BloggerEvent Weleda in Schwäbisch Gmünd 2011
Heute war es also soweit – Weleda öffnete mir und einigen anderen Damen und einem Herren die Pforten in ihr Reich. Genauer genommen, kann jeder eine Führung, einen Erlebnistag und vieles weiteres bei Weleda buchen und das gleiche wie wir erleben. Dazu später mehr. Ich bin bereits einen Abend vorher angereist – was zur Akklimatisierung durchaus hilfreich war – auch wenn ich nicht lange Zug fahren musste. Untergebracht wurde ich im Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, welches mich auf Grund seines netten und aufmerksamen Personals und dem “mir-fehlt-hier-nichts”-Feelings überzeugt hat. Da ich schon gegen 19 Uhr angekommen bin, hatte ich also noch eine Menge Zeit(schließlich will man mit Anfang 20 noch nicht um diese Uhrzeit ins Bett gehen). Also ging es an die Stadterkundung mit einigen Freunden. Die Königsstraße hoch und runter, Calamaris, Eis und Bubble Tea (fragt mich nicht wieso das in jedem Post auftaucht – wahrscheinlich denkt jeder, der mich trifft, dass er mit mir BT trinken muss und ich sag da sowieso nie nein xD ). Ich bin dann also gegen 1pm ins Bett gegangen und konnte – trotz des sehr gemütlichen Bettes – leider nicht so gut schlafen, weil ich unheimlich aufgeregt war. Am nächsten Tag bin ich – mit noch 13 anderen Teilnehmern vom Weleda-Busshuttle abgeholt worden, wo wir von Stuttgart aus ca. 45 Minuten nach Schwäbisch Gmünd gefahren sind. Dort angekommen wurden wir begrüßt und haben unsere Sachen abgelegt. Die darauf folgende Führung durch den Heilgarten habe ich auf vielen, vielen Fotos festgehalten.
Die 22 Hektar großen Felder zeichnen sich durch ihre umwelt-und tierfreundliche Bepflanzung aus. Es werden keine Pestizide zur Schädlingsbekämpfung verwendet. Stattdessen steht jedem sogenannten Schädling ein Nützling entgegen – was ich persönlich ganz lustig fand. Denn die Enten auf dem folgenden Bild hatten quasi den Job – neben dem Planschen im Teich und dem Schnarchen in der Sonne – Schädlinge zu bekämpfen – in diesem Falle Schnecken, die die Pflanzen sonst fressen würden.

Die Heilpflanzen bei Weleda gedeihen in einer Umgebung, die der natürlichen so nahe wie möglich sein soll – so werden zum Beispiel die Setzlinge zum Herbst hin mit Laub aus der Region bedeckt, damit sie vor der Kälte des Winters geschützt werden. Das Wachstum der Pflanzen wird nicht künstlich beschleunigt – so werden z.B. keine künstlichen Düngemittel verwendet. Was ich noch dazu sagen muss: Es werden insg. ca. 50% der in den Weledaprodukten verwendeten Pflanzen in Deutschland bzw. auf dieser Anlage gepflanzt – z.B. werden Granatäpfel in der Türkei gepflanzt, da die Witterungsbedingungen hier dafür nicht geeignet sind. Bei importierten Waren wird genauso viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, wie bei hier produzierten Waren. Die Lieferanten werden geprüft und es wird festgestellt, ob sie denn den Anforderungen von Weleda entsprechen.
Damit der Boden fruchtbar bleibt, wird viel Zeit und Liebe in die Herstellung und Bewirtschaftung der Felder investiert. Wird eine der Heilpflanzen – wie zum Beispiel die Calendula – gepflanzt, so ist der Boden nach der Ernte bereit für die Gründüngung. Die Gründüngung ist eine natürliche Methode zur Bodenverbesserung, in der in diesem Falle z.B. Klee verwendet wird. Der Klee schlägt seine Wurzeln tief in die Erde – im Querschnitt der Wurzelkästen (von denen ich jetzt leider kein Foto habe), kann man sehen, wie teif und vernetzt die Wurzeln des Klee’s in die Erde wachsen und somit viel Zwischenraum für Luft entsteht. Die Erde wird gelockert, es kann Stickstoff in die Zwischenräume gelangen, der für das Wachstum der Pflanzen wichtig ist.



Für die Pflanzenwelt ist also genügend gesorgt – aber auch die Tierwelt fühlt sich sichtlich wohl im Weleda-”Resort” – möchte ich schon fast sagen – neben den vorhin genannten Enten, ist für ein Insektenhotel aus natürlichen Ressourcen und einen kleinen Bienenstock gesorgt. Außerdem habe ich einen Hasen über die Felder huschen sehen und ein kleines Vogelei auf der Wiese finden können.

Auch die Mitarbeiter bzw. bereits pensionierte Mitarbeiter haben voller Elan von ihrem Unternehmen, ihrer Arbeit und den dahergehenden Produkten erzählt, dass man doch behaupten kann, dass Weleda ein Unternehmen ist, dass nicht nur nach außen hin Wert auf Harmonie und Dynamik legt – sondern dies nach Innen auch lebt.
Nach dem Rundgang im Heilpflanzengarten sind meine Füße reichlich nass geworden, da wir auch viel durch Gras gelaufen sind, dass noch feucht vom Regen der vorigen Nacht war. Auch dafür wurde Vorsorge getroffen. Bei einem Ringelblumen-Citrus-Fußbad haben wir uns von der Führung bei prallem Sonnenschein (Für mich ist das immer ziemlich anstrengend, wenn die Sonne scheint und ich keine Kopfbedeckung habe, weil dunkle Haare sich unheimlich stark erhitzen, auch wenn es nicht gerade 30°C sind – das kennen die meisten Brünetten/Schwarzhaarige bestimmt ^^) erholt. Übrigens fand ich das Citrusbad echt toll – ^^.
Nach dem Mittagessen – Kräuterhühnchen mit Kartoffeln und Gemüse und einem Nachtish, den ich nicht definieren kann, der aber ziemlich lecker war – haben wir die Produktreihen Iris (ab 14/21-28), Wildrose(ab 28-42) und Granatapfel kennengelernt – wobei Granatapfel mein Favorit ist (obwohl es laut der Weleda eigentich für Frauen ab 42 ist haha xD – egal, dann teil ich mir meine Creme halt mit Mami). Zu Anfang des praktischen Workshops ging es los mit Mandel-Gesichtspflegeöl – wir sollten uns das Augenmakeup entfernen – was mich ziemlich skeptisch gemacht hatte, da ich immer wasserfestes MakeUp trage (außerdem hatte ich eigentlich gar keine Lust mich abzuschminken – aber ich wollte keine Spielverderberin sein – ich hab dann für jedes Auge 2 Wattepads gebraucht – und die Augen waren hinterher, ohne unangenehmes Brennen oder Juckreiz gereinigt. Weiter ging es dann mit Gesichtsreinigung, Pflege, Massage und Maske – was für das Gesicht abwechselnd ein warmes und kühl/erfrischendes Erlebnis war. Was mich überrascht hatte war die Maske – ich bin ja Allergikerin und gegen Frühblüher allergisch, besonders gegen die Birke (bzw. die Pollen) und halte mich idR dann fern von allem, was Birke beinhaltet. Die Irismaske, die ich ausprobiert hatte, hatte aber Extrakte der Birkenrinde in den Inhaltsstoffen dabei – trotzdessen habe ich keinerlei Juckreiz oder sonstige Unannehmlichkeiten gespürt – wieder was gelernt
Insgesamt kann ich dazu sagen, dass ich mich sehr gefreut habe, dabei sein zu dürfen und dass ich mich sehr wohl gefühlt habe. Nun meine Frage an euch: Besteht Interesse an den Weleda-Erlebniszentrum-Angeboten? Ich habe nämlich einige Flyer mitgenommen und würde sie bei Nachfrage auch nochmal abfotografieren und bloggen. Außerdem haben wir noch ein Gesichtsmassagemanual bekommen, was wir ausprobiert haben und dass ich euch bei Nachfrage auch gerne weitergeben würde.









