Packing my bags

So langsam macht sich die Aufregung bei mir breit. Denn so langsam kommt die Sonne raus – was für mich äquivalent bedeutet, dass ich mich nicht mehr unter hundert Schichten Kleidung verstecken muss. Im Winter ist es mir schon beinahe egal, wie ich aussehe. Schicht über Schicht, Haare zerzaust durch Mütze und Schal, Finger sowieso in den Handschuhen und dicke Socken unter Stiefeln – keine Highheels möglich. Kleider und Röcke habe ich zwar trotzdem getragen, aber dann auch nur mit einer dicken Wollstrumpfhose – und irgendwie sieht das ja dann doch nach nichts aus, oder? Klar, man wird hier – wenn gerade der Frühling aufblüht – wohl kaum in kurzen Kleidchen und Röckchen rumrennen können, aber das ist mir momentan relativ schnuppe, weil ich meinen Koffer für Südenurlaub packe und mir es mit Sicherheit nicht nehmen lasse ein bisschen Haut zu zeigen. Ich weiß nämlich nicht, ob viel Zeit für Strand etc. bleibt. Wer also braun werden will, muss auch bei normalen Outfits Haut zeigen! Zumal ich sowieso der Käse schlechthin bin und auch nach einer Woche Dauersonne vielleicht einen minimalen Bikiniabdruck mit mir rumtrage. Das heißt also so langsam wandert das ein oder anderen Teil in den Koffer – vielleicht auch dieses hier? Ich trage einfach nur ein Tanktop H&M mit einem gepunktetem Rock von New Yorker. Ist eigentlich ein Hüftrock – aber meine Hüfte ist zu breit geworden – also ist es jetzt halt n Highwaistrock :3.
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Was meint ihr, zu kurz? Ich hab zu Hause ein bisschen angetestet: Sitzen, rumlaufen, flattern, hüpfen. Soweit ich beurteilen konnte war wohl doch noch alles bedeckt, was bedeckt sein musste. Entweder bleib ich hierbei und meinen alten Kombinationen oder ich schau mich dann vor Ort nach ein paar schönen Alternativen um. Trotz der Befürchtung, dass ich in Asien wohl kaum passende Kleidung finde, schließlich gilt dort eher Size Zero und Schuhgröße 36. Ein paar Röcke – zu finden bei Esprit – habe ich mir auch noch rausgepickt – mein absoluter Favorit ist dieser Rock hier:

Zugegeben – für den Urlaub eher ungeeignet, weil er nicht sehr gemütlich aussieht. Aber perfekt für den Bürojob im Sommer. Mir tut es ja immer im Herzen weh, wenn ich ein Kostüm oder so für die Arbeit kaufen muss – daher bin ich immer auf der Suche nach Kleidungsstücken, die man sowohl im Büro, als auch normal anziehen könnte. Je mehr Farbtupfer, desto besser. Hauptsache keine graue Büromaus! :)

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You looked better Online

Früher war Ich viel auf MySpace unterwegs. Ein Spruch blieb mir in Gedanken „You looked better online“. Myspace als Plattform für die Inszenierung eines Fake-Images. Mittlerweile abgelöst durch Facebook, Blogs und Youtube – hat die Aussage heute nicht weniger Korrektheit, als Sie es damals hatte. Damals noch eher auf das Aussehen bezogen, weil -aus Vogelperspektive geschossene- Bilder einen schlanker wirken ließen, als man tatsächlich ist, tonnenweise Makeup, Extensions und Piercings und schlechte Photoshopbearbeitung, die das schnöde eigene Aussehen gegen das einer Onlinediva eintauschten. Heutzutage wird auf Blogs und Fotos vermutlich genauso viel am Aussehen getrickselt. Zusätzlich wird auch fleißig am eigenen Image bzw. am eigenen Lifestyle oder einem Wertekonstrukt, dass kein bisschen Integrität ausstrahlt, gewerkelt. Mit jeder Aussage, jedem Blogpost und jedem Tweet, die entsprechende Blogger/Innen von sich geben, wollen Sie umso mehr ihr wirkliches ich verstecken, denn das ist wirklich furchtbar hässlich. Und es klappt. Denn die Leser, die „Fans“ – die lassen sich doch allzu gern davon blenden, was ihnen die Blogmädchen so vorspielen. Und alle anonymen Leute sind neidisch und haten nur. Wer einmal hinter die Fassade der Bloggermädchen gelunst hat, lacht sich bei jeder fortfolgenden Aussage ins Fäustchen. Und im Endeffekt dreht sich alles um die leidigen Themen Geld, Prestige, Authentizität und so weiter und sofort. Es ist völlig normal geworden sich selbst so zu inszenieren und die Leute in dem Glauben zu lassen, dass man in Echt ja auch wirklich so ist, wie man sich auf seinem Blog darstellt. Wahrscheinlich schreibt man mittlerweile auch so routiniert darüber, als das man selbst auch noch daran glauben vermag. Blogger müssen ehrlich sein. – wird ganz groß geschrieben, aber da gibt es dann die Betrügerin, die bei anderen Bloggern Geldschulden macht und sie monatelang nicht begleicht. Da tun Arbeitslose so, als hätten Sie eine Beschäftigung – und wenn Sie mal einen Aushilfsjob haben, dann wird auch drüber geredet – bloß nicht anmerken lassen, dass man stinkfaul ist. Ein noch viel häufiger auftretendes Phänomen sind auch noch die gesponsorten Blogger, die so tun, als würden Sie sich alles selbst leisten.

Ein weiterer Punkt ist der Konsum von Mini-Luxusartikeln en masse, damit man auch mal von dem ganzen Glamour was abhaben kann und immer was zum Vorzeigen hat. Hier mal ein Nagellack, da mal ein Lipgloss oder auch Modeschmuck – aber eine schöne Inneneinrichtung – darauf wird kein Wert gelegt. Ist ja nur das eigene zu Hause.

Wenn die kleinen Mädchen dann mal doch gespart haben und sich eine Luxustasche leisten konnten, wird diese dann so oft fotografiert und ausgeschlachtet, bis Sie keiner mehr sehen kann. Der Originalpreis wird immer noch extra dazu verlinkt, obwohl es doch vermeintlich so unangenehm sei darüber zu sprechen.

Es wird mit Anwälten gedroht und von Rufmord geredet, obwohl keinerlei Substanz dahinter steckt.

Am allergeilsten ist noch Ask.fm, bei denen sich die Leutchen selbst Fragen stellen – damit sie sie beantworten können, ohne dabei protzig zu wirken – weil: Mich fragt ja jemand, also kann ich drüber schreiben, ohne selbstverliebt zu wirken.

Ehrlichkeit wird als wichtigstes Gut einer bloggenden Person vermarktet – but they live in an oblivious world – believing their own lies. Die unauthentischsten Mädchen schreien am lautesten nach Authentizität. Ganz ehrlich Leute? Let’s stay online – because you looked better online.
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Foto: http://www.fotografie-fenchel.de/

Edit²: Und hier geht’s weiter! Ich habe hiermit offiziell Menschen ans Bein gepisst, in dem ich alle Bloggerinnen über einen Kamm geschert habe. Ich hab eben noch einmal durch die Zeilen gelesen und bemerkt – ok – es könnten sich echt Leute angesprochen fühlen, die ich überhaupt nicht ansprechen will – und irgendwie habe ich das zuerst null wahrgenommen. Ich hab quasi Leuten ans Bein gepisst, bei denen ich ja gar nicht mal auf die Idee gekommen wäre, als ich hier so vor mich hingetextet habe. Selbstverständlich finde ich nicht alle BloggerInnen, egal ob Mode, DIY, Foodblogger etc doof und beziehe mich auf keinen Fall auf alle :’D – Um Himmels Willen – ich liebe Bloggen, Blogs und Blogger/Innen – sonst wäre es schwachsinnig mich weiterhin in dieser Welt zu bewegen und mich ewig auf die Suche nach Blog-Freundschaften zu begeben – ich freue mich über die Vielzahl der Internetaffinen Mädchen. Ich durfte ja auch schon ganz viele Bloggerinnen kennenlernen, die sowohl Innen, als auch Außen, Online oder in Echt schön sind – hab ja auch schon einige mal verlinkt oder zu mir eingeladen, weil ich sie gerne mag. Um zum Punkt zu kommen: Wer ab und zu hier mitliest – Ich meckere relativ viel und relativ oft und schreibe dementsprechend auch oft Blogposts unter dem Motto „Ranting“. Manch einer denkt sich dementsprechend auch: verbitterte Meckertante – ist aber völlig in Ordnung. Ist aber auch richtig so – gut wobei verbittert irgendwie traurig und alt klingt x’D. Anyway: Seid euch bitte bewusst, dass ich – wenn ich mich auskotze – lediglich über solche Sachverhalte rumnerve, von Menschen, die MIR oder meinen Freunden ans Bein gepisst haben – actio reactio; und in der Regel weiß die Person es dann, wenn sie mir Würgereiz bereitet. Sonst würde ich mir kein Urteil über Leute erlauben, die mir absolut nichts getan haben. Ich gebe also zu – was angekreidet worden ist: Ich bin ziemlich gemein und abwertend bzglst. o.g. Urteile. Für politische Inkorrektheit entschuldige ich mich nicht. Wofür ich mich aber entschuldige, ist, dass sich durch meine wütende, manchmal kopflose Schreibweise, Leute geärgert haben, denen ich gar nicht ans Bein pieseln wollte. Way more to learn Mici!

Übrigens rechne ich es euch wirklich sehr, sehr, sehr, sehr hoch an, dass ihr euren Unmut äußert (egal ob persönlich oder anonym) und mit mir in den Dialog tretet! Viel, viel besser, als einfach die Augen zu verdrehen und abzuziehen. Deswegen nochmal: Vielen Dank für’s Ankreiden meiner Betriebsblindheit!

Peplum, Cutout & Mesh

OMG – bin ich in letzter Zeit trendy ;D. Wieso? Sieht man doch – da hab ich gleich drei verschiedene Trends in einem Kleid *YUHU*. Genau genommen wurde mir das Kleid ja vorgeschlagen und ich fand es ganz schick, also habe ich es bestellt. Für die aktuellen Witterungsverhältnisse wohl kaum passend, aber dafür perfekt für die Vorfreude auf wärmere Tage geeignet. Ich weiß bei solchen Kleidern oft nicht, wann ich sie tragen soll. Ich gehe unheimlich gerne mal Feiern oder chic essen, aber irgendwie kommt das relativ selten vor 😀 Entweder hat man keine Zeit oder die anderen haben keine Zeit oder man ist halt einfach schon so gemütlich in seine Decke eingemummelt. Nichtsdestotrotz hält mich dieser Fakt nicht davon ab schöne Kleider haben zu wollen. Mnache Kleider funktionier eich einfach so um, dass ich sie auch bei der Arbeit anziehen kann. Bei diesem Kleid hier wird das wohl kaum möglich sein. Aber vielleicht findet sich eine coole Gelegenheit dafür – was meint ihr? :) Das Kleid ist von Asos, die Schuhe hat mir meine Schwester aus Italien mitgebracht. Schwarze Peeptoes findet ihr bei Xti.
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Nieten & Blusen

Yay, ich habe für meine Verhältnisse echt lange nicht gebloggt und muss auch sagen, dass ich es vermisst habe! Aber es gab nicht wirklich was zu sagen. Ich hatte die letzten Wochen Klausurenphase – die Klausuren sind vorbei *yay* Bin ich froh dass es rum ist – ich hab nämlich absolut nichts anderes gemacht als zu lernen und rumzugammeln oder arbeiten zu gehen. Jetzt bin ich fit und bereit so richtig faul zu sein am Wochenende! :) Ich werde mit dem flauschigen Vierbeiner kuscheln, Filme gucken, Computerspiele spielen, bei schönem Wetter das „Draußen“ genießen und vielleicht – wenn ich doch Lust bekomme ein bisschen Unizeugs lernen. UND ich werde viel, viel, viel Kochen, Backen und Foodbloggen. Ach herrje, hab ich das vermissssssssst *_*.

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Bluse: Fashion von Vila | Kette: Primark | Hose: Zara

Spitze Spitze Spitze Spitze!

Kreppeisen gone wrong! Ich musste mich neulich ein wenig vom Lernen ablenken, sodass ich ein bisschen mit meinem Kram zu Hause rumgespielt habe. Eigentlich wollte ich mir mit einem Kreppeisen einen ultracoolen Afro zaubern. Allerdings sind meine Haar wohl schon zu lang, dass daraus nicht wirklich ein Afro geworden ist, sondern eher ein Afroschlaffi. Trotz toupieren und lotsa Haarspray, hat am Ende nur noch so ein Haarkissen geholfen, um ein bisschen Volumen herzurichten. Dann sah ich aber so angenervt aus, dass ich am Ende doch nur das Outfit fotografiert habe. In meiner Vorstellung wollte ich einen coolen, schwarzgekleideten Vamp mit Ultraafrolook darstellen. Anyway handelt es sich hier – auch wenn man es nicht so gut erkennen kann – um ein Kleid, dass knapp über den Bobbele geht. Also ohne Leggings eigentlich gar nicht geht. Außerdem ist es aus Spitze und man sieht quasi alles durch – d.h. man müsste ein Top drunter tragen. Trotzdem gibt das mMn einen hübschen Effekt mit dem Muster. Vielleicht sieht es ja auch ganz cool aus, wenn man was buntes oder was weißes drunterträgt, damit man einen Kontrast hat? Das Shirt könnt ihr hier finden: Fashion von Vila.

sssss