Entschuldigung – ein Zeichen von Schwäche?

12 Feb
12.02.2013

In letzter Zeit suchte ich zu Hause – während meiner freien Zeit ganz gerne nach Krimiserien. Das habe ich vorher nie getan, weil die für mich keine zusammenhängende Geschichte hatten, sondern für 20-30 Minuten mal eine nette Ablenkung sind. Aber neulich habe ich bei Navy CIS reingeschaut und es war so spannend, dass ich dann bei Staffel 1 – Folge 1 angefangen habe zu gucken. Und seitdem suchte ich einfach. Eine sich mehrfach wiederholende Aussage und eine Gegenfrage darauf hat den Anstoß für diesen Blogpost gegeben .

“Entschuldige dich nicht. Das ist ein Zeichen von Schwäche.”

vs.

“Ich dachte eine Entschuldigung bedarf Größe und zeigt Stärke.”

Meiner Ansicht nach sind beide Aussagen situationsbedingt richtig – was denkt ihr? Aussage 1 würde sich eher auf die Situation beziehen, in der eine Person sich permanent für Dinge entschuldigt, für die sie sich entschieden hat. Die Schwäche könnte sich also darin ausdrücken, dass man nicht für seine Entscheidungen einstehen kann und immer versucht es anderen Menschen recht zu machen, anstatt für sich selbst und seine Entscheidungen einzustehen. Wenn man lieber katzbuckelt, anstatt mal auf den Tisch zu hauen und zeitweise an sich selbst zu denken. Aussage 2 würde sich dann wohl auf Grundlegendes beziehen – wenn man halt so richtig Mist gebaut hat und das auch schon für sich eingesehen hat. Wenn es dann an der Zeit ist auf die andere Person zuzugehen und mit ihr zu sprechen – über Gedanken, Gefühle und all den anderen Crap – oder? Was denkt ihr zu diesen zwei Aussagen? Meiner Meinung nach können beide Aussagen richtig sein – “Kommt drauf an!”

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Zum Abrunden gibt es ein casual Outfit für die Arbeit. Mit Jeans, buntem Blazer und hervorblitzenden Kuschel-Wollsocken :) Ich finde den Blazer übrigens mal dezent zum niederknien. Leichter ansatz von Peplum und in Mint *_* Den gibt’s grad aktuell bei H&M – if anyone is interested.

Blazer: H&M
Jeans: H&M
Pulli: C&A
Tasche: Weiß ich leide rnicht – ist ein Geschenk von der Tante und ohne Label
Schuhe: D&G

Bei Geld hört die Freundschaft auf

10 Feb
10.02.2013

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Ein Satz, der eigentlich jedem geläufig ist. Und irgendwie kommt es dann doch dazu, dass sich die Menschheit tagtäglich über unzuverlässige Menschen ärgern muss und wir in einer Gesellschaft leben müssen, in dem die finanzielle Zuverlässigkeit einer Privatperson festgeschrieben und gescored wird, weil man von vornerein davon ausgehen muss, dass es zu einem Zahlungsausfall kommt. Sei es in geschäftlicher Hinsicht, wenn eine Bank eine Person auf ihre Kreditwürdigkeit prüft oder sei es ein Freund / Bekannter, dem man hinterherrennen muss, weil er oder sie es nicht gebacken bekommt, geliehenes Geld zurückzuzahlen. Ein Zahlungsausfall hängt natürlich nicht ausschließlich vom Charakter einer Person ab. Denn jeder von uns muss damit rechnen, dass er zum Beispiel seinen Job verliert und ggf. nicht so schnell einen Neuen bekommt. Oder man gerät in einen furchtbaren Unfall und ist nicht mehr in der Lage seinen Job auszuführen. Solche Schicksalsschläge lassen sich weder ex ante bestimmen, noch lassen sie sich vermeiden. Wenn es dazu kommt, na dann kommt es nunmal dazu – und der Zahlungsausfall hat keine Verbindung mit dem entsprechendem Charakter.
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Der Charakter spielt meines Erachtens aber eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, mit einem eingetroffenem Zahlungsausfall umzugehen. Wir wissen alle, dass man hibbelig wird, wenn man auf Geld warten muss. Vor allem, wenn jemand einem noch was schuldig ist, weil man mit der Unsicherheit leben muss, wann und ob man es zurückbekommt – je höher der Betrag im Verhältnis zum eigenen Einkommen, desto mehr das Ärgernis. Ich persönlich finde es richtig ätzend, wenn ich jemandem eine gewisse Summe an Geld schulde [Ok, ich kann nicht ausschließen, dass ich mir mal hier, mal da 2-3 € geliehen habe und dann vergessen habe es zurückzuzahlen - Zu meinem eigenen Leidwesen - Wenn dem so ist, bitte erinnert mich jemand daran!]. Wenn ich aber wüsste, dass ich jemandem z.B. 100€ oder so schulde und mir ist es vollkommen bewusst, dass ich nicht in der Lage bin es momentan zurückzuzahlen, würde ich mich verpflichtet fühlen meinem Gläubiger auch über den aktuellsten Stand zu informieren. Thema Kommunikation – Gerade wenn man in die Lage kommt nicht zahlen zu können, so ist es das MINDESTE, dass man mit seinem Gläubiger gefälligst kommuniziert. Mit Abwesendheit, Ausreden und dem penetranten Ausweichen von Fragen ist niemandem geholfen. Es ist feige, unverschämt und asozial, sich Geld von Freunden zu leihen und denen dann auszuweichen. Denn gerade ein Freund ist dazu bereit Geduld und Verständnis zu zeigen, was aber nicht selbstverständlich ist und nicht ausgenutzt werden sollte. Am liebsten habe ich natürlich die Personen, die sich Geld leihen wollen, weil sie irgendeinen Scheiß konsumieren wollen, der nicht einmal wichtig ist und dann, wenn sie es zurückzahlen sollen permanent in Geldnot sind – aber man zeitgleich auf Facebook oder Instagram sehen kann, wie sie sich tagtäglich einen teuren Starbuckskaffee oder Vapianogedöns reinziehen. Ist ja nicht so, als könnte man seine Schulden nicht auch in Raten abzahlen. Lieber sein Geld für Zuckerbomben verdüseln, anstatt Prioritäten zu setzen.

Versteht mich nicht falsch – MIR schuldet keiner Geld. Und ICH ärgere mich auch nicht darüber, dass ICH mein Geld nicht zurückbekomme. Ich kam an einem Punkt, an dem ich mich gefragt habe, ob und wieviel oder ab wann ich jemandem Geld leihen würde. Und ich kam zu der Annahme, dass ich niemandem kleine Geldsummen leihe. Ok, einmal lieh ich einer Freundin was, weil Spendierhöschen, aber sie hat es mir sofort zurückgezahlt, weil sie eine Person mit Anstand ist und keine dreiste Kackbratze. Es gibt für mich lediglich drei Situationen (im Zusammenhang mit diesem Thema), wenn ich mit Leuten interagiere:

  1. Ich bezahle und die andere Person bezahlt, weil wir beide genug Geld haben. /ENDE der Story
  2. Ich bezahle. /Erläuterungen unten
  3. Eine vertrauenswürdige Person braucht dringend Geld (Höhere Summen), weil sie sich sonst nicht über Wasser halten kann. /Erläuterungen unten

Zu 2.) Ich weiß entweder vorher, dass die Person kein Geld dabei hat, wenn wir zum Beispiel was essen gehen. Dann lade ich sie halt ein oder wir gehen nicht essen. Oder wir bemerken erst im Lokal, dass die Person kein Geld dabei hat. Naja, dann bezahle ich halt – wohl mit dem Wissen, dass ich das Geld nicht zurückverlangen werde, weil kein Bock drauf meinem Geld hinterherzurennen. Wenn ich nicht generell dazu bereit wäre, diese Person zum Essen einzuladen, dann würde ich sie einfach im Restaurant verrotten lassen. Soll sie doch Teller waschen oder mit Karte bezahlen – mir egal; hätte halt selber zusehen sollen, wie sie ihre Kosten deckt. Wer es mir danken will, der bedankt sich einmal anständig. Wem ein Danke nicht genug ist, der läd mich das nächste mal zum Kochen ein oder läd mich seinerseits zum Essen ein. Gerade bei Freunden ein stetiges Geben und Nehmen, bei dem man sagt “Hey – ich zahl nächstes mal” und nicht “Hey, ich gebe dir morgen 15€ zurück”. Ist doch viel schöner, als um ein paar Euronen zu feilschen, oder?

Zu 3.) Vertrauenswürdige Person – wer ist das schon? Jede Person, bei der ich auch generell bereit wäre darauf zu verzichten mein Geld zurück zu bekommen. Personen, zu denen ich keinesfalls den Kontakt verlieren wollen würde [Familie und die allerengsten Freunde]. Es gibt natürlich die Möglichkeit Menschen Geld zu leihen und sich schriftlich/vertraglich abzusichern, um sein Geld zurückzubekommen. Vertragsbruch bedeutet im Umkehrschluss aber auch eine mögliche Klage. Eine mögliche Klage bedeutet Streit. Streit bedeutet Kontaktverlust. Und ihr könnt euch sicher sein, dass ich jeden verklagen würde, bei dem es mir egal ist den Kontakt zu verlieren. Die Argumentationskette zurückverfolgt bedeutet dies für mich: Ich leihe niemandem Geld – auch nicht per Vertragsabsicherung, solange ich nicht übergeordnet dazu bereit wäre meine Forderung auch fallen zu lassen. Denn wenn ich nicht dazu bereit wäre einer bestimmten Person Geld zu schenken, dann ist sie es auch nicht wert, dass ich ihr welches leihe.

Über was bloggst du so?

08 Feb
08.02.2013

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Simple Frage – simple Antwort? I’m blogging about my supervain self. I’m drawing a portrait of my perfect life. Ne – mal ernsthaft – ich find die Frage irgendwie befremdlich – und trete hiermit offiziell jedem auf die Füße und stoße jeden vor den Kopf, der vor hat das zu fragen *taptaptap* [=sound of aufdieFüßetreten]. Warum finde ich diese Frage saublöde?:

  • 1.) Ich mag es nicht, wenn man Fragen stellt, die man sich selbst beantworten kann: Ja – ganz ehrlich – wer wissen mag, was ich so dahertippsel, kann sich 2-3 Seiten zurückklicken [Dauert bei dem Hirnschiss hier vielleicht 15 Minuten] und wird schon von selbst wissen, worum es hier geht. Ja klar – kommt natürlich auch immer auf die Tiefe der Frage an – denn: “Über was bloggst du so – Was ist das System HINTER deinen Blogposts?” wäre wieder eine ganz andere Schiene – würde implizieren, dass man sich den Blog schon mal angeschaut hat und sich Gedanken über seine Frage gemacht hat – So “hey – du schreibst über X und Y – aber was machst du dir vorher so für Gedanken? Wieso schreibst du X oder Y?”
  • 2.) Ich hab gar keine Lust mich festzulegen: Was Fashionblogger? Was Foodblogger? Was Einrichtungsblogger? Manch einer würde sagen, dass man sich ein Fokusthema suchen muss, über das man schreiben sollte, sodass man eine fixe Zielgruppe erreicht, dessen Interessengebiete abgedeckt werden. Soll ja Leute geben, die meckern, wenn man als Modefuzzi mal Schlemmerkram bloggt. GTFO my Blog. Würde man mich kategorisieren wollen – müsste ich es selber tun, so würde ich mich dezent als Egoblogger bezeichnen – meiner Meinung nach sind die meisten ModeBlogger eigentlich Ego-Blogger – nur keiner gibt es zu. Alle sind se Fäschönblogger – Wobei die Fäschön dann eher nur ein kleiner Teil des ganzen ist und das Mittagessen/die Unternehmungen/etcetc auch einen großen Teil darstellen. Ich behaupte, dass 95% der Mädels eher EgoBlogger sind?
  • 3.) Wenn ich das Gefühl kriege, dass Ich mich dafür rechtfertigen müsse, was ich hier ab und zu einfach rauslasse - naja dann schalte ich ab. Schließlich ist es meine Aufgabe den Lesern dieses Blogs etwas zu lesen zu geben. Genau genommen habe ich die Hoheit darüber, was hier veröffentlicht und dargestellt wird. Ich steuere, was es hier gibt. Und wenn ich bestimme, dass es hier nur blabla gibt, dann gibt es hier auch keine wissenschaftlich wertvollen Texte. Wieso auch? Mit wissenschaftlichen Texten schaufel ich doch lieber eine Runde Scheinchen, als dass ich mein über Jahre erlangstes Knowhow einfach so zur Schau stelle. Es muss ja nicht jeder wissen, was ich fachlich drauf habe. Es reicht, wenn meine Arbeitgeber das meinem Lebenslauf entnehmen können.

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H&M Strumpfhose =) New fav.!

Geschützt: I love my job – Part 1 – Abitur

05 Feb
05.02.2013

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Wrap yourself in Luxury – Esprit

03 Feb
03.02.2013

Ich habe euch heute ein paar Kleidungsstücke aus der neuen Kollektion von Esprit zusammengesucht. Ich freue mich, dass die Kollegen auf mich zugekommen sind und mich darum gebeten haben mir das Sortiment anzuschauen und euch dann dabei auf die kleinen Schätzchen aufmerksam zu machen. Eine Freundin von mir ist bei Esprit im Einzelhandel tätig, weswegen ich sie gefragt habe, nach welchem Motto die Mitarbeiter von Esprit arbeiten und wie die Marke gelebt werden soll: Wrap yourself in Luxury und Passion,Honesty,Togetherness – der Kunde wird nicht wie ein König behandelt, sondern wie ein Freund oder eine Freundin, mit dem / der man shoppen gehen kann. Hört sich nach schönen Prinzipien an, nach denen man Umgang mit Menschen hat, oder? Wer braucht schon eine Verkäuferin, die einem sagt, dass man toll in einem Kleid aussieht, obwohl dies nicht der Fall ist? Lieber eine Verkäuferin, die mir sagt, dass dieses Kleid nicht schön an mir aussieht und mir stattdessen eine superschicke Hose anbietet oder mir eine Möglichkeit nennt das Kleid so zu kombinieren, dass es doch super aussieht? Was habt ihr für Erfahrungen mit den Espritdamen und -herren machen können? Ich habe in Frankfurt einen riesengroßen Espritstore – der ist noch größer seitdem Saturn nicht mehr in dem gleichen Gebäude ist. Über drei Stockwerke verteilt gibt es Basics, Frauen- und Herrenkleidung, Accesoires und vieles mehr. Ihr wisst ja, dass ich generell wenig shoppen gehe, sondern der Typ für das Onlineshopping bin und mir lieber Kleidung nach Hause bestellt, sie in Ruhe anprobiere und bei Bedarf zurückschicke, auch wenn ich dabei ggf. das Porto tragen muss. Bei Esprit muss man im Gegensatz zu anderen Onlineshops [Vgl. H&M 4,90€ Porto] nur 0,95€ Versand bezahlen – mit kostenloser Retourmöglichkeit. Ziemlich cool für jemanden, der generell gerne online bummelt und sich dabei gerne mal Sachen bestellt, um sie zu Hause anzuprobieren. Ich habe mir vor Kurzem eine neue Tasche von Esprit gekauft – mit einer Armbanduhr, einem Schal/Handschuh Set und einigen unkaputtbaren Basics eine neues Prachtstück in my home – als sie ankam war der Kommentar dazu: “Ey – die ist ja Onesize”…. ähhhh – ja… so wie jede Tasche einfach nur Onesize ist xD Lange Rede, kurzer Sinn, habe ich mir dazu ein Outfit aus dem Rest meines Kleiderschrankes rausgesucht und ein paar Bilder gemacht. Parallel habe ich mir ein paar Stücke aus der neuen Kollektion rausgesucht, die ich cool fand – entdeckt bei Esprit.

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Ankleboots: D&G
Leggings: Zara
Hoodie: Bershka
Top: Primark
Tasche: Esprit

Der blauen Blazer (direkter Link) wäre eine coole Ergänzung zu meiner Blazersammlung. Momentan habe ich erst einen mintgrünen und burgundfarbenen Blazer – die anderen sind alle schwarz. Außedem weite ich gerade meine Anklebootsammlung so langsam aus – hier wäre mein Vorschlag diese glänzenden Stücke (direkter Link). Als letztes wäre diese Printhose wohl Nr. 4 in meiner Sammlung. Ich habe ja die mit Leoprint, eine verwaschene und noch die aus einem Outfitpost von vor ein paar Tagen. Schwarzweißprint ist heiß :D (direkter Link).

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