Create your own Bubble Tea – Bubble Tea selbst machen

22 Mrz
22.03.2012

Mittlerweile gibt es Bubble Tea Läden en masse. Genauso wie mit Frozen Yoghurt – überall schießen irgendwelche Läden aus dem Boden. Am Anfang, da war es egal, wie ein Laden aufgebaut war/ist – denn da gab es noch nicht viele Läden, in denen man seinen Bubble Tea genießen konnte. Jetzt – nach ungefähr 10 getesteten Läden und gefühlten eine Millionen Milch-/Frucht-/Joghurttees später ist es mir immer noch egal, wo es den besten BT gibt. Denn das Zeug hängt mir aus Augen, Mund und Ohren raus. Es schmeckt super, gar kein Zweifel – aber nach einem Groupongutschein, eigenen Popping Bobas und diversen schlechten BT-Läden ist ein BT-Date mit Freunden eher eine Seltenheit geworden. Nachdem ich jetzt alle angefixt habe, hab ich selbst kein Bock mehr drauf. Wenn man mehrer Läden durchtestet, dann bekommt man einen ganz guten Überblick, was alles falsch gemacht werden kann – Milchtee schmeckt wie Wasser, Fruchttee ist ganz bitter, Joghurttee irgendwie essigsauer. Im Zuckerwahn kommt man auf die glorreiche Idee doch selbst mal BT daheim zu machen. Alle denken immer, dass es so schwierig ist, allerdings gibt es Startersets etc. alle auf http://www.fairerbotschafter.de/ zu kaufen. Ich habe zum Beispiel Mango und Lychee Popping Bobas und die Strohhalme damals bestellt – die sind übrigens 9 Monate oder so haltbar. Nun eine Packung hat aber nunmal 3 Kg Bobas, wie soll man die bitte alleine leerbekommen? Die Lösung: Freunde einladen – nun ist aber nicht Bubble Tea gleich Bubble Tea – eigentlich kann man alles machen worauf man gerade Lust hat. Sei es Milch, Tee oder Saft. Dieses Mal hab ich nur ein ganz einfaches, schnelles “Rezept” zusammengestellt. Es gilt eigentlich immer “Be the Chef of your own BT”. Vielen ist zB BT zu süß – wenn ihr das selbst macht – dann könnt ihr das für euch abändern.


Ich benutze hier gemischt Lychee und Mango Bobas, etwas von der Flüssigkeit (die Bobas sind eingelegt in einer zuckrigen Lösung, die wie die jeweilige Geschmacksrichtung schmeckt) und Pfirsisch-Eistee. Mehr ist da nicht dabei. Man kann natürlich auch Sirup und den mit Grünem oder Schwarzem Tee mischen, aber wozu sich die Arbeit machen, wenn man sowieso Eistee rumstehen hat?

Wenn unter meinen Freunden allerdings nach “richtigem Bubble Tea” geschrieen wird, dann pack ich die Deluxeversion aus, indem ich mein Matchapulver mit Wasser und etwas Zucker anrühre, es kalt stelle und später dann mit den Bobas serviere. Zugegeben mit Matcha ist die ganze Sache ein relativ teurer Spaß – schmeckt mir persönlich aber wesentlich besser, als aufgebrühter Grüner Tee und geht auch noch schneller, weil man nicht warten muss, bis der Tee kalt geworden ist. Btw. ich sag nicht, dass das ein Universal-Rezept ist – ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, was die Läden so zusammenmixen, allerdings ist die ganze Geschichte genauso, wie mit dem Kochen. Man muss selbst entscheiden, was einem schmeckt und nicht streng nach einem Rezept vorgehen, obwohl es hundert Variationsmöglichkeiten gibt :) Beim nächsten Mal werde ich nochmal über den klassischen Bubble Tea mit Tapiokaperlen schreiben und bei Interesse auch gerne über Matchapulver.

Konservative Erziehung

20 Mrz
20.03.2012

Dieser Beitrag ist nicht dazu da Leute anzugreifen oder wertend zu sein. Dieser Beitrag spiegelt meine Erinnerungen und Erfahrungen wieder und die daraus resultierende Einstellung und meine Gedanken dazu :) Wer mag, kann gerne diskutieren / widersprechen oder sonstiges – ich bin da ganz offen :)

Meine Eltern sind vor über 30 Jahren nach Deutschland gekommen. Sie sind in einer anderen Kultur aufgewachsen als ich. Ich bin anders erzogen worden als meine Mitschüler. Ich kenne die asiatische Kultur mit ihren Werten und Normen und ich kenne die westliche Kultur mit ihren Werten und Normen. Westliche Werte, die meiner Meinung nach bei vielen weniger durch die Eltern, sondern eher durch das soziale Zusammenleben vermittelt werden – frei nach dem Motto: Verbrenn dir zuerst die Finger und dann siehst du, was du davon hast (“Learning by Doing”). Asiatische Erziehung hingegen ist wesentlicher strenger/ autoritärer und gibt mehr vor – man soll gehorchen – “das macht man nunmal nicht” / Hier is nüscht mit ausprobieren – wo kommen mer denn dahin?! Ob nun das eine oder das andere besser oder richtiger ist, stelle ich hier gar nicht zur Diskussion. Fakt ist, dass es diese SchwarzWeiß-Ansicht heutzutage gar nicht mehr gibt. Vor allem nicht für die zweite Generation der Immigranten in Deutschland. Fakt ist, dass man zwar von asiatischen Eltern erzogen wird, aber in einer westlichen Gesellschaft aufwächst und mit der Zeit lernt beides miteinander zu verknüpfen. Durch den riesengroßen Einfluss von außen (in diesem Fall meine deutschen Mitschüler) habe ich viele, viele Male mit Unverständnis gegenüber meinen Eltern und ihren (damals in meinen Augen) widersprüchlichen Prinzipien reagiert. Sei es nun der Umgang mit Jungs, die Leistungen in der Schule (die niemals gut genug waren), der Vergleich zu anderen vietnamesischen Kindern, die grundsätzlich bessere Leistungen oder Noten erbrachten (ob das geeignete Motivation ist sei dahingestellt) oder das Selbstverständnis darüber, dass Ältere grundsätzlich Recht haben. Dinge, über die ich mich Jahrelang geärgert habe und die mich wahnsinnig gemacht haben, die in mir Trotzreaktionen hervorgerufen haben (Gute Noten trotz Freund und “Freitag abends nicht zu hause sitzen und lernen” – hey meine Mutter wartet doch seit ich 15 bin darauf, dass ich plötzlich mit Baby ankomme – allerdings dürfte eine 6 Jährige Schwangerschaft reichlich abnormal sein.). Wie gesagt, oft gab es Ärger und den gibt es jetzt immer noch ab und zu – aber man reift auch mit der Zeit und fängt an gewissen Eigenarten zu verstehen, man fängt an miteinander zu kommunizieren und die Hintergründe zu erfragen (ohne direkt Wutanfälle zu bekommen). Ich bin noch nicht alt, ich kann aber sagen – auch für alle asiatischen Mädels da draußen, die sich über ihre Eltern und ihre unbegründeten Verbote ärgern – irgendwann werdet ihr mit 25 auf 15 Jährige Mädchen eures Kulturkreises blicken, die sich mit – und NUR mit BH, Bikini oder vorgebeugter Pose (einmal alles zusammenquetschen was geht für die Kamera und vorbeugen bitte) ablichten, um dabei ihre Vorstellung von Sexy und Trendy im Internet festzuhalten. Der erste Gedanke könnte so lauten “BÄH BÄH BÄH!!!!!!!!!!!!! EURGHGHH” oder “Vielleicht ganz nett, würd ich aber nicht machen”. Wieso nicht? Weil es plump und billig ist. Was ist schon sexy an einem Stück nackten Stück Fleisch? Viel sexier ist das Steak, wenn es mit Salz/Pfeffer, Kräutern und ner geilen Knoblauch/Semmelbröselkruste bedeckt ist. Da entfaltet sich der Geschmack doch viel besser? Ihr werdet froh sein, nicht so zu sein.

war ja klar, dass ich wieder abschweife

Nun, was ich nach all dem Ärger und Frust über die Erziehung meiner Eltern mitgenommen habe sind Werte, die für mich unantastbar und unheimlich schätzenswert sind. Meine Eltern haben mich gelehrt bescheiden zu sein (Ich red zwar gerne über mich selbst, aber Krise des Grauens, wenn ich Komplimente kriege / geht gar nicht). Sie haben mir beigebracht zu geben, wenn ich viel habe. Sie haben mir beigebracht zu geben, auch wenn ich wenig habe. Meine Eltern haben mir beigebracht zu schweigen, wenn es sich nicht lohnt und zu schreien, wenn es für jemanden wertvolles ist. Sie haben gesagt, dass man Gutes für die Allgemeinheit tun soll, aber wenn es ernst wird Entscheidungen zu treffen sind. Im Endeffekt wird es immer einen Generationenkonflikt geben, aber egal wie sehr man sich gegen die Erziehung und Einstellung seiner Eltern sträubt – sie beeinflussen einen und der beste Weg ist es, die positiven Dinge aufzunehmen und negativen Dinge hinter sich zu lassen ? Außerdem hab ich sie lieb :)

[Kurzer Einwurf: Also die Werte, die ich aufgezählt habe sind natürlich nicht alles und die sind auch nicht ausschließlich asiatisch... es ist nur das, was ich für mich mitgenommen habe :D]

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Take a breath and listen

10 Mrz
10.03.2012

Soooo, also man nimmt sich was aus dem Kleiderschrank, n paar Schuhe und ein Klavier und macht ein paar Bilder… Jaja, so ist das. Wir haben abends Bilder gemacht, deswegen ist das Licht nicht so optimal :) Naja, ich hab mir die Haare heller machen lassen – wobei ich nicht sonderlich zufrieden war. Ich mein, an sich find ich es ganz hübsch, aber ich bin extra zu einem japanischem Frisör gegangen, damit ich die Haare blondiert bekomme, ohne dass sie gelb werden. Stattdessen krieg ich ne stinknormale Färbung OHNE Blondierung und zahle dafür 55(!!!!)EURO! Ich war so wütend nach diesem Frisörtermin. Ich mein, ich hab extra ein Bild hingebracht mit der Farbe! Und dann benutzt die nichtmal eine Blondierung? Aber mal abgesehen davon – die Leute waren zwar ganz nett, aber ich war leicht irritiert. Die Chefin hat mir die Haare gemacht und als es dann zum Abwaschen ging hat das einer der männlichen Angestellten übernommen – was an sich überhaupt kein Problem ist – ABER: Dieser Mensch hat mir seine Finger ins Ohr gesteckt… also nicht ausversehen oder so… sondern öfters, beim Haare waschen… und ich war so: ÄH. WTF? O_o”” CREEPY??? Haare waschen, NICHT OHREN AUSPULEN IGITTTTTT!!!!!!




Btw. diese Heels des Todes sind gar nicht so schlimm :) Durch die Plateausohle sind diese Schuhe wesentlich beqeuemer, als so manche Pumps, die ich schon getragen habe. In diesen Dingern hab ich eine ganze Hochzeit durchgehalten ohne signifikante Schmerzen :)

Dim Sum in Düsseldorf

12 Feb
12.02.2012

Fragt mich nicht, wo das war. Ich bin nicht gefahren. Und wenn ich nicht fahre, dann weiß ich nicht, wo ich bin ;D Im Übrigen möchte ich mich entschuldigen, bei allen Leuten, die Diät halten, Vegetarier sind oder die Hunger haben. (Ich werd mich in Zukunft bemühen mal mehr Vegetarisch zu kochen :) ) . Ich hab mir grad meinen Bilderordner angeschaut und mal wieder festgestellt, dass sich mein Leben irgendwie nur um’s Essen dreht. Bzw. ich eigentlich nur Fotos mache, wenn ich irgendwo was zu Essen bestelle. Weil meine Outfits meistens Schichten unter Schichten unter Schichten verpackt sind, meine Freunde,Familie und Arbeit grundsätzlich nicht tiefschürfend auf dem Blog besprochen werden, Schminke mich nur peripher tangiert und ich meine Kamera nicht die ganze Zeit mitschleppe, wenn ich mal rumkomme. Deswegen kommt irgendwie immer nur Essen-Essen-Essen XD XD

1 – Garnelen in Algen & Frittiert, 2 – gedämpfter Rettichkuchen (herzhaft), 3 – Garnelenbällchen, 4 – prawn ha kao, 5 – Schweinfleisch / Quarktaschen (fand ich persönlich nicht so lecker), 6 – Garnelentoast mit Sesam







Bald wird es Google Friend Connect ja nicht mehr geben, also bitte einmal bei Facebook liken! :)

Boys II Men & Okinii

09 Feb
09.02.2012

Da ich im Januar fast gar nicht gebloggt habe, haben sich recht viele Schnappschüsse auf dem Handy angesammelt. Anfang Januar war in Leverkusen ein BoysIIMen Konzert. Die Entscheidung dort hinzufahren war ziemlich schnell und spontan getroffen. Eine gute Freundin und ihre Schwester (und deren Freundinnen) sind totale Fans und ich war so “ajo- ganz nett, lass ma hinfahren”. Das Wochenende hat total Spaß gemacht. Wir sind zu zweit Samstags zuerst nach Düsseldorff gefahren, weil wir dort übernachtet haben und vor dem Konzert sind wir schnell zu meinem Cousin ins Restaurant essen gefahren. Wer gerne japanisch isst (mehr als nur Sushi) und in der Nähe von Düsseldorf oder Wiesbaden wohnt, kann ja mal im Okinii vorbeischauen. Das Konzept ist an sich ganz einfach – es gibt für jeden “All you can eat”. Man bestellt in Runden. Pro Runde darf jeder (beim Dinner) 5 Sachen auf einmal bestellen. Man hat die Auswahl zwischen allerlei Sushi und Sachen vom Teppanyakigrill. Man bekommt leckere Tempuragarnelen und Gemüse, superzartes Rinderfilet oder Lammspieße… Garnelen, Thunfisch, Lachs, Hühnchen, Suppen, Reis und allerlei vegetarische Sachen – und das soviel man will. Die Bestellungen laufen dann über IPADs, die an jedem Tisch sind. An sich halte ich nicht viel von All you can eat auf Bestellung, weil viele Leute dazu neigen übertrieben viel zu bestellen und dann können die es am Ende gar nicht aufessen und alles wird weggeschmissen. Bei Okinii ist das allerdings so, dass man für jedes Stück Sushi oder jedes Tellerchen, was man nicht aufisst – auf den All you can eat-Preis noch den regulären Einzelpreis extra bezahlt (natürlich kann man sich das dann einpacken lassen). Das hat den Zweck, dass nichts verschwendet wird und die Leute sich nicht völlig überschätzen und dann alles wegwerfen :) Naja und der Nachtisch ist auch lecker. Eis :) Green Tea, Black Sesame oder Red Beans :) Alles sehr lecker.



Nach dem Essen sind wir gleich nach Leverkusen weitergefahren zum BoysIIMen Konzert. Da wir zu früh waren, sind wir noch in die Hotellobby vom gegenüberliegendem Hotel gegangen und haben auf den Abend angestoßen. Lustig war, dass plötzlich ganz viele Männer um uns herum standen und wir zuerst dachten, die wollen uns jetzt irgendwie anmachen oder so. Stattdessen hatte sich dann herausgestellt, dass B2M in diesem Hotel hausierte und grad auf dem Weg rüber in die Konzerthalle war… Tya. Schnelles Foto mit Wanya geschafft und einen schönen Abend danach genossen. Achja.. ich bin nur ganz gequetscht aufs Foto schnell gehopst XD

Die liebe Ria hat mir diesen “Tag” beschert.

Regeln:
1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt worden sind.
3. Tagge anschließend 11 weitere Leute.
4. Gib den Leuten Bescheid, die getaggt wurden.
5. Stelle 11 Fragen an die, die getaggt wurden.

Und hier meine 11 Fragen:
01. Was machst du als erstes, wenn du nach Hause kommst?
Hose/Kleid/Rock aus – Jogginghose an.
02. Wie sieht bei dir ein typisches Wochenende aus?
Chillen mit meinem Freund. Sei es bei mir oder bei Freunden – Mit Shisha und Gummibärchen. Wenn wir mal ausgehen, dann Karaoke, Essen gehen, Kino, tanzen oder Kneipentour und da ich sau faul bin und keine Lust auf öffentliche Verkehrsmittel habe, fahren mein Freund oder ich meistens :)
03. Wenn du dauerhaft in ein anderes Land ziehen müsstest, welches wäre es? Und aus welchen Gründen?
Japan – flashy culture.
Vietnam – back to the roots.
04. Was könntest du einfach jeden Tag essen?
Reis ;)
05. Welches aktuelle Lied kannst du schon gar nicht mehr hören?
Och – da gibt es keins :)
06. Was war das Verrückteste das du jemals getan hast?
U ain’t wanna know. Das war wohl der spontane 5 Minuten Karaoke Auftritt an der Hauptwache in FFM vor gefühlten Millionen Leuten – schief singen und Spaß dran haben :)
07. Hast du Geschwister? Wenn ja, wie viele und wie gut versteht ihr euch? Wenn nein, hättest du gerne welche?
YES! Eine große Schwester habe ich – und man versteht sich gut ^^ Gut genug, um Witze zu reißen, die die Eltern nicht verstehen dürfen ^^
08. Was siehst du als deine persönliche charakterliche Schwäche?
Schweinefleisch …
09. Und was ist deine Stärke?
Ich denke in Ragefaces :)
10. Lebst du alleine, bei deinen Eltern oder in einer WG? Wie gefällt dir deine momentane Wohnsituation?
Bei den Eltern :) Und mir gefällt es ganz gut – Es ist immer was los :)
11. Was ist dein größtes Ziel für die nächsten 1-2 Jahre?
2012 – Bachelor abschließen / Master anfangen / Job antreten / Foodblog umsetzen / Ausziehen / Y. in Vietnam besuchen / Kurzzeitig Blond sein / Kurzzeitig Redhead werden
2013 – Workin my ass off mit dem Vollzeitstudium und der Teilzeitstelle / Wieder von einem Buch verschlungen werden /

Ich tagge alle :)

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