Things to do on a sunny day #4 – Wearing Ballerinas & Bubble Tea

Leider ist es gerade ja nichtmehr so warm – allerdings hatte ich noch die Bilder hier von letztens, als die Sonne noch so schön schien :) Ich finde ja, dass mein Crushed Ice + der Bubble Tea von meinem Kumpel ziemlich giftig aussehen, während der Classic Milktea genießbar aussieht… naja war trotzdem erfrischend…. kalt, süß und voll mit Chemie – aber ich fands trotzdem gut ;)


Mittlerweile ist es so kalt, dass meine neuen Ballerinas irgendwo im Schrank rumgammeln, aber sobald es wieder warm ist: Socken weg, Schuhe für den Sommer raus und ab geht’s. Zumal ich nächste Woche sowieso wieder arbeiten gehe und sich das Thema damit erledigt hat :)

Übrigens hat sich mittlerweile dieser Bubble Tea Laden bei uns etabliert - auch wenn sich mein Konsum ziemlich reduziert hat seit Anfang des Jahres (irgendwann hat man halt keine Lust mehr).

Genussakademie Frankfurt Fleischtasting

Ich weiß, dass ich eigentlich weniger über Essen posten wollte, allerdings ist der Aufbau meiner Foodcommunity bzw. meine Foodblogs irgendwie stark ins Schwanken gekommen. Ich hab zwar schon die Domain und einen Namen, aber es fehlen noch Logo, Layout, Server und eigentlich ein ganzheitliches Konzept. Von daher berichte ich weiterhin hier. Schade, dass ich nur Handybilder gemacht habe – aber ich habe an dem Tag meine Kamera nicht dabei gehabt. Im Januar war ich mit meiner Familie in der Frankfurter Genussakademie beim Fleischtasting. Vor Ort war auch Wolfgang Otto und hat uns über die zahlreichen Fakten über gutes Rindfleisch aufgeklärt (Für alle Vegetarier dürfte dieser Blogpost etwas unangenehm sein – es tut mir Leid! Vielleicht findet ihr es trotzdem interessant!). An dem Abend gab es für uns Wagyu Kobe Style Beef (Außerhalb Japans bekommt man nur Wagyu und kein richtiges Kobe, weil Kobe nicht exportiert wird. Wagyufleisch wird aber wie Kobe “produziert”), American Beef, Irish Hereford Dry Aged, Bison und iberisches Schwein. Da dies kein Kochkurs war, sondern ein Tasting, wurde der Fokus eher auf das Probieren der einzelnen Sorten gelegt – dazu hat man Informationen über die Aufzucht der Tiere bekommen. Wie alt ein Tier wird (wesentlich älter als ein Rind, dass im Supermarkt landet!), wie es versorgt wird, woher es kommt etc. An diesem Abend stand Qualität im Vordergrund und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich kann nur betonen, dass jeder einzelne Gang köstlich geschmeckt hat, aber es mir persönlich wirklich -zuviel- Fleisch an einem Abend war. Ok, der Sinn und Zweck war verschiedenes an einem Abend kennenzulernen – kein normales Candle Light Dinner artet in sovielen Gängen aus :D – Wer also gerne Fleisch isst, aber nicht weiterhin die Großkonzerne mit ihren Antibiotikarindern unterstützen möchte, kann sich gerne hier informieren oder sich auch mal was bestellen. Ich persönlich muss zugeben, dass ich mir diesen Luxus nicht allzu oft leiste – das hält mein Portemonnaie nicht aus. Aber bei besonderen Anlässen gerne und für die Familie sowieso!

Vollständiges Menü
Vorspeise
Carpaccio vom Wagyu auf Ruccolasalat mit gerösteten Pinienkernen, Peccorino und gebratenen Pilzen
Tatar vom American Beef auf Crouton vom Steinofenbrot

Zwischendurch
Wagyu Kobe Steak
Irish Hereford Dry Aged
American Beef
Iberico Schwein

Hauptspeise
Bison Roastbeef aus dem Ofen & kurzgebraten auf Confit von Roten Zwiebeln, glasierten Süßkartoffeln, Portweinsauce

Nachspeise
Halbflüssige Schokoladen-Canache







Die Genussakademie befindet sich hier:
Große Bockenheimer Straße 24
60313 Frankfurt am Main
069 9746060
Frankfurter Genussakademie

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The Thing with Girls and Shopping

YARGH. Da war doch noch was? Achso ja, ich wollte ja nicht shoppen von August bis August. Geschafft hab ich es von August – Januar oder so. Dann hab ich keine Lust mehr gehabt. Im Endeffekt hab ich mein Geld trotzdem ausgegeben (Essen gehen, neue Möbel, Auto, Technik) und ich hab trotzdem gespart. Deswegen habe ich jetzt aufgehört krampfhaft “nicht zu shoppen” – außerdem macht das keinen Spaß, wenn man mit Freunden unterwegs ist, die in irgendein Kleidungsgeschäft gehen und man konsequent in die Luft starrt, damit man ja nichts Süßes findet :) Da ich generell wenig shoppen gehe, hab ich jetzt aufgegeben und kaufe mir Dinge – aber habe dann natürlich im Hinterkopf: Wann tragen? Mit was tragen? Brauch ich das wirklich? Und für jedes neu geholte Teil, muss ein altes (was ich lange nicht getragen habe) weg! Was momentan easy ist, weil ich grad 2 Säcke zur Altkleidersammlung gebracht habe und 2 Tüten mit Klamotten (die mir zu eng sind *buhuhuhuh*) für meine Cousine reserviert hab. Lange Rede – Kurzer Sinn: Ich habe ein paar neue Schuhe. Sowohl für Arbeit, als auch Freizeit passend….


Links: Ballerinas mit Plattforms von Vagabond (bei UO teuer als bei Spartoo! Hab mich so geärgert!!!) | Rechts: Flats von Marco Tozzi

Die schwarzen und Pinken sind von Timeless und die hellen von Best Mountain

Btw. habe ich früher immer eine E-Mail bekommen, wenn ich auf dem Blog einen Kommentar gekriegt habt. Seit den letzten 2 Blogposts ist das leider nicht mehr so?? Ich weiß aber noch nicht, was das Problem ist! Auf jeden Fall hab ich eure Kommis verrafft und les die jetzt alle fleißig nach ♥

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Create your own Bubble Tea – Bubble Tea selbst machen

Mittlerweile gibt es Bubble Tea Läden en masse. Genauso wie mit Frozen Yoghurt – überall schießen irgendwelche Läden aus dem Boden. Am Anfang, da war es egal, wie ein Laden aufgebaut war/ist – denn da gab es noch nicht viele Läden, in denen man seinen Bubble Tea genießen konnte. Jetzt – nach ungefähr 10 getesteten Läden und gefühlten eine Millionen Milch-/Frucht-/Joghurttees später ist es mir immer noch egal, wo es den besten BT gibt. Denn das Zeug hängt mir aus Augen, Mund und Ohren raus. Es schmeckt super, gar kein Zweifel – aber nach einem Groupongutschein, eigenen Popping Bobas und diversen schlechten BT-Läden ist ein BT-Date mit Freunden eher eine Seltenheit geworden. Nachdem ich jetzt alle angefixt habe, hab ich selbst kein Bock mehr drauf. Wenn man mehrer Läden durchtestet, dann bekommt man einen ganz guten Überblick, was alles falsch gemacht werden kann – Milchtee schmeckt wie Wasser, Fruchttee ist ganz bitter, Joghurttee irgendwie essigsauer. Im Zuckerwahn kommt man auf die glorreiche Idee doch selbst mal BT daheim zu machen. Alle denken immer, dass es so schwierig ist, allerdings gibt es Startersets etc. alle auf http://www.fairerbotschafter.de/ zu kaufen. Ich habe zum Beispiel Mango und Lychee Popping Bobas und die Strohhalme damals bestellt – die sind übrigens 9 Monate oder so haltbar. Nun eine Packung hat aber nunmal 3 Kg Bobas, wie soll man die bitte alleine leerbekommen? Die Lösung: Freunde einladen – nun ist aber nicht Bubble Tea gleich Bubble Tea – eigentlich kann man alles machen worauf man gerade Lust hat. Sei es Milch, Tee oder Saft. Dieses Mal hab ich nur ein ganz einfaches, schnelles “Rezept” zusammengestellt. Es gilt eigentlich immer “Be the Chef of your own BT”. Vielen ist zB BT zu süß – wenn ihr das selbst macht – dann könnt ihr das für euch abändern.


Ich benutze hier gemischt Lychee und Mango Bobas, etwas von der Flüssigkeit (die Bobas sind eingelegt in einer zuckrigen Lösung, die wie die jeweilige Geschmacksrichtung schmeckt) und Pfirsisch-Eistee. Mehr ist da nicht dabei. Man kann natürlich auch Sirup und den mit Grünem oder Schwarzem Tee mischen, aber wozu sich die Arbeit machen, wenn man sowieso Eistee rumstehen hat?

Wenn unter meinen Freunden allerdings nach “richtigem Bubble Tea” geschrieen wird, dann pack ich die Deluxeversion aus, indem ich mein Matchapulver mit Wasser und etwas Zucker anrühre, es kalt stelle und später dann mit den Bobas serviere. Zugegeben mit Matcha ist die ganze Sache ein relativ teurer Spaß – schmeckt mir persönlich aber wesentlich besser, als aufgebrühter Grüner Tee und geht auch noch schneller, weil man nicht warten muss, bis der Tee kalt geworden ist. Btw. ich sag nicht, dass das ein Universal-Rezept ist – ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, was die Läden so zusammenmixen, allerdings ist die ganze Geschichte genauso, wie mit dem Kochen. Man muss selbst entscheiden, was einem schmeckt und nicht streng nach einem Rezept vorgehen, obwohl es hundert Variationsmöglichkeiten gibt :) Beim nächsten Mal werde ich nochmal über den klassischen Bubble Tea mit Tapiokaperlen schreiben und bei Interesse auch gerne über Matchapulver.

Konservative Erziehung

Dieser Beitrag ist nicht dazu da Leute anzugreifen oder wertend zu sein. Dieser Beitrag spiegelt meine Erinnerungen und Erfahrungen wieder und die daraus resultierende Einstellung und meine Gedanken dazu :) Wer mag, kann gerne diskutieren / widersprechen oder sonstiges – ich bin da ganz offen :)

Meine Eltern sind vor über 30 Jahren nach Deutschland gekommen. Sie sind in einer anderen Kultur aufgewachsen als ich. Ich bin anders erzogen worden als meine Mitschüler. Ich kenne die asiatische Kultur mit ihren Werten und Normen und ich kenne die westliche Kultur mit ihren Werten und Normen. Westliche Werte, die meiner Meinung nach bei vielen weniger durch die Eltern, sondern eher durch das soziale Zusammenleben vermittelt werden – frei nach dem Motto: Verbrenn dir zuerst die Finger und dann siehst du, was du davon hast (“Learning by Doing”). Asiatische Erziehung hingegen ist wesentlicher strenger/ autoritärer und gibt mehr vor – man soll gehorchen – “das macht man nunmal nicht” / Hier is nüscht mit ausprobieren – wo kommen mer denn dahin?! Ob nun das eine oder das andere besser oder richtiger ist, stelle ich hier gar nicht zur Diskussion. Fakt ist, dass es diese SchwarzWeiß-Ansicht heutzutage gar nicht mehr gibt. Vor allem nicht für die zweite Generation der Immigranten in Deutschland. Fakt ist, dass man zwar von asiatischen Eltern erzogen wird, aber in einer westlichen Gesellschaft aufwächst und mit der Zeit lernt beides miteinander zu verknüpfen. Durch den riesengroßen Einfluss von außen (in diesem Fall meine deutschen Mitschüler) habe ich viele, viele Male mit Unverständnis gegenüber meinen Eltern und ihren (damals in meinen Augen) widersprüchlichen Prinzipien reagiert. Sei es nun der Umgang mit Jungs, die Leistungen in der Schule (die niemals gut genug waren), der Vergleich zu anderen vietnamesischen Kindern, die grundsätzlich bessere Leistungen oder Noten erbrachten (ob das geeignete Motivation ist sei dahingestellt) oder das Selbstverständnis darüber, dass Ältere grundsätzlich Recht haben. Dinge, über die ich mich Jahrelang geärgert habe und die mich wahnsinnig gemacht haben, die in mir Trotzreaktionen hervorgerufen haben (Gute Noten trotz Freund und “Freitag abends nicht zu hause sitzen und lernen” – hey meine Mutter wartet doch seit ich 15 bin darauf, dass ich plötzlich mit Baby ankomme – allerdings dürfte eine 6 Jährige Schwangerschaft reichlich abnormal sein.). Wie gesagt, oft gab es Ärger und den gibt es jetzt immer noch ab und zu – aber man reift auch mit der Zeit und fängt an gewissen Eigenarten zu verstehen, man fängt an miteinander zu kommunizieren und die Hintergründe zu erfragen (ohne direkt Wutanfälle zu bekommen). Ich bin noch nicht alt, ich kann aber sagen – auch für alle asiatischen Mädels da draußen, die sich über ihre Eltern und ihre unbegründeten Verbote ärgern – irgendwann werdet ihr mit 25 auf 15 Jährige Mädchen eures Kulturkreises blicken, die sich mit – und NUR mit BH, Bikini oder vorgebeugter Pose (einmal alles zusammenquetschen was geht für die Kamera und vorbeugen bitte) ablichten, um dabei ihre Vorstellung von Sexy und Trendy im Internet festzuhalten. Der erste Gedanke könnte so lauten “BÄH BÄH BÄH!!!!!!!!!!!!! EURGHGHH” oder “Vielleicht ganz nett, würd ich aber nicht machen”. Wieso nicht? Weil es plump und billig ist. Was ist schon sexy an einem Stück nackten Stück Fleisch? Viel sexier ist das Steak, wenn es mit Salz/Pfeffer, Kräutern und ner geilen Knoblauch/Semmelbröselkruste bedeckt ist. Da entfaltet sich der Geschmack doch viel besser? Ihr werdet froh sein, nicht so zu sein.

war ja klar, dass ich wieder abschweife

Nun, was ich nach all dem Ärger und Frust über die Erziehung meiner Eltern mitgenommen habe sind Werte, die für mich unantastbar und unheimlich schätzenswert sind. Meine Eltern haben mich gelehrt bescheiden zu sein (Ich red zwar gerne über mich selbst, aber Krise des Grauens, wenn ich Komplimente kriege / geht gar nicht). Sie haben mir beigebracht zu geben, wenn ich viel habe. Sie haben mir beigebracht zu geben, auch wenn ich wenig habe. Meine Eltern haben mir beigebracht zu schweigen, wenn es sich nicht lohnt und zu schreien, wenn es für jemanden wertvolles ist. Sie haben gesagt, dass man Gutes für die Allgemeinheit tun soll, aber wenn es ernst wird Entscheidungen zu treffen sind. Im Endeffekt wird es immer einen Generationenkonflikt geben, aber egal wie sehr man sich gegen die Erziehung und Einstellung seiner Eltern sträubt – sie beeinflussen einen und der beste Weg ist es, die positiven Dinge aufzunehmen und negativen Dinge hinter sich zu lassen ? Außerdem hab ich sie lieb :)

[Kurzer Einwurf: Also die Werte, die ich aufgezählt habe sind natürlich nicht alles und die sind auch nicht ausschließlich asiatisch... es ist nur das, was ich für mich mitgenommen habe :D]

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