Memories Incantate

Auf meiner To Do Liste steht, dass ich ein Fotobuch nach jedem Urlaub machen möchte. Allerdings waren die letzten paar Urlaube immer Kurztrips, bei denen nicht so viele Fotos zusammengekommen sind, als dass sie ein ganzes Fotobuch hätten füllen können. Allerdings hat 2014 viel mit sich gebracht, sodass ich einfach für das ganze Jahr ein Fotobuch von CEWE zusammengestellt habe. Die Erinnerungen aus 2014 auf 50 Seiten zusammengefasst. Alle Abenteuer, alle besonderen Momente, manchmal auch einfach die alltäglichen Momente, die alles erst so toll machen. Irgendwie bin ich noch total im „Neujahrstrott“, obwohl wir ja jetzt schon bald März haben, aber irgendwie ist das ganz gut so, weil man sich dann immer weiter motivieren kann und die Dinge meiner To Do Liste abhaken kann.

_MG_5951 _MG_5952 _MG_5954 _MG_5955

Ein paar Seiten mag ich euch heute aus meinem Fotobuch zeigen. Ich habe mir dieses mal kein Hardcover ausgesucht, sondern eine dünnere Version. So ein Heft finde ich auch sehr schön und kompakt. Das Hardcover ist haptisch gesehen sehr schön – fühlt sich in der Hand gut an und wirkt sehr hochwertig, aber es in die Handtasche zu quetschen, um es mit zur Verwandschaft zu nehmen war mir ein bisschen zu kompliziert. Für die Erinnerungen aus 2014 wollte ich also ein etwas dünneres, leichteres Heftchen haben. Ich denke, dass ich, sobald ich genug Fotos für mein Portfolio zusammen habe ein Fotobuch / Hardcover drucken lasse. Damit man was in der Hand hat. Ist bei Portfolien nicht anders, als mit Urlaubsbildern. Es ist einfach viel geiler was in der Hand zu haben und durchblättern zu können. So eine digitale Version der Fotos kann da einfach nicht mithalten.

Und es hat natürlich einen Grund wieso ich jetzt mein Fotobuch vorstelle, denn ich habe gleich einen Gutschein für euch eingesackt, den ich jetzt verlosen möchte. Für euch gibt es einen 20€ Gutschein für Fotoparadies zu gewinnen. Ihr müsst nur eure E-Mailadresse eintragen und volljährig sein ;).
a Rafflecopter giveaway

Vielen Dank für die Zusammenarbeit an Fotoparadies.

Bildung muss kostenlos sein

Während dieser Blogpost online geht, freue ich mich, dass mein Semester in meinem Wahlstudiengang an meiner Wahluniversität vorbei ist und habe mich hoffentlich schon über diese Diskussion, die mir mittlerweile aus allen Körperöffnungen raushängt, abgeregt. Und zwar machen mich Aussagen genau dann wütend, wenn sie unreflektiert, undurchdacht und einfach nur undankbar, weil ignorant, sind. Diese Billigmentalität vieler Verbraucher geht mir auf die Nerven – alles muss billig sein: Lebensmittel billig, Medikamente billig, Klamotten billig, Arbeitskraft billig und am besten sollte man noch für die Bildung, die man bekommt, bezahlt werden. Und alles soll auf die Kosten anderer gehen und nicht auf die eigene Kappe.

Hintergrund meines Ärgernisses ist eine Diskussion in der Bloggerlounge. Jemand postet seinen Blogpost zum Thema: Finanzierung / Geldquellen während des Studiums. Bafög wird als eine Möglichkeit darin aufgeführt. Eine andere Person meint daraufhin sinngemäß, dass sie jeder Person davon abraten würde Bafög in Anspruch zu nehmen, weil der Druck dahinter es zurückzuzahlen so enorm sei. Diese Person würde dann lieber auf’s Studium verzichten, weil „Studium sollte kostenlos sein“: Bei der Aussage musste ich mich ja doch ziemlich zusammenreißen nicht den Kopf gegen die Wand zu schlagen. Ganz ehrlich – wenn jemand sich aufgrund dessen GEGEN ein Studium entscheidet, dann: OK – ist dein Bier. Aber dann anderen Leuten zu raten KEIN Bafög in Anspruch zu nehmen?

  • In JEDER anderen Lebenslage, in der man sich Geld leiht, gibt es Druck dahinter es wieder zurückzuzahlen. Hauskauf, Autokauf, Küchenfinanzierung, Fernseher, heutzutage gibt es sogar Leute, die ihre Designertaschen finanzieren (Schwachsinn des Jahrhunderts btw). Verzichtet man deswegen darauf, weil man sagt: Hab gerade keine X.000€ – deswegen habe ich keine Küche?
  • Man zahlt nicht mal Zinsen – nein, man zahlt nur einen Teil des gesamten Darlehens zurück. Das ist geschenktes Geld! Wer sonst würde dir Geld geben und nicht alles wieder zurückverlangen? (Außer man trifft einen Gönner)
  • Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist*, aber in Frankfurt bezahlt man für eine öffentliche Universität rd. 300€ für’s Semester, wobei darin noch ein Semesterticket enthalten ist [was rd 200€ kostet], mit dem man die Öffis nutzen kann. Das sind 16€ im Monat als Semestergebühr und 34€ für das Semesterticket.

Jemandem zu raten kein Bafög in Anspruch zu nehmen, nur weil man es danach zurückzahlen muss, ist mMn fragwürdig. Genauso die Argumentation sich gegen ein Studium zu entscheiden, sofern man es denn machen WILL, nur weil man keinen Bock drauf hat, HINTERHER einen Teil der entstandenen Kosten zurückzuzahlen, damit ANDERE, JÜNGERE auch in den Genuss dieser Unterstützung kommen, finde ich grenzwertig. Ja – Bildung sollte kostenlos sein, aber wer nicht bereit ist 16€ im Monat dafür zu bezahlen – bei dem stelle ich die Wertschätzung dessen gegenüber in Frage.

*Klar – andere Unis, andere Gebühren. Da geht’s schonmal bis 500€ im Semester hoch oder bis 400€ im Monat. Trotzdem – gleiche Argumentation. Wir leben nicht in einer perfekten Welt, in der es keine Uni-Gebühren gibt, sondern in einer unperfekten Welt, wo es leider so teure Gebühren gibt und man versuchen muss das beste daraus zu machen: Kein Grund nicht zu studieren, wenn man etwas bestimmtes machen WILL, wenn einem schon die Mittel dafür eröffnet werden.
_MG_5114
_MG_5121_MG_5124
Die Bilder sind wieder von Summer :).
Affiliateprogramm:

Teilfaul

Ich habe letztens meine Facebooktimeline durchforstet – teilweise um zu schauen, ob ich alles, was ich früher gepostet habe immer noch so stehen lassen kann. Als ich 2008 angefangen habe zu bloggen, habe ich mir wenig Gedanken über Urheberrechte o.Ä. gemacht. Genauso hat es sich mit der Facebookseite verhalten, die ich 2011 eröffnet habe. Deswegen hab ich mich durch meine Timeline gewühlt und geschaut, was ich so verzapft habe. Was mir beim durchforsten der Timeline aufgefallen ist, ist dass ich unheimlich viele Fremdinhalte geteilt habe. Teilweise Dinge, die international viral geworden sind, aber auch viele Dinge, die andere Blogger gezeigt haben und die ich für gut befand. Teilweise Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe und teilweise Menschen, denen ich in meinem Leben noch nie begegnet bin. Ich habe meine eigene (selbst nicht riesige) Reichweite genutzt, um andere zu unterstützen, weil ich gerne Menschen einen Gefallen getan habe. Ich habe dazu aufgerufen für andere zu voten und meinen Content mit blöden Voteaufrufen zu beschmutzen. Ich hatte Mini-Blogparaden organisiert und dann Menschen auf meinem Blog und auf Facebook verlinkt. Ich habe Blogs vorgestellt ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Immer wenn ich das getan habe, kam das große Dankeschön und es wurde dahergesagt, dass man mich auch verlinken würde. Damals habe ich mir gedacht: Mach ruhig, wenn du magst, aber ich zwinge niemanden, weil ich das auch freiwillig getan habe. Diese Versprechen waren allesamt einfach inhaltslos und wurden auch nie umgesetzt.

Wenn ich jemandes Seite geteilt habe oder die vorgestellt habe, dann wurde das geliked. Aber das war’s dann auch an Wertschätzung. Nun ist das ja alles freiwillig, nicht wahr? Aber wie man als Mensch so ist: Wenn man die ganze Zeit gibt und es kommt so gar nichts zurück, dann hat man einfach irgendwann keine Lust mehr und lässt es sein – das ist vor allem in der Blogszene so gewesen. Das hat sich in meinen Inhalten ganz deutlich gezeigt – denn ich habe 2012 und 2013 unheimlich viel Fremdinhalte geteilt. 2014 habe ich das so gut wie gar nicht mehr getan. Alle fragen sich warum? Darum! Weil keine Lust, wenn nie was zurückkommt außer leere Worte.

Ich habe mir vorgenommen wieder ein wenig mehr Fremdleben zu teilen. Mehr Blogposts zu verlinken. Mehr Bilder zu teilen. Mehr Inhalte zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Lieblingsblogposts (eigene oder Fremde) hier posten würdet, Empfehlungen aussprecht oder für euch selbst ein wenig Werbung macht. Und euch am besten überlegt, warum ihr einen Post teilen würdet. Und warum ihr es nicht tut, auch wenn ihr einen Post gut findet.

Den Anfang mache ich mit diesem Post, mit diesen Bildern, die Deliah zeigen an einem Nachmittag im Dezember. Wir haben uns kurz unterhalten, sind ein wenig durch die Stadt gestapft und haben ein paar Testbilder gemacht. Mein erster Lockenkopf sozusagen ;). Wenn ich das erste mal mit jemandem Fotos mache, dann sage ich immer, dass die Person sich so kleiden und schminken soll, wie sie sich am Wohlsten fühlt. Wer sich nicht wohl fühlt und dann auch noch mit Fremden etwas auf die Beine stellen will, dem sieht man das in der Regel an, wenn er nicht gerade hauptberuflich modelt. Deliah hat das ganz toll gemacht :D.
_MG_3977-_MG_4013

Happy New Lunar Year

This was my year. Letztes Jahr habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen, die ich erfüllen wollte. Ich mein – es ist schließlich das Jahr des Pferdes. Mein Jahr :) Und natürlich auch das Jahr die vielen anderen 90er Jahrgänge. Heute verabschiedet sich das Pferd und gibt den Platz frei für das Schaf / die Ziege. Im Übrigen hab ich versucht einen hohen Pferdeschwanz zu machen… You know, wegen Pferd undso xD Und weil das Pferd sich verabschiedet, ist es Zeit ein Resumée über die Dinge zu ziehen, die ich mir damals auf die Zielliste geschrieben habe. Das Horoskop letztes Jahr hatte einen finanziellen Geldsegen vorausgesagt, weswegen ich mich mal dezent weit aus dem Fenster gelehnt habe :D. Ein wenig traurig bin ich ja schon, dass das Pferdejahr vorbei ist, aber ich habe gemerkt, dass ich gerade dieses Jahr besonders viel Wert darauf gelegt habe so viel wie möglich mitzunehmen und nicht bis zum letzten Tag zu warten, um irgendwie noch ein bisschen was auf die Reihe zu kriegen. So wenig ich abergläubisch  ich doch bin, umso intensiver habe ich dieses Pferdejahr erlebt. Und weil das Schaf schon meckert, gebe ich ab / klatsche ab und hier geht’s dann direkt weiter in der Geschichte des Lebens.

Meine damaligen Vorsätze: 

Konzentration auf das Studium; Forschungsprojekt

Got that shit done, ich habe am 14. meine letzte Prüfung ever geschrieben. Mein Forschungsprojekt gebe ich in 9 Tagen ab. GTFO now!

Arbeit & neues Projekt

Läuft. Standen sogar mehrere neue Projekte an.

Reisen: Barcelona, Brisbane, Taiwan und London reisen.

Barcelona lief, Brisbane & Taiwan nicht, weil ich zu arm war und London nicht, weil ich stattdessen Strandurlaub in Frankreich und Städtetrip nach Rotterdam gemacht habe.

Materiell: Vollformatkamera, eine Kitchen Aid und eine Winterjacke.

Got the cam. Die Kitchen Aid hab ich von meiner Liste gestrichen – backe ja eh nie und wenn verbrennt’s. Winterjacke? Hatte 2 Mäntel übereinandergestülpt. Es lebe der Pragmatiker.

Wohnung: Umbau Bad, Gardinen für mein Zimmer, Küchenfeinschliff.

Nope. Did that. Did that.

_MG_5453_MG_5456_MG_5459_MG_5468_MG_5478_MG_5479

 

Phillip Lim Pashli Satchel Medium

Ich gehe wirklich schlecht mit meinem Eigentum um. Ich komme nach Hause und pfeffere meine Tasche in die Ecke. Auf der Arbeit liegen meine Taschen nur auf dem Boden rum. Meine Kleinformatkamera hab ich schon ein paar mal fallen lassen. Sie fristet ihr Dasein in einem Handtuch umwickelt in meinem Rucksack anstatt in einer ordentlichen Kameratasche und außerdem könnte ich auch mal sanfter mit ihr umgehen, wenn ich das Objektiv wechsle. Seit ich auf die neue Kamera umgerüstet bin und weiß was für Kosten auf mich zukommen, sollte ich die schrotten und mir eine neue kaufen müssen, gehe ich ein wenig behutsamer mit dem guten Stück um. Zwar habe ich immer noch keine Kameratasche, aber dafür umkrallen meine Finger die Kamera etwas fester, dafür nimmt kein Fremder sie in die Hand und dafür hat sie einen ganz besonderen Platz bei mir zu Hause. Und weil ich das übertragen will auf meine anderen Besitztümer – und weil ich jetzt auch aus dem Alter raus bin so viel wie möglich und immer alles neu zu haben – und weil ich Bock drauf hatte, hab ich in eine neue Tasche investiert. Eine, die in der Bahn nicht auf dem Boden entlang geschrabbt wird, die nicht als Einkaufsbeutel missbraucht wird und die am Ende des Tages auf den Schrank gestellt, anstatt in die Ecke geworfen wird. Phillip Lim Pashli Satchel Medium_02