Hotelreview: Arts Barcelona by Ritz Carlton

Ich habe diese Reise über ein Reisebüro von Dertour gebucht – damals hat mir die Reiseagentin vier verschiedene Hotels vorgeschlagen und  wir haben dann zwischen dem W Barcelona und dem Arts Barcelona von Ritz Carlton geschwankt. Manchmal ist es so, dass man sich einfach vom Namen mitreißen lässt und deswegen haben wir uns aus Neugierde einfach mal für das Ritz entschieden.


Anschrift:
Arts Barcelona by Ritz Carlton
Carrer de la Marina, 19-21, 08005 Barcelona, Spanien
Tel: +34 932 21 10 00
Hier kannst du es buchen!
http://www.ritzcarlton.com/de/hotels/spain/barcelona

5 – Sterne Hotel


Lage & Parkplätze & Allgemeines

Das Arts Barcelona liegt direkt am Olympiahafen in Barcelona – ein wenig abseits vom ganzen Trubel, direkt beim goldenen Fisch an der Promenade Barcelonas. Die Partyszene und der Strand sind direkt vor der Tür.  Auf der einen Seite mit Meerblick, auf der anderen Seite mit Hafenblick im Arts Barcelona. Und noch auf der dritten Seite mit Blick in die Innenstadt, wo man das bunte Treiben nachts beobachten konnte. Wir sind im 21. Stock einquartiert worden und haben dementsprechend von oben sehr viel von der Stadt sehen können. Da bei unserem Aufenthalt ein Porsche-Event stattfand, sind die Mitarbeiter wohl gebrieft worden oder es sind welche hingeschickt worden, die der deutschen Sprache mächtig waren, was uns zuerst total erstaunt hatte, weil wir eigentlich darauf eingestellt waren nur englisch zu sprechen. Es ist aber dann doch ganz lustig, wenn man im Ausland ist und irgendwie doch so viele um einen herum deutsch sprechen. Ganz links oben könnt ihr das „W“-Hotel sehen. Ich glaube so auf der Höhe ist auch die Rambla – dort ist man also sehr zentral einquartiert. Wir hingegen waren dann doch eher etwas abseits. Dieses kleine Türmchen (auch eher links im Bild) ist die Seilbahn in Barcelona. Leider haben wir es nicht geschafft sie mal zu nutzen – nächstes mal! 🙂 Man konnte aber Gondeln fröhlich rumfahren sehen und konnte sich so ausmalen, wo man langfährt. Wir sind mit den öffentlichen angereist und es gab dort direkt um die Ecke eine U-Bahnstation, sodass man nicht weit laufen musste.

Der Außenbereich des Hotels ist so gut wie leer gewesen. Pool und Whirlpool den ganzen Tag verlassen. Leider haben wir noch nicht die passenden Temperaturen erreicht, um ein wenig zu planschen, aber für einen kleinen Spaziergang und für die Begutachtung des Olympiafisches hat es gereicht.IMG_1788

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Das Zimmer

Wir haben ein Zimmer für 800 €  bei 2 Übernachtungen gebucht. Und obwohl ich bisher schon in mehreren Hotels dieser Preisklasse übernachtet habe, ist dieses hier wohl mit Abstand das größte Zimmer gewesen. In unserem Schlafzimmer befand sich ein wahnsinnig großes Bett in das man buchstäblich versunken ist, weiterhin eine Fensterfront, die für ausreichend Licht gesorgt hat und diverse Unterbringungsmöglichkeiten. Das Bad ist wunderschön gewesen – die Spiegelfront ist sehr groß gehalten und der Marmor samt Fußbodenheizung (;)) gab dem Badezimmer eine warme Atmosphäre. Die Dusche hat einen coolen Regenwaldduschkopf und an den Seiten noch Düsen.

Zudem gab es einen Wohnzimmerbereich samt Gasttoilette. Hier wurde uns mehrmals täglich frisches Obst hingestellt und man konnte sich bei Bedarf an der Nespresso bedienen. Falls man mal Gäste empfangen möchte. Haben wir dann tatsächlich getan, weil ein Freund hier in Barcelona wohnt und wir dann den Abend gemeinsam verbracht haben. Wenn man rechts aus dem Fenster geschaut hat, konnte man auf den Hafen schauen.

Was allerdings auffiel: wir sind in einem der höchsten Etagen einquartiert gewesen und haben abends bzw. nachts das bunte Treiben der Partyszene dann doch deutlich mitbekommen. Also die Lärmisolation hat leider mit Abwesendheit geglänzt.

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Das Essen

Über das Frühstück kann ich leider keine Aussage treffen, weil wir lieber ausgeschlafen haben. Allerdings haben wir an einem Abend im Restaurant Arola zu abend gegessen. Dafür habe ich einen eigenen Blogpost geschrieben. Vorab kann ich sagen – das Lokal ist zu empfehlen! Im Hoteleigenen Restaurant Enoteca vom Sternekoch Paco Pérez haben wir leider nicht mehr essen können, weil wir eine Reservierung gebraucht hätten. Aber es hat eine süße Einrichtung, oder? Hat was gemütliches! Auf dem Menü hatte ich ganz flüchtig folgendes gelesen: Baby Octopus, Seeigel, Seezunge und Wagyu. Klang schonmal sehr interessant!

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Der Service

Wenn auch eher zufällig – in dem Zeitraum als wir vor Ort gewesen sind hat ein Porschevent stattgefunden und dementsprechend sind deutschsprachige Mitarbeiter abgeordnet worden, um die Gäste vor Ort zu betreuen. Davon haben wir selbst auch profitiert. Zwar ist mein Englisch gut und auch gut genug um mich zu verständigen, jedoch ist das dann noch mal eine andere Leichtigkeit, wenn man in seiner Sprache angesprochen wird. Ansonsten gab es – wie oben angesprochen mehrfach frisches Obst auf’s Zimmer, das Zimmermädchen bewies Humor beim Betten machen und überhaupt hat es uns an nichts gefehlt.

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Fazit

All in All würde ich das Hotel weiterempfehlen, ich emfand unseren Aufenthalt wirklich als sehr angenehm. Das Zimmer war riesengroß und die Mitarbeiter waren zu jeder Uhrzeit darum bemüht einem das Leben leichter zu machen. Ich habe auf dem Bett wie im Himmel geschlafen und das Essen im Arola war sensationell. Das Einzige, was ich dann nicht gut fand, war eine Gebühr von 25€ pro Tag für WLan. Darauf habe ich dann dankend verzichtet. Meiner Meinung nach könnten manche Leute schon ein paar Tage „Internetlos“ vertragen, aber andererseits gehört es meines Erachtens heutzutage schon dazu, dass ein modernes Hotel WLan mit anbietet. Zumal die Zusatzkosten für den Unternehmer hier marginal sind. Insgesamt kann ich aber zusammenfassen, dass ich das Arts Barcelona klasse fand und auch einen weiteren Urlaub darin verbringen würde.

Hier noch mein Video zu Barcelona 🙂

Dieser Blogpost beinhaltet provisionsbasierte Werbelinks. Diese nehmen keinen Einfluss auf meine Meinungsbildung und Berichterstattung.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

11 thoughts on “Hotelreview: Arts Barcelona by Ritz Carlton

  1. Ich war 2010 (?) als Austauschschülerin in Barcelona und plane im Moment einen Trip im Herbst hin, weil ich die Stadt damals wirklich toll fand und auch gerne mal noch eine andere Perspektive möchte, auch, wenn man sich sicher darüber streiten kann, ob die Perspektive als Austauschschülerin oder die als Touristin besser ist. 😀
    Deinen Eindruck mit den Autos kann ich nur bestätigen. Vom Flughafen wurden meine Austauschschülerin und ich damals von der Mutter einer anderen Austauschschülerin mitgenommen und die Autofahrt war einfach nur schrecklich. Anschnallen? Ach wo. Rote Ampeln? Scheiß drauf. Tempolimits? Wer braucht die schon? Entsprechend sah das Auto auch aus, ein Wunder, dass es überhaupt noch gefahren ist. 😀
    Liebst, Anni von Chou Chou ?

    1. oh ich glaube fast, dass es als austausschüler coole ris.t.. weil du hast leute, die dich rumfhren können und bist warhscheinlich auch etwas länger da =D
      hahah ja – ehrlich gesagt würd ich dort auch nich auto fahren wollen XD

  2. Oh Gott 😀 Ich musste gerade einmal quer durchs Büro lachen, als ich deinen Text zu den Kuscheltieren las 😀 Hammer! Und sehr schöne Fotos. Ich war vor gaaanz vielen Jahren mal in Barcelona, kann mich aber nur noch an den Strand, die Wellen und dann den Meeresboden erinnern 😉 Muss dort wohl noch einmal hin..

    In Paris ist das übrigens auch so mit den Autos. Sie haben keinen großen Wert, da es Gebrauchsgegenstände sind. Bei uns würde man die Autos als Totalschaden abtun, in Paris könnte es quasi ein Neuwagen sein.

    LG

    1. muahahah – kuschelterrroooor!!! hahah – omg ja in paris ist das auch so schrekclih mit den autos… da würd ich auch nich fahren wollen XD

  3. Wow das Hotel sieht ja richtig toll aus! Das Zimmer ist ja riesig!

    An diesen komischen Fisch kann ich mich auch noch erinnern, da sind wir vorbei spaziert. Unser Hotel war noch etwas draußen 😉

  4. Willst du mich verarschen? 😀 Bei deinen Barcelona Bildern und dem Video bekomme ich viel mehr Fernweh als von meinem ollen „low budget“ Roadtrip 😀 Ne im Ernst, sieht echt luxeriös aus, wie ihr da gehaust habt und das Video gefällt mir auch total gut! 🙂 Möcht auch mal nach Barcelona bzw. Spanien, am liebsten nach Andalusien, den Strand mit einem weißen Pferd entlang reiten hihi 😀

    Liebste Grüße <3

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