16.07.2012
Smart Casual ist eigentlich ein Begriff, mit dem man sich irgendwann im Laufe seines Berufslebens herumschlagen muss. Als Schülerin und als Studentin muss ich sagen, dass es mir relativ egal war, was die Leute von meiner Kleidung gehalten haben. Hing ja nichts davon ab – mittlerweile muss man sich näher damit beschäftigen, was man wohin so anzieht. Zu Chic? Zu Casual? Was ist denn nun das richtige Mittelding? Smart Casual hört sich ja so easy an – aber hin und wieder sieht man bei einem Event, dessen Dresscode “Smart Casual” lautet, weniger schöne Kleiderschrankexplosionen rumlaufen – also ist “Was bedeutet Smart Casual” wohl doch ein Thema, was vielen eher schwer fällt. Hört sich zwar easy an, ist es aber nicht. Smart Casual bedeutet im Grunde genommen erst mal, dass man sich ungezwungener als sonst im Beruf kleidet und trotzdem ein gepflegtes, ordentliches Auftreten gewährleistet. Der Grund dafür könnte ein Geschäftsessen, eine Weihnachtsfeier, ein Sommerfest oder ein Betriebsausflug sein. Den Smart Casual Dresscode für den Mann möchte ich hier nun etwas zurückstellen (wobei ich nur sagen kann, dass man mit einem Hemd und einer dunklen Hose nicht viel falsch machen kann – bei uns lassen die Herren einfach nur die Krawatte weg
). Dieser Smart Casual Blogpost soll sich eher auf die Frauen unter uns beziehen. Soll man “smart casual” kommen, so kann das Kostüm im Schrank hängen bleiben – trotzdem darf man nicht vergessen, dass man sich unter Kollegen oder Geschäftspartnern aufhält – das heißt, man trägt keine Freizeitkleidung, keine Miniröcke, keine Hotpants, keine zerrissene Kleidung, keine zu offenherzigen Oberteile, sondern immer noch einen “gelockerten” Businesslook. Wichtig ist dabei sich zwar légère zu kleiden und trotzdem eine gewisse Seriösität an den Tag zu bringen.
Ich hab mir für heute ein schlichtes Beispiel für Smart Casual ausgesucht. Eine helle 7/8 Chino von Zara, ein Tube Top – darüber eine hübsche Bluse von Primark (Ja ich weiß…..~_~). Dazu kann man ja schlichte Schuhe anziehen – zum Beispiel Ballerinas. Meine habe ich von Alberto Gozzi. Zugegeben – das Klauenarmbarnd würde ich für die Arbeit dann doch nicht anziehen
Aber es hat mir so gut gefallen ;D

Kchichichichi.

Was geht nicht bei Smart Casual? Meiner Meinung nach gehören Turnschuhe, Wanderschuhe, Zehenschlappen, Sandalen, Bikerboots, Miniröcke, Shorts, Minikleider, tiefe Ausschnitte und extreme Musterprints (z.B. Leopardenprints) nicht zu einem Businesstermin – auch wenn er unter dem Motto “Smart Casual” läuft.
Natürlich gehen da die Meinungen vieler auseinander – schließlich hängt die Auffassung bestimmter Dresscodes auch von der Situation, von der Branche und vor allem von dem Unternehmen, in dem man arbeitet, ab. Ich gehe in dieser Beschreibung von einem sehr konservativem und strengem Umfeld aus. Was meint ihr zum ausgewählten Outfit? Was könnte man daran ändern, wegnehmen oder hinzufügen?