Japan Traveldiary Part Two

Teil 1 meines Japan Traveldiaries findet ihr hier.

Tag 8 (06.07.): Ich bin in meine Kapsel eingezogen! Schonmal dran gedacht in einem Kapselhotel unterzukommen? Ich habe das irgendwann mal im Fernsehen gesehen und wollte auf jeden Fall ein Kapselhotel ausprobieren, wenn ich in Japan bin. Im Endeffekt war ich jetzt sogar in mehreren und hatte mir die rausgesucht, die ein wenig mehr Komfort bieten würden und recht stylish aussahen – ich freue mich schon davon zu berichten! Nachdem ich meinen Kram wegbringen konnte, bin ich Richtung Tsukijifischmarkt losmarschiert – unglaublich wie man auf so einer kurzen Strecke so oft Pause machen kann. Es ist so dermaßen schwül und heiß gewesen, dass ich die ganze Zeit versucht habe mich in den Schatten zu flüchten. Auf Empfehlung meines Kollegen bin ich dort in ein Sushirestaurant gegangen und habe mir Thunfisch in verschiedenen Qualitätsgraden zum Probieren bestellt.

Tag 9 (07.07.): Heute musste ich erst einmal meine Wäsche waschen, damit ich noch überhaupt noch Kleidung für den Rest der Zeit habe. Ich hatte Lust ein wenig bummeln zu gehen und bin zum Caretta Shiodome gelaufen, um nach ein paar Geschenken zu schauen. Allerdings gab es da nur über mehrere Etagen verteilt Restaurants – nagut, aber dafür hat sich die Frage, wo ich zu Mittag esse, selbst beantwortet. Am Abend bin ich mit Shino verabredet, einem Host von EatWith – bei ihr habe ich dann Sushi selbst gemacht und zu Abend gegessen.

Tag 10 (08.07.): Was für ein freudiger Tag. Denn heute wird meine Schwester zu mir stoßen. Wir haben uns in Tokyo verabredet, um die Stadt zusammen zu erkunden. Ich habe mich irgendwann dann auf den Weg zu unserem Hotel gemacht und bin am Regierungsgebäude vorbeigekommen. Meine Schwester kam gegen 13:!5 an und wir haben uns erst einmal kurz auf dem Zimmer ausgeruht. Später sind wir zu Kaiseki 911 gegangen, um Kobefleisch zu probieren. Danach ging es auch schon ins Bett.

Tag 11 (09.07.): Für heute haben meine Schwester und ich geplant ins Hello Kitty Land zu fahren. Naja eigentlich heißt es ja „Sanrio Puroland“, aber naja Hello Kitty Land verstehen die Meisten besser. Danach ging es dann zum Dinner in ein Hotpot bzw. Shabu Shabu Restaurant.

Tag 12 (10.07.): Ein letzter Hotelwechsel steht an. Jedes Mal, wenn ich das Hotel wechseln muss, stresst mich das schon ein bisschen, allerdings sollte dies das letzte Mal sein. Dazu kann man sich ja aufraffen, nicht? Unsere beiden Hotels waren jeweils in der Nähe der Ginzabahn, sodass wir ziemlich gut angebunden gewesen sind. Bevor wir im Hotel eingecheckt sind, sind wir noch zum Asakusatempel gegangen – lustigerweise habe ich hinterher erfahren, dass zu diesem Zeitpunkt gerade ein Festival dort stattfindet. Ich wollte ja unbedingt auf ein japanisches Festival gehen und bin es sogar ohne es zu wissen :D. Die Menschenmassen sind unglaublich gewesen – bei prallem Sonnenschein haben wir uns an Jungen, Alten, Japanern und Touristen durchgequetscht und sind dann doch recht flott wieder Richtung Hotel geflüchtet. Zum späten Mittagessen sind wir dann Yakiniku essen gegangen und haben danach ein Nickerchen gehalten. Abends gab es dann nur Instantramen.

Tag 13 (11.07.): Den Vormittag haben meine Schwester und ich jeweils alleine verbracht, weil wir jeweils noch Termine wahrnehmen wollten. Wir haben uns dann in Ginza im Tokyu Plaza getroffen und sind ein wenig bummeln gewesen. Meine Schwester hat von ihrer Kollegin super viele Empfehlungen bekommen und deswegen sind wir zur Tokyo Station gefahren, um uns dort umzuschauen. Irgendwie sind wir dann im JR Tokyo Tower gelandet und haben dort auf einer Dachterasse Rast gemacht, bevor es dann zum Teppanyaki essen ging. Abends sind wir mal wieder Yakiniku essen gewesen und wollten noch einmal den Asakusa Schrein besuchen. Im Übrigen ist das super, denn abends ist einfach nichts los. Auf dem Rückweg sind wir in einen 24/7 Laden rein, der anscheinend alles, was das Herz begehrt zu führen schien. Souvenirshopping en masse!

Tag 14 (12.07.): Mein letzter Tag ist angebrochen! Ich fliege eigentlich erst am 13. um 00:30, aber man soll ja schon zeitig an den Flughafen 🙂 Trotzdem hatten wir noch einen ganzen Tag um allerlei zu erleben. Als erstes haben wir das Kotori Café (Vogelcafé), sowie ein Hundecafé besucht – danach sind wir in das Kawaii Monster Café gegangen – wie ich das empfunden habe, erzähle ich ein anderes mal. Zum Abschluss sind wir noch einmal Shabu Shabu essen gegangen – mann das werde ich wirklich vermissen. Das ganze leckere Essen!

Danach ging es für mich dann auch schon Richtung Flughafen. Ich habe es so lange wie möglich rausgezögert, aber ich musste ja irgendwann los. Ganz ehrlich der Rückflug war furchtbar. Am Anfang fand ich das ja noch lustig, als in der Bahn eine Japanerin auf mir eingeschlafen ist. Aber im Flugzeug ist das wieder passiert und da hatte ich dann irgendwann echt keine Lust mehr drauf. Außerdem waren die Stewards und Stewardessen von Emirates dieses Mal total rücksichtslos und sind ständig mit ihrem Servicewagen gegen meinen Sitz gestoßen, sodass ich jedes Mal wieder aufwachte. Zum Ende hin – als die eine Stewardess die Kopfhörer eingesammelt hat, hat sie mir diese auch noch einmal schön ins Gesicht gerammt. Zudem hatte ich mich auch ziemlich geärgert, dass die mich bestimmt dreimal gebeten haben etwas für den Japaner neben mir auf englisch zu übersetzen – nein, nach dem dritten Mal kann ich auch immer noch kein japanisch! Vielleicht klappt’s ja beim vierten Mal fragen?

Aber naja – die Reise war wunderschön. Ich habe so viel erlebt und es war der Wahnsinn! Ich bin froh nun wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen und auch ein wenig mehr Auswahl an Klamotten zu haben. Ich hoffe, dass ihr in den nächsten Tagen hier mal ab und zu reinschaut, denn ich habe haufenweise Blogposts zum Thema Neuseeland und Japan für euch vorbereitet!

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

3 thoughts on “Japan Traveldiary Part Two

  1. Toller Reisebericht! Von den Kapselhotels hatte ich auch schon mal etwas gehört – eigentlich eine coole Idee. Grade bei Städetrips ist man ja eh meistens nur zum Schlafen dort.

    1. ja, die waren wirklich cool! Ich wollte auf jeden Fall noch was dazu schreiben, aber in Kurz: Die sind teilweise total auf Business Reisende ausgerichtet, zwar wenig Platz, aber recht gehoben – also ich kam mir nicht wie in einem Hostel oder so vor!

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