die Seidenraupen sehen, die zuerst mit Blättern angefüttert werden bis sie ausgewachsen, dick und fett sind und anfangen sich selbst einzuspinnen. Die Kokons sind entweder weiß oder gelb und werden als Grundlage zur Gewinnung von Seidenfäden genutzt. Da die Seidenraupe beim Schlüpfen aus dem Kokon diesen zerstört und den Seidenfaden somit unbrauchbar machen würde, wird sie getötet, damit die Menschen in der Seidenfabrik die Seide verarbeiten können. Das bedeutet, dass nur ein Teil der Kokons sich weiterentwickelt und nur ein Teil der Raupen auch wieder schlüpfen. Der Kokon wird in kochendes Wasser gegeben – bei diesem Prozess wird das Tier im Inneren abgetötet und die Frauen in der Fabrik friemeln einen Faden vom Kokon ab, um diesen dann mit anderen Fäden zusammenzuführen. Je mehr Fäden zusammengeführt werden, desto robuster wird der Stoff. Je weniger Fäden zusammengeführt werden, desto hochwertiger und teurer wird die Seide – zum Einen weil die Verarbeitung schwieriger ist und zum Anderen, weil die Seide, je weniger Fäden verwendet werden zarter wird. Die fertig aufgewickelten Fäden werden dann eingefärbt und zu Stoff gesponnen oder auf Spinnräder gespannt. Im nächsten Teil der Seidenfabrik kann man mehrere Stickerinnen bei ihrer Arbeit und deren fertig Werke bewundern, die ich leider nicht fotografieren durfte. Fakt ist jedoch, dass eine einzelne Mitarbeiterin mehr als 10 Stunden am Tag arbeitet und mehrere Monate braucht, um mit einem Bild der Größe 1 Meter x 1 Meter fertig zu werden. Diese Bilder kosten – je nach Größe – gerne auch mal über 1.000€ – doch ist dieser Preis denn gerechtfertigt in Anbetracht der Tatsache, dass die Frauen monatelange Handarbeit hineinstecken und damit auch ihr Augenlicht schwächen – oder sollten diese Bilder nicht eigentlich noch viel mehr wert sein? Was meint ihr – wo heutzutage im Westen doch Unmengen an Geld für “moderne Kunst” investiert wird – die aussieht, als wär ein “Künstler” lediglich auf einer Banane ausgerutscht?

Hoi An by night
Da wir relativ spät nach Hoi An fuhren – wurde es so langsam dunkel, als wir die japanische Brücke und die chinesische Versammlungshalle besichtigt haben. Die Nacht macht Hoi An nur noch viel schöner und bezaubernder, als der Tag es jemals könnte. Deswegen empfehle ich jedem, der nach Hoi An kommt, dass er auf jeden Fall lange genug bleiben muss, bis es dunkel ist, wenn er nicht auch über Nacht dort bleibt. Bei einem Spaziergang durch die Stadt oder über den Nachtmarkt, bei dem keinerlei elektrisches Licht die Straßen erhellt, sondern lediglich die Lampions am Hoai Fluss und die hängenden Lampions über den Straßen und bei den Händlern die Nacht erleuchten, kann man sich entspannen und die Schönheit des Momentes genießen.
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In the end – a funny guy in pink pajamas.
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