Warum sich ein Einkauf im belgischen Supermarkt lohnt

Ich bin vor einiger Zeit mit Kristin und Maria unterwegs zu einem Fotografen und Modelmeeting gewesen. Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Umweg nach Belgien gemacht, um uns dort im hiesigen Supermarkt mit Produkten einzudecken, die es in Deutschland nicht gibt. Ich bin von Kristins Idee begeistert gewesen, weil ich auch früher häufig mit meinen Eltern hinter die französische Grenze gefahren bin, damit wir unseren Vorrat an französischen Lebensmitteln wieder aufstocken können. Es gibt in anderen Ländern nun mal Produkte, die man super findet, aber nicht hier beziehen kann. Ich bin persönlich zu faul extra an die Grenze zu fahren, um einzukaufen, aber wenn sich eine Gelegenheit ergibt, bei der man zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigen kann, dann bin ich dabei.

1.) Es gibt andere Süßigkeiten in Belgien!

Oreas. Alle kennen Oreos – aber in was für Variationen? Ich kannte bisher nur die normalen. Dunkler Keks, helle Füllung – die Originalen also. In dem kleinen Markt, in dem wir waren gab es alle möglichen Variationen. Mit Schokoüberzug, weiße Schokolade, mit doppelter Creme (!), Minis. Diese Mikadostäbchen gab es mit weißer oder mit Zartbitterschokolade (die sehe ich in Deutschland auch eher selten?) – ich bin nicht so ein Schleckermaul, daher habe ich nicht so viele Süßigkeiten gekauft, aber für einen von euch, könnte das doch das Paradies sein, oder?
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2.) Was ist mit der Getränkevielfalt?

Ganz ehrlich – ich wusste gar nicht, dass der Arizonaeistee noch so viele andere Sorten hat? Ich kannte nur die aus der oberen Reihe (siehe Bild). Zudem gab es noch im Cola/Fanta/Sprite ganz viele verschiedene Sorten – z.B. Pomelofanta? Ich hab mich zwar nicht durchprobiert, aber die Produktvielfalt hat mich zuerst tatsächlich erschlagen.
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3.) Biiiiiier!

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Ich bin kein Biertrinker – außer bei belgischem Bier! Wir haben hier in Frankfurt und in Offenbach eine belgische Bierbar und ich freue mich immer, wenn wir dahingehen. Die haben eine riesige Bierkarte mit verschiedenen Sorten. Meine Lieblingsbiere sind die Fruchtigen. Auf dem Bild könnt ihr z.B. das Apfelbier von Lindemans sehen – das riecht Pappensüß, wenn man die Flasche öffnet, schmeckt aber säuerlich-bierig, als ob Apfelwein und Bier ein Kind bekommen. Der typische Frankfurter und Deutsche würde jetzt das Gesicht verziehen und dieses Bier vermutlich ablehnen, aber ich liiiiiiebe diese Fruchtbiere. Bisher habe ich Apfel, Pfirsich und Himbeere probiert. Wusstet ihr eigentlich, dass früher – bevor man herausfand, dass man Bier mit Hopfen braut, Obst genommen hat? Das ist also keine neu-trendige Erfindung, sondern eine traditionelle Methode, die noch länger existiert als die Bierbrauerei, die man heutzutage so kennt.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

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