I’m the grumpy one

Ich mag fröhliche, freundliche, offene, positive Menschen. Die mag jeder. Ich bin eher die Sorte, die dunklen, unpassenden Humor lustig findet. Witze macht, über die keiner lacht und politische Korrektheit nicht immer so ernst nimmt. Zum Glück habe ich Menschen gefunden, die sich trotzdem mit mir abgeben, obwohl ich mich (so rein subjektiv betrachtet) selbst wahrscheinlich auf den ersten Blick doof finden würde. Die Falte zwischen den Augenbrauen – die kommt ganz oft zum Einsatz. Vor allem morgens. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmittel. Vor allem, wenn ich meine Kopfhörer verlegt habe oder mit meinen neuen Schuhen in Kaugummi getreten bin. Wenn man etwas nicht so geklappt hat oder so geflutscht ist, wie man es sich vorgestellt hatte.
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Aber eigentlich will ich nicht, dass die Falte zwischen den Augenbrauen ihr Eigenleben entwickelt. Ich will, dass sich Falten an den Augenrändern und Mundwinkel entwickeln. So wie bei fröhlichen Menschen, die alles weglachen, was Ihnen begegnet :D. Ich habe im ersten Semester meines Studiums ein Pflichtmodul belegt, was ich eigentlich nicht wirklich sinnvoll fand – trotzdem hat der Prof. damals einen bleibenden Eindruck hinterlassen, als er meinte: “Was bringt es schlechte Laune zu haben, wenn man etwas kaputt gemacht hat? Das macht es auch nicht wieder heile.” Zumindest sinngemäß – er hat noch ein bisschen drumrum-trara erzählt. So eine dermaßen simple Aussage, so ein unglaublich einfaches Prinzip, an das ich mich nie halte. Ich möchte versuchen positiver zu werden und ein bisschen Glitzeraura zu versprühen! :)
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Breathe

[quote]And I feel like I’m naked in front of the crowd.
Cause these words are my diary, screaming out loud
And I know that you’ll use them, however you want to – Anna Nalick (Breathe)[/quote]

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Wer von euch kennt den Songausschnitt? :) Vielleicht erkennt ihr ihn nicht auf Anhieb, aber wenn jemand von euch Grey’s Anatomy guckt oder geguckt hat und an die Szene einer älteren Staffel zurückdenkt, bei der Meredith fast ertrinkt – vielleicht erkennt ihr den Song dann. Oder ihr schaut bei Youtube rein und findet raus, um was für ein Lied es sich handelt. Ich höre ab und an wirklich gerne in das Album “Wreck of the Day” von Anna Nalick rein. Der gleichnamige Song und “Breathe” sind dabei meine beiden Lieblinge.

Wie ich neulich schon erwähnt habe, fällt es mir momentan nicht so leicht Themen zu finden. Für gewöhnlich mache ich nämlich Fotos und spinne einen Text drum herum oder ich habe einen Text und mache danach dann passende Fotos dazu. Was aber, wenn man gerade mehr Lust hat Fotos, Fotos, Fotos zu machen und einem die Worte irgendwo, irgendwie doch fehlen? Ich möchte in Zukunft mehr Fotos machen, aber nicht für jedes Foto einen Blogpost schreiben – deswegen poste ich ab und zu ganz gerne ein paar Schnappschüsse auf meiner Facebookseite. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich dort mal besuchen kommt! :)

Außerdem: Wer aus Frankfurt und Umgebung ist, im August Zeit hat und sich für fotogen hält, kann sich ja mal melden – sofern er Lust hat vor meine Linse zu kommen._MG_9782

There’s a light at the end of each tunnel

Die letzte Zeit konnte jeder von uns sich ein wenig Sonne auf’s Gesicht scheinen lassen. Die einen wollen an ihrer Sommerbräune arbeiten – die anderen wollen lieber ihre vornehme Blässe beibehalten. Ich gehöre zu der Sorte von Menschen, die sich gerne bräunen würden, aber trotz Dauerbestrahlung strahlend käsig bleich bleiben. Naaaja – lange Rede kurzer Sinn. Ich versuche deswegen bei gutem Wetter immer kurzes Shirts und Hosen zu tragen, damit meine Haut soviel wie möglich Sonne abbekommt.

Leider widerspricht das natürlich den Fotos, die ich heute zeige, aaaaber wie schon mehrfach auf dem Blog angesprochen, liebe ich einfach meine schwarze Skinnyjeans – und auch wenn das Wetter wirklich, wirklich tropisch ist, mag ich nicht auf sie verzichten, auch wenn es einem manchmal gefühlt die Oberschenkel wegbrennt, wenn man prallen Sonnenschein mit schwarzer Jeans kombiniert. Auf dem Kopf trage ich einen Haarreif Marke Eigenbau – mein neues Hobby – mit Heißklebepistole, altem Haarreif und Stoffresten oder anderem Dekokram basteln! :) Die Heißklebepistole ist allerdings heute mal in den Ferien – sonst überhitzt sie noch. Die Schuhe sind wieder mal meine Dauerbegleiter – Chelsea Boots aus Gummi. Ganz schmal und fest am Fuß. Ich halte momentan schon Ausschau nach weiteren Modellen, weil ich diese Sorte von Schuh ziemlich angenehm finde! :) Der Pullover ist auch einer meiner Lieblinge bzw. eine Leihgabe. Ich habe ja schonmal erwähnt, dass meine Mutter die Queen von Strickware ist, oder? Die Frau hat einen tollen Geschmack, wenn es um Wollpullover oder Cardigans geht und manchmal komme ich dann heim und darf mir Mamis Sachen ausleihen :). Der Pulli ist aber schon wieder in den elterlichen Kleiderschrank zurückgewandert.
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Fotos: Rasmus Wenzel

*in Zusammenarbeit mit Repeatcashmere

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand

[quote]Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand – Blaise Pascal[/quote]

Eine ganze Weile lang war ich ein Herzmensch. Geändert hat sich das dann so mit 17  Jahren – damals habe ich mir – nach viel Drama – geschworen, dass ich rationaler werde. Die meisten Menschen empfinden einen dann als kalt, berechnend, belehrend, verständnislos. Vielleicht ist das auch tatsächlich so. Aber man sollte mich einfach nicht nach meiner Meinung fragen, wenn man einfach nur Bestätigung sucht oder getröstet werden möchte. Kann sein, dass dir meine Meinung nicht gefällt. Wenn sich eine Freundin von ihrem Partner trennt, bekomme ich nicht die Freundinnenfloskeln: “Er hat dich nicht verdient.” – “Du findest schon jemanden!” – “Was ein Arsch!” hin. Nicht, weil ich sie nicht trösten möchte – eher weil ich nicht denke, dass diese Floskeln helfen oder trösten könnten. Auch wenn die Freundin so etwas vielleicht hören möchte.

Mir wurde mal gesagt, dass es gut tun würde, dass ich diese Floskeln nicht lostrete. Weil so realistisch. Weil so trocken. Ganz ohne Empathie. Daran habe ich bis heute festgehalten – als Rechtfertigung, auch wenn das eigentlich kein Kompliment ist. Ist mir nämlich nicht egal, wenn jemand traurig ist – aber was bringt es der traurigen Person, wenn ich auch traurig bin? Wenn jemand vor mir weint, dann bin ich hilflos. Wenn jemand traurig ist, dann fange ich an dumme Witzchen zu machen, weil – vielleicht lacht die Person ja darüber – manchmal ist das ganz schön unpassend. Lockere Atmosphäre oder eher Awkward Idiot?

Mittlerweile habe ich mir  angewöhnt vorab anzukündigen, dass es mir nicht egal ist, aber ich nicht aufdringlich sein will und eher zu der Sorte Mensch gehöre, die sich zur allgemeinen Erheiterung zum Affen macht. Und trotzdem – um zurück zu o.g. Zitat zu kommen – ist eine Umarmung manchmal so schön. Einfach mal ganz ganz fest drücken. Gibt nicht viele Leute, die ich umarmen würde. Macht’s aber noch schöner.

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Rasmus Wenzel

Ist ja spitze!

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Momentan fällt es mir nicht so leicht Texte zu schreiben – die Luft ist irgendwie raus. Ich habe Fotos auf dem Rechner, die ich schön finde, aber mir fällt es schwer irgendwas dazu zu schreiben. Diese Leichtigkeit, die ich mal hatte ist gerade irgendwie flöten gegangen. Aber das hängt bei mir ganz oft auch einfach vom Alltag ab und von was dieser geprägt ist. Letztes Wochenende stand eine Prüfung an und mein Kopf beschäftigte sich mit dem Lernmaterial – nicht so wirklich mit Formulierungen oder Gedankengängen, die ich hier einfließen lassen könnte. Nagut – jetzt habe ich ein bisschen Luft, aber es steht noch sovieles an Q_Q Better get going, bevor es wieder knapp wird. Was für Lerntypen seid ihr so? Last Minute und Pull-an-Allnighter Studenten oder die, die schon zig Wochen vorher anfangen zu büffeln?
Ich gehöre eigentlich zu der zweiten Gruppe. Für’s Abi im März hatte ich in den Herbstferien angefangen – langsam, aber nachhaltig. Für den Bachelor hatte von Anfang an immer ein bisschen nachgearbeitet & Skripte / Literatur zusammengefasst. Mittlerweile hat sich das irgendwie geändert – nicht mal weil ich wollte oder sonderlich busy-busybee bin, sondern weil jegliche Ablenkung im Haushalt oder in der Freizeit doch irgendwie interessanter und spaßiger erscheinen, als am Schreibtisch zu sitzen. Wäsche machen, was kochen, Küche putzen, Staubsaugen, arbeiten gehen… und das macht alles auch noch viel mehr Spaß als am Schreibtisch sitzen, obwohl  das nicht mal Freizeitaktivitäten sind, weil die kommen ja auch noch on-top xD Ach und schlafen – länger als 23 Uhr unter der Woche wach sein? Das muss ich ja herzlich lachen und an die Folge von How I  met your Mother denken, in der es um die Kondition von Pärchen und Singles in Clubs geht.
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Wie dem auch sei, habe ich meine Resturlaubstage aus letztem Jahr schön verteilt, sodass ich schöne, verlängerte Wochenenden habe (ich liebe Mai & Juni wegen den ganzen Feiertagen!) und habe mir fest vorgenommen da ganz viel abzuarbeiten! Immer mit ein bisschen Motivationszeit dazwischen frei nach dem Prinzip: 20 Seiten gelesen – irgendwas Spaßiges machen. In dem Fall dann ein paar Fotos schießen. Ein bisschen mit dem manuellen Fokus ausprobieren. War übrigens ziemlich lame: Kamera auf dem Stativ – stehe auf dem rechten Fuß – der linke Fuß ist in die Höhe vor die Kamera gestreckt – habe eine sexy Tennissocke an – mit Loch. Fokussiere die sexy Socke mit Loch. Will mich vor die Kamera setzen. Weiß nicht mehr wo der Fuß mit der sexy Socke war, weil zu sehr auf die eigene Balance konzentriert und nicht auf die Position vom Fuß. Gesicht unscharf. Nochmal von vorne.

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