Made by You Service von Butlers

28 Jun
28.06.2012

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Im vorigen Blogpost konntet ihr schon von meinem kurzen Trip nach Köln lesen. Da ging es um den Besuch bei Butlers allgemein. Der Hauptfokus der Veranstaltung war, dass man sich kennenlernt bzw. wir das Unternehmen kennenlernen und ein reger Austausch was das Online-“Leben” angeht stattfinden konnte. Als Überraschung haben wir den Made by You Service von Butlers ausprobiert. Morgens bestellt – Nachmittags abgeholt. Die Jungs von Stickvogel besticken dabei so ziemlich alles, was bestickbar ist – ganz getreu ihrem Motto :) Wer sich selbst was sticken lassen möchte, kann das über Butlers Onlineshop tun – überall wo “Made by You” dran steht, da ist auch Made by You drinne :) Das individualisieren von Produkten ist mittlerweile für unsere Altersgruppe total interessant geworden – denn manchmal denkst du dir: “Was soll ich bitte an jemanden schenken, der schon alles hat?” However – einige Beispiele habt ihr sicherlich schon bei S. gesehen :) – Übrigens hab ich das wunderbare Talent, mir etwas aussuchen zu dürfen und dann doch auf das neidisch zu sein, was sich jemand anderes ausgesucht hat -_- (geht mir im Restaurant immer so xD und ging mir auch bei diesen coolen Regiestühlen so :) ) – Nein quatsch, ich bin total happy – ich habe mir nämlich eine Schürze besticken lassen – Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich unheimlich gerne koche – Wer in meinem Kopf hineinsehen kann, der weiß, dass ich am liebsten Kochvideos drehen würde – und mit dem neuen Dress wäre jawohl schon mal ein Schritt in diese Richtung getan :)




Butlers BloggerEvent in Köln 2012

24 Jun
24.06.2012

Allgemeines
Alles Schöne für Ihr Zuhause – Made for your home. So lautet das Motto von Butlers. Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Einladung von Butlers erhielt. Das bedeutete für mich ein Besuch in Köln, um wieder etwas schönes zu erleben. Noch mehr habe ich mich gefreut, dass ich Summer mitnehmen durfte und wir gemeinsam nach Köln fahren konnten. Hierbei ging es nun um eine Einladung für Onlineredakteure und Blogger in die Zentrale von Butlers in Köln. Das Kölner Unternehmen “Butlers” hat sich in den Innenstädten deutscher bzw. europäischer Metropolen und somit auch in den Köpfen der Menschen, die tagtäglich dort unterwegs sind, als kreativer Inneneinrichtungsexperte etabliert. Bis zu 150 Filialen (Stand 2010) sind deutschland – und europaweit – u.a. in Spanien oder den UK vertreten.

Eltern machen sich Gedanken, um die Einrichtung des neuen Kinderzimmers – Das Kinderzimmer muss Teenagergerechter werden – Die Kinder werden erwachsen und ziehen in ihre erste eigene Wohnung – Die jungen Erwachsenen bekommen Ihrerseits Kinder. Butlers Zielgruppe zieht sich also durch ganze Generationen und für jede Generation lässt sich etwas eigenes, kreatives und individuelles finden. Sei es für den Wohnbereich, das Schlafzimmer, die Küche oder das Bad. Jedes vertriebene Produkt von Butlers könnte sein potentielles zu Hause bei einem meiner Leser oder auch mir selbst finden.

Die Veranstaltung selbst

Also – wir waren also für die Bloggerveranstalung in Köln eingeladen. Nun, wir kamen zu spät – das war schonmal etwas unangenehm in Anbetracht der Tatsache, dass wir dem Geschäftsführer gegenüberstehen würden und der sicherlich seine Zeit besser zu verwenden weiß, als mit warten. Nichts destotrotz kam die Bahn dann irgendwann in Köln an und es ging zur Zentrale. Erster Punkt der Agenda war das Ausprobieren des Made by you-Services. Das Prinzip ist ganz einfach – Man sucht sich ein Produkt aus und lässt es dann mit einem schicken, individualisierten Schriftzug besticken – die Jungs von Stickvogel – denn die übernehmen die individualisierten Stickereien für Butlers – Was ich mir habe sticken lassen, zeige ich bei Gelegenheit noch. Wir haben das als erstes gemacht, weil wir später ins Lager gegangen sind und geschaut haben, wie das mit dem Besticken funktioniert ;).

Wilhelm Josten – Gründer und Geschäftsführer von Butlers – hat uns das Konzept Butlers und die Zielrichtung des Unternehmens näher gebracht. Um ihn kurz zu sinngemäß zu zitieren: “Das Ziel von Butlers ist es, gute Sachen für viele erschwinglich zu machen.” und “Wir wollen durch einzigartige Produkte verzauben.” – Klar, nette Aussagen – aber was bedeutet das konkret? Als konkretes Beispiel kann die Zusammenarbeit zwischen Butlers und Disney fungieren – Die Mickey Mouse Kollektion wird Anfang September diesen Jahres noch in den Läden erscheinen – Hauptaugenmerk bei den Verhandlungen lag dabei auf die Eigenständigkeit Butlers – das bedeutet, dass Butlers die Designs alle selbst entwickelt und entworfen hat, um Überschneidungen mit anderen Unternehmen zu vermeiden. Wir durften uns bereits einige Muster anschauen – die doch wirklich sehr herzig aussahen. Ein Notizbuch konnten wird als Muster auch mit nach Hause nehmen – Ihr könnt hier schon einige Designs sehen :)

Ein weiterer Punkt bei dem Butlers ganz stark auf Individualisieren setzt ist zum einen – wie jedes Weihnachten – der eigenst zusammengestellte Weihnachtsbaum – über den ich aber bei Zeiten noch einmal berichten werde – Juni ist schließlich noch Sommerzeit :). Zum anderen greift der Individualisierungsansatz, wenn man sich den im Herbst erscheinenden Butlers – Möbelkatalog betrachtet. An die 400 Wohnstücke werden im Katalog erscheinen und vertrieben werden – Jedes einzelne davon sorgfältig ausgewählt – Ich hatte mich im Lager schon in einen Schminktisch und einen total coolen Schrank im Vintagestyle verliebt :D Das Konzept Wohnungskatalog wird zudem begleitet über das Onlineportal von Butlers – Das bedeutet: Möbel in den Warenkorb online und zack nach Hause geliefert – Wer sich vorher den Schrank oder den Stuhl lieber in Echt anschauen möchte, bevor er einem dann doch nicht gefällt – der kann auch in einer der Filialen gehen – die sind ja glücklicherweise meistens sehr zentral zu erreichen. Laut Statistik soll es nur eine 6%ige Rücklaufquote geben, also werden die meisten Kunden ja wohl doch zufrieden sein? :)


Nach dem Vortrag ging es erstmal zum Mittagessen – was meint ihr, wie komisch man angeschaut wird von erfahrenen PR-Leuten, wenn plötzlich die Kameras ausgepackt werden und das Essen fotografiert wird? :P Anyway – sehr angenehmer ChitChat mit den Damen und Herren am Tisch – darunter Suki und Trace von Honey and Milk, Luciana von Luziehtan und Summer. Später habe ich auch den Wohnprinzen kurz kennengelernt – aber wir ein recht straffes Programm hatten, war es schwierig sich mehr auszutauschen. Übrigens war ich an dem Tag ein wenig durch den Wind – kam soweit, dass ich auch mit Summer irgendwie zusammengestoßen bin (siehe oberes Bild) – da fliegen mir grad ein paar Vögel und Viecher vor Augen rum – gut dass das keine Beule gab! :)
Nach dem Mittagessen wurde uns dann noch kurz ein neues Projekt, welches in Kooperation mit dem Designer Mark Northest entstanden ist, vorgestellt. Dazu werde ich bei Gelegenheit einen extra Blogpost verfassen – weil ich denke, dass die Motive so viel besser zu Geltung kommen :). Danach sind wir ins Butlers-Lager in Neuss gefahren – einmal um das Ausmaß zu sehen und um unsere bestickten Bestellungen abzuholen und um wiederum ein Produktkatalogshooting mit anzuschauen.

Yeah Yeah – nobody looks into the camera, but me. ;D – Ja ich war so “hierhierhier bin ich, hier hier hier!!??”


Das hier ist eine der Stickmaschinen :) Die Girls von Honey and Milk haben da gerade ihre Stickerei erstellt bekommen ^.^


Und hier ist noch ein kurzer Einblick in das “Shooting” :) Vielleicht entdeckt ihr das Bild ja dann im Herbstkatalog von Butlers? Oben sieht es ganz normal aus – wie ein Kinderzimmer – schaut man auf den Boden – überall Equipment vom Feinsten ;D

Naja, was haben wir den ganzen Tag getan – *tipp*tipp*tipp*tipp*tipp*tipp*tipp*tipp*tipp* ich hab nichtmal gemerkt, dass mich jemand fotografiert und hab mir keien Mühe gegeben en Bauch einzuziehen – nyahaha- einfach weggschnitten – xP Übrigens finde ich meinen Armschmuck mindestens genausostylish wie den von Summer *hust* ;D Da kann ich doch definitiv mithalten :)

Pictures Overload – Instagram

17 Jun
17.06.2012


Ok – auf meinem Handy hat sich unheimlich viel Kram angesammelt, der für aufgegliederte Blogposts eigentlich nicht so viel herhält – in der Masse aber eigentlich ganz gut wirkt :) Bzw. eigentlich hab ich fast nur Essensbilder XD Was größtenteils auch daran liegt, dass meine Freunde und ich eine Lieblingsbeschäftigung teilen: Kochen, Essen und Quatschen :) Auf den Bilder hier oben könnt ihr von links nach rechts / oben nach unten sehen: mein Geburtstagsgeschenk von Schatz – passend zum Ring, unsere Tischgrillaction bei einem Kumpel – mit offenem Fenster und Ventilator xD, Udonnudeln mit Lachs bei MoschMosch,Grillerzeugnisse, meine Motorradmitfahrausrüstung, DER Schokohimmel schlechthin (gibt es in der Metro im Gefrierfach *_*), gebackenes Huhn von MoschMosch, eine Hand mit Stäbchen xD ja also den Rest sieht man unten – wir haben nämlich mit Stäbchen gegrillt, da ist ein Fotosessionbild und noch ein Outfit :) Ich trage hier übrigens meine Lieblings Schuhe. Wenn man mal keine Lust auf Ballerinas hat, dann müssen Highheels her!!! Momentan spare ich auf Heels von Guess.

Hier links: Der leckerste Burger, den ich jemals aß (selbtgemachtes Brot, Fleisch frisch durch den Wolf gedreht, individuell wählbare Zutaten und göttliche Knobisauce), nochmal der Tischgrill, das Motorrad von meinem Freund, Sahne *_*, ein EbiBento für die Uni, Outtakes mit Summer, Erdbeeren, die Luminale und ein Hotpotessen.

Noch einzwei Outtakes, Bentoinhalt, Outfit, Filetsteakburger, Pollockstreichen!, Glasnudelsalat von MoschMosch und Gyoza auch bei MoschMosch.

Und zu guter letzt: Cocktail by our personal bartender, meine 3 Kg Muffins für die Firma, RingLingLing ^_^, ich mit Perücke, mein Cateringservice für einen Freund, “vietnamesische” Pausenbrote xD, Spargelkrone mit Garnelen, und Minime Tila :)

Tofu als Fleischersatz – Die ewige Diskussion

12 Jun
12.06.2012

Um es vorweg zu sagen: Ich kritisiere hiermit in keinster Weise die vegetarische/vegane Lebensweise – ich kritisiere hiermit das Missverständnis der westlichen Gesellschaft über ein Produkt, dass als “für Vegetarier” abgestempelt wird und die somit auftretende Fehlwirkung und Missinterpretation eines Produktes, weil ich denke, dass durch diese Falschinformation viele Menschen Tofu abgeneigt sind und es als “Öko/Veggyzeug” tituliert wird.

Wie einige schon gemerkt haben dürften – beschäftige ich mich auf meinem Blog am meisten mit Dingen, die ich im Leben aufschnappe und die an mir hängen bleiben. Meistens triggern irgendwelche Aussagen oder Diskussionen in meinem Umfeld die Blogposts – meistens kotze ich mich aus über die Unwissenheit oder Impertinenz mancher Leute – Manchmal möchte ich informativ wirken und ein anderes Mal gibt es nur ein simples Gedankentralala meinerseits. Die Tofudiskussion ist eigentlich eine, die ich ganz gerne führe, weil ich denke, dass sie sowohl interessant, als auch deliziös ist *_* [fancy word alert]. In meinem Umfeld oder generell in Deutschland (vielleicht auch in anderen westlichen Ländern – ich weiß es nicht), wird Tofu als Fleischersatz vermarktet und meiner Meinung nach völlig misskategorisiert.Es gibt Tofuwürstchen, Tofugeschnetzeltes oder Tofusonstirgenwaswassonstausfleischist [samt ganz vielen Ekel-Geschmacksverstärkern] abgepackt im Supermarkt zu kaufen. Tofu wird oft automatisch als Vegetarieressen abgetan. Wenn Tofu so dermaßen als Fleischersatz vermarktet wird, dann ist es doch kein Wunder, wenn überzeugte Fleischesser eine gewisse ablehnende Haltung hegen und Tofu für sich selbst überhaupt nicht entdecken oder akzeptieren wollen. Aber liebe Marketingangestellten aus der Lebensmittelgroßindustrie – Tofu gibt es in x Sorten und Varianten – sei es in der Vorspeise, Haupt- oder Nachspeise. Also kann es ja wohl kaum Fleischersatz sein, wenn es sogar im Nachtisch verarbeitet wird? Ok Tofu ist – wie Fleisch – sehr Eiweißhaltig – ist Käse aber auch und trotzdem wird Käse anders vermarktet.

Ich finde es sehr schade, dass man Tofu zum Fleischersatz benannt hat, wo es doch weitaus mehr wundervolle Tofu-Rezepte gibt, die auch Fleisch mit einbeziehen. Alle, die Tofu noch nicht richtig zubereitet bekommen haben, sagen: “Hey, das hat gar keinen Eigengeschmack” – Sorry, das ist kein Argument. Pangasiusfilet schmeckt nach nichts und es wird in deutschen Kantinen am meisten verarbeitet, paniert und mit Remoulade vollgeklatscht. Nudeln schmecken ohne Soße auch nach nichts, Reis schmeckt besser, wenn man irgendwas noch dazu isst und niemand würde auf die Idee kommen ein Brot ohne jeglichen Aufstrich zu essen oder einfach so in ein Stück Schweinebauch zu beißen. Natürlich muss man alles würzen – aber da gibt es doch überhaupt kein Problem? Nur um es nochmal deutlich zu machen: Tofu ist KEIN Fleischersatz – er kann als solches fungieren, muss es aber nicht. Tofu KANN Fleischersatz sein, Tofu KANN aber auch eine simple Beilage sein.

Wir essen Tofu zum Beispiel in einer leckeren Hühnersuppe als Einlage, frittiert mit Hackfleischfüllung, geschmort in einer Pfeffersoße samt Lachs, gerollt mit Schweinebauch oder mit ganz viel Gemüse und Hackfleisch gebraten – um nur über die Möglichkeiten der Hauptspeisen samt Fleisch zu sprechen – na klar essen wir Tofu auch vegetarisch, gar keine Frage – zum Beispiel zum Salat mit einem würzigen Dressing oder in einem Veggyeintopf mit Pilzen und anderem Gemüse. Und um allem noch einen Deckel aufzusetzen gibt es Tofu natürlich auch noch in der Süßen Variante: Heißer Seidentofu in Karamell-Ingwersauce oder zerstampft bei der Herstellung von Eis (Runny’s Video).

Deswegen kann ich es nie nachvollziehen, wenn mir jemand mit “Tofu esse ich nicht, weil das ist Fleischersatz” ankommt – weil diese Aussage einfach grundlegend falsch ist. Tofu ist für alle toll – nicht nur Veggies – also liebe Fleischesser, seid mal bitte offener und probiert ein paar Tofugerichte!

Hier gibt es ein paar Cookingvideos mit Tofugerichten – von herzhaft bis süß!!! Hier , Hier, Hier und Hier. Loose your prejudices pretty please?

Kultur lernt man nicht – Kultur lebt man

08 Jun
08.06.2012

Ich habe Freunde aus verschiedenen Kulturen, Glaubensrichtungen und mit verschiedenen Ansichten, die mich allesamt interessieren und für die ich in der Regel offen bin. Ich persönlich wuchs außerhalb des Hauses in Deutschland auf, innerhalb des Hauses in Vietnam. Nun eignet man sich natürlich Verhaltensweisen, Werte, Trends und sonst alles Mögliche an, was ja eigentlich unter den Punkt “lernen” fallen könnte. Ich definiere den Begriff “Lernen” in diesem Fall aber als ein aktives Lernen – ein gezieltes Suchen und Aneignen von Informationen – wie man in der Schule Fakten und Vokabeln lernt, so lernt man als Außenstehender die Kulturen anderer (vorerst) kennen. Das heißt, ich kann meine Freunde fragen, warum ihre Eltern bestimmte Dinge verbieten – ich kann Nationalgerichte, -Musik , -Kunst alles in Google recherchieren – aber eigentlich finde ich, gibt es einen noch viel tiefer gehenden Teil von Kultur, den man erst kennenlernt, wenn man Sie “lebt”. Den Teil, den man aktiv nicht lernen kann – der unsichtbare Teil. Wisst ihr was ich damit meine? Ich finde es unheimlich schwierig, so etwas festzunageln und genau zu definieren, aber Fakt ist: “ES ist da.” ES kann ganz klitzekleine Dinge im Alltag beinhalten.

Grund für diesen Blogpost ist eine saudämliche Aussage einer Bekannten. Ihr kennt Sie doch: Die Leute, die aus irgendeinem Grund irgendwann mal in die Asien-Fanship reingerutscht sind. Sie hören koreanische Popmusik, lesen japanische Mangas, gucken chinesische Doramas und liiiiieben vietnamesisches Essen. Finde ich cool – ich liebe es, wenn andere Menschen sich mit Asien beschäftigen, die Musik hören, vielleicht die Sprache lernen und dann das Land besuchen gehen. Ich habe durch diese Hobbies viele tolle Mädchen kennengelernt (u.a. auch BloggerInnen, die ich sehr schätze und deren Twitter ich permanent stalke ;D), aber es gibt EINE Personengruppe, die es übertreibt und die mich ja sowas von abstößt. Undzwar sind es die, die sich gezielt asiatische Freunde suchen – wer asiatisch ist, der ist natürlich cool – ich finde das das schon an Rassismus grenzt – auch wenn in einer “positiven” Ausprägung. Um damit auf die Aussage meiner Bekannten zu leiten (die übrigens auch gezielt alle meine asiatischen Freunde in FB added, ohne sie jemals persönlich kennengelernt zu haben):

“Ich lebe die asiatische Kultur viel mehr als du.”

Oh Yeah, tell me how you love Taeyang and 2ne1. Ohne Scheiß – ich bin die ALLERletzte, die jemandem asiatische Kultur oder sonstiges vorenthalten möchte und die ALLERerste, die dir alles (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) über mein Heimatland erzählt. Ich bin PRO was internationale Verpflechtungen angeht. Aber manche Strunzgirlies denken doch allen Ernstes, dass Sie interessiert an der “Kultur” eines anderen Landes sind, nur weil sie die gerade trendigsten Popbands kennen und ab und zu mal KimChi essen, oder was? Mein Gott, ist Tokio Hotel dann der Inbegriff deutscher Kultur? Ich berufe mich grundsätzlich auf ein Actio-Reactio – Ich gönne und dulde sehr gerne den Lebensstil anderer Menschen und bin auch offen dafür, solange die nur VON SICH erzählen und mir die Dinge erläutern, die SIE lieben. Ich hasse es aber, wenn jemand versucht, sich ÜBER mich zu stellen oder sich als “besser” oder “wissender” darzustellen. Ein Mensch der genießt, der schweigt und bedrängt keine – fast Fremden – mit seinem Fanatismus – wenn ich etwas genieße und liebe, dann muss ich es nicht jedem Hirni unter die Nase reiben (und wenn doch, dann blogge ich darüber und wen es interessiert, der kann das dann lesen). Deswegen spamme ich meine Freunde auch nicht mit irgendwelchem Scheiß zu. Und wenn eine Weiße (I am FULLY aware of my political incorrectness here!) meint, dass Sie einer GELBEN (such as my glorious self) einreden möchte, dass Sie GELBER ist, weil Sie sich ein paar Mal in etwas Gelbgewürz, und/oder [Insert Asian Yellow Stuff] – (Begriff hier synonym mit Popmusik, Serien, Essen etc. gewählt) gewälzt hat – dann krieg ich ja die Krise. Die gewählten Farben sind natürlich metaphorisch ausgesucht. Nur weil man die Lyrics von 2ne1 auswendig lernt und die momentanen Top Schauspieler in Asien beim Namen kennt, ist man nicht “interested in asian culture” – Seriously? Name ONE fucking City except Seoul in Korea without looking it up on wiki? Name one expression other than Saranghae? At least TAKE YOUR SHOES OFF, if you come into my home? Don’t go to an asian restaurant asking for knife & fork? At least know, that the food in front of my grandparents’ pictures is not for you to EAT? DON’T look at me like that, while I am slurping my soup! And even if you’re a freakin’ guest, get your fat ass up and at least pretend to help cleaning up the dishes (although no one would ever tell you to – u should know better). Wer Kultur will, der sollte sich erst einmal eine Ahnung von gewissen Verhaltensweisen haben, die so gepflegt werden und sich nicht nur auf die neueste K/C/J-Pop Single berufen.


(Random Picture to boost up the quality of dis Blogpost Aiya…)

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