Bis tief in die Spitzen hinein

Dip Dye. Ein Trend, den ich ziemlich cool finde und den ich damals bei Van Anh schon ultraniedlich fand, aber den ich selbst nie umgesetzt habe. Wieso? Zu dem Zeitpunkt habe ich etwa kinnlanges Haar gehabt und da sieht das nach nichts aus. Mittlerweile sind meine Haare wieder ganz lang, aber ich habe nicht den Drang sie zu färben. Eigentlich möchte ich meine Naturhaarfarbe beibehalten, weil mein Haar dadurch schön geschmeidig bleibt. Als ich sie damals auf Kinnlänge gefärbt habe, sind sie ganz schrecklich spröde geworden und darauf habe ich keine Lust mehr. Dip Dye sieht trotzdem geil aus und ihr kennt doch sicherlich die ganzen Tumblr-Girls mit ihren tollen Locken-Ombré-DipDye Frisuren, oder? Ich würde mir die Haare wahrscheinlich nie so färben. Aber, was wenn ich Lust auf coole Fotos habe? Ein bisschen Fantasy, ein bisschen Farbe kann doch nicht schaden. Und hier kommen die Extensions von Rubin Extensions* zum Einsatz. Dunkelbraune Strähnen, die sich zu den Spitzen hin verfärben. Mir schwebt da schon ein ganz bestimmtes Bild vor Augen – Das Kleid steht, die Person hab ich dafür, ein paar Frisuren habe ich ausprobiert und jetzt wollte ich euch eine davon zeigen, die super einfach ist =)

  • Die Tressen der Clip-In Extensions an einer Kopfseite anclippen.
  • Alle Haare auf die entsprechende Seite bringen und in drei Partien aufteilen.
  • Die aufgeteilten Partien jeweils einzeln flechten und die drei Zöpfe zu einem großen Zopf flechten – mit einem Haargummi festbinden.
  • Den Zopf entlang des Kopfes einrollen und mit Klammern festmachen.

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*Danke für die Zusammenarbeit an Rubin Extensions

Sleep Tight

Langschläfer oder Frühaufsteher. Wie sieht’s bei euch aus? Ich persönlich bin da ziemlich gemischt. Meistens wache ich zwar von alleine schon gegen 7 Uhr auf, aber wenn ich kann, dann bleibe ich liegen und schlafe wieder ein und döse ein wenig vor mich hin – zwischen Realität und Traum. Besonders, wenn es draußen kalt ist, will ich morgens kaum aus dem Bett steigen. Da wir meistens mit offenem Fenster schlafen, ist es morgens aber schweinekalt und die Decke fühlt sich besonders gemütlich-kuschlig an, sodass man am liebsten wieder ins Land der Träume schwinden möchte. Als wir am Anfang von einem normalen Bett auf’s Wasserbett umgestiegen sind, war es noch ein wenig ungewohnt, dass die “Matratze” deutlich stärker nachgibt, wenn man aufsteht. Das ist mittlerweile aber so, wie wenn dein Bett dir sagt: Bleib noch ein wenig, schlummer noch ein wenig, nein – du brauchst noch gar nicht aufstehen, der blöde Wecker hat sich nur vertan. Schau doch wie weich die Bettwäsche ist, schau doch wie gut sie riecht – frisch gewaschen und nach Blumenwiese. Du willst doch gar nicht in die U-Bahn steigen. Meine Lieblingsbettwäsche könnt ihr auf den Bildern sehen – die zwei Kissenbezüge knutschen sich, wenn man sie nebeneinander legt =). Da es aber nicht ausreicht nur einmal Bettwäsche zu besitzen, habe ich mich auf perfekt-schlafen.de* umgesehen und mir ein paar Favoriten rausgepickt. London, Cupcakes, The Big Bang Theory. Find ich alles cool – welche Prints bevorzugt ihr so?

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*Verlinkung in Zusammenarbeit mit perfekt-schlafen.de

Healthy

Gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise & Sport – Ich halte meinen Ernährungsstil für einigermaßen gesund. Da kann man sich jetzt drüber streiten, aber für mich reicht es aus, dass ich täglich eine Portion Gemüse, Fleisch/Fisch auf dem Teller habe – ab und zu noch mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln oder eben ab und zu die Veggyvariante ohne Fleisch. Mir reicht es, dass ich keine Tüte aufreiße, wenn ich koche und auch nicht überall Sahnesoße oder Butter draufkippe. Gesunde Ernährung ist für mich Abwechslung und Vielfalt – das heißt für mich, dass ich auch mal Dreck fressen kann. Der reinigt schließlich den Magen. Alle paar Wochen oder Monate Fastfood macht mich nicht krank, wenn ich den Rest der Zeit selbst koche. Lowcarb, Raw, Vegan, Veggie oder eben Fleisch und Fisch – ist mir egal, was gesünder oder ungesünder ist.

Was ist mit dem Sport? Ich suche immer Ausreden, um keinen Sport zu machen. Man sagt ja, dass, wenn man es wirklich machen will, dass man keine Ausreden braucht. Und genau das ist der Punkt. Ich will gar nicht. Ich hasse Sport – jede klitzekleine Chance mich rauszureden und keinen Sport machen zu müssen ist super. Aber warum dann nicht das Fitnessstudio schmeißen? Weil man abnehmen will oder wie das neuerdings heißt: “Fit” sein möchte? Fit find ich gut. Ohne Sport – kein #healthy. Klingt blöd – ist aber so.

Ich frage mich: Wie kann das sein, dass ich so dermaßen verspannt bin, dass ich 3 Tage nach der Thaimassage und dem ständigem Rumkneten meiner Nackenmuskeln mich so fühle, als ob mich die Masseurin verprügelt hätte? Vermutlich liegt das am Bewegungsmangel und der schlechten Haltung, wenn ich im Büro vor dem Computer sitze. Wenn man 8 Stunden am Tag krum vor dem Rechner sitzt, weil man nicht aufpasst, dann bedankt sich der Rücken. Und das nicht erst mit 50 oder 60, sondern jetzt. Es kann nicht sein, dass ich JETZT Rückenschmerzen habe und nicht erst in 30 Jahren. Und genau deswegen der Sport. Nicht weil ich ihn mag oder Bock drauf hab, sondern weil er eine Notwendigkeit ist. Ich erhoffe mir ja ein wenig Routine und irgendwann Spaß daran :D.
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Danke an Yoko für die Fotos.

Vom Geben und Nehmen

Ich habe mich schon oft von Menschen fotografieren lassen. Von den einen mehr, von den anderen nie wieder. Man macht gute Erfahrungen und schlechte Erfahrungen. Es gibt anscheinend unterschiedliche Auffassungen darüber, wie man mit gewissen Dingen umzugehen hat. Als jemand, der vor der Kamera steht (Ich nenne es “Modell” und ganz bewusst nicht Model, weil ich kein Model bin, aber einen Begriff brauche) – habe ich hier und da “Fotografen” getroffen, die meinen, dass du in ihrer Schuld stehen würdest, wenn sie dich fotografieren, obwohl sie DICH gefragt haben, ob du dich von ihnen fotografieren lassen würdest. Wenn sich zwei Personen treffen, um Fotos zu machen und kein Geld dabei fließt, sollten beide Seiten von den Ergebnissen profitieren. Es ist nicht das Recht des Menschens hinter der Kamera alles für sich zu horten und nur nach eigenem Ermessen Fotos online zu stellen, wenn er zu geizig war das Modell zu bezahlen. Es ist eine Unverschämtheit, wenn man Fotos aus einer kostenfreien Zusammenarbeit online stellt, die man nicht mit der anderen Partei abgestimmt hat. Wer will schon ein hässliches Bild von sich online sehen? Meine Freundin musste mal ein Bild von sich online finden, auf dem sie unmöglich aussah – die Strumpfhose hat sich am Oberschenkel zusammengerollt und hinterließ eine schreckliche Wulst an ihrem Bein. Außerdem hat sie auf dem Bild – nach eigener Aussage – wie bekifft geguckt. Jetzt betrachten wir doch auch gleich noch die andere Seite der Medaille. Ich habe mich vor einiger Zeit das erste mal darüber geärgert, dass ich keinen Vertrag abgeschlossen habe, als ich jemanden fotografiert habe. Ich dachte das wäre nicht nötig, wenn man mit Bekannten Fotos macht. Ein wenig Vertrauen auf den allgemeinen Menschenverstand und Anstand war wohl doch zu viel des Guten. Die Leute unter euch, die sowas mitgemacht haben, schütteln den Kopf und denken sich: Hättste dir halt mal vorher Gedanken drum gemacht. Stattdessen bin ich jetzt angepisst, dass ich Fotos von jemandem mache und die Person die Fotos – zwar mit meiner Erlaubnis – auf Facebook nutzt, aber es A) nicht für nötig hält mich zu verlinken und B) die hochauflösenden Bilder mit -wasweißichfürscheißapps- bearbeitet hat und sich in den Kommentaren unter dem Bild über die Qualität lustig gemacht wird. Sieht wohl so aus, als ob ich nicht drumrum komme ab jetzt nur noch Verträge abschließen muss. :x Wenn ich mit Summer Lee Fotos mache, dann muss ich nicht an solche Dinge denken – bei uns klappt das immer prima! :D Vielen Dank auch für diese Fotos =).

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Traumtagebuch #01 – Parallelen zwischen Realität und Gedankenwirrwarr

Die Nacht vom 08.09. auf den 09.09. – Ich erinnere mich nur an einen einzigen Traum. Vielleicht war er nur ganz kurz, vielleicht dauerte aber auch die ganze Nacht lang – das weiß ich nicht. Ich habe geträumt, dass ich wieder zur Schule muss. Das habe ich letztens schon geträumt – das mir mein Abitur aberkannt wurde und ich mit 24 wieder die Schulbank drücken muss. In diesem Traum hatte ich sogar schon meinen Stundenplan – aber dieses mal wurde mir mein Abi nicht aberkannt, dieses mal musste mein gesamter Jahrgang von damals noch einmal in die Schule, weil uns das Fach Erdkunde gefehlt hat und wir das alle nachholen müssen – so ohne zu meckern. Anstatt also in die Vergangenheit zu reisen bin ich also dabei einer imaginären Verpflichtung nachzugehen – mit meinen jetzigen Mitteln. Anstatt von der Haustür meiner Eltern zur Bushaltestelle zu laufen, steige ich die Treppen von meiner Wohnung runter und steige ins Auto. Vorher bin ich noch gefühlt stundenlang auf der Suche  nach dem Raum in dem ich Unterricht haben werde. Ach – und außerdem darf ich ich nicht die Nudeln mit Pesto, die ich gestern gekocht habe (um sie eigentlich in der Uni zu verspeisen), vergessen. Als ich nach zig Versuchen und mindestens schon 2 geschwänzten Unterrichtsstunden (wie rechtfertige ich es eigentlich, dass ich geschwänzt habe? Und vor allem vor wem? Juckt doch gar keinen – ach verdammt, ich muss mir eine Entschuldigung schreiben) endlich auf die Reihe bekomme in der Schule anzukommen – ja da habe ich Erdkunde. Mit allen Mitschülern von früher. Und einem Glatzkopf, den ich im Traum total gut kenne, aber nach dem Aufwachen erinnere ich mich daran, dass das kein Mitschüler von damals war, sondern ein Bekannter, dem das Restaurant gehört, in dem ich regelmäßig essen gehe. Witzig, wie sich mein jetziges Leben mit den Erinnerungen und Personen von früher mischt. Wird vielleicht auch mal wieder Zeit für ein Klassentreffen.
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Vielen Dank für die Bilder an Digital Deezign.