Restaurant: Okinii Wiesbaden – Japanisches Essen ist mehr als Sushi

Okinii ist ein japanisches Restaurant, dass seine Pforten als allererstes in Düsseldorf geöffnet hatte. Ich kenne es durch meinen Cousin, der selbst dort arbeitete bzw. diesen Store dort verwaltete. Das erste Mal war ich Anfang 2012 in dem Lokal und habe es mir nicht nehmen lassen alle Köstlichkeiten zu probieren. Mittlerweile gibt es in Wiesbaden ein zweites Okinii (ein eindeutig kürzer Weg zum Essen!) und in Köln ein Drittes – und es ist wohl geplant, dass irgendwann in 2013 auch in Frankfurt ein Okinii eröffnen soll – allerdings weiß Ich noch nichts näheres!

Ambiente

Ich war bisher sowohl in Wiesbaden, als auch in Düsseldorf bei Okinii essen. Alles ist sehr groß und geräumig. In Düsseldorf kann man im Vorbeigehen noch in die Küche reinschauen. Laut meinem Cousin gibt es über 15 Köche, die an dem Abend dafür sorgen, dass dein Essen auf den Tisch kommt. Die Einrichtung ist modern – zum Glück nicht kitschig, asiatisch, wie man es aus anderen Restaurants gewöhnt ist. Alles ist eher etwas jünger und moderner gehalten. Abends ist es auch eher dunkel gehalten – aber dunkel gemütlich! Und ein Punkt – Ich weiß gar nicht, ob man das zum Ambiente dazu zählen darf. Die Toilette im Okinii ist Bombe, sodass Sie doch nochmal erwähnenswert ist xD Es sieht richtig spacig chic und modern aus (Zumindest in Wiesbaden – Ich kann mich nicht an das in Düsseldorf erinnern) und es läuft dezente Musik.

Service

Ein super junges Team. Ein super schnelles und freundliches Team. Was soll Ich großartig dazu sagen? Im Grunde spricht man weniger mit den Mitarbeitern des Restaurants, weil man eigentlich nicht bei Ihnen bestellt. Allerdings bekommt man am Anfang – wenn man das erste Mal bei Okinii ist – eine Einführung in das Konzept bzw. System – wie das mit dem Bestellen so funktioniert – bei Fragen wird geduldig erklärt. Wenn man dann Mal bestellt hat, muss man nur kurz auf die ersten Speisen warten. Zwar kommen die zeitverzögert und häppchenweise an, aber da man so viel auf einmal bekommt, kriegt man das teilweise gar nicht mit. Die Kellner sind meist so aufmerksam, dass sie es sehen, wenn ein Teller leer ist und räumen Ihn dann direkt weg, damit man genug Platz hat für weitere Gerichte oder generell Bewegungsfreiraum.

Speisen

Geschmacklich kann Ich nicht über die Speisen klagen – Die Takoyaki haben mir hier eindeutig besser geschmeckt, als Ich sie mal auf einem japanischem Jahrmarkt (in Deutschland) probiert habe. Das Lamm- und Rinderfilet ist empfehlenswert. Wie Ihr seht, fange Ich schon an Gerichte aufzuzählen. Das wäre Punkt „Auswahl“ – Auswahl gibt es genug – denn auch wenn der Mittagstisch von der Auswahl her eingeschränkt ist, kommt jeder zu Potte. Es gibt viel Sushi – sei es vegetarisch oder nicht. Es gibt Garnelen, frittiertes Gemüse, Suppen, japanische Kroketten, Hühnchen, Ente, Tofu, Lachs, Teigtaschen. Abends gibt es noch Handrolls, Sashimi, Muscheln, Rinderfilet, Lammfilet und vieles mehr. Unten findet Ihr einen Link zur kompletten Karte des Restaurants. Es ist kein typisch, traditionelles Restaurant, aber Okinii ist schon deutlich authentischer, als was die meisten so vom japanischen Essen kennen. Denn für die meisten ist „japanisch“ eben nur Sushi. Nur Sushi ist ein ganz kleiner Teil der ganzen Köstlichkeiten, die man so genießen kann, wenn man in einem japanischen Restaurant isst. Ich bin froh über eine solche Entwicklung und hoffe, dass Ich noch mehr Leute dazu bringen kann nicht in irgendwelche Sushibuden zu rennen, sondern sich in ein Lokal zu setzen und die komplette Auswahl zu genießen.

Preise

Meiner Meinung nach sind die Preise super. Bei der oben beschriebene Auswahl kann man nicht klagen. Abends bezahlt man für Allyoucaneat rd. 25€, während man mittags rd. 16€ pro Person bezahlt – Abends ist es teurer, weil man dann mehr Auswahl hat (zum Beispiel Rinderfilet).

Besonderes

Die Besonderheit dieses Lokals könnte man im ersten Moment darin festhalten, dass man mit Ipads bestellt. Auf den ersten Blick erscheint diese Funktion mehr ShiShi und Nice to have, als tatsächlich nützlich. Wer jedoch einmal dort Essen war, wird verstehen, dass die Art und Weise seine Speisen so zu bestellen, durchaus einen Sinn hat. Das Konzept von Okinii basiert darauf, dass man nicht eine große Speise pro Person bestellt, sondern viele kleine Speisen für alle. Es kommt also schon durchaus mal vor, dass man an die 30 Gerichte pro Person an einem Abend bestellt. Jetzt stellt euch mal vor: Das müsste alles ein Kellner aufschreiben und euch dann einzeln an den Tisch bringen. Und das auch noch für 4-5 Personen. Mit dem Ipad in der Hand wird einfach das angeklickt, was man Essen möchte und in welcher Anzahl und bestellt. So geht es wesentlich schneller und auch effizienter. Das Konzept beruht auf All-you-can-eat – Man bestellt in Runden. Pro Runde kann man Pro Person 5-10 Gerichte bestellen. Wer denkt, dass dies Völlerei und Verschwendung ist, sollte bedenken, dass für jeden nicht leer gegessenen Teller ein kleines Entgelt bezahlt werden muss – so soll vermieden werden, dass man sinnlos Speisen bestellt, obwohl man Sie überhaupt nicht mehr aufessen möchte.

Fazit

Okinii ist ein Restaurant, bei dem es sich lohnt, wenn man mal seine Lieben überraschen will und Ihnen etwas bieten möchte, was Sie noch nicht kennen. Man bekommt á la carte und Buffeterlebnis (=von jedem etwas) in einer Mahlzeit serviert. Da die meisten bei japanischem Essen gleich an Sushi denken und es viele Menschen gibt, die nicht gerne Fisch essen bietet Okinii ein MischMasch für alle an. Fischhasser kommen auf Ihre Kosten. Ebenso die Vegetarier und Veganer, die sich an (Reis-!)Nudelsuppen, frittiertem Gemüse, Kroketten, Teigtaschen und allerlei Tofuköstlichkeiten erfreuen können.

Link zum Restaurant | Speisekarte

Adressen:
Immermannstraße 35
Düsseldorf

Taunusstraße 22
Wiesbaden

Blaubach 1
Köln

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