Der Weg zum richtigen Glätteisen

04 Jan
04.01.2009

Manch ein Pseudo-Beachboy mag sich ja mit Got2Be-Fructis-Tigi-Pasten den ultimativen „Out-of-Bed-Look“ freiwillig verpassen wollen, aber wer von uns Mädels tut das schon gern? Einer eleganten, glatten und glänzenden Frisur steht mit unseren Kauftipps für Glätteisen nichts mehr im Wege:

Für Abhilfe gegen wildabstehende Haarwirbel und –zotteln sorgt das gute, alte Glätteisen. Wer beim Kauf für hektische Morgenstunden vorsorgt und sich etwas Zeit nimmt, kann dabei in Minutenschnelle den Bad-Hair-Day noch abwenden.
Bei der Anschaffung eines neuen Glätteisens sollte man vor allem auf die Beschichtung achten. Keramik-Beschichtung ist heutzutage Pflicht, Hersteller wie Remington oder Babyliss greifen zusätzlich auf Teflon und Turmalin als Beschichtungsmittel zurück. Vorteil hierbei: Durch einen hohen Ionengehalt lädt sich das Haar nicht statisch auf und bleibt dort, wo es sein soll. Gleichzeitig wird das Haar durch die Beschichtungen geschont und weniger spröde. Für Stufenschnitte und Ponyfrisuren empfiehlt sich zudem ein schmales Eisen. Breite Glätteisen eignen sich zwar besser als zusätzliche Stylingoption für leichte Wellen, versagen jedoch schnell, wenn es um kurze Haarpartien an der Kopfhaut geht. Ein schmales Gerät mit abgerundeten Plattenkanten lässt einen dagegen problemlos auch kurze Haare in Form bringen und gleitet leichter.
Um für seinen persönlichen Haartyp die optimale Glätteinstellung vorzunehmen ist eine möglichst stufenlose Temperaturregelung ebenso wichtig. Ein Glätteisen mit zwei bis drei Heizstufen kann kaum für feines, dickes, strapaziertes, gelocktes und von Natur aus glätteres Haar gleichzeitig optimal sein. Als zusätzliche Gimmicks für das perfekte Glätteisen wären noch die Kabellänge und ein um 360° drehbares Kabelende am hinteren Ende des Geräts zu nennen. Kabelsalat und erzwungenes Styling in der Nähe einer Steckdose (die sich nicht immer in der Nähe eines Spiegels befinden muss…) sind somit ebenso passé.

Ebenso wenig wie an einem moderaten Glätteisen sollte man an den Pflegeprodukten zum Glätten sparen. Hitzeschutzsprays und –serums werden inzwischen von fast jeder Hairstylingfirma angeboten. Wer seine Haare liebt sollte dennoch auf täglichen Gebrauch des Glätteisens verzichten: Jede noch so teure Beschichtung und Pflegelinie kann nicht vor einer Temperatur über 130°C schützen, der man sein Haar für einige Sekunden aussetzt.

Zusammengefasst also nochmals die Do’s und Don’ts beim Glätteisenkauf:

Do:

  • Schmales Glätteisen mit abgerundeten Kanten
  • Gute Beschichtung zum optimalen Haarschutz
  • Stufenlose Temperaturregelung
  • Kabellänge und –drehende zum Komfort

Don’t:

  • Breites Glätteisen
  • Blank Aluminiumplatten ohne Beschichtung
  • Wenige Temperaturstufen
  • „wet2straight“-Glätteisen: niemals nasse Haare glätten, dadurch wird die Haarstruktur nur zusätzlich strapaziert!

Informationen zur Beschichtung:

Keramik:
Keramik bildet zum einen die Grundbeschichtung für moderne Glätteisen und verteilt die Wärme optimal über die gesamte Fläche der Heizplatten. Desweiteren wird der direkte Kontakt zwischen Heizplatte und Haar vermieden, der Hitzeschaden minimiert sich dadurch.
Teflon:
Die benötigten Pflegeprodukte können nicht am Eisen ankleben, Reibung wird ausgeglichen. Zum einen wird dadurch natürlich das Haar selbst geschont, denn wer will schon kokelnde Stylingfluide direkt an der Kopfhaut haben. Zum anderen wird dadurch das Glätteisen selber langlebiger, ähnlich der bekannten Teflonpfanne. Kratzer und Reibung sind auch für die restlichen Beschichtungen somit kein Problem, sodass Keramik, Turmalin und Co. Weiter ihren Dienst tun können.
Turmalin:
Turmalin ist eigentlich ein Kristall mit ionischen Eigenschaften. Wird er erhitzt, so bildet sich ein negatives Ionenfeld um die Keramikplatten, diese negativen Ionen schließen die Schuppenschicht der Haare und lassen diese glänzen. Gleichzeitig wird die statische Aufladung der Haare verhindert, sodass diese nicht unkontrolliert herumfliegen oder sich kräuseln können.

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