Koh Samui Traveldiary

Unsere Reise nach Koh Samui hatte einen sehr schönen Grund. Mein Cousin heiratet! Und das auf Koh Samui am Strand! Gebucht haben wir bereits im Frühling irgendwann – die Vorfreude ist also riesig gewesen.

Tag 0 (26.12.): Unser Flug ist für 13:45 eingeplant. Ich sitze hier und tippe diese Zeilen, wir wollen in etwa einer halben Stunde zum Flughafen fahren. Wir haben uns allerlei Beschäftigung auf unser Tablett geladen, wird ja ein langer Flug – eigentlich wollte ich ja schlafen, aber man weiß ja nie. Umstieg Bangkok Flughafen. Wir haben nur 1:05 Stunden Zeit zum Umsteigen und müssen in der Zeit durch die Border Control und noch einmal den Sicherheitscheck durchlaufen. Bei einem fremden Flughafen beunruhigt mich das immer. Wir sind mit dem Last Call in den Flieger gehüpft und dann noch einmal eine Stunde geflogen.

Tag 1 (27.12.): Ankunft um 8:30; Wir sind um 12:30 mit Chonlada verabredet – wir mieten ihr Ferienhaus.  Meine Schwester fliegt mit Singapur Airlines und kommt 2,5 Stunden später als wir an. In der Zeit warten wir einfach noch am Flughafen. Gepäck abholen, Geld wechseln / abheben, Toilettengänge, was Trinken, was essen, Simkarte kaufen, Bescheid sagen, dass man heile angekommen ist. Die Zeit kann man schon irgendwie totschlagen. Als meine Schwester angekommen ist haben wir uns auf den Weg zum Ferienhaus gemacht und dort erst einmal entspannt und einen Sprung in den Pool gewagt.

Danach ging es runter in die Stadt, um uns erst einmal mit Lebensmitteln einzudecken. Wenn man in einem anderen Land einkaufen geht, sollte man viel Zeit mitbringen, um auch die coolsten Leckereien bestaunen zu können. Zum Beispiel ein HotPot-Kit oder viele Süßigkeiten, die es in Deutschland nicht gibt.

Tag 2 (28.12.): Heute ist die Hochzeit meines Cousins im Südosten von Koh Samui gewesen. Da wir noch gejetlagged ausgeschlafen haben, haben wir den Tag entspannt angefangen. Die Jungs sind zwischendurch die Gegend erkunden gegangen und haben zwei Papayas geerntet. Am Nachmittag ging es dann zum Lamai Beach, wo die Hochzeit stattfinden sollte. Die Trauung, der Sektempfang und auch die Abendveranstaltung fanden alle am Strand statt, was wirklich schön ist.

Tag 3 (29.12.): Am Tag nach der Hochzeit find wir um 11Uhr aufgestanden und sind auf den Markt gegangen. Es ist immer witzig wie ähnlich die Küche verschiedener asiatischer Länder ist. Zum Beispiel haben wir dort geschmorten, karamellisierten Schweinebauch gegessen, den es in Vietnam auch gibt. Darüber hinaus einen leckeren Lycheeshake, Thaieistee, frittierte Süßkartoffel und Banane, viel Obst und ein Kokosdessertgelee.

Nachdem wir beim Markt gewesen sind, sind wir zum Namuang Wasserfall (Nr. 2) mit einem Offroadfahrzeug gefahren. Den Rest sind wir hochgeklettert und sind beim Wasserfall baden gegangen. Beim Wasserfall konnte man auch Tiger streicheln oder Elefanten reiten, aber so etwas wollte ich nicht machen und es hat mich wirklich traurig gemacht, wie begeistert, unreflektiert und mit was für einer Selbstverständlichkeit westliche Touristen Geld dafür bezahlen, sedierte Wildkatzen zu streicheln. Dazu wollte ich separat noch etwas schreiben.

Danach sind wir zum Samui Orchid Ocean Resort gefahren (dort war auch die Hochzeit) und haben eine Kleinigkeit gegessen (ist im Übrigen nicht zu empfehlen dort). Wir haben bis 19 Uhr gewartet um mit dem Rest der Familie in die Stadt zu fahren und essen zu gehen. Danach sind wir spazieren gegangen und haben Einiges auf dem Nachtmarkt gekauft.

Tag 4 (30.12.): An diesem Tag hatten wir vor zum Ang Thong Nationalpark zu fahren, dabei haben wir den Anbieter Funny Day genutzt. Ab 8 Uhr sollten wir abgeholt werden – als wir beim Pier angekommen sind, ist uns gesagt worden, dass die Tour ausfällt, weil der Wellengang zu stark gewesen ist. Wir sind also wieder zurück gefahren und dann mit dem Mietwagen in die Stadt zum Bummeln gefahren. Danach sind wir zum Nathon Pier spazieren gegangen, um die Tour in den Nationalpark für den nächsten Tag zu buchen. Übrigens bekommt ihr das Geld zurück, wenn die Tour wegen schlechtem Wetter ausfällt. Abends sind wir zum Fisherman’s Village gefahren und haben im „The Shack“ Steak gegessen. Jeden Freitag wird die Straße im Fisherman’s Village gesperrt – als Fußgänger kann man dann über den Markt stöbern.

Tag 5 (31.12.): Es ist Silvester! Der Ausflug zum Ang Thong National Marinepark ist wieder ausgefallen. Wir haben wirklich kein Glück! Deswegen sind wir spontan wieder zum Fisherman’s Village und haben dort erst einmal im Café de Pier gefrühstückt. Danach sind wir den Big Buddha besichtigen gegangen.

Für den Abend sind wir dann noch einkaufen gegangen und haben dann angefangen zu kochen. Ein ganz gemütliches Silvester mit Ausblick auf das Feuerwerk vom Nikki Beach.Tag 6 (01.12.): Da es am Vorabend dann doch ein bisschen länger gegangen ist, haben wir uns entschieden zu Hause zu bleiben und zu entspannen und sind daher nur abends essen gegangen. An dem Abend habe ich mir unglücklicherweise eine Lebensmittelvergiftung geholt, die auch irgendwie dazu geführt hat, dass ich den Rest des Urlaubes nicht mehr so Streetfoodfreudig geblieben bin :(.

Tag 7 (02.12.) – Tag 9 (04.12.): Hier haben sich unsere Wege getrennt. Meine Schwester ist in ein anderes Hotel gewechselt und wir sind nach Kho Phangan gefahren. Mit der Seatranfähre für 250 Baht pro Person. Ich werde in einem separatem Post darüber schreiben.

Tag 10 (05.12.): Mittlerweile dachte ich, dass ich an meinem Tiefpunkt angekommen bin. Zusätzlich zur Lebensmittelvergiftung kam ein allgemeines Unwohlsein und Fieber hinzu, sodass ich schon überlegt habe den Urlaub abzubrechen und nach Hause zu fliegen anstatt noch weitere 8 Tage die Zeit abzusitzen. Damit wir aber nicht nur im Hotelzimmer rumsitzen sind wir in eine Mall um die Ecke gegangen (Central Festival Samui). Der Ausflug hat gutgetan und am Abend ging es mir schon viel besser, jedoch hatte dann mein Freund plötzlich ein Schwindelgefühl, was aber wohl nur an dem ausgelaufenem Deo in unserem Koffer lag.

Tag 11 (06.12.) – Tag 13 (08.12.): Ich bin in diesem Zeitraum krank gewesen, weswegen wir nicht wirklich etwas unternommen haben, außer Essen holen und ausruhen.

Tag 14 (09.12.): Endlich bin ich wieder fit und das Wetter auf Koh Samui klart etwas auf, sodass wir vormittags an den Strand spazieren gehen konnten! Ein halber Tag Sonne, bis es wieder angefangen hat zu regnen! Und der halbe Tag hat schon gereicht, dass mein Freund rote Schultern bekommen hat!

Tag 15 (10.12.): Wir sind schon um 7 Uhr zum Flughafen gefahren, um mit Thai Airways ich Bangkok zu fliegen. Mit dem Taxi hat es von unserem Hotel aus 200 Baht gekostet und hat nur ein paar Minuten gedauert. Das Bangkok Traveldiary könnt ihr hier finden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in unseren Urlaub geben und ihr schaut in der nächsten Zeit auch vorbei, um weitere Blogposts über Thailand zu lesen! Da habe ich nämlich ein bisschen was in Petto 🙂

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

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