Half up, half down hairstyle – Lockenfrisur

Seit ich mir die Haare 2011 so kurz wie noch nie abgesäbelt habe, bin ich seitdem auch schon wieder am züchten. Mittlerweile sind meine Haare schon fast wieder so lang wie früher – nur ohne Spliss. Denn dieses mal bin ich fleißig dabei mir monatlich meine Spitzen zu schneiden und ich färbe auch nicht mehr so wild rum wie früher. Das geile an langen Haaren sind die Möglichkeiten, die man damit hat. Frisurentechnisch bin ich absolut kein Profi und ich brauche gefühlte 1.000 Versuche, wenn ich eine neue Frisur ausprobieren möchte, aber ab und zu überkommt es mich und ich hab Lust ein wenig rumzuprobieren._MG_1287

Für diese Frisur braucht man:

  • ein Haargummi
  • ca. 6 Haarklammern / Bobby Pins
  • ein Glätteisen – ich verwende hierbei den ghd Professional Styler aus der Bird of Paradise Collection*


Als erstes trennt man sein Deckhaar von den restlichen Haaren in einem Verhältnis von ca 1/3 zu 2/3 ab und bindet den unteren Teil mit dem Haargummi einen Zopf. Das Deckhaar wird dann hälftig nach rechts und links aufgeteilt. Anfangend auf der linken Seite trennt man sich 2 dünne Haarsträhnen [ A und B] ab und zwirbelt diese um ihre eigene Achse. Mit der vorderen Strähne nimmt man eine weitere Haaresträhne [C] auf und fügt diese zusammen [A+C]. Mit der “neuen” Strähne [A+C] zwirbelt man die Strähne [B]. Dieser Prozess wird so lange auf einer Seite wiederholt bis alle Haare eingezwirbelt sind. Die Haare dann mit zwei Haarklammern hinter dem Ohr fixieren. Eine dritte Klammer kann man [muss man aber nicht] verwenden, um die Strähne mittig zu fixieren. Das gleiche wird auf der anderen Seite des Kopfes wiederholt.

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Im Folgenden löst ihr euren Zopf auf. Wer seine Haare lieber glatt haben möchte, kann die Frisur so belassen. Ich finde den Look mit ein paar Locken oder Wellen aber schöner :) Ihr kennt doch sicherlich den Trick sich Locken mit einem Glätteisen zu machen, oder? Strähne abtrennen, Glätteisen ansetzen, Glätteisen um 90° drehen und langsam die Strähne entlanggleiten lassen. Da eine verbale Anleitung meist etwas schwieriger zu verstehen ist, habe ich auch noch ein Video für euch =).
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*Das Produkt wurde mir kosten- und bedingungsfrei zur Verfügung gestellt.

Ein Schuh für jeden Anlass

Ein Schuh für jeden Anlass. Ein Anlass für jeden Schuh? Ich glaube ich kaufe Schuhe schon bevor ich einen Anlass dafür habe und es dementsprechend mehr Schuhe als Anlässe gibt. Aber eigentlich hat jeder so seine Vorlieben oder? Die einen sammeln eben Schuhe, die anderen Computerspiele und und und. Das Hochgefühl, was man bekommt, wenn man seinen neuen Schatz in den Händen hält und man – auch wenn es draußen schweinekalt ist – so stur ist und seine neuen Cut-Outs (!) oder Heels unbedingt tragen und ausführen muss. Trotz der hohen Anzahl der Schuhpaare in meinem Schrank wird immer fleißig rotiert und so bekommt jedes Paar seine Portion an Aufmerksamkeit. Morgens beim Sport, tagsüber bei der Arbeit, das Date am Abend oder der Ausflug am Wochenende. Am liebsten trage ich eigentlich Boots oder Slip-On. Bequem, aber stylish. Manchmal dürfen’s aber auch die Mörderheels sein mit denen man sich selbstbewusst und super fühlt, auch wenn man nach einer durchtanzte Nacht dann doch froh ist ins Bett zu fallen und sich zu entspannen. Und weil Schuhe super sind und man gar nicht genug davon haben kann, gibt’s es einen kleinen Clip auf meinem Youtubekanal dazu :)

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Was du auf der Nase trägst

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Brillen, Kontaktlinsen und Sonnenbrillen. Bisher beschäftigten mich eher Nummer 1 und 2. Meine erste Brille bekam ich mit 7 oder 8 – zwischendrin habe ich im Vietnamurlaub eine Lesehilfe im Meer verloren und irgendwann bin ich zwischendrin auf Kontaktlinsen umgestiegen, um dann letztendlich doch wieder zurück zur guten alten Brille zu finden. Sonnenbrillen finde ich in allen Formen und Farben toll, trage sie aber nur gelegentlich, wenn ich mich mal überwinden kann meine Linsen einzusetzen. Und wenn, dann auch nur die weichen – die sind dann doch ein ganzes Stück bequemer als die harten Linsen. Ich habe im Laufe meines Lebens allerdings schon viel Geld auf den Tisch legen müssen, um meine Brillen & Linsen zu bezahlen.

Falls es einigen von euch auch so geht, habe ich eine kleine Überraschung – der Brillen, Kontaktlinsen, Parfum und Kosmetikartikel Anbieter MrLens und ich verlosen einen Gutschein i.H.v. 100CHF. MrLens ist ein schweizer Onlineshop, weswegen der Gutschein auch in schweizer Franken ausgewiesen ist. Bei den meisten Gewinnspielen, die ich veranstalte ist es so, dass nur Deutsche mitmachen können. Dieses mal ist mein Giveaway aber für Deutschland, Österreich und die Schweiz offen =).

Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr folgende Bedingungen erfüllen:

  • Ihr tragt euch mit eurer E-Mailadresse in das Rafflecoptertool ein (die E-Mails werden zum Zweck der Kontaktaufnahme bei Gewinn verwendet und nicht weitergegeben).
  • Ihr seid volljährig.
  • Teilnahme weltweit offen
  • Ihr könnt mir in die Kommentare euer Wunschprodukt verlinken. Ich persönlich würde mich für eine der klassischen Pilotenbrillen von Rayban entscheiden.

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Danke für die Bereitstellung des Gutscheines MrLens.

Mit dem Hund im Urlaub

Was war das bloß für ein Chaos – aber ein gutes und lustiges Chaos. Mit dem flauschigen Vierbeiner nebendran. Normalerweise sehe ich Danou nur dann, wenn ich meine Eltern besuchen gehe. Etwa 1-2 mal die Woche. Da wir dieses mal aber zusammen im Urlaub waren, hatte ich die kleine Flauschekugel täglich zum schnuffeln da. Auf dem Hinweg war es schon so, dass er entweder mal bei uns mitgefahren ist oder bei meinen Eltern. Angekommen spielte er den ganzen Tag lang mit den anderen Hunden aus der Familie bis er abends – nach dem Spaziergang am Strand – so fertig war, dass dann Schmusestunde angesagt war. Grundsatz dabei ist, dass er immer zwischen den Beinen liegen möchte. Wie ein Donut – eingerollt zwischen O-Beinen. Wenn man noch ein wenig Lesen möchte ist das kein Problem – nur bekommt man bei dieser sexy Pose ( ;) ) irgendwann auch Krämpfe am Popo – da war ich ja dann froh drum, wenn er nach einer Stunde doch in sein Körbchen abgedampft ist. Außer in der letzten Nacht – da hab ich mir gedacht: Ok – warteste noch, bis er in seinen Korb kriecht. Dann bin ich aber weggedöst und er blieb auf dem Bett. Mal war mein Fuß in seinem Gesicht, mal war sein Arsch auf meinem Bauch, mal lag sein Bein auf ihm drauf und am Ende hat er meine Waden abgeschlabbert. *Flauschiger Freudenschrei* Also nicht, wegen dem Geschlabber, aber sonst ist er immer abgehauen und das war doof T-T
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Entwicklungsängste und Stillstand

  • Du machst das echt gut! Dafür, dass du erst angefangen hast.
  • Das machst du wirklich prima! Dafür, dass [insert random…]
  • Deine Fotos find ich toll! Dafür, dass du zum ersten Mal aktiv Fotos gemacht hast._MG_1157

Ein Lob, ein Kompliment, aber irgendwie auch ein Dämpfer. Das ist wie “Du siehst toll aus – für dein Alter!” – Man traut dir als Anfänger halt noch nicht soviel zu wie dem Profi. Man mutet dir noch nicht soviel zu wie dem Profifotografen, aber du willst gleich alles, du willst gleich Anerkennung von oben für das was du tust. Aber momentan kannst du dich noch auf deinen Welpenschutzlorbeeren ausruhen und die “Ist halt das erste mal gewesen”-Karte spielen. Aber was, wenn die verspielt ist? Für den Anfang – alles prima! Aber, was, wenn man irgendwann nicht mehr am Anfang steht? Was, wenn man etwas dann schon zum 100.ten mal gemacht hat. Was, wenn alles stehen bleibt und du dich gar nicht mehr veränderst und kaum noch dazulernst? Die Lernkurve kann nicht ewig steil bleiben – nicht so wie am Anfang, wo du noch nichts weißt und soviel lernst und soviel aufnimmst und soviel umsetzt. Was, wenn du dich nur noch im Kreis drehst und gar nicht mehr weiterentwickelst? Was, wenn die Erwartungshaltung plötzlich eine ganz andere ist und du nicht mehr vom Welpenschutz profitieren kannst?

[quote]What if I stop improving?[/quote]
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Ich freue mich unglaublich über Lob – egal ob beruflich oder bzglst. meiner Hobbies, aber ich habe – schon immer – irgendwie Schwierigkeiten damit genau das auch anzunehmen. Weil ich weiß – andere machen’s besser. Weil ich denke: “…dafür, dass du [insert random phrase from above]” oder “Die wollen doch nur nett sein!” oder “Ist doch selbstverständlich!” – Mir wurde gesagt, dass ich daran arbeiten müsse und das tue ich und ich glaube, dass das ein Arschtritt in die richtige Richtung ist. Ich predige jedem, der es hören will, dass er mit ein wenig Arroganz seine Fähigkeiten selbstbewusst realisieren und präsentieren soll, aber selbst muss ich mich dazu zwingen es zu tun. Aber je öfter ich mich dazu zwinge etwas zu tun, was ich nicht gut kann und worauf ich eigentlich gar nicht so wirklich Lust habe, desto besser werde ich. So hab ich Klavier spielen gelernt. So hab ich Freunde gefunden – weil ich irgendwen angequatscht hab, obwohl das manchmal Überwindung kostet. So hab ich meinen Standpunkt im Leben manifestiert. Bungee Jumping? Ich würde während dem Sprung noch vor Angst brechen, aber wie geil ist das denn, wenn du die Erfahrung mit auf deiner Liste aufnehmen konntest? Wie spannend es sein kann Dinge zu tun, die absolut nicht bequem sind? Es ist gemütlich nur zu Hause zu hocken und Serien zu schauen, aber wenn dann die Welt stehen bleibt, dann reiße ich lieber die Grenzen meiner Comfort Zone ein und dringe in Gewässer ein, die ich vorher nicht gekannt habe. In Welten, die mich voranbringen und die Zeilen meiner Lebensgeschichte schreiben. Kein Bock nur Sesselpupser zu sein, keine Lust nur meine Zeit abzusitzen und zwei mal im Jahr Urlaub vom Alltag zu haben. Die Wellen kommen und gehen und bewegen sich stetig. Selbst eine gefährliche, scharfe Glasscherbe wird durch die stetigen Bewegungen des Meeres irgendwann zu einer glänzenden Murmel.
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