Wie alleine Reisen sich angefühlt hat

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Zu allererst – ich bin absolut kein Paradebeispiel für jemanden der alleine mit dem Rucksack loszieht. Die Geschichten, die man sonst so liest und hört – da geht es um Menschen, die monatelang – wenn nicht sogar ein ganzes Jahr mit dem Rucksack durch Australien, Südostasien oder Südamerika ziehen. Das ist für mich gar nicht in Frage gekommen, denn ich bin ein ziemlich heimeliger Mensch. Ich bin zwar gerne unterwegs, aber meistens möchte ich nach der zweiten Woche auch schon wieder nach Hause, um auch die ganzen gewonnenen Eindrücke in Ruhe verarbeiten zu können. Ich bin nun dieses Mal alleine nach Neuseeland und Japan losgezogen, allerdings auch nicht so wirklich alleine, denn in Neuseeland bin ich bei einem Freund untergekommen und hatte somit sofort Anschluss. In Japan bin ich effektiv 10 Tage alleine herumgezogen, während meine Schwester dann zum Ende hin dazugestoßen ist. Es war also wirklich nur ein „kleiner Zeh im kalten Wasser“ was das alleine Reisen angeht.Für erfahrene Soloreisende ist das ein Klacks – wahrscheinlich nichts nennenswertes, für mich jedoch eine ganz neue Erfahrung, denn sonst bin ich ja immer mit Freunden, Familie oder Partner unterwegs.

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